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Emirates geht Partnerschaft mit Google ein und launcht die weltweit erste A380-Street View

Emirates Airbus A380
Vor fünf Jahren führte Emirates ihren ersten Liniendienst mit einem Airbus A380 auf der Strecke Dubai – New York durch. Inzwischen sind mehr als 18 Millionen Passagiere mit dem Emirates A380 geflogen
Jubiläum für das Flaggschiff von Emirates: Vor genau fünf Jahren, am 1. August 2008, führte die internationale Fluggesellschaft aus Dubai ihren ersten Liniendienst mit einem Flugzeug vom Typ Airbus A380 auf der Strecke Dubai – New York durch. mehr

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Warum Geschäftsreisebüros auf die Airlines sauer sind

Lufthansa: Passagiere sollen ihren Koffer selbst aufgeben
Die Airlines müssen sparen und bitten immer öfter die Reisenden für Zusatzleistungen zur Kassa. Vor allem die neuen Gebühren für das Gepäck sorgen für schlechte Stimmung bei den Travel Management Companies (Illustration: Istockphoto)
Kommen schlechte Zeiten auf die Travel Management Companies zu? Es scheint so: Denn viele Sparmaßnahmen der Airlines signalisieren, dass Fliegen teurer wird. Kein Wunder, dass Hannes Schwarz, Managing Director von FCm Travel Solutions, für die Travel Management-Branche schwarz sieht. weiter>>

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Fliegen mit Verantwortung ist mehr als nur ein Slogan

Es tut sich was zwischen Himmel und Erde. Die finanziellen Turbulenzen in der Luftfahrtbranche halten an. Die Insolvenzgefahr für SAS und Iberia ist zwar etwas in die Ferne gerückt, doch Personalabbau und rigoroses Sparen bleiben auf der Tagesordnung des Managements. Beispielhaft verhalten sich die Mitarbeiter der skandinavischen Airline: Sie haben von sich aus Gehaltskürzungen angeboten, um das Überleben ihres Unternehmens zu sichern.

Deutsch: Nachhaltigkeit
Wirtschaft und Ökologie sowie Soziales sind der Kreis, in dem auch die Fluggesellschaften sich bewegen (Foto: Wikipedia)

Das kürzlich in Wien abgehaltene Luftfahrtsymposium des Österreichischen Luftfahrtverbandes hat gezeigt, in welchem Spannungsfeld sich die Luftfahrt bewegt. Auf der einen Seite fliegen die Airlines in tiefrote Zahlen, auf der anderen Seite investieren sie in Nachhaltigkeit und Technologie.

Um die Treibstoffkosten – der Sprit frisst ein Drittel aller Einnahmen – in den Griff zu bekommen, werden Fluggeräte einer neuen Generation angekauft, deren Treibstoffverbrauch unter dem eines modernen Kleinwagens liegt.

Die Luftfahrt hat insgesamt einen Anteil von 12 Prozent an den CO2-Emissionen aller Verkehrsmittel auf der Erde, der Straßenverkehr hingegen 74 Prozent. Die „Green Aviation Mobility“, das Fliegen mit Verantwortung, ist mehr als nur das Motto eines Symposiums.Und was macht die Politik?

Tony Tyler, Generaldirektor des Weltluftfahrtverbandes IATA, beziffert die Verluste für Europas Fluglinien 2012 mit einer Milliarde Euro. Und er kritisiert harsch die Politik: „Das Umfeld für die Luftfahrt ist in Europa extrem unfreundlich.“
GEORG KARP

Austrian Airlines: Neue Business Class

Austrian Airlines startet durch und rüstet ihre Langstrecken-Flotte auf: Alle zehn Jets vom Typ Boeing 777 und 767 erhalten neue, moderne Economy-Sitze, ein neues Bord-Entertainment-System und neue Sitze in der Business Class, die sich zu völlig flachen Betten umwandeln lassen. Auch das Innendesign der Flugzeuge erhält eine neue Optik, da Austrian Airlines das Farbkonzept der Kabine überarbeitet.

„Wir investieren über 90 Millionen Euro. Das ist eine wesentliche Investition in die Zukunft von Austrian Airlines“, so Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht, „die Software, also der herzliche und charmante Service an Bord, war immer schon einzigartig. Bei der Hardware hatten wir Nachholbedarf. Jetzt passt beides: Software und Hardware.“

„Die Umrüstung der Langstreckenflotte ist ein wesentlicher Meilenstein in einer ganzen Reihe von Maßnahmen zur Produkt- und Qualitätsverbesserung“, sagt Austrian Airlines CCO Karsten Benz.

Im Jahr 2011 hat Austrian Airlines auf den Mittelstrecken-Flugzeugen der Type Boeing und Airbus die neue Europa-Kabine eingebaut. Bis zum Ende des ersten Quartals 2013 werden alle Dash und Fokker-Kabinen ein Face-Lift erhalten. Auch diese bekommen Ledersitze und werden optisch dem Design der Mittelstrecken-Kabine angepasst.

Weitere Produktneuerung sind der Austrian Star Alliance Terminal mit sechs neuen Lounges und das neue Cateringkonzept mit den á la carte Menüs von DO&CO.

Der Umbau eines Langstrecken-Flugzeuges wird in etwa sechs Wochen pro Flugzeug in Anspruch nehmen. Das erste umgerüstete Flugzeug soll noch in diesem Jahr abheben. Die Umrüstung der gesamten Flotte wird im Winter 2012/2013 Flugzeug für Flugzeug stattfinden und im Frühjahr 2013 abgeschlossen sein.

Mit der Langstrecke von Austrian Airlines sind jedes Jahr rund 1,1 Millionen Kunden auf 5.500 Flügen unterwegs. Das Austrian Langstrecken-Netz umfasst die Destinationen New York, Washington und Toronto in Nord-Amerika, sowie Bangkok, Tokio, Malé, Delhi und Peking in Asien.

„Die Langstrecken-Flüge sind ein wesentliches Geschäftsfeld der Austrian Airlines. Sie machen rund 43 Prozent des gesamten Flugangebots aus. Die Investition von über 90 Millionen Euro ist daher ein klares Bekenntnis zur Langstrecke der Austrian Airlines“, erklärt Austrian CEO Jaan Albrecht.

Austrian Airlines auf Winterkurs

Austrian Airlines setzt die Boeing 767 und 777 auf der Langstrecke ein (Foto: Austrian Airlines)

Austrian Airlines bietet auch im Winterflugplan 2012/2013 ein umfassendes Angebot an: Insgesamt fliegt die österreichische Fluglinie im Winter zu 104 Destinationen in 56 Ländern weltweit. Damit bietet Austrian Airlines auch heuer in attraktives Angebot, das auf die traditionell schwächere Nachfrage im Winter abgestimmt ist.

Im Laufe des Gesamtjahres betreibt Austrian Airlines ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. Das Streckennetz von Austrian Airlines ist in Osteuropa besonders dicht. Hier fliegen Austrian Airlines im Winter 41 Destinationen an. Allein in Russland geht es mit Moskau, St. Petersburg, Krasnodar und Rostov nonstop ab Wien zu vier Destinationen.

In der Ukraine umfasst das Angebot von Austrian Airlines fünf Destinationen. Dazu gehören Kiev, Dnepopetrovsk, Kharkov, Lemberg und gemeinsam mit Codeshare-Partner Ukraine International Airlines auch Odessa. In Rumänien fliegt Austrian Airlines nach Bucharest, Iasi und Sibiu. Zusätzlich bietet Austrian Airlines in Rumänien gemeinsam mit Codeshare-Partner Tarom auch Flüge nach Cluj an. Somit umfasst das Angebot von Austrian Airlines in Rumänien vier Destinationen.

Headquarters of Austrian Airlines on the groun...
Headquarter der Austrian Airlines auf dem Vienna International Airport (Photo: Wikipedia)

In Summe hat Austrian Airlines in diesem Winter 84 Flugziele in Europa im Angebot. Der Heimatflughafen Wien ist durch seine günstige geografische Lage eine ideale Drehscheibe zwischen Ost und West. Allein in Westeuropa umfasst das Streckennetz von Austrian Airlines in diesem Winter in Summe 43 Destinationen.

Auf den interkontinental Strecken bietet Austrian Airlines drei Destinationen in Nordamerika und sechs in Asien an: Nach Nordamerika fliegt Austrian Airlines im Winterflugplan wie gewohnt täglich nach New York, sechs Mal pro Woche nach Washington und drei Mal pro Woche nach Toronto in Kanada.

Nach Asien fliegt Austrian Airlines täglich nach Bangkok, fünf Mal pro Woche nach Peking und Delhi, bis zu sechs Mal pro Woche nach Tokio, bis zu zwei Mal pro Woche auf die Malediven und drei Mal pro Woche nach Astana in Kasachstan.

Das Angebot in den Nahen Osten ist auch in diesem Winter wieder sehr dicht. So fliegt Austrian Airlines täglich nach Dubai und Erbil, drei Mal pro Woche nach Bagdad und Teheran, bis zu vier Mal pro Woche nach Amman und zwei Mal täglich nach Tel Aviv. Auch in Nordafrika ist Austrian Airlines mit sechs Flügen pro Woche nach Kairo und fünf Flügen pro Woche nach Tripolis dabei.

Airlines: Warum Flugtickets immer mehr kosten

The Boeing Company 2006/747-8 Artwork
Die modernen Flugzeuge von Boeing und Airbus brauchen immer weniger Treibstoff, trotzdem wird das Fliegen immer teurer, weil zahlreiche Taxen und staatliche Abgaben die Ticketpreise nach oben treiben (Illustration: The Boeing Company 2006/747-8 Artwork)

Innerhalb von nur zehn Jahren haben sich die Durchschnittspreise für innereuropäische Flüge um rund ein Drittel von 448 Euro auf 593 Euro erhöht. Das hat die taa (travel agency accounting) in ihrer jüngsten Untersuchung des Aufkommens von Linienfluggesellschaften festgestellt.

Wesentlichste Ursachen sind neue Steuern, Gebühren und Zuschläge, die durch wirtschaftliche Gegebenheiten (hohe Kerosinpreise), die Politik (Luftverkehrssteuer) und das Vergütungsmodell innerhalb der Branche entstanden sind.

Wurden 2002 lediglich die gesetzliche Mehrwertsteuer sowie Zusatzgebühren (zum Beispiel für Übergepäck) ausgewiesen, sind es 2012 rund zehn einzelne Posten. Hinzu gekommen sind etwa der Kerosinzuschlag und die Luftverkehrssteuer, die bei den innereuropäischen Flügen zusammen im Durchschnitt 75 Euro ausmachen, und auch die übrigen Steuern stiegen um 30 Euro auf insgesamt
 80 Euro an.

Wie die taa-Untersuchung zeigt, profitieren Reisebüros und Airlines wenig von der Preissteigerung. So kletterte der Netto-Flugpreis der Fluggesell­schaften innerhalb von zehn Jahren um nur 20 Euro auf 380 Euro. Allerdings entfallen heute im Vergleich zu 2002 die Provisionszahlungen an Reisebüros.

Außerdem werden über Zusatzgebühren deutlich höhere Einnahmen generiert, und die Disagio-Gebühr bei der Bezahlung per Kreditkarte trägt ebenfalls der Kunde.

Reisebüros müssen die weggefallenen Provisionszahlung kompensieren und haben deshalb eine Servicegebühr für ihre Beratungsleistung implementiert, das durchschnittlich 25 Euro beträgt. Damit verdienen sie weniger als noch 2002, als dem Reisevertrieb neun Prozent des Nettoflugpreises von der Airline für die Vermittlung des Fluges gutgeschrieben wurde.

Günther Brehm, Geschäftsführer und Mitbegründer der taa: „Airlines und Reisebüros um ihre Wirtschaftlichkeit kämpfen“ (Foto: taa)

Günther Brehm, Geschäftsführer und Mitbegründer der taa: „Mit dieser neuen, aussage­kräftigen Untersuchung wollen wir auf die ernste Problematik hinweisen, von der die Reise­branche betroffen ist. Obwohl Urlaubs- und Geschäftsreisende heute deutlich mehr für ihr Flugticket bezahlen als noch vor zehn Jahren, müssen Fluggesellschaften und Reisebüros um ihre Wirtschaftlichkeit kämpfen. Während die Airlines dabei mit neuen Geschäfts­modellen punkten können, ist es die Aufgabe der Reisebüros, ihren Kunden – gerade auch angesichts zunehmender Konkurrenz aus dem Internet – die echten Vorteile und den Mehrwert zu vermitteln, den ihre Arbeit und Betreuung auszeichnen.“ (Quelle: eTN)

Verbesserungen bei Air France Flügen

Mehr Beinfreiheit ist für die Passagier besser als mehr Sitze auf gleichem Raum. Vor allem in der Economy Class sitzen die Reisenden zusammengepfercht. Hier bedarf es eines Umdenkens und einer für alle Airlines geltenden IATA-Regelung sowie von der EU vorgeschriebene Richtwerte für die Beinfreiheit.