Schlagwort-Archive: Asien

Reiseziel Südkorea

Südkorea ist eines der dynamischsten „Tigerstaaten“ in Asien. Es hat in den vergangenen Jahrzehnten eine beispiellose Entwicklung hingelegt. Weltweit agierende Unternehmen des Landes wie etwa KIA oder Samsung setzen heute international gültige Maßstäbe in Technologie und Entwicklung. Mehr darüber lesen Sie auf TRAVELbusiness.

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Sri Lanka. Inseltraum im Indischen Ozean

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Der Besuch einer Vorstellung der Kandy-Tänzer gehört zu jeder Sri Lanka-Reise (Foto: Sri Lanka Promotion Board)

Sri Lanka erlebt derzeit einen neuen Besucherrekord: Allein aus Deutschland haben sich die Gästeankünfte im vergangenen Jahr um knapp 28 Prozent auf 71.642 erhöht. Insgesamt besuchten 2012 erstmals über eine Million Gäste aus der ganzen Welt die Insel – das ist ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2013 strebt Sri Lanka ein weiteres Wachstum auf rund 1,25 Millionen Besucher an. Sri Lanka. Inseltraum im Indischen Ozean weiterlesen

China. Neues Luxushotel in der Provinz Yunnan

Lobby-Anantara Yunnan
Die Hotelgästen haben von der Lobby des Anantara Resorts  einen traumhaften Ausblick auf den Fluss Luoso

Seit dem 1. Februar 2013 freut sich das Anantara Xishuangbanna Resort & Spa in Yunnan als zweites chinesisches Hotel der thailändischen Hotelgruppe über Gäste. Yunnan, die südwestlichste Provinz Chinas grenzt direkt an Laos und Myanmar und zeichnet sich aus durch unberührte Natur, zauberhafte Berglandschaften und tropisches Klima.

Nur eine Stunde vom internationalen Flughafen Jinghong entfernt, steht das Hotel für unbeschwerten Luxus mit starkem Bezug zur Region. Die insgesamt 103 Zimmer, Suiten und Villen bestechen durch lokale Materialien und Farben wie warme Rot- und Brauntöne, dekorative Einflüsse der ethnischen Gruppen der Gegend sowie Elemente aus Thailand, Burma und Kambodscha.

Für kulinarische Verwöhnmomente sorgen zwei Restaurants und drei Bars. Erholungssuchende entspannen im Anantara Spa bei typisch asiatischen Anwendungen. Wer Land und Leute hautnah erleben will, begibt sich auf eine organisierte Tour zu den zahlreichen Volksgruppen, die rund um Xishuangbanna leben.

Tee wird mit der Hand gepflückt
Handarbeit: Der Tee wird Blatt für Blatt mit der Hand gepflückt und dann geröstet

Das Volk der Jinuo führt Besucher zu 1.800 Jahre alten Teeplantagen hoch oben in der nebelumwobenen Berglandschaft und weiht sie in die Geheimnisse des Teeröstens ein.

Die Hani und die Dai singen uralte Stammeslieder vor und laden zu einem authentischen Mittagessen. Ein Doppelzimmer im Anantara Xishuangbanna Resort & Spa kostet ab 240 Euro inklusive Frühstück.

Besonderes Augenmerk legt das Hotel auf regionale Kulinarik. So lassen sich in den beiden Restaurants „Mekong“ und „Manfeilong“ sowohl internationale Küche als auch Spezialitäten aus Südostasien und China genießen.

Drei Bars und Lounges komplettieren das kulinarische Angebot des Hauses. Spezielle Dinner-Arrangements unter dem Motto „Dine by Design“ bieten auf Wunsch alles, was das Herz begehrt – von der privaten Grillparty in der eigenen Pool Villa bis hin zum romantischen Abendessen am Ufer des Luoso Flusses.

Im Anantara Spa genießen Gäste traditionelle Thai-Anwendungen, die mit chinesischen Elementen wie zum Beispiel heimischen Kräutern und Ölen, regionalen Bezug pflegen. Ein weitläufiger Pool sowie ein Fitness-Center runden das Wohlfühlangebot des Hauses ab.

Die Region um Xishuangbanna an der Grenze zu Laos und Myanmar gehört zweifelsfrei zu einer der vielfältigsten Gegenden Chinas. Bergige Landschaften, die verzaubert im Nebel liegen, treffen auf tropische Regenwälder und warme Temperaturen.

Schon immer zeichnete sich die Provinz Yunnan durch einen spannenden Mix der Kulturen aus. Einflüsse aus den Nachbarländern sowie einzigartige Traditionen der vielen Bergvölker verschmelzen hier zu einem außergewöhnlichen Teil Chinas.

Durchzogen vom Luoso Fluss, der später in den mächtigen Mekong fließt, bietet die Region zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten. Vom Wandern über Vogel- und Wildtierbeobachtungen bis hin zu Bootsfahrten lässt sich die unberührte Natur hier hautnah spüren. Sogar einige der letzten Elefanten Chinas können im Wild Elephant Valley in der Nähe Xishuangbannas gesichtet werden.

Der Xishuangbanna Tropical Garden zählt zu den größten tropischen Gärten weltweit, erstreckt sich über 900 Hektar und beherbergt über 10.000 Tiere und tropische Pflanzen.

Hotel Anantara Resort & Spa
Das Hotel Anantara Xishuangbanna Resort & Spa in der Provinz Yunnan ist bereits das Zweite Hotel in China

Background über die Hotelgruppe Anantara: Seit Jahrhunderten stellen die Menschen in Thailand ein Gefäß mit Wasser vor ihre Häuser, als Erfrischung für vorbeigehende Reisende. Der Name Anantara leitet sich von einem alten Sanskrit-Wort ab und bedeutet „grenzenlos“, als Symbol für die herzliche Gastfreundschaft, die das Kernziel der Anantara Gruppe ausmacht.

Die 2001 gegründete thailändische Hotelgruppe Anantara Hotels, Resorts & Spas betreibt zehn Resorts in Thailand – im üppigen Dschungel in Nordthailand, in der Metropole Bangkok und an den exotischen Stränden im Süden.

Auf den Malediven befinden sich drei weitere Luxusresorts, auf Bali ein Boutiquehotel im angesagten Ort Seminyak und ein Strandresort in Vietnam. Abu Dhabi beheimatet drei majestätische Refugien in Abu Dhabi Stadt, auf der Insel Sir Bani Yas Island und in der Liwa Wüste. 2012 folgten weitere Neuzugänge in China sowie auf Bali.

Anantara Resorts ist ein Tochterunternehmen von Minor International (MINT) und Mitglied der Global Hotel Alliance (GHA), der weltgrößten Vereinigung von unabhängigen Hotels.

Indonesien. Bildungsreise für Wissenshungrige

Hängende Gärten auf Sulawesi in Indonesien
Ahnenkult auf der Insel Sulawesi in Indonesien (Foto: Studiosus)

17.500 Inseln, 240 Millionen Einwohner – darunter 300 verschiedene Völker mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen: Die Republik Indonesien ist ein sehr vielfältiges Land. Einige der faszinierenden Volksgruppen – darunter an Ahnenkult glaubende Toraja auf Sulawesi und Hindu-Riten praktizierende Balinesen – bringt Studiosus den Touristen auf drei Studienreisen in das diesjährige ITB-Partnerland näher. Darunter ist eine neue Südostasienkombination, die in 22 Tagen von Malaysia über Brunei nach Indonesien führt. Indonesien. Bildungsreise für Wissenshungrige weiterlesen

Macau: Nervenkitzel in Asiens Glückspiel-Mekka

SkywalkWeb
Nichts für Ängstliche ist ein Spaziergang auf dem Skywalk des Macau Tower (Foto: MGTO)

Rund 28 Millionen Touristen haben 2012 die Boomtown am Perlfluss besucht. Dies entspricht einem Anstieg von 0,3 Prozent. Damit hat sich der rasante Anstieg des Besuchervolumens der vergangenen Jahre – 2011: plus 12,2 Prozent – verlangsamt. Die Weichen sind jedoch auf weiteres Wachstum gestellt. Ein Großteil davon, rund 25 Millionen, kam aus der Volksrepublik China, Hongkong und Taiwan. Macau: Nervenkitzel in Asiens Glückspiel-Mekka weiterlesen

Swiss: Von Wien nach Singapur via Zürich

Im Mai 2013 nimmt Swiss International Air Lines die asiatische Metropole Singapur in ihren Flugplan auf

Ab 12. Mai 2013 erweitert SWISS das Flugangebot nach Asien und führt einen neuen täglichen Non-Stop-Flug von Zürich nach Singapur ein. Singapur ist eine der wichtigsten Wirtschaftsmetropolen im asiatischen Raum.

Swiss International Air Lines Airbus A340-300 ...
Swiss International Air Lines Airbus A340-300 beim Take off in Zürich (Photo: Wikipedia)

Der globale Finanz- und Handelsplatz verfügt zudem über starke Wirtschaftsbereiche wie die verarbeitende Industrie, Spitzentechnologie sowie Pharmazie und Biotechnologie. Auch für den Frachtverkehr bietet die neue Direktverbindung in den Stadtstaat ein großes Potential.

Bernhard Wodl, Head of SWISS Austria and Central Eastern Europe, über die Neuaufnahme der insgesamt achten asiatischen Destination im SWISS Streckennetz: „Singapur ist außerdem eine beliebte touristische Destination und dient als Ausgangspunkt zu den wichtigsten Reisezielen in Südostasien, Australien und Neuseeland.“
SWISS fliegt nach Singapur mit einem Airbus A340-300, der insgesamt über 219 Sitzplätze in Economy, Business und First Class verfügt. Nach ihrer Gründung hatte SWISS Singapur bereits bis Frühjahr 2009 bedient, allerdings nicht im Non-Stop-Flug ab Zürich, sondern mit einem Zwischenstopp in Bangkok.

Perfekte Anschlußzeiten für Passagiere ab Wien:

Wien – Zürich                LX 3559            20:15Uhr – 21:35Uhr
Zürich – Singapur           LX 178              22:45Uhr – 17:10Uhr (Folgetag)
Singapur – Zürich           LX 179              23:05Uhr – 06:10Uhr (Folgetag)
Zürich – Wien                LX1574             07:10Uhr – 08:30Uhr

Taiwan: Im Zeichen der Schlange

Im Februar ist es wieder soweit: Die Taiwaner feiern Neujahr – und das gleich zweimal und zwei Wochen lang. Ein Einblick in die seltsamen Neujahrsbräuche und Überlieferungen

Taipei Lantern Festival in the Chiang Kai-shek...
Taipei Das Laternenfestival vor dem Chiang Kai-shek Memorial Palast in Taipei (Photo: Wikipedia)

Was macht man in Taiwan, wenn das Neujahrsfest vorbei ist? Man bereitet das nächste vor! Auf Asiens „schöner Insel” muss man darauf kein ganzes Jahr warten, sondern nur knapp sechs Wochen.

Grund dafür ist, dass man nicht nur das neue Jahr nach dem Gregorianischen Kalender begrüßt, sondern auch das Neujahr nach dem traditionellen Mondkalender, das 2013 auf den 10. Februar fällt. Doch das ist nur der Anfang: Gefeiert wird volle fünfzehn Tage lang.

Wer schon von dem spektakulären Feuerwerk beeindruckt war, das in der Neujahrsnacht das höchste Gebäude des Landes, den Wolkenkratzer „Taipei 101“, farbenfroh erstrahlen ließ und weltweit im Fernsehen übertragen wurde, der wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen, wenn er die bunten Feiern erlebt, mit denen man in Taiwan das neue Jahr des überlieferten Kalenders willkommen heiß. Diesmal steht es im Zeichen der Schlange, die für Ostasiaten Weisheit und Schönheit verkörpert und als listig und klug gilt.

Der Jahresbeginn ist auf den zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende festgelegt. In Taiwan sind der Vortag des Neujahrsfestes und die ersten drei Tage gesetzliche Feiertage – also vom Samstag bis zum Dienstag, vom 9. bis 12. Februar.

Insgesamt dauern die Feierlichkeiten aber volle zwei Wochen und enden ebenso spektakulär, wie sie begonnen haben, mit dem Laternenfest am 24. Februar. Während des Festes gewähren viele Hotels Nachlässe, und einige Sehenswürdigkeiten senken ihre Eintrittspreise, so dass Taiwan-Besucher gleich mehrfach belohnt werden.

Die Feier des neuen Jahres ist von zahlreichen althergebrachten Bräuchen geprägt. Der Überlieferung zufolge wurde die Menschheit einst von einem „Jahres-Ungeheuer” (nianshou) bedroht, das an jedem ersten Tag eines neuen Jahres die Ernte, das Vieh und sogar Menschen verschlang.

Allerdings fürchtete sich dieses Untier vor Feuer, Lärm und der Farbe Rot, so dass man es mit Feuerwerk und roten Laternen fernzuhalten versuchte.

Mit der „Vertreibung des Ungeheuers” (guonian) trieb man zugleich das alte Jahr in die Flucht und hieß das neue farbenprächtig und lautstark willkommen. Zu dem Erfolg gratuliert man sich auch heute noch gegenseitig mit der Formel gongxi, mit der man zugleich Erfolg und Wohlstand wünscht.

Die Farbe Rot spielt ebenfalls noch immer eine große Rolle beim Neujahrsfest. An den Häusern hängen oft rote Zettel oder Schriftrollen mit kleinen Reimen oder Schriftzeichen für Wörter wie „Glück”, „Wohlstand” oder „langes Leben”, während jüngere Familienmitglieder – und manchmal auch Besucher, die in einer taiwanischen Familie zu Gast sind – kleine Geldgeschenke in Angbao genannten roten Umschlägen erhalten.

Es soll auch hilfreich sein, Fenster und Türen zu öffnen, um das Glück hereinzulassen, und die Lichter in der Nacht brennen zu lassen, um dem Glück den Weg ins Haus zu leuchten. Ein Großteil der Traditionen, die das Fest umgeben, hängen damit zusammen, dass im Chinesischen viele Wörter ähnlich klingen.

Demzufolge vermeidet man angeblich Unglück, indem man keine Schuhe oder Bücher während der Neujahrestage kauft, da das Wort „Schuh” bzw. „Buch” dem Wort für „schlecht”bzw. „verlieren” phonetisch ähnelt. Ein Haarschnitt während der Festlichkeiten soll Unglück bringen, weil das Wort für „Haar” und das Wort für „Glück” ebenfalls ähnlich klingen: abgeschnittenes Haar wäre also abgeschnittenes Glück.

In gleicher Weise gehen viele Gepflogenheiten beim Essen auf Wortspiele zurück: So verspeist man Fisch, weil das Wort so klingt wie „Überfluss”, und den Klebreiskuchen niangao, weil er klingt wie „wachsender Wohlstand jahrein jahraus.”

Nach dem Essen am Vorabend des neuen Jahres geht’s auf jeden Fall hinaus auf die Straße oder in Parks, wo man den Jahreswechsel mit Feuerwerk und Böllern feiert.

Doch in Taiwan hat das Ereignis auch stets eine religiöse Komponente, und so versammeln sich Tausende von Menschen in Tempeln, brennen Räucherstäbchen ab, beten und bringen den Göttern Opfer in Form von Speisen und auch von Geldscheinen, die angezündet und verbrannt werden, bevor Schlag Mitternacht das neue Jahr beginnt.

Am Abschluss der fünfzehntägigen Neujahrsfeierlichkeiten steht noch einmal ein Höhepunkt: das Laternen- oder Yuanxiao-Fest. Da das Neujahrsfest immer in einer Neumondnacht gefeiert wird, fällt das Laternenfest automatisch mit dem ersten Vollmond des neuen Jahres zusammen.

Abends ziehen die Kinder – ähnlich wie am deutschen Martinstag – mit Laternen durch die Straßen, doch auch die Kommunen sorgen in dieser Nacht für bunte Unterhaltung mit diversen Veranstaltungen, an denen sich die Einheimischen ebenso erfreuen wie die Besucher Taiwans.

Das Laternenfest bei der Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle in Taipeh ist berühmt für seine unzähligen meisterhaft gestalteten Lampions, seine Drachen- und Löwentänze, für Volkskunstvorführungen, akrobatische Vorstellungen und feierliche Prozessionen.

Diese großartige dreitägige Darbietung einheimischer Kultur zieht jedes Jahr Millionen von Schaulustigen an, aber natürlich wird auch in anderen Städten des Landes groß gefeiert, und Besucher aus dem Ausland sind willkommen als Gäste und Zuschauer.

Backgroundinformation: Taiwan

Asiens schönste Seiten auf einer einzigen Insel – das bietet Taiwan Fernosturlaubern und Reisenden auf dem Weg nach Südostasien, Australien oder rund um die Welt.

Die Insel, von frühen Seefahrern zu Recht „Formosa” – die Schöne – genannt, liegt rund 160 Kilometer vor der Südostküste Chinas im Westpazifik. Die Einwohner zählen zu den herzlichsten Gastgebern Asiens.

Darüber hinaus bietet das hochmoderne Land fernöstliches Flair, asiatische Kulturen und subtropische Natur auf kleinstem Raum bei maximaler Reisesicherheit.

Die atemberaubende Landschaft besticht mit üppigen Regenwäldern, hohen Bergen, fruchtbaren Tälern, schroffen Küsten und zauberhaften Korallen- und Vulkaninseln, während in der Hauptstadt Taipeh und den übrigen Städten jahrhundertealte Traditionen der Moderne des 21. Jahrhunderts begegnen. Mehr Informationen über Taiwan gibt es für Touristen im Internet.