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Sind die Deutschen ein faules Volk?

Dinge aufzuschieben und nicht sofort zu erledigen, steht bei den Deutschen ganz oben auf der Hitliste der schlechten Angewohnheiten. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest räumt jeder vierte Deutsche dieses Laster ein (26 Prozent der Befragten).

Und es gibt noch weitere interessante Ergebnisse dieser Umfrage, für die 1001 Personen interviewt wurden: 21 Prozent plagt das schlechte Gewissen, weil sie keinen Sport treiben. 20 Prozent haben Gewissensbisse, weil sie rauchen.

Weitere zwölf Prozent gestehen ein, dass sie zu viel essen und drei Prozent trinken für ihr eigenes Empfinden zu viel Alkohol.

Bei der Umfrage für das Magazin Reader’s Digest zeigten sich auch einige geschlechterspezifische Unterschiede. 25 Prozent der Frauen beklagen besonders ihre  Sportabstinenz, aber nur 16 Prozent der Männer.

Hingegen sind die Männer mit 22 Prozent beim Tabakkonsum etwas selbstkritischer als die Frauen mit 17 Prozent.

Wer  sich sehr an seinen schlechten Angewohnheiten stört, kann aufs Älterwerden hoffen: Bescheinigen sich im Schnitt 17 Prozent der Bevölkerung keine besonders schlechten Angewohnheiten zu haben, so sind von den 60-Jährigen und Älteren sage und schreibe 32 Prozent davon überzeugt, keine besonderen Laster zu pflegen. (Quelle: Reader’s Digest; GeKa)

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Lieben Sie es, wenn Touristen durch Ihr Haus marschieren?

Reisen bildet, er­holt, schafft Völkerverständigung, bringt Geld in die Zielgebiete und macht tolerant. Alljährlich verreisen über 700 Mil­lionen Menschen, allein davon ein Viertel in Entwicklungsländer, für die der Tourismus eine wichtige und oft auch nur die einzige Zukunftshoffnung darstellt.

Aber der Tourismus kann auch, was viele übersehen, soziale Ungleichheiten verstärken, lo­kale Kulturen überfordern und große ökologische Probleme mit sich bringen. Da­her sollten wir, die satten All-inclusive-Urlauber und mit Videokameras be­waffneten Weltenbummler, mit Respekt vor fremden Kulturen verreisen.

Unsere Gastgeber – egal ob in Spanien, in der Türkei oder in Südafrika – erwarten von uns keine Almosen, sondern Verständnis für ihr Leben, das unter völlig anderen Um­ständen verläuft, als wir es in unseren Breitengraden gewohnt sind.

Deshalb ist höf­liches Herantasten an fremde Le­bens­ge­­wohnheiten angesagt, kein wildes Drauf­losfoto­gra­fie­ren oder ungefragtes Besichtigen von Tempeln, Moscheen, Palästen und Armeleutehütten. Vergessen wir für zwei Wochen unsere Arroganz und unseren Geldbeutel, versuchen wir, uns wie Gäste in dem fremden Land zu bewegen und die dort üblichen Gebräuche und Sitten zu beachten.

Dann wird man auch uns gegenüber mit Respekt und Toleranz entgegentreten, uns und unsere Einstellungen zu verstehen ver­suchen, selbst wenn diese manchmal nicht zu verstehen sind.

Tragen Sie mit Ihrem Verhalten dazu bei, dass der Tourismus im neuen Jahrtausend kein Privileg der Wohlstandsurlauber ist, sondern ei­ne Chance für ein friedliches und respektvolles Kennenlernen von Menschen verschiedener Kulturen und Haut­farben.

Seien Sie einfach Mensch, wenn Sie demnächst Urlaub machen, und nicht irgendein Pauschaltourist, der alles für sein Geld haben will.
(c) Georg Karp

Sind die Deutschen ein faules Volk?

Dinge aufzuschieben und nicht sofort zu erledigen, steht bei den Deutschen ganz oben auf der Hitliste der schlechten Angewohnheiten. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest räumt jeder vierte Deutsche dieses Laster ein (26 Prozent der Befragten).

Und es gibt noch weitere interessante Ergebnisse dieser Umfrage, für die 1001 Personen interviewt wurden: 21 Prozent plagt das schlechte Gewissen, weil sie keinen Sport treiben. 20 Prozent haben Gewissensbisse, weil sie rauchen. Weitere zwölf Prozent gestehen ein, dass sie zu viel essen und drei Prozent trinken für ihr eigenes Empfinden zu viel Alkohol.

Bei der Umfrage für das Magazin Reader’s Digest zeigten sich auch einige geschlechterspezifische Unterschiede. 25 Prozent der Frauen beklagen besonders ihre  Sportabstinenz, aber nur 16 Prozent der Männer. Hingegen sind die Männer mit 22 Prozent beim Tabakkonsum etwas selbstkritischer als die Frauen mit 17 Prozent.Wer  sich sehr an seinen schlechten Angewohnheiten stört, kann aufs Älterwerden hoffen: Bescheinigen sich im Schnitt 17 Prozent der Bevölkerung keine besonders schlechten Angewohnheiten zu haben, so sind von den 60-Jährigen und Älteren sage und schreibe 32 Prozent davon überzeugt, keine besonderen Laster zu pflegen. (Quelle: Reader’s Digest; GeKa)