Italien: Nervosität vor Berlusconi-Rede

Nervöse Finanzmärkte, Verluste an der Mailänder Börse und Banken unter Druck prägen Italien vor einer morgen in Rom angesetzten Rede von Regierungschef Silvio Berlusconi zur Schuldenkrise.

Der Ministerpräsident will sich auf Druck der linken Opposition nach längerem Zögern am Nachmittag vor beiden Kammern des Parlaments zu den Wachstums- und Schuldenproblemen seines G8-Landes äußern.

Über das richtige Vorgehen in der Krise hatte Italiens Notenbankchef Mario Draghi heute erneut auch mit Staatspräsident Giorgio Napolitano beraten. In Rom hatte Wirtschafts-und Finanzminister Giulio Tremonti zudem den Ausschuss für Finanzstabilität zur Krisensitzung geladen. (Quelle: ORF.at)

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Ein Gedanke zu “Italien: Nervosität vor Berlusconi-Rede

  1. „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Geldsystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.“

    Henry Ford (1863 – 1947) verstand nicht allzu viel vom Geld; dabei hätte er nur „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“ (1916) seines Zeitgenossen Silvio Gesell lesen müssen, um alles zu verstehen. Doch dann hätte er sich wohl selbst an der besagten Revolution beteiligen wollen, die allerdings ausblieb und bis heute auf sich warten lässt; weil der „Normalbürger“ aufgrund einer uralten, künstlichen Programmierung des kollektiv Unbewussten unfähig ist, das Geld zu verstehen, und nicht etwa deshalb, weil er dafür „moderne Volkswirtschaftslehre“ studieren müsste. Im Gegenteil: studierte Volkswirtschaftler – sowie Politiker – sind am allerwenigsten in der Lage, das Geld zu verstehen, denn sie leben davon, dass die Volkswirtschaft eben nicht funktioniert, so wie Zahnärzte davon leben, dass viele Menschen ungesunde Zähne haben.

    Nur ein außergewöhnliches Genie wie Silvio Gesell (1862 – 1930) konnte nicht nur den elementaren Fehler im „Geld, wie es (noch) ist“ verstehen, sondern auch das fehlerfreie „Geld, wie es sein soll“ beschreiben, ohne die Religion verstanden zu haben! Für alle anderen bedarf es zunächst der „Auferstehung aus der religiösen Verblendung“:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

    Wer diese „Achterbahnfahrt fürs Gehirn“ hinter sich hat, wird einsehen, dass der kurz bevorstehende, endgültige Zusammenbruch des noch bestehenden, kapitalistischen Systems (globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon) die Voraussetzung dafür ist, dass der allgemeine Glaube an dieses System verloren geht, die Religion überwunden und der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation, die Natürliche Wirtschaftsordnung (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft), verwirklicht werden kann:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/der-bevorstehende-crash.html

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