Schlagwort-Archive: Austrian Airlines

Will die EU die Fluggastrechte der Passagiere beschneiden?

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Müssen Geschäftsreisende und Urlauber um ihre Fluggastrechte bangen? Offenbar ja, denn die EU-Mitgliedstaaten versuchen erneut, diese drastisch beschneiden und die Entschädigungen zu reduzieren (Foto: Abasaa/Wiki)
Die EU-Kommission hat viele Sorgen. Mal sind es die krummen Gurken, mal die lauten Staubsauger, dann wieder die desaströse Wirtschafts- und Finanzkrise, die Zores mit Griechenland und dem endlosen Ukraine-Konflikt. Doch jetzt haben die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ein neues Thema entdeckt: Sie wollen die bestehenden Fluggastrechte beschneiden. Warum, fragen sich Geschäftsreisende und Urlauber?<mehr>

Befindet sich Austrian Airlines im Sinkflug oder Steigflug?

Die Passagierzahl der Austrian Airlines Group ist im Zeitraum Jänner bis Mai 2013 gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf rund 4,2 Millionen Passagiere zurückgegangen. Der Konzern hat dafür eine Erklärung. Weiterlesen

Austrian. Täglich vier Wien-Flüge nach Brüssel

Austrian Airlines fliegt viermal täglich nach Brüssel (Foto: Austrian)
Austrian Airlines fliegen ab Mai viermal täglich von Wien nach Brüssel (Foto: Austrian)

Gute Nachricht für Geschäftsreisende, EU-Politiker und Touristen: Austrian Airlines stockt ihr Flugangebot von und nach Brüssel auf und bietet ab 05. Mai 2013 ihren Passagieren einen zusätzlichen, täglichen Flug von Wien nach Brüssel und retour. Damit hebt die österreichische Fluglinie bis zu vier Mal täglich von und nach Brüssel ab. Austrian. Täglich vier Wien-Flüge nach Brüssel weiterlesen

ÖRV-Imagekampagne: Wir machen Urlaub perfekt!

Ferien Messe Wien
Alle Jahre wieder ist die Ferien Messe in Wien ein Publikumsmagnet (Foto: Christian Husar)

Mit Beginn der Ferienmesse startet der Österreichische Reisebüroverband (ÖRV) auf allen wichtigen Radiosendern österreichweit mit den neuen Spots der Imagekampagne 2013 „Wir machen Urlaub – perfekt“.

„Im Mittelpunkt stehen diesmal humorvolle Geschichten im Zusammenhang mit Reisen, die darauf aufmerksam machen, dass es sich lohnt im Reisebüro zu buchen“, so Dr. Walter Säckl, Generalsekretär des Österreichischen Reisebüroverbandes (ÖRV).

Die Spots werden in ganz Österreich auf den ORF-Radiosendern und Privatradios zu hören sein. „Mit an die 400 Hörfunkspots in der Zeit von 10. Jänner bis 6. Februar erreichen wir mehr als 6,4 Millionen Österreicher durchschnittlich 14 Mal“, so Dr. Säckl.

Ferien Messe Wien
Die Veranstalter und Tourismusbüros werden von den Besuchern der Ferien Messe belagert, um fachkundige Beratung zu bekommen (Foto: Christian Husar)

Damit setzen 414 Reisebüros, 9 Reiseveranstalter, die Wirtschaftskammer Österreich und sonstige touristische Leistungsträger zum dritten Mal hintereinander ein starkes Zeichen für das Image der Reisebüros und betonen die Qualität und Sicherheit bei der Buchung im Reisebüro.

Durch eine verstärkte Kooperation mit Austrian, die zur gleichen Zeit ihren Neustart als touristischer Carrier publizieren werden, ist der Österreichische Reisebüroverband auch in den Printmedien, sowie auf den Screens am Flughafen Wien vertreten.

Austrian Airlines: Das Sparen geht weiter

Doppelgleisigkeiten werden beseitigt und 150 Mitarbeiter gekündigt

B777 der Austrian Airlines (©2007 John M. Dibbs)
B777 der Austrian Airlines (©2007 John M. Dibbs)

Die Austrian Airlines Group zieht ihr im Frühjahr angekündigtes Restrukturierungsprogramm durch und bereinigt Doppelgleisigkeiten in ihrer Organisation. Dazu wurden die betrieblichen Abläufe im Flugbetrieb der Tyrolean Airways, in der Technik und in den Verwaltungsabteilungen im 2. Halbjahr 2012 analysiert und Einsparungsmöglichkeiten in niedriger zweistelliger Millionen Euro Höhe identifiziert. 150 der 6.320 Stellen in der der Gruppe werden im Verwaltungsbereich abgebaut.

Gaudenz Ambühl, Geschäftsführer der Tyrolean Airways: „Das ist ein sehr schmerzhafter Eingriff, der auf dem Weg zur Sanierung unumgänglich ist. Wir setzen damit die Kostensenkungen aus dem Betriebsübergang konsequent um. Die Maßnahmen wurden von vielen erwartet, nun werden wir die Doppelspurigkeiten eliminieren.“

Folgende Einzelmaßnahmen wurden beschlossen:

  •  Die heute an zwei Standorten befindlichen Teile der Flugleitzentrale werden am Drehkreuz Wien gebündelt.
  • In Innsbruck wird die Zentrale für die gesamte Flugadministration angesiedelt. Neun Abteilungen werden im Wesentlichen in einem Shared Service Center in Innsbruck gebündelt.
  • Die Dienst-, Ressourcen- und Rotationsplanung wird in Innsbruck konzentriert.
  • Auch bei Austrian Airlines werden doppelte Aufgaben reduziert. Im Bereich der technischen Wartung werden die sogenannten „Part M“ Aufgaben, wie z.B. das Engineering, die Planung und Steuerung in der Tyrolean gebündelt. Die Tyrolean ist Halter des behördlichen AOC (Air Operator Certificate, zu Deutsch: Luftverkehrsbetreiberzeugnis). Die technische Wartung der Flotten wird weiterhin an unterschiedlichen Standorten erbracht. In Innsbruck wird die Wartung der Bombardier Dash 8 Flugzeuge betrieben, in Wien werden Fokker-, Airbus– und Boeing Flugzeuge gewartet und in Bratislava ist der Standort für die Überholung der Fokkerflotte.

Jaan Albrecht, CEO der Austrian Airlines: „Das harte Marktumfeld lässt uns keine Wahl. Wir müssen unsere Organisation effizienter machen und Doppelgleisigkeiten in der gesamten Gruppe bereinigen – vor allem jene organisatorischen Dopplungen, die wir seit Jahren kennen.“

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Zentrale von Austrian Airlines auf dem Vienna International Airport in Schwechat. Auch hier wird 2013 eisern gespart, Personal abgebaut und Doppelgleisigkeiten beseitigt (Photo: Wikipedia)

Alle Maßnahmen sollen im Jahr 2013 umgesetzt werden. Die Zusammenlegung der Standorte wird in einem Abbau von bis zu 150 Stellen in der Verwaltung der Austrian Airlines Group münden.

Die Austrian Airlines Group hat sich dazu entschlossen, für die betroffenen Mitarbeiter einen Sozialplan einzurichten. Details dazu werden noch gemeinsam mit den Betriebsräten ausgearbeitet. Die Austrian Airlines Group beschäftigte zum 30.9.2012 6.320 Mitarbeiter.

Luftfahrt: Rote Zahlen, grüne Ziele

Die Luftfahrtbranche steckt in einer schweren Krise: sinkende Margen, steigende Kosten. Ist Green Aviation Mobility die Lösung? Eine Analyse und ein Ausblick auf die Zukunft des Luftverkehrs
Startbereit: Airbus A330
Flugzeuge der neuen Generation von Airbus und Boeing haben ihren Treibstoffverbrauch und Ausstoß von Stickoxiden sowie den Lärmpegel der Turbinen bereits drastisch gesenkt (Foto: Airbus/Lufthansa)

Mobilität ist ein Grundbedürfnis unserer Gesellschaft. Jeden Tag sitzen weltweit 7,6 Millionen Passagiere im Flugzeug. Es ist das sicherste und effizienteste Verkehrsmittel der Erde. Die Weltbevölkerung wächst. Bis 2050 werden 70 Prozent der Menschen in Städten leben.

Auch der Lufttransport wird in den kommenden Jahren global um fünf Prozent jährlich wachsen. Das bedeutet, dass sich die Passagierzahl von heute 2,8 Milliarden in 20 Jahren auf das Doppelte erhöhen wird. Bis 2050 könnten es jährlich gar 16 Milliarden Passagiere sein.

Daher müssen in der Luftfahrt neueste Technologien, verbunden mit modernstem Verkehrsmanagement, eingesetzt werden, um Lösungen auf Basis intermodaler Vernetzung zu finden. Denn die Menschen sollen ihre Ziele rascher und umweltschonender erreichen.

Als die ersten Boeings 707 lautstark mit einer Rauchfahne abhoben, da hat sich der industrielle Fortschritt sehr exponiert gezeigt. Heute haben neue Flugzeuge einen um 70 Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch als jene vor 40 Jahren.

Beim Treibstoff wurde in den letzten zehn Jahren die Effizienz um 24 Prozent verbessert, obwohl sich die Transportleistung mehr als verdoppelt hat und die Auslastung gestiegen ist.

Airbus A380
Airbus A380: Weniger Treibstoff, weniger Emissionen, weniger Lärm, aber mehr Sicherheit, mehr Leistung und mehr Komfort (Photo: Wikipedia)

Moderne Flugzeuge erzielen im Schnitt einen Kraftstoffverbrauch von drei Liter pro 100 Passagierkilometer.

Die Maschinen der nächsten Generation – Airbus A380, Airbus A 320 neo und Boeing –  kommen sogar unter die 3-Liter-Grenze und sind damit effizienter als jeder auf dem Markt neue Kleinwagen.

Die Luftfahrt ist stolz auf die hohe Auslastung ihrer Sitzkapazitäten von mehr als 75 Prozent, während die Auslastung im Schienenverkehr 40 bis 50 Prozent und im Straßenverkehr 30 Prozent beträgt. Flugzeug- und Triebwerkhersteller investieren gegenwärtig bis zu 15 Prozent ihres Umsatzes in Forschung.

Gleichzeitig wurde der Lärmpegel reduziert. Die heutigen Flugzeuge sind um 50 Prozent leiser als vor zehn Jahren, die Lärmentwicklung neuer Luftfahrzeuge ist um 20 Dezibel geringer als die vergleichbarer Modelle vor 40 Jahren. Und bis 2020 wird eine weitere Lärmminderung um 50 Prozent angepeilt.

Der Ausstoß von Stickoxiden – entscheidend für die lokale Luftqualität – konnte seit 1991 um 50 Prozent verringert werden. Die Luftqualität in Flughafenbereichen wird bis 2020 durch um 80 Prozent verminderte NOx-Emissionen verbessert.

Der Luftverkehr verursacht derzeit zwei Prozent der weltweiten Carbon Dioxid-Emissionen (CO2). Die Luftfahrt hat einen Anteil von 12 Prozent an den CO2-Emissionen aller Verkehrsmittel des Globus – verglichen mit einem 74-prozentigen Anteil des Straßenverkehrs.

Der europäische Luftverkehr produziert 0,5 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Etwa 80 Prozent der Emissionen des Luftverkehrs stammen von Flügen auf Strecken von mehr als 1.500 km, für die es keine Alternative gibt.

Die Luftfahrtindustrie hat sich verpflichtet, bis 2020 jeweils 1,5 Prozent jährlich des globalen Ausstoßes zu reduzieren und bis 2050 die Emissionen auf Basis der Werte von 2005 zu halbieren.

Die Luftfahrt steht geschlossen hinter dieser Strategie zum Klimawandel. Da für die kommenden Jahrzehnte kein alternativer Antrieb für Flugzeuge in Sicht ist, bleibt die Luftfahrt vom fossilen Kerosin abhängig. Und oben am Himmel gibt es keinen Stecker, mit dem wir eventuell Energie zuführen könnten.

Werfen wir einen Blick auf den globalen Aspekt der Luftfahrt. Die IATA-Fluglinien setzten 2011 rund 598 Milliarden Dollar um, beförderten 2,8 Milliarden Passagiere und 48,2 Millionen Tonnen Güter, was einem Drittel des Wertes der Welthandelsgüter entspricht.

Weltweit gibt es 35 Millionen Landungen pro Jahr; jede Sekunde landet irgendwo ein Flugzeug; 40 Prozent der Touristen fliegen in den Urlaub; der Luftverkehr schafft global 57 Millionen Arbeitsplätze.
Derzeit steuern 2.000 Airlines etwa 3.800 Flughäfen an, 19.410 Jets sind im Einsatz.

Cockpit-Check in einer Airberlin-Maschine
Cockpit-Check in einer Airberlin-Maschine (Foto: Airberlin)

In den nächsten 20 Jahren werden 30.000 neue Flugzeuge angeschafft. Treibstoffkosten fallen 2012 bei den IATA-Airlines von mehr als 200 Milliarden Dollar an, die Margen sind gering.

Heuer werden 1,2 Milliarden mehr Menschen fliegen, aber zu welchen Preisen: Ein 22.000 Kilometer-Flug von New York nach Peking kostet rund 1.500 Dollar. Das sind 7 Cents pro Kilometer, das Taxi in New York kassiert 1,25 Dollar pro Kilometer.

Ein Viertel der 2,8 Milliarden Passagiere fliegen in, nach und aus Europa. Pro Tag gibt’s über 30.000 Flüge. Die Airlines in Europa rechnen für 2012 mit einem Verlust von 1,1 Milliarden Dollar. Die Beförderung pendelt sich global auf einen Zuwachs von fünf Prozent ein, der Ferne Osten, Brasilien und Afrika boomen, Europa stagniert, der Cargo hat negative Ergebnisse.

Die Luftverkehrswirtschaft deckt ihre Kosten größtenteils selbst und trägt mit großem finanziellen Entwicklungsaufwand dazu bei, sicheren Transport zu ermöglichen.

Die Luftfahrt zahlt überall faire Steuern. Nur in Europa errichten wir mit Emissionshandels- und Ticketsteuer ungleiche Wettbewerbshürden.

Ist unsere Umwelt mit Gibraltar und dem Schwarzen Meer begrenzt? Vor allem die Behörden und die Politik sollten auf Nachhaltigkeit achten: Wie wird das Umfeld für die europäische Luftfahrt in einigen Jahren aussehen?

Die Luftfahrt ist ein Wachstums-Motor für die Wirtschaft, sie sichert und schafft Arbeitsplätze und Wohlstand. Daher brauchen wir die enge Zusammenarbeit der Luftfahrt mit der Politik und unserer  Gesellschaft. <–––    Mario Rehulka

Prof. KR Mario Rehulka, langjähriger Vorstand der Austrian Airlines, ist Präsident des Österreichischen Luftfahrtverbandes (ÖLFV). Seit mehreren Jahren organisiert er ein internatiuonales Luftfahrtsymposium in Wien mit prominenten Experten aus der Luftverkehrswirtschaft und Luftfahrtindustrie

Austrian: Direktflug nach Chicago

Nonstop von Wien nach Chicago und doppelte Meilen kassieren

Chicago
City map von Chicago zur besseren Orientierung (Photo: Big Swede Guy)

Chicago ist ab 17. Mai 2013 das vierte nonstop Ziel von Austrian Airlines in Nordamerika neben New York, Washington und Toronto. Fünfmal pro Woche wird eine Boeing 767 um 10:25 Uhr in Wien abheben und um 13:40 Uhr in Chicago landen. Zum Start gibt es von Mai bis Juli 2013 doppelte Meilen auf Austrian Flügen zwischen Wien und Chicago.

Chicago O’ Hare ist der viertgrößte Flughafen der Welt und das wichtigste Drehkreuz von United Airlines. Abgestimmte Flugzeiten zwischen Austrian und United ermöglichen ab Chicago eine bequeme und unkomplizierte Weiterreise – darunter zu Traumzielen im Westen der USA wie Los Angeles, San Francisco, Seattle oder Las Vegas.

Zum Start des Chicago Fluges haben bereits alle zehn Langstreckenflugzeuge von Austrian Airlines das neue Kabinendesign mit Full-Flat Sitzen in der Business Class, Relax Sitzen in Economy Class, neuem Inflight Entertainment mit Flat Screens und Essen von DO & CO. Sie genießen an Bord Top-Ausstattung, Entertainment, Essen und Service mit charmanten Österreich-Touch.

Vom Glasbalkon auf dem Skydeck des Willis Towers in Chicago auf die Metropole von Illinois herunterschauen (Photo: Wikipedia)
Vom Skydeck des Willis Towers auf die Metropole von Illinois blicken (Foto: Wikipedia/Mike Gonzalez/TheCoffee)

In Chicago steht das höchste Gebäude der Vereinigten Staaten – der Willis Tower mit 442 Metern. Von der Aussichtsplattform blickt man auf die großartige Skyline der Mega-City.

Baseballspiele der White Soxs oder Chicago Cubs gehören ebenso zu Chicago wie die berühmte Bohne „Clouds Gate“, in der sich die Wolkenkratzer der Stadt und die Besucher immer wieder anders spiegeln.

Chicago ist eine der wichtigsten Wirtschaftsmetropolen im amerikanischen Raum und beliebtes Reiseziel von Architektur- Kunst- Kultur- und Sportliebhabern.