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EU: Visumfreiheit für 16 Inselstaaten

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Deutsches Schengen-Visum aus dem Jahr 2000 (Photo: Wikipedia)

Die Bürger von 16 Inselstaaten werden demnächst ohne Visum in den Schengen-Raum einreisen können. „Das visumfreie Reisen ist mehr als nur ein symbolischer Akt. Es bedeutet mehr zwischenmenschliche Kontakte und mehr Chancen für Unternehmen und wird sich auf die Bürger dieser Staaten und die Bürger der Europäischen Union unmittelbar auswirken“, sagt Cecilia Malmström, EU-Kommissarin für Inneres.

Die Europäische Kommission hat nun einen Vorschlag vorgelegt, wonach fünf karibische Inselstaaten (Dominica, Grenada, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen sowie Trinidad und Tobago), zehn pazifische Inselstaaten (Kiribati, die Marshallinseln, Mikronesien, Nauru, Palau, Samoa, die Salomonen, Tonga, Tuvalu, Vanuatu) und Osttimor in die Liste der Drittländer und Drittlandsgebiete aufgenommen werden sollen, deren Staatsangehörige von der Visumpflicht befreit sind.

Ziel ist es, die Einreise in den Schengen-Raum und nach Zypern, Bulgarien und Rumänien zu erleichtern. Ein Staatsbürger einer dieser Länder bräuchte dem Vorschlag zufolge für Kurzaufenthalte (bis zu 90 Tage) zu geschäftlichen oder touristischen Zwecken oder für Familienbesuche kein Visum mehr, wenn dieser im Besitz eines Reisepasses ist.

Dies würde die Reiseplanung erleichtern und die Reisekosten reduzieren. Da die Mitgliedstaaten in einem Großteil dieser Länder konsularisch nicht vertreten sind, mussten die Visumantragsteller bislang häufig ins Ausland reisen, um ein Schengen-Visum zu beantragen.

Der Kommissionsvorschlag sieht den Abschluss von Abkommen über die Befreiung von der Visumpflicht vor, die sowohl für die Einwohner der genannten Inselstaaten als auch für alle EU-Bürger, die in diese Länder reisen möchten, Visumfreiheit garantieren.

Darüber hinaus werden bestimmte Kategorien britischer Staatsangehöriger, die derzeit der Visumpflicht unterliegen (rund 300 000 Menschen, vor allem mit Wohnsitz in den britischen Überseegebieten wie Bermuda und die Turks- und Caicosinseln), von der Visumpflicht befreit.

Über den Kommissionsvorschlag müssen jetzt noch das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union endgültig entscheiden.

AirPlus geht eigene Wege in Österreich

AirPlus VISA-Corporate-Card
AirPlus VISA-Corporate-Card

Die „AirPlus“ Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H. hat sich vom Teilbetrieb „Diners Club Cards sowie der Austrian Miles & More MasterCard“ getrennt. Dadurch kann sich AiPlus künftig noch stärker auf seine Kernkompetenzen im Business Travel Management fokussieren und das Firmenkundengeschäft in den Mittelpunkt stellen. Der abgespaltene Diners Club wird als DC Bank AG weitergeführt und ist vorrangig auf den Privatkundenbereich und das Diners Club Akzeptanzstellennetz ausgerichtet.

Durch die Aufteilung der bisherigen Gesellschaft werden auch die Eigentumsverhältnisse neu geordnet. AirPlus verbleibt nun zu jeweils 50 Prozent im Besitz von Austrian Airlines und der Lufthansa AirPlus Servicekartengesellschaft, wobei beide Unternehmen Tochtergesellschaften der Deutschen Lufthansa sind. Die UniCredit Bank Austria AG wird alleiniger Eigentümer der DC Bank AG. Die Spaltung wurde Anfang Oktober 2012 abgeschlossen und wird rückwirkend zum 1. Jänner 2012 durchgeführt.

Für Kunden von AirPlus gibt es durch die neue Struktur keine Veränderungen. Die AirPlus Firmenkunden können auch in Zukunft auf die Services und Leistungen des Unternehmens vertrauen. Die AirPlus Abrechnungssysteme Travel Account für Flugtickets und Road Account für die Lkw Maut sowie das AirPlus Visa-Kreditkartenduo stehen weiter zur Verfügung. Ebenfalls unverändert bleiben die bekannten Ansprechpartner in der Geschäftsführung, im Kundendienst und im Verkauf.

„AirPlus“ Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H. ist ein Tochterunternehmen von Austrian Airlines sowie Lufthansa AirPlus. Das Angebot umfasst kundenspezifische Produkte im Firmenkundenbereich. Dabei konzentriert sich AirPlus auf die Vermarktung von Travel Accounts, dem Abrechungssystem von Flugtickets und von Road Accounts, dem Abrechnungssystem für die LKW-Maut.

AirPlus-Geschäftsführer Hanno Kirsch
AirPlus-Geschäftsführer Hanno Kirsch (Foto: Miguel Dieterich)
AirPlus-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Schneider (Foto: Miguel Dieterich)
AirPlus-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Schneider (Foto: Miguel Dieterich)

Abgerundet wird das umfangreichen Angebot mit VISACorporate Cards (personenbezogene Firmen-/ Privatkarten). Die „AirPlus“ Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H. beschäftigt 21 Mitarbeiter. Als Geschäftsführer zeichnen Hr. Hanno Kirsch und Dr. Wolfgang Schneider.

Außenministerium Wien: Vorsicht bei Reisen in den Iran

In mehreren Städten Irans kommt es wiederholt zu politischen Demonstrationen, wobei es in der Vergangenheit in mehreren Fällen auch Tote und Verletzte gab, sowie auch AusländerInnen verhaftet und auch verurteilt wurden.

Besondere Sensibilität der Sicherheitskräfte wurde hinsichtlich der An- wesenheit von AusländerInnen in Demonstrations-Nähe sowie hinsichtlich Foto- und Filmaufzeich- nungen bemerkt. Wiederholt, wenn auch nicht oft, gibt es Bombenattentate gezielt gegen iranische Einzelpersonen (Autobomben) bzw. gegen Menschenansammlungen religiösen und politischen Charakters.

In letzter Zeit kam es auch zu größeren Explosionen in militärischen Einrichtungen und bei Pipelines. Es wird daher geraten, Reisehinweise auf der Website des Außenministeriums, Informationen auf der Botschaftswebsite sowie Medienberichte zu verfolgen und sofern außergewöhnliche Ereignisse berichtet oder – wie z.B. Demonstrationen – angekündigt werden, diese Gebiete großflächig zu meiden.

Vor allem wird dringend empfohlen, Reisepass (mit Visa bzw. Aufenthaltsgenehmigung) und relevanten Unterlagen sowie ein Mobiltelefon bei sich zu haben, um sich entsprechend ausweisen und notfalls die Botschaft kontaktieren zu können (konsularische Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit für ÖsterreicherInnen in Notsituationen: 0912-387.37.93 bzw. +98.912-387.37.93).