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Eurostat: Schuldenstand Österreichs sank 2012

EU27+
EU27+ (Grafik: Wikipedia)

Österreich hat in der zweiten Jahreshälfte 2012 (3. Quartal 2012 zu 2. Quartal 2012) seine Verschuldungsquote um 1,9 Pp. (in % des BIP) verringert und verzeichnet damit EU-weit den dritthöchsten Rückgang.

Im Vergleich zum Vorjahr (3. Quartal  2011) verzeichnete Österreich einen Anstieg um 2,1 Pp., gehört aber zu den Ländern mit den geringsten Zuwächsen. Den größten Posten des öffentlichen Schuldenstands in Österreich machen nach wie vor Wertpapiere (59,6% des BIP) sowie Kredite (14,1% des BIP) aus.

Am Ende des 3. Quartals 2012 belief sich der öffentliche Schuldenstand im Euroraum laut Eurostat auf 90,0% des BIP, verglichen mit 89,9% am Ende des 2. Quartals 2012.

In der EU27 betrug der öffentliche Schuldenstand im Verhältnis zum BIP 85,1%, verglichen mit 85,0%. Gegenüber dem Vorjahr (3. Quartal 2011) erhöhte sich der öffentliche Schuldenstand als Prozent des BIP sowohl im Euroraum (von 86,8% auf 90,0%) als auch in der EU27 (von 81,5% auf 85,1%). Den höchsten Anstieg in der EU27 im Vergleich zum Vorjahr (3. Quartal 2011) verzeichnen Zypern (+17,5 Pp.), Irland (+13,4 Pp.) und Spanien (+10,7 Pp.).

Den höchsten Schuldenstand in der EU halten Griechenland (152,6% des BIP), Italien (127,3 % des BIP) sowie Portugal (120,3 % des BIP). Lediglich Griechenland (-10,6 Pp.), Ungarn (-4,8 Pp.), Lettland (-3,6 Pp.), Dänemark (-1,5 Pp.) und Polen (-0,4 Pp.) verzeichneten einen Rückkgang der öffentlichen Schuldenquote im Vergleich zum Vorjahr.

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Zypern: Green Fees, Geschäfte und Schwarzgeld

Die Insel der Liebesgöttin Aphrodite lockt nicht nur sonnenhungrige Touristen an. Auch 80 russische Steuerflüchtlinge verknüpfen ihr undurchschaubares Business mit Abschlägen und Putten auf traumhaften Golfplätzen

Zypern: Golfclub Aphrodite Hills. Hier spielen russische Oligarchen und reiche Touristen aus Großbritannien und besprechen ungestört ihre Geldgeschäfte (Foto: Zypern Tourismus)
Zypern: Golfclub Aphrodite Hills. Hier spielen russische Oligarchen und reiche Touristen aus Großbritannien und besprechen ungestört ihre Geldgeschäfte (Foto: Zypern Tourismus)

Zypern. Hier küsst die Sonne das Meer. Hier erzählen stumme Zeugen der langen Vergangenheit leidenschaftliche Geschichten von Göttern, Helden und Fabelwesen.

Hier erinnern antike Foren und Tempel, geheimnisvolle Paläste und trutzige Burgen, bunte Mosaike und blasse Fresken an die Zivilisationsgeschichte.

Hier wird gebadet, geschlemmt, getrunken und getanzt. Ja, die drittgrößte Mittelmeerinsel hat sonnenhungrigen Pau- schaltouristen und kulturaffinen Individualurlaubern einiges zu bieten.

Auch Freunde des nur 45,93 Gramm leichten weißen Balls mit den 400 Dimples, Dellen, fliegen  gern nach Zypern, wo die exzellenten Golfplätze zum Spielen, Smalltalken und Business einladen.

■ Etwa der erneuerte Minthis Hills Golf Club 500 m über dem Meeresspiegel am Beginn des Troodos-Gebirges – rund ums Kloster Stavros tis Minthis.
■ Oder der Secret Valley Golf Course: 18 km östlich von Paphos nahe der sagenumwobenen Geburtsstätte der Liebesgöttin Aphrodite mit traumhaftem Panorama.
■ Würden die Götter Golf spielen, dann auf dem 18 Loch-Aphrodite Hills Golf Course: 300 m über dem Meeresspiegel auf einem 234 Hektar riesigen Gelände, umgeben von Oliven- und Johannisbrotbäumen. Natürlich auch mit Meerblick.
■ Exklusiv und luxuriös ist der topneue Elea Golf Club. Er zählt zu den wichtigsten Golf Courses in Europa. Der Par 71-Golfplatz – hoch über dem Mittelmeer – wurde von Kursdesigner Sir Nick Faldo meisterhaft in eine spektakuläre Landschaft hineinkomponiert.

Nicht nur wegen des vielfältigen Urlaubs- und Golfangebots haben sich auch viele Russen in der „Kypriakí Dimokratía“, der Republik Zypern, niedergelassen.

Mitte der 70er Jahre hatte die Regierung Zypern zu einer Steueroase gemacht:  Schwarzgelder durften in Offshore-Firmen gebunkert und reingewaschen werden. Nach dem Zerfall der Sowjetunion gab es mehr als 40.000 Briefkastenfirmen auf der Sonneninsel.

Mit dem EU-Beitritt 2004 musste die Regierung die Vereinbarungen zur Bekämpfung der Geldwäsche unterzeichnen. Doch in Zypern ist alles easy: Die Briefkastenfirmen heißen jetzt „Limited Companies“, sind bei zypriotischen Gesellschaften in „Untermiete“, müssen nur zehn Prozent Gewinnsteuer abführen, die Einkommenssteuer endet bei 35 Prozent.

Auf der Webseite der zypriotischen Botschaft in Berlin können sogar „Informationen zu Eigentumserwerb, Firmengründung und Unternehmensführung“ heruntergeladen werden – eine legale Anleitung zur Steuervermeidung in der EU.

Die drittkleinste Volkswirtschaft in der Eurozone steckt jetzt selber in einer Rezession. Die Regierung will von der EU 17,5 Milliarden Euro zur Bankenrettung. Allein acht Milliarden Euro betragen die Verluste der zwei der drei größten Landesbanken. Das ist ein Drittel des BIP.

Der Fall Zypern zeigt das ganze Dilemma der Euro-Retter: Hauptprofiteure eines Hilfspakets wären mutmaßlich russische Steuerflüchtlinge. Der IWF fordert nun einen Schuldenschnitt für Zypern – doch der allein wäre auch noch kein Ausweg aus der Ungerechtigkeit.

Der deutsche Bundesnachrichtendienst BND warnt ausdrücklich vor dem Rettungspaket: Russische Oligarchen, die 20 Milliarden Euro in den Verlust-Banken geparkt haben, könnten mit dem Hilfspaket der EU ihr Schwarzgeld retten. Und dann wieder sorgenfrei Golf spielen und steuerschonende Geschäfte machen.
(c) Georg Karp

Golfbroschüren und mehr touristische Informationen über den Inselstaat im Mittelmeer gibt’s beim Zypern Tourismus.

Affäre Golowatow: Das Schweigen der Geheimdienste

Emblem of the KGB
Image via Wikipedia

Die angekündigte zweite Gesprächsrunde zwischen Vertretern der österreichischen und der litauischen Justiz im Fall des ehemaligen sowjetischen KGB-Offiziers Michail Golowatow ist für Donnerstag, den 8. September,  in Wien geplant.

In der Affäre geht es um die Festnahme und die ungewöhnlich rasche Freilassung des von Litauen als mutmaßlicher Kriegsverbrecher gesuchten Michail Golowatow.Vilnius wirft Österreich mangelnde Solidarität und übereilte Vorgangsweise unter Druck der russischen Regierung vor.

Die Affäre um den Ex-KGB-Offiziers Mikhail Golowatow sorgt aber auch für einen etwas anderen Erklärungsbedarf. Denn zahlreiche Fragen haben die Verantwortlichen bisher unter den Tisch fallen lassen – wie zum Beispiel:

  • Warum hat der Ex-KGBler von Finnland ein Schengenvisum erhalten?
  • Warum war er mehrmals in Finnland und Zypern, was hat er dort getan, wen hat er getroffen?
  • Wo hat er überall im Schengenraum übernachtet, wen hat er ausser „russische Skisportler“ sonst noch getroffen?
  • Hat er als Ex-KGB-Offizier vielleicht auch heimliche Kontakte zu westlichen Nachrichtendiensten?
  • Was weiß der BND über seine Reisen im Schengenland und warum hüllt er sich in Schweigen?
  • War er vielleicht auf dem Weg nach Pullach? Der Weg von Salzburg nach Pullach ist nur ein Katzensprung.
  • Warum schweigt auch der österreichische Staatsschutz?
  • Was weiss er über die Vergangenheit des Ex-KGB-Offiziers und seine Aktivitäten als Alpha-Security-Agent?
  • Was weiß die CIA über den Ex-KGB-Mann und war sie über seine Reiseaktivitäten informiert?
  • Wurde Mikhail Golowatow bei seinen Reisen kreuz und quer durch Europa von den Agenten deds BND und der CIA beschattet, vielleicht auch kontaktiert, zu einem informativen Gedankenaustausch im Kampf gegen russische Terroristen bei einer Melange eingeladen?
  • Wurde Mikhail Golowatow bei seinen Aufenthalten in Finnland, Österreich, Zypern und Deutschland im Hotel belauscht und gefilmt?
  • Was weiß der der israelische Geheimdienst Mossad über die Reiseaktivitäten des Ex-KGB-Offiziers?
  • Haben die militärischen Abschirmdienste seine Spuren verfolgt, seine Aktivitäten beobchtet?

Zur Erinnerung: Zu den Höhepunkten seiner Karriere bei der zum KGB gehörenden Spezialeinheit „Alpha“ zählen Einsätze während des sowjetischen Krieges in Afghanistan. Der KGB-Offizier Golowatow wirkte auch bei Geiselbefreiungen mit. Als stellvertretender Kommandant leitete er den Einsatz der „Alpha“-Truppe am 13. Jänner 1991 in Vilnius. Litauen wirft ihm deshalb Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Seit Oktober 2010 existiert deshalb ein europäischer Haftbefehl gehen ihn.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wechselte der Ex-KGB-Offizier Golowatow in die Privatwirtschaft und führt bis heute mehrere Firmen im Security-Bereich, ist Präsident der Moskauer Langlaufföderation und der offiziellen Langlaufföderation Russlands.

In einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ sagte der ehemalige KGB-Offizier: „Ich bin seit 1992 in Pension. Zwischen 1994 und 2003/2004 war ich etwa 80-mal in London, 30-mal in den USA. Dazu in allen EU-Ländern. Ich hatte gemeinsame Firmen mit Briten, war GUS-Direktor einer amerikanischen Firma und bin in Oxford aufgetreten. Ich hatte nirgends Probleme. Ich fahre seit 1992 nach Finnland. Ich hatte einen Freund, der bei Aeroflot arbeitete.“

Und er gibt auch an, dass er in der VErgangenheit oft nach Österreich gekommen war. „Ich habe zum Beispiel ein Unternehmen, das sich mit humanitärer Entminung beschäftigt und war in diesem Zusammenhang in Ex-Jugoslawien und bin immer über Wien geflogen. Erstaunlich, dass seine Wien-Flüge dem österreichischen Staatsschutz nicht aufgefallen sind.

Der ehemalige ÖVP-Vizekanzler Erhard Busek hat die Freilassung des Ex-KGB-Offiziers Golowatow scharf kritisiert. Und auch die EU hat die Vorgangsweise Österreichs bekrittelt. Die rotschwarze Bundesregierung hingegen findet, dass alles seinen gesetzeskonformen Gang gegangen ist.
GeKa

Zypern: Wo Aphrodite Eros vernaschte

Paphos auf Zypern
Paphos auf Zypern: Wo die Sonne 320 Tage lang scheint (Foto: Zypern Tourismus)

Die Götter meinen es gut mit der Insel, nur nicht mit uns. Die Sonne brennt heiß herunter, trotz steifer Brise kommen wir ins Schwitzen. Zyperns Ruf als Sonneninsel brennt sich in unsere helle Haut. Mit 340 Sonnentagen im Jahr hat das Klimaparadies im Mittelmeer immer Saison.

Wir bummeln durch Larnaka, das alte Kítion der Bibel. Der Name kommt vom griechischen Wort Larnax und bedeutet Sar­kophag. Im Zentrum die orthodoxe Kirche Agios Lazaros mit einem unterirdischen byzantinischen Museum. I

m Rathaus erfahren  alles über den Heiligen Lazarus, über das Fort mit den rostenden Krupp-Geschützteilen, über Zenon, den Vater der Stoiker, und die archäologische Sammlung im Pierides Museum bis hin zur touristischen Gegenwart am Hafen.

Abends sitzen wir in der Taverne zur Blauen Schildkröte. Ein uriges Lokal, in das man über eine windschiefe Treppe hinaufkommt, mit einer schrägen Decke und vier rastlos rotierenden Ventilatoren, mit Holztischen und knarrenden Stühlen. Aus der Meze wird ein unendliches Tafeln mit über zwanzig leckeren Gerichten.

Bou­zoukis begleiten Chri­stakis Kyriaki­des, der Liebeslieder singt und als Krönung des Abends – wie kann’s auch anders sein – den berühmtesten Ohrwurm der hellenischen Sangeskunst, die heimliche Hymne der Urlauber: Ein Schiff wird kommen.

Am nächsten Morgen unterwegs zur Ostküste. Vorbei an einem Salzsee, wo Flamingos überwintern, vorbei an der Moschee Ha­lan Sultan Tekke, wo die Ziehmutter des Propheten Mo­hammeds begraben liegt. Dann eine grelle Dünenlandschaft mit kilometerlangen Badestränden. Es riecht nach Beton.

Aus dem Boden schießen Hotels, Pizza-Kneipen, Discos und Shops. Wir sind in Agia Napa, wo der totale Tourismus tobt. Nur im ehemaligen Nonnenkloster herrscht meditative Ruhe, etwas weiter nördlich in Dery­neia sogar Grabesstille. Dort verläuft die Demarkationslinie. Die Fahne mit dem Halbmond signalisiert die türkische Republik Nordzypern.

Mit freiem Auge sehen wir die besetzte Stadt Famagusta. In seiner 9.000 Jahre alten Geschichte hat Zypern schon viele fremde Be­satzer ge­sehen. Kupfer­vorkommen gaben der Insel ihren Namen, machten sie reich und für Fremde begehrlich. Die Griechen landeten, holzten die Wälder ab, bauten ihren Göttern Tempel und gräzisierten das Leben. Ägypter, Assyrer, Phönizier und Perser kamen und gingen.

Vier Jahrhunderte herrschten die Römer, acht Jahrhunderte das Byzantinische Reich. Dann kreuzten die Kreuzritter auf, danach die Venezianer, die Osmanen und zuletzt die Briten. Nach 3.500 Jahren fremder Herrschaften wurde Zypern 1960 erstmals ein unabhängiger Staat.

Aber die Einheit endete 1974: Die Athener Militärjunta wollte den damaligen Präsidenten, Erzbischof Makarios, stür­zen, die türkische Armee okkupierte da­­raufhin den Norden der Insel, ein Drit­tel der Gesamtfläche. Seither ist der kleine Inselstaat zweigeteilt, eine Aussicht auf Vereinigung ist aussichtslos.

Das wird uns in Nicosia, der Hauptstadt Zyperns, erst recht bewußt, als wir hinter Barrikaden aus Stacheldraht, Betonblöcken und Metallfässern vorbeischleichen. Mitten durch das Herz der Metropole zieht sich die Green Line von West nach Ost. Soldaten der griechisch-zypriotischen Republik schie­ben Wache.

Fotografieren verboten. Drüben sind die Türken, unsichtbar, nur die flatternde Halbmondfahne deutet auf ihre Präsenz. Dazwischen sichern UN-Soldaten das Niemandsland. Streunende Katzen, hungrige Ratten und gurrende Tauben sind die einzigen Grenzgänger.

Seit 1. Mai 2004 ist die Republik Zypern Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU), die den Herrschaftsanspruch der Republik Zypern über die gesamte Insel bekräftigt und daher auch ganz Zypern als Teil des EU-Gebietes ansieht.

Wir sind froh, diese häßliche Narbe hinter uns zu lassen, stürzen uns in das Labyrinth der Altstadt, besuchen die Staatskirche Agios Ioannis, durchwandern die zypriotische Urgeschichte im Nationalmuseum, bewundern respektvoll Terrakottafiguren aus der Bronzezeit und die Statue der Aphrodite von Soloi, und kommen uns wie Gartenzwerge vor, als wir an der riesigen Bronzestatue des legendären Erzbischof Makarios vorbeigehen.

Mittagsrast bei Theodoros, in einer der vielen Imbißbuden in Nicosia. Souvlaki in Fladenbrot, Tomaten, Zwiebeln und Halou­mi­kä­se, werden aufgetischt. „Kopiaste, eßt und trinkt“, sagt der Wirt und läßt eine neue Runde Keo-Bier auffahren. Zum Teufel mit der Green Line und der Hure Politik.

Quer durchs Troodosmassiv, den Bauch von Zypern, fahren wir über kurvenreiche Stra­ßen und durch Zedernwälder, bis wir Kakopetria, ein unter Denkmalschutz stehendes Dorf, passieren. Immer wieder sehen wir kleine Dörfer, die sich krampfhaft an die Berghänge krallen.

Abends haben wir Limassol, die zweitgrößte Stadt Zyperns, erreicht. Die Handelsmetropole ist ein Zentrum der Lebenslust. Tavernen, Discos und Bars. Der Sommer ein einziges Festival, der September ein rauschendes Weinfest. Rund herum Geschichte satt: Da die Burg von Kolossi, dort die Ruinenstadt Kourion mit Basilika, Freilichttheater und antiken Patrizierhäusern.

Wenige Kilometer südwestlich von Limassol liegt auf der Halbinsel Akrotiri der Sandstrand „Lady’s Mile Beach“. Hier und in Dhekelia erhalten die Briten strategische Basen mit Raketenbunkern und Radaranlagen. Hinter Stacheldrahtzäunen pflegen sie ihren British way of life – mit Polo, Pubs, und Fish’n’Chips. God save the Queen.

Am nächsten Morgen in Pafos, im grö­ß­ten Open-Air-Museum auf Zypern: Touristenrudel steigen in die Königsgräber hinab, drängeln sich vor der Villa des Dio­ny­sos, um die Mosaiken zu bestaunen, klettern auf den Felsen Petra tou Romiou, um zu sehen, wo Aphrodite dem Meeresschaum entstiegen sein soll.

Legenden tauchen auf. In ihren Tempeln soll die liebestolle Liebesgöttin Adonis, Ares und Eros vernascht haben. Und in Polis hat die Göttin der Liebe in einer Grotte gebadet, dessen Wasser ewige Ju­gend verleihen soll. Schade, wir konnten’s nicht ausprobieren: Normalsterblichen ist dort das Baden verboten.
(c) Georg Karp