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Neun Tipps, wie Sie den richtigen Coach für Ihre Mitarbeiter finden

Coaching ist die Kunst, Mitarbeiter wieder für ihren Job zu motivieren und zu begeistern (Photo Disc)
Coaching ist die Kunst, Mitarbeiter wieder für ihren Job zu motivieren und zu begeistern (Photo Disc)

Im Business-Kontext hat Coaching meist die Funktion, dass Mitarbeiter anschließend ihren Job besser – sprich effektiver und stressfreier – machen können. Entsprechend muss das Profil des Coachs sein. Rainer Nollens, Geschäftsführer der Mittelstandsberatung Nollens, Dessel & Kollegen, verrät neun Tipps, wie Sie als Unternehmen den passenden Coach für Ihre Mitarbeiter finden.

  1. Fragen Sie sich zunächst: Wer soll gecoacht werden, mit welchem Ziel? Außerdem: Welche Besonderheiten kennzeichnen unseren Betrieb – zum Beispiel bezüglich seiner Kultur und Struktur? Aus den Antworten können Sie ableiten, welche Kenntnisse und Erfahrungen der Coach ihrer Mitarbeiter haben sollte.
  2. Coach ist kein geschützter Beruf. Jeder kann sich so nennen. Lassen Sie sich deshalb von den Coachs, die Sie in Betracht ziehen, einen Lebenslauf zeigen. Aus ihm sollte hervorgehen, welche Ausbildungen die Per-son absolviert und welche (Lebens- und) Berufserfahrung sie gesammelt hat.
  3. Das Coaching soll Ihren Mitarbeitern primär helfen, ihren Job besser zu machen. Das setzt voraus, dass der Coach die Fragen und Herausforderungen, vor denen Ihre Mitarbeiter im Berufsalltag stehen, versteht. Deshalb sind gute Coachs spezialisiert – zum Beispiel auf persönliche, berufliche oder unternehmerische Fragen. Oder auf das Coachen von Führungskräften. Oder auf das Coachen von Mitarbeitern mittelständischer Betriebe. Ein Coach, der behauptet, er sei bei allen Problemlagen oder Personengruppen gleich fit, ist kein guter Coach.
  4. Bestehen Sie bei den Coachs, die Sie als Unterstützer in Betracht ziehen, auf ein Vorgespräch, bei dem Sie die Coachs bitten, Ihnen ihr Vorgehen zu erläutern. Seriöse Coachs arbeiten transparent und können Ihnen ihre Arbeitsweise erläutern.
  5. Fragen Sie die Coachs, wo für sie die Unterschiede zwischen Beratung, Training, Therapie und Coaching liegen; des Weiteren, welche Unterschiede sie beim Coachen von Privatpersonen und im Auftrag von Unternehmen sehen. Professionelle Coachs haben hierzu einen klaren Standpunkt.
  6. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Wenn Sie beim Vorgespräch den Eindruck haben, „Der Mann/die Frau hat keine Ahnung, wie ein Betrieb ‚tickt‘“ und „… was die zentralen Aufgaben zum Beispiel einer Führungskraft sind“, dann sollten Sie den Coach von Ihrer Kandidatenliste streichen.

    Unternehmen brauchen einen Coach, wenn die Motivation der Mitarbeiter nachlässt (Photo Disc)
    Unternehmen brauchen einen Coach, wenn die Motivation der Mitarbeiter nachlässt (Photo Disc)
  7. Lassen Sie, wenn Sie zwei, drei heiße Kandidaten haben, Ihre Mitarbeiter, die gecoacht werden sollen, mitentscheiden, wer ihr Coach wird. Wenn Ihr Mitarbeiter den Coach ablehnt, können Sie sich das Geld sparen. Denn dann öffnet er sich nicht. Dasselbe gilt, wenn er keinen Coachingbedarf bei sich sieht.
  8. Führen Sie vor Beginn des Coachings ein 6-Augen-Gespräch mit dem Mitarbeiter und dem ausgewählten Coach, in dem sie sich nochmals auf die Ziele des Coachings verständigen. Treffen Sie auch eine Vereinbarung darüber, inwieweit der Coach im Coaching-prozess gewonnene, jobbezogene Infos/Erkenntnisse (die nicht die Privatsphäre des Mitarbeiters tangieren) an Sie weitergeben darf und wenn ja welche unter welchen Voraussetzungen.
  9. Halten Sie die Vereinbarungen schriftlich fest und vereinbaren Sie auch, wie lange der Coachingprozess dauern soll und in welchem zeitlichen Abstand sich Coach und Mitarbeiter treffen. Klären Sie zudem, inwieweit der Coach dem Mitarbeiter auch zwischen den Sitzungen als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Rainer Nollens st einer der beiden Geschäftsführer der auf mittelständische Unternehmen spezialisierten Unternehmensberatung Nollens, Dessel & Kollegen in Soyen (Oberbayern).

Links zum Thema
www.die-mittelstandsberatung.de
www.bildungaktuell.at

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So erobern Sie Ihr Leben zurück!

Laut einer IfAP®-Umfrage wünschen sich 96 Prozent eine Veränderung in ihrem Leben. Sie hätten gerne mehr Zeit, mehr Ruhe, mehr Geborgenheit und hauptsächlich mehr Selbstbestimmtheit. 81 Prozent sind durch die Arbeit überlastet, vor allem durch die Doppelbelastung von Beruf und Familie. 79 Prozent fühlen sich unter ständigem Leistungsdruck, 53 Prozent sind sogar von ihrer Freizeit gestresst, weil sie den Eindruck haben, auch hier perfekt sein und „funktionieren“ zu müssen.

Das Autorenduo Volker Kitz und Manuel Tusch zeigen in ihrem Bestseller, wie jeder wieder Kontrolle über sein Leben gewinnen kann (Foto: Campus)
Das Autorenduo Volker Kitz und Manuel Tusch zeigen in ihrem Bestseller, wie jeder wieder Kontrolle über sein Leben gewinnen kann (Foto: Campus)

Volker Kitz und Manuel Tusch gehen diesen Erscheinungen in ihrem neuen Buch Ich will so werden, wie ich bin (Campus) nach und bieten Hilfe. Sie identifizieren die sechs Zwänge der modernen Gesellschaft: Leistungszwang, Stresszwang, Sinnstiftungszwang, Perfektionszwang, Balancezwang und Selbstverwirklichungszwang.

Unterhaltsam leiten sie dazu an, „sich einmal eine Tüte Popcorn zu schnappen und den Zirkus des eigenen Lebens aus der Distanz zu betrachten“. So kann sich jeder von den modernen äußeren Zwängen befreien. Das ebnet den Weg dazu, die eigenen Bedürfnisse wieder zu spüren und zu verwirklichen. Hierfür entwickeln Kitz & Tusch in ihrem Buch ein neues psychologisches „Modell der Bedürfniskompensation“.

Ratgeber für alle, die wieder Kontrolle über ihr Leben haben wollen: Ich will so werden wie ich bin (Verlag Campus)
Ratgeber für alle, die wieder Kontrolle über ihr Leben haben wollen: Ich will so werden wie ich bin (Verlag Campus)

Mit diesem Selbstcoaching-Programm kann jeder seine Lebensrollen entdecken und analysieren. „Viele sind überrascht, wenn sie dann ihre Rollen mit ihren Bedürfnissen abgleichen“, so Manuel Tusch. „Plötzlich liegen ungeahnte Selbstverwirklichungsmöglichkeiten vor ihnen.“

Denn alle Menschen haben zwar ähnliche Bedürfnisse, zum Beispiel nach Anerkennung, Kontakt, Ruhe oder Harmonie. Doch kann jeder Mensch seine individuellen Lebensrollen – wie z.B. Angestellte, Familienvater, beste Freundin – so aufeinander abstimmen, dass sich die Bedürfnisse am Ende gegenseitig befriedigen. Damit findet jeder seinen ganz persönlichen Lebensentwurf. Einen Auszug aus dem Buch lesen Sie im eMagazin BILDUNGaktuell (Ausgabe 03/2011) lesen. Sie können dort das eMagazin kostenlos downloaden.

Dr. Volker Kitz hat Jura und Psychologie studiert, danach Erfahrungen als Wissenschaftler, TV-Journalist, Drehbuchautor und Lobbyist gesammelt. Heute arbeitet er als Anwalt und Coach in Köln.

Dr. Manuel Tusch hat Psychologie und Erwachsenenbildung studiert. Er hat eine psychologische Praxis in Köln und leitet dort das Institut für Angewandte Psychologie (IfAP), ein seit 2003 bestehendes Forschungs- und Ausbildungsinstitut. Er konzipierte und leitete die aktuelle IfAP-Studie. Bekannt wurde das Autorenduo durch den internationalen Bestseller „Das Frustjobkillerbuch – Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten“.

Zur Studie „Zwänge der modernen Gesellschaft“: Befragt wurden 4.378 Menschen im Zeitraum von Oktober 2010 bis Januar 2011. Die Auswertung erfolgte quantitativ und qualitativ mittels Inhaltsanalyse.

Charisma kann man lernen

Tipps und Tricks von Gabi Joham und Pepi Adelmann, wie Sie noch mehr aus Ihrer Persönlichkeit herausholen.

Es geht oftmals darum, nicht nur zu denken, sondern zu machen. Wenn Sie etwas verbessern oder verändern wollen, dann probieren Sie das Neue bitte. Und zwar mehrmals.

Sich in Bewegung zu setzen, tatkräftig zu sein, für eine Sache einzustehen, neugierig zu sein und sich wahrhaftig zu interessieren — auch für andere Menschen — etwas zu wollen und bei seinem Tun ein Profi zu werden.

Dazu ist es natürlich nötig, sich selbst gut zu kennen, sich zu mögen, sich anzunehmen wie man ist, mit seinen Stärken und Schwächen und dem Mut, an sich selbst zu arbeiten und Feedback zu empfangen, damit die Verbindung des eigenen Handelns mit der Umwelt stattfinden kann.

Der zweite Tipp für mehr Ausstrahlung: Seine Einzigartigkeit unter allen Menschen anzunehmen und diese zur Verfügung zu stellen. In dieser Einzigartigkeit liegt auch die Chance, den Sinn des eigenen Lebens zu erkennen, da liegt es auch gleich auf der Hand, dafür dankbar zu sein.

Mit diesen Grundlagen geht es daran, sich selbst und seine Gefühle authentisch zum Ausdruck zu bringen. Es geht um die Verpackung des jeweils zu transportierenden Inhalts. Diesen sehen wir als wertvolles Gut, das unbeschadet und nutzbringend beim Empfänger ankommen soll. Im Hintergrund geht es darum, sich neu in seinen Selbstverständnissen zu entdecken.

Was braucht es um wirksam zu kommunizieren oder vorzutragen?
  • Ehrlichkeit oder innere Überzeugung, damit das Gesagte mit dem beim Empfänger entstehenden Gesamtbild übereinstimmt.
  • Wertschätzung für den Empfänger der Nachricht. Dazu gehört auch nachzufragen, ob alles verstanden wurde und sich selbst fragen zu lassen. Wer gefragt wird, der hat Aufmerksamkeit und damit die bessere Chance, sich verständlich zu machen.
  • Den Mut, sich kurz zu halten, sich interessant auszudrücken, seinen Körper sprechen zu lassen, etwas aufzuzeichnen oder herzuzeigen. Zuhörer sind vor allem Zuseher.
  • Struktur, die es dem Zuhörer erleichtert, den Inhalt in appetitlichen Happen konsumieren zu können. Es gibt nichts Angenehmeres für den Empfänger einer Nachricht, als diese verstanden zu haben und richtig reagieren zu können.

Authentisch vorzutragen kann jede Person lernen. Am einfachsten ist es für die Begabten — für jene, die Charisma besitzen (Charisma heißt aus dem Griechischen übersetzt: Gnadengabe der Götter). Jene, die ehrlich, wertschätzend, mutig und strukturiert ans Werk gehen, haben es am „zweitleichtesten“ und für alle anderen gilt, sich noch besser vorzubereiten. […]

Neugierig auf den kompletten Artikel von Gabi Joham und Pepi Adelmann?
Die ganze Story lesen Sie in der Ausgabe des eMagazins BILDUNGaktuell (07/2011)

(c) BILDUNGaktuell

Zehn Tipps für eine bessere Stimme

Die Frisur sitzt, der Anzug ist auf Maß geschneidert? Gute Voraussetzungen für einen gelungenen Auftritt, aber längst nicht genug. „Die Basis von Überzeugungskraft ist immer die Stimme“, weiß die bekannte Sprechtrainerin Ingrid Amon. Ihre besten Tipps und Tricks verrät sie in BILDUNGaktuell.

Stimme verrät Ihre Stimmung
Tragen Sie Wohlfühlkleidung und entspannen Sie sich täglich. Jede Verspannung wirkt sich auf Ihren Stimmklang aus! Lassen Sie öfter wie ein schnaubendes Pferd die Lippen flattern.

Nehmen Sie Stimmen bewusst wahr
Wie klingt Ihre Stimme? Nehmen Sie Texte auf und hören Sie diese mehrmals aufmerksam ab.

Erden Sie sich
Selbstsicherheit beginnt bei den Fußsohlen. Sorgen Sie deshalb vor allem knapp vor einem Auftritt für ein bewusstes Fuß-Gefühl. Krallen Sie mehrmals die Zehen in den Schuhen ein und strecken Sie diese wieder aus, massieren Sie ihre Fußsohlen durch intensives Benutzen des Fußabstreifers.

Stimmkraft kommt vom unteren Rücken
Im Beckenbereich verbindet unser Körper oben und unten. Durch eine bewegliche Beckenpartie kann Energie ungehindert fließen. Sorgen Sie durch bewusste Mikrobewegungen, wie langsames zwei bis drei Millimeter Hin- und Herpendeln dafür, dass dieser Bereich beweglich bleibt.

Pausen einlegen
Die Pause gibt dem Zuhörer die Möglichkeit, sich mit dem Gehörten gedanklich auseinanderzusetzen.

Mehr über weitere effiziente Sprech- und Übungstipps finden alle, denen oft die Stimme versagt, auf der Webseite BILDUNGaktuell.