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Fortbildung: Mobile Endgeräte als Lernhelfer

Touchpad
Ob Smartphone, Touchpad, Netbook, iPad, iPhone oder Notebook: Weiterbildung erobert die neuen Technologien (Photo: yum9me)

Immer mehr Personalverantwortliche setzen in der beruflichen Qualifizierung auf Smartphone, Touchpad, Netbook oder Notebook. Dies geht aus der aktuellen TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2013“ hervor. Fortbildung: Mobile Endgeräte als Lernhelfer weiterlesen

Business: Vertrauensmanagement als Führungsaufgabe

Viele gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen der letzten Jahre weisen auf die Notwendigkeit nach mehr Kontrolle hin – sowohl im öffentlichen als auch privatwirtschaftlichen Bereich. Zugleich können Führungskräfte in der zunehmend komplexer werdenden Arbeitswelt nicht mehr jede Eventualität voraussehen und müssen auf ihre MitarbeiterInnen vertrauen.

Eine gute Vertrauensbasis entsteht aber nicht von selbst, sondern muss aktiv gefördert werden. Die Umsetzung vertrauensbildender Maßnahmen ist ein zentraler Bestandteil guter Führung und auch Studien zeigen, dass sich Vertrauen im Interesse rationaler Unternehmensziele bezahlt macht: Eine gute Vertrauenskultur steigert die Leistungsfähigkeit von MitarbeiterInnen, trägt zur Kostenreduktion bei und wirkt sich im Sinne der Zeitökonomie positiv auf die Bilanz von Unternehmen aus.

Wie Vertrauensmanagement als Führungsaufgabe umgesetzt werden kann, erarbeiten die TeilnehmerInnen im uniMind|Workshop zum Thema “Vertrauen als Führungsaufgabe” am 28. Jänner 2013.

Geleitet wird die kostenfreie Veranstaltung von den Wirtschaftspsychologen Christian Korunka (Institut für Angewandte Psychologie: Arbeit, Bildung, Wirtschaft, Universität Wien) und Peter Frenzel (selbständiger Organisationsberater, TAO). Unterstützt durch deren fachliche Expertise entwickeln die TeilnehmerInnen in einem interaktiven Setting Strategien, um Vertrauen als Führungsaufgabe wahrzunehmen.

Vertrauen und Kontrolle
Vertrauen als Führungsaufgabe ist das Thema im uniMind Workshop (Foto: iStock/BILDUNGaktuell)

Neben fachlichen Vortragselementen liegt der Schwerpunkt auf interaktiven Phasen, in denen Erfahrungen reflektiert und gemeinsam Lösungskonzepte entwickelt werden. Real-Case-Szenarios bieten die Gelegenheit, theoretische Inputs anhand von echten Fällen zu erproben.

Die Veranstaltung richtet sich an PraktikerInnen und Professionals aller Berufssparten sowie an fortgeschrittene Studierende. Der Workshop bietet ihnen die Gelegenheit, Erfahrungen in einer heterogenen Gruppe auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis zu schlagen.

Der Workshop findet im Rahmen des Projektes “University Meets Industry” (uniMind) statt. In den uniMind|Workshops treffen Personen aus Unternehmen mit WissenschaftlerInnen zusammen, um praxisrelevante Themen zu bearbeiten.

Die Universität Wien will mit dieser Initiative Unternehmen dabei unterstützen, die Idee des lebensbegleitenden Lernens als Teil ihrer Kultur zu etablieren.

Mehr Informationen und Themen über Aus- und Weiterbildung finden Sie auf dem führenden deutschsprachigen Onlineportal BILDUNGaktuell, wo Sie auch jeden Monat das gleichnamige eMagazin downloaden können.

Auf einen Blick:
Zeit: Montag, 28. Jänner 2013, 15.30 bis 19.30 Uhr
Ort: Aula am Campus, Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2, Hof 1, 1090 Wien
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um rechtzeitige Anmeldung bis 24. Jänner wird gebeten.

Personalmanagement unter Druck

Das Personalmanagement in Unternehmen kann mit dem stärker werdenden Veränderungsdruck der globalen Märkte und Technologien nicht mithalten. Personalabteilungen tun sich schwer damit, merklich zum Unternehmenserfolg beizutragen. Das berichtet BILDUNGaktuell, das führende Online-Portal  für Management, Personalwesen, Aus- und Weiterbildung.

Für 65 % der Unternehmen sind alternative Kanäle wie Jobbörsen im Internet und Social Media heute bereits Standard. Aber auch fortschrittliche Personaler müssen ihre Rolle bei den strategischen Entscheidungen, die die Zukunft ihres Unternehmens betreffen, erst noch zementieren. Das sind zentrale Ergebnisse der neuen Untersuchung „The State of Human Capital 2012“ von The Conference Board und McKinsey & Company.

English: Human Capital Investment Model!!
EHuman Capital Investment Model (Illustration: Wikipedia)

Laut den Studienautoren gehört das Recruiting über die digitalen Medien bereits zu den Standardaufgaben einer Personalabteilung. Gleiches gilt für die Führungskräfte-Entwicklung und die Arbeit an der Arbeitgebermarke: Mehr als 50 % der Unternehmen sind hier bereits aktiv.

Aufholbedarf besteht jedoch bei strategischer ausgerichteten Maßnahmen. Wenige international tätige Unternehmen bieten beispielsweise bisher Betriebsrenten an, die explizit die Dienstjahre honorieren (24 %).

Noch weniger Unternehmen wirken auf Regierungskreise ein, um die Zuwanderung fehlender Fachkräfte aus dem Ausland zu ermöglichen (13 %). Auch kooperieren wenige Firmen mit anderen Branchenvertretern, um die Attraktivität der eigenen Industrie zu erhöhen (9 %).

„Weltweit gilt es, die richtigen Arbeitnehmer für sich zu gewinnen, erfahrenes Personal besser zu entwickeln und emotional zu reaktivieren. Dafür brauchen die Unternehmen zukunftsorientiertere und agilere Personalabteilungen. Wer die Weichen nicht frühzeitig stellt, wird daran scheitern“, sagt Rebecca Ray, Senior Vice President Human Capital von The Conference Board und eine der Studienautorinnen.

Asmus Komm, Partner bei McKinsey in Hamburg ergänzt: „Die erfolgreichsten Unternehmen werden diejenigen sein, die sich den strategischen HR-Themen der Zukunft stellen und neue Wege zum Beispiel im Leistungsmanagement oder bei der Talentförderung einschlagen“. So werde es beispielsweise immer wichtiger, die Mitarbeiter stärker zu segmentieren, um besser auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen zu können.

Schlüsselthema: Strategic Workforce Planning
Langfristig ausgerichtete Personalprozesse gewinnen laut der Studie an Bedeutung. Ein Schlüsselthema ist beispielsweise das „Strategic Workforce Planning“ (Strategische Personalplanung), mit dem der zukünftige Personalbedarf frühzeitig erkannt wird. In Zeiten flexibler Arbeitszeitmodelle werden diese Berechnungen zunehmend komplexer – und wichtiger.

McKinsey-Partner Komm: “HR-Abteilungen müssen den Mehrwert, den sie langfristig leisten, messbar machen und ihr Geschäftsverständnis stärken. Ein Weg ist zum Beispiel, die Personalteams durch Manager aus den Business Lines zu ergänzen. Nur wenn sie die Sprache des Managements sprechen, werden sie auf Dauer erfolgreich sein.“ Ray: „Wer für teure Personalentwicklungsprogramme keinen Business Case vorlegen kann, bekommt auch keine zusätzlichen Ressourcen.“

Die Mitarbeiter erwarten dagegen eine ganz andere Erklärung. „Wenn Unternehmen in schlechten Jahren als erstes auf die Personalbremse treten, fragt sich jeder: Warum sollen wir uns an das Unternehmen binden?“ so Ray. Unternehmen könnten nur dann auf eine engagierte und loyale Belegschaft bauen, wenn sie auf diese Frage eine Antwort fänden: „Sie müssen den Mitarbeitern Wertschätzung zeigen.“

The State of Human Capital 2012
Die Untersuchung „The State of Human Capital 2012” identifiziert die wichtigsten Handlungsfelder, mit denen Human Resources Management einen bedeutsamen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten kann und zeigt kurz- und langfristige Perspektiven auf.

Die aktuelle Ausgabe des eMagazins BILDUNGaktuell können Sie hier herunterladen
Die aktuelle Ausgabe des eMagazins BILDUNGaktuell können Sie hier herunterladen

Der Forschungsbericht stützt sich auf die Aussagen von 517 internationalen Führungskräften, die Arbeitsergebnisse von 18 Fokusgruppen und die Auswertung von über 100 wissenschaftlichen Quellen. Der Forschungsbericht kann auf der Website BILDUNGaktuell heruntergeladen werden.

 

Bachelorabschluss mit Lateinamerika-Lehrgang

Der Universitätslehrgang für höhere Lateinamerika-Studien ist ein internationales Weiterbildungsprogramm zu Lateinamerika (Photo Disc)
Ein mehrwöchiges Forschungspraktikum im Ausland ermöglicht den Absolventen des Lehrgangsfür höhere Lateinamerika-Studien die Verbindung zwischen Theorie und Praxis (Photo Disc)

Der Interdisziplinäre Universitätslehrgang für Höhere Lateinamerika-Studien ist ein regionalspezifisches, interdisziplinäres, internationales und berufsbegleitendes Weiterbildungsprogramm zu Lateinamerika. Internationale Vortragende aus verschiedenen Disziplinen vermitteln innerhalb der Module Politik, Kultur, Wirtschaft und Natur sozial- und naturwissenschaftliche Interdisziplinarität.

Der Lehrgang dauert sechs Semester und richtet sich an alle, die eine berufliche Tätigkeit in den Bereichen Wirtschaft, Ökologie, Kommunikation, Internationale Beziehungen, Diplomatie, Entwicklungszusammenarbeit, Menschenrechtsarbeit, politische Beratung, Bildung oder Tourismus mit Schwerpunkt Lateinamerika anstreben.

Rund ein Viertel der TeilnehmerInnen stammt aus lateinamerikanischen Ländern. Unterrichtssprachen sind Deutsch, Spanisch, Englisch und Portugiesisch. Ein mehrwöchiges Forschungspraktikum im Ausland gewährleistet die Verbindung zwischen Theorie und Praxis.

Durch den modularen Aufbau ist der Einstieg jeweils zu Semesterbeginn möglich. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Bakkalaureat-, Magister– oder Diplomstudium im europäischen Bildungsraum oder die erfolgreiche Absolvierung einer vergleichbaren Studienleistung außerhalb der EU.

Zehn Staaten bilden Lateinamerika
Zehn Staaten bilden Lateinamerika

Der Lehrgang wird von der Universität Wien in Kooperation mit dem Österreichischen Lateinamerika-Institut durchgeführt und von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und der Stadt Wien gefördert.

Das Wintersemester 2012/13 trägt den Titel „Politische und gesellschaftliche Transformationsprozesse in Lateinamerika: Erfolge, Grenzen, Möglichkeiten“ und beginnt im Oktober 2012. Anmeldeschluss ist der 15. September 2012.

Kostenloser Informationsabend am 5. Juni um 18.00 Uhr im Österreichischen Lateinamerika-Institut, Schlickgasse 1, 1090 Wien. Anmeldung unter lehrgang@lai.at Weitere Informationen gibt’s bei Doris Rodas-Waldner unter Tel. +43 (0)1 310 74 65 12

Workplace Learning für neue Führungskräfte

Von Lernportalen über Online-Collaboration-Systeme bis hin zu Smartphone-Applikationen für die Personalentwicklung: Viele Betriebe setzen technologiebasierte Lern- und Kommunikationsmethoden bereits erfolgreich für die Weiterbildung und Personalentwicklung ihrer Belegschaften ein.

Konkrete Umsetzungsbeispiele für Workplace Learning, das technologieunterstützte Lernen am Arbeitsplatz, zeigt die Austrian eLearning Conference (AeLC) am 19. und 20. Oktober 2011 parallel zu den Fachmessen Personal Austria und Professional Learning in Wien.

Vertreter aus Unternehmen, Behörden und Organisationen stellen bei der Austrian eLearning Conference in einem interaktiven World Café Beispiele für erfolgreich umgesetzte Projekte mediengestützten Lernens am Arbeitsplatz vor. Dabei profitieren die Konferenzteilnehmer vom Erfahrungsaustausch in kleinen Gesprächsgruppen und dem direkten Kontakt mit den Referenten, der gezielte Fragen ermöglicht.

Mit dabei sind das Bundesministerium für Finanzen, AustroControl GmbH, der ÖAMTC, die Telekom Austria Group und weitere Organisationen unterschiedlicher Branchen und Größen.

Mit derzeit 5.000 Anwendern in ganz Österreich und den Vertretungsbehörden im Ausland müssen Lerninhalte für die Haushaltsverrechnung im Bund flexibel zur Verfügung stehen, so lautet die Anforderung an das Lernportal, das Mag. Martina Herzig in ihrem Beitrag im World Café vorstellt.

Den Anwendern des Portals solle unter anderem ermöglicht werden, Lerninhalte bei Bedarf auch selbstständig erarbeiten zu können. Ob dies gelungen ist und welche Erfahrungen die Behörde mit dem neuen Lernportal gesammelt hat, erfahren die Konferenzteilnehmer von der Mitarbeiterin des Bundesministeriums für Finanzen.

Eine Smartphone-Applikation für die Führungskräfteentwicklung präsentieren Mag. Simone Oremovic, Group Director Organization and Staffing bei der Telekom Austria Group, und Andreas Weiss von der BRIDGE2THINK AG.

Anhand der „A1 Leadership App“ illustrieren die Referenten, wie sie neue Medien und Technologien strategisch in der Führungskräfteentwicklung einsetzen. Auf innovative Entwicklung seines Managements setzt auch der ÖAMTC, denn traditionelle Formen der Führungskräfteentwicklung erfüllten die Erwartungen an sie hinsichtlich einer bedarfsgerechten Teilnehmeraktivierung oder eines gelebten Praxistransfers nur zum Teil.

Der ÖAMTC entwickelte deshalb ein Management-Development-Format, das auf Offenheit, Vernetzung und Selbststeuerung setzt: Die Expedition Führung. Mehr dazu erfahren die Konferenzteilnehmer von Mag. Herwig Kummer, dem stellvertretenden Leiter Personalmanagement beim ÖAMTC.

Weitere Infos sowie das Programm der Konferenz sind unter www.aelc.at zu finden. Im Ticket zur Konferenz ist der Eintritt zu den Fachmessen Personal Austria und Professional Learning enthalten.

Mehr über Management, Ausbildung, Personalwesen, Aus- und Weiterbildung gibt es auf der Webseite Bildungaktuell.at. Dort kann auch kostenlos das informative eMagazin BILDUNGaktuell heruntergeladen werden.

Das Geheimnis des „Great Place to Work“

Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestimmen mit ihrem täglichen Engagement den Grad der Lebendigkeit der Organisation. Ob wir als Kunden bzw. Geschäftspartner ein Unternehmen als dynamisch wahrnehmen, hängt wesentlich davon ab, ob dessen Mitarbeiter entsprechend aktiv agieren.

Wir Menschen sind sensible Wesen, deren Leistungsfähigkeit und -bereitschaft sehr von den betrieblichen Rahmenbedingungen abhängen. Doch was sind die optimalen betrieblichen Rahmenbedingungen?

Great Place to Work® verbreitet, basierend auf umfangreichen Feld- und langjährigen Benchmarkstudien, ein erfolgsförderndes Arbeitsplatzkulturmodell, das sich im folgenden Kernsatz verdichten lässt: „Ein Great Place to Work ist, wo man denen vertraut, für die man arbeitet, stolz ist auf das, was man tut und Freude an der Zusammenarbeit mit anderen hat.“

Es geht um eine entsprechend hohe Ausprägung der fünf Dimensionen Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist. Die Beziehung zwischen der Führung und den Mitarbeitern muss dabei mehr als eine bloße Transaktionsbeziehung sein, in der bestenfalls das Prinzip „strenge Rechnung, gute Freunde“ erfüllt wird. Es bedarf einer sehr viel partnerschaftlicheren Basis.

Great Place to Work® beschreibt diese als Giftwork™-Modell. Dabei geht es um neun Elemente, vom Einstellen und Integrieren bis zum Beteiligen, die partnerschaftlich – also gleichsam „geschenkhaft“ – ge- und erlebt werden wollen.

Das mag komplex und kompliziert aussehen, ist in der Praxis aber nicht allzu schwierig und vor allem in der Regel ohne besonderen finanziellen Aufwand umzusetzen. Aber was ist das Geheimnis des Weges zum Great Place to Work®? Im Grund geht es darum, gerade auch als Führungskraft authentisch zu bleiben, also keine Rolle zu spielen, und die Mitarbeiter in das gemeinsame Tun partnerschaftlich einzubeziehen.

Neugierig auf den kompletten Artikel von Dr. Erich Laminger? Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Online-Ausgabe des eMagazins BILDUNGaktuell.

Aberglaube oder Irrglaube?

„Der Glaube, je gebildeter ein Volk ist, desto leichter werde es mit Problemen fertig, hatte sich in aller Stille verabschiedet.“

Ein Lesefrüchtchen von Ian McEwan aus Ein Kind zur Zeit (detebe 21929).