Schlagwort-Archive: Italien

Wie schmeckt Dir Sizilien?

Wer fremde Kulturen kennenlernen will, der muss neben den Sehenswürdigkeiten auch einen Blick in die Kochtöpfe des Gastlandes werfen. Denn zwischen fremden Gerüchen, unbekannten Zutaten und neuen Essgewohnheiten offenbart sich dem Reisenden die Seele einer Kultur ganz unmittelbar. Zum Beispiel auf einer Genussreise durch Sizilien. Also, Schluss mit Pizza und Pasta! Willkommen im Land der Sonne und der Genüsse!

Wie Sie das passende Hotel in Südtirol buchen

Die Urlaubsregion Südtirol muss man mit allen Sinnen erleben, denn nur so kann die Region ihre wahre Vielfalt verbreiten. Die Region hat nämlich so viel zu bieten, dass man erst einmal auf sich wirken lassen muss. Der wahrhaftige Genuss eines solchen Urlaubs geht dabei schon bei der Buchung los, wenn man Wie Sie das passende Hotel in Südtirol buchen weiterlesen

Steigende Hotelpreise auf Urlaubsinseln in Griechenland und Italien

Insel Mykonos im Ägäischen Meer
Mykonos, die Insel der Kykladen im Ägäischen Meer, ist ein Hot-Spot für Touristen aus aller Welt. Viele Promis haben sich auf Mykonos einen exklusiven Zweitwohnsitz errichtet. Urlauber müssen hingegen in Hotels absteigen, die jetzt in der Sommer-Hauptsaison ihre Zimmerpreise erhöht haben (Foto: Bernard Gagnon/Wiki Commons)

Die Hotelpreise auf Griechenlands Urlaubsinseln steigen im August um bis zu fünfzig Prozent. Hier geht’s weiter

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Südtirol: Weltmusik in der Gartenwelt

Schloss Trauttmansdorff
Farbenprächtige „Gartennächte“ in Schloss Trauttmansdorff unterhalb von Schenna (Foto: Trauttmansdorff)

Einen Rausch aus Klängen, Farben und Formen versprechen die Gartennächte 2013 in Schloss Trauttmansdorff, nur wenige Minuten von Schenna entfernt. In Kaiserin Sisis ehemaligem Feriendomizil treffen zum mittlerweile 11. Mal die bekanntesten Vertreter der Weltmusik-Szene auf exotische Pflanzen aus aller Welt. Südtirol: Weltmusik in der Gartenwelt weiterlesen

Papstwahl. Kommt jetzt der große Rom-Boom?

Ein neuer Rom-Boom zur Papstwahl
Zur Papstwahl erwartet Rom einen Touristenansturm (Foto: istockphoto.com/© William Fawcett fotoVoyager.com)

Der überraschende Rücktritt von Papst Benedikt XVI wird nach Überzeugung des führenden Städtereisen-Veranstalters Dertour eine neue Rom-Reisewelle auslösen.

„Eine Amtsübergabe von Papst zu Papst ist für die Katholiken ein einmaliges Ereignis, und das vor Ostern! Wir haben sofort unser Reiseangebot aufgestockt“, sagt Frank Götze, Dertour-Bereichsleiter für Kurzreisen.

„Papst Benedikt XVI hat in seiner Amtszeit viele Menschen in die Heilige Stadt gezogen. Sein Ausscheiden aus dem Amt und die Wahl seines Nachfolgers werden die Straßen des Vatikan füllen“, so Frank Götze.

Rom. Infografik. Papstwahl
Rom: Habemus Papam. Die Infogafik aus dem neuen Baedeker-Reisefbuch zeigt, wie ein neuer Papst gewählt wird

Mit dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI am 28. Februar wird das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes einberufen. Sein Ablauf beruht auf jahrhundertealten Gesetzen und Traditionen. Zehntausende Gläubige versammeln sich dann täglich auf dem Petersplatz, um zu sehen, ob weißer oder schwarzer Rauch aufsteigt. Das kann oft auch Wochen dauern.

Wenn endlich weißer Rauch aufsteigt, verkündet anschließend der Kardinalprotodiakon von der Benediktionsloggia das „Habemus Papam“, „Wir haben einen Papst.“

Wer diesen historischen Moment im Vatikan vor Ort erleben möchte, soll zwei Tipps befolgen: Die Terminplanung für das Konklave verfolgen und bald seine Reise buchen. Frank Götze: „Ich bin mir sicher, Rom wird so gut wie ausgebucht sein.“ Mehr über City-Trips nach Rom mit Dertour-Programmen gibt es im Internet.

Rom Baedeker-Reiseführer
Baedeker Reisefführer Rom. Informativ, reich bebildert, mit vielen Informationen und Illustrationen

Wer mehr über Rom, die  „Aeterna“, und den Vatikan, die „Heilige Stadt“ erfahren will, sollte sich mit dem aktuellen Baedeker Reisebuch Rom auf die Reise begeben.

Über 200 Empfehlungen und Tipps, anschauliche Infografiken erklären Hintergründe und Zusammenhänge, großartige 3D-Darstellungen eröffnen dem Rom-Besucher neue Perspektiven und 28 detaillierte Karten und Pläne zeigen den Weg.Vor allem der große professionelle Cityplan im Maßstab 1:15.000 hilft bei der Orientierung im römischen Alltagschaos.

Der neue Baedeker-Reiseführer ist reich bebildert, hat mehr als 360 Seiten und kostet € 22,99 in Deutschland bzw. € 23,70 in Österreich. Er kann auch als E-Book online gekauft werden.

Travel Industry: Wettbewerb der Urlaubsländer

Eine Marktanalyse zeigt: Die internationale Tourismuswirtschaft entdeckt neue Zielgruppen in den Schwellenländern. Die Chinesen sind im Anmarsch auf Europa

Chinesen-KautscheWeb
Immer mehr Chinesen entdecken Deutschland und Österreich als Urlaubs-Destination

Die Reisebranche umwirbt neue Kunden in Regionen der Welt, die bislang eher als exotische Ziele für Urlauber aus den reichen Industrieländern galten: In den so genannten BRIC-Staaten, den aufstrebenden Schwellenländern Brasilien, Russland, Indien und China, wächst eine gut verdienende Mittelschicht heran.

Diese Menschen entdecken für sich Ferien und ferne Länder – Europa und das Reiseland Deutschland hoffen auf den neuen Touristen-Boom, doch sie treten gegen eine weltweite Konkurrenz der Urlaubs-Destinationen an.

„Der Tourismusmarkt ist weltweit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Doch wer glaubt, er könne etablierte Geschäftsmodelle und Produkte eins zu eins auf die neuen Zielgruppen übertragen, der irrt“, lautet das Fazit des TUI Think Tank nach der Auswertung internationaler Marktanalysen.

Im TUI Think Tank der TUI AG denken und diskutieren Fachleute aus Europas größtem Touristikkonzern sowie unabhängige Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft über die Zukunft des Tourismus: „Kundenbedürfnisse und -ansprüche unterscheiden sich nicht nur zwischen etablierten und neuen Märkten, auch innerhalb der BRIC-Märkte gibt es deutliche Unterschiede in den Reisebedürfnissen. Reiseveranstalter, Hoteliers, aber auch Handel und Dienstleister, sind gut beraten, sich sorgfältig mit den Bedürfnissen ihrer neuen Zielgruppen auseinanderzusetzen und sich darauf einzustellen.“

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Die Flaggen der vier BRIC-Staaten (Foto: Wikipedia)

In den BRIC-Staaten können sich mit wachsendem Wohlstand immer mehr Menschen einen Urlaub im Ausland leisten. Nach Schätzungen des renommierten Research-Instituts Euromonitor International werden aus den vier Ländern schon 2015 etwa 160 Millionen Reisen über die Landesgrenzen hinaus angetreten.

Diese Urlauber haben mit den Ferienreisenden etwa aus Europa oder Nordamerika gemeinsam, dass sie Sonne und Strand, Städtetrips und Sightseeing bevorzugen. Doch dafür haben sie geografisch ganz andere Ziele im Blick. Für Brasilianer beispielsweise sind die USA und gerade New York und Argentinien sowie Portugal, das Heimatland ihrer Muttersprache, Traumdestinationen. Gut verdienende Russen hingegen steuern weltweit Sonnenziele am Meer an oder reisen besonders gerne nach Italien und Griechenland.

Die wachsende Anzahl asiatischer Reisenden zeigt wiederum ganz andere Interessen und Bedürfnisse: Inder möchten gerne nach Singapur, Malaysia oder in die Emirate am Persischen Golf. Die Touristen aus China buchen in erster Linie Hongkong, Singapur und Südkorea. Aber auch Europa ist bei chinesischen Touristen ein immer beliebteres Reiseziel.

So reisten allein 2010 schätzungsweise 3,8 Mio. Chinesen nach Europa. Dabei haben die „neuen“ Reisenden ganz präzise Anforderungen an ihr Gastland. Vor allem erwarten sie, dass ihnen die Attraktionen des Landes bei Gruppenreisen in ihrer Muttersprache präsentiert werden. Für indische Gäste ist darüber hinaus wichtig: Sie erwarten auch fern der Heimat angemessene vegetarische indische Küche.

Auch wenn Europa in den Untersuchungen zum Reiseverhalten der Touristen aus den BRIC-Staaten noch nicht unter den Top-Destinationen zu finden ist, sind die Tourismus-Experten hierzulande doch fest davon überzeugt, etwas von dem großen Kuchen abzubekommen. Beispielsweise lockt die „Alte Welt“, so zeigt sich, besonders kultur- und geschichtsinteressierte Chinesen: Angesichts der eigenen, über die Jahrtausende zurückgehenden Geschichte fühlen sie sich auf Augenhöhe zur einzigen Destination auf der Welt mit ähnlich alten Traditionen.

Für junge, nach Individualisierung und Authentizität strebende Chinesen hingegen, dürften die europäischen Metropolen von großem Interesse sein. Dabei spielen die einzelnen Länder und Städte als Destination nur eine untergeordnete Rolle.

„Im Zeitalter von Facebook und Twitter sind interessante Erlebnisse die Statussymbole der neuen kaufkräftigen Zielgruppen aus den aufstrebenden Märkten. Für viele Touristen ist nicht die Frage der Destination selbst so sehr entscheidend, sondern vielmehr der Erlebnisse, die sie bietet. Europa ist daher gut beraten, sich als abwechslungsreiches Reiseziel mit vielfältigen Attraktionen zu präsentieren.“, empfiehlt Mario Habig, Mit-Initiator des TUI Think Tank.

English: The Brandenburg Gate in Berlin, Germa...
Das Brandenburger Tor in Berlin (Foto: Wikipedia)

Davon profitiert auch der Tourismus in Deutschland. „Natürlich kommen die Mehrzahl unserer 80 Millionen Auslandsgäste aus dem europäischen Ausland, doch die BRIC-Staaten bieten ein kaum abschätzbares Potenzial an Gästen“, erklärt die Chefin der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), Petra Hedorfer.

Allein in den vergangenen Jahren seien die Besucherzahlen aus Brasilien, Indien und China zweistellig gewachsen. Hedorfer: „Wir rechnen in den nächsten Jahren mit einem deutlichen weiteren Anwachsen dieser Zielgruppen.“ Doch es müssten, so die DZT-Chefin, erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um diese Kunden für Europa-Reisen zu gewinnen.

Eine vom TUI Think Tank kürzlich in Auftrag gegebene Studie, die sich speziell mit den Marktpotenzialen chinesischer Urlauber beschäftigt hatte, zeigt beispielhaft die speziellen Anforderungen für potenzielle neue Zielgruppen.

„Wir müssen alles daran setzen, die Sprach- und Kulturbarrieren bei unseren Gästen aus Asien zu überwinden“, sagt Dr. Michael Frenzel, Präsident des Welttourismusverbandes (WTTC). „Nur wer den chinesischen Kunden kennt und seine sozio-kulturellen Wurzeln versteht, wird in der Lage sein, diesen interessanten und wachsenden Reisemarkt mit den passenden Angebotsformaten zu bedienen.“ Und das gelte im Prinzip auch für die anderen neuen Urlauber-Quellmärkte.

Wie die Think Tank-Studie dokumentiert, erwarten Fachleute, dass sich mit wachsender Reiseerfahrung der Gäste aus China auch das Reiseverhalten ändern wird. Wo heute noch die geführte Gruppenreise zu den touristischen „Hot Spots“ wie Eiffelturm, Tower Bridge oder Brandenburger Tor ganz oben steht, werde es künftig deutlich mehr Individualtourismus geben – vom Shopping über romantische Angebote zu zweit bis hin zu Sport und Abenteuer.

Für viele Chinesen, so die Studie, sei es ein Wunschtraum, einmal auf einer deutschen Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung aufs Gaspedal treten zu können. Erwartet wird eine zahlungskräftige, anspruchsvolle Kundschaft: Aufgrund der jahrelangen Ein-Kind-Politik in der Volksrepublik wachse eine Generation wohlhabender, aber auch verwöhnter „kleiner Kaiserinnen und Kaiser“ heran.

Wie groß das Potenzial künftiger Europa-Reisender ist, lässt sich der Studie zufolge schwer abschätzen – nicht zuletzt, weil China immer noch ein Land im Umbruch ist. Doch vorsichtige Schätzungen erwarten, dass sich die Zahl der Gäste aus dem Reich der Mitte bis zum Jahr 2020 vervierfachen wird. Und bereits 2012 haben Touristen aus China mehr Geld im Ausland ausgegeben als Urlauber aus den USA und aus Deutschland, ergab die jährliche Reisestudie der Commerzbank, die im Januar 2013 vorgestellt wurde. Damit löste China die Bundesrepublik als Reiseweltmeister ab.

Buchtipp Being Social
Das Buch Being Social (Verlag Holzhausen) zeigt den Einfluss von Social Media auf Unternehmenskultur, Kommunikation und auf die Arbeitsplätze der Zukunft

In den neuen Märkten muss sich die Reisebranche – mehr noch als in ihren klassischen Heimatmärkten – auf das sich rasant verändernde Buchungsverhalten hin zu Online-Vertriebskanälen einstellen.

In Indien, Russland und China ist die Zahl die Reise-Buchungen via Internet in den vergangenen Jahren um 25 Prozent gewachsen. In Brasilien wird sogar mehr als ein Viertel des Marktes online verkauft. Das Web ersetzt dabei nicht nur den Reisekatalog, es schafft über Social Media auch neue Möglichkeiten der Kommunikation – bei der Suche und Auswahl der Ziele ebenso wie im Kontakt und Erfahrungsaustausch der Reiseerlebnisse mit anderen Urlaubern.

Eurostat: Schuldenstand Österreichs sank 2012

EU27+
EU27+ (Grafik: Wikipedia)

Österreich hat in der zweiten Jahreshälfte 2012 (3. Quartal 2012 zu 2. Quartal 2012) seine Verschuldungsquote um 1,9 Pp. (in % des BIP) verringert und verzeichnet damit EU-weit den dritthöchsten Rückgang.

Im Vergleich zum Vorjahr (3. Quartal  2011) verzeichnete Österreich einen Anstieg um 2,1 Pp., gehört aber zu den Ländern mit den geringsten Zuwächsen. Den größten Posten des öffentlichen Schuldenstands in Österreich machen nach wie vor Wertpapiere (59,6% des BIP) sowie Kredite (14,1% des BIP) aus.

Am Ende des 3. Quartals 2012 belief sich der öffentliche Schuldenstand im Euroraum laut Eurostat auf 90,0% des BIP, verglichen mit 89,9% am Ende des 2. Quartals 2012.

In der EU27 betrug der öffentliche Schuldenstand im Verhältnis zum BIP 85,1%, verglichen mit 85,0%. Gegenüber dem Vorjahr (3. Quartal 2011) erhöhte sich der öffentliche Schuldenstand als Prozent des BIP sowohl im Euroraum (von 86,8% auf 90,0%) als auch in der EU27 (von 81,5% auf 85,1%). Den höchsten Anstieg in der EU27 im Vergleich zum Vorjahr (3. Quartal 2011) verzeichnen Zypern (+17,5 Pp.), Irland (+13,4 Pp.) und Spanien (+10,7 Pp.).

Den höchsten Schuldenstand in der EU halten Griechenland (152,6% des BIP), Italien (127,3 % des BIP) sowie Portugal (120,3 % des BIP). Lediglich Griechenland (-10,6 Pp.), Ungarn (-4,8 Pp.), Lettland (-3,6 Pp.), Dänemark (-1,5 Pp.) und Polen (-0,4 Pp.) verzeichneten einen Rückkgang der öffentlichen Schuldenquote im Vergleich zum Vorjahr.