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Kompetenz-Zentrum für Geschäftsreisen

Kompetenzzentrum für Geschäftsreisen
Sie wollten immer schon wissen wollten, was Travel Manager für Unternehmen leisten können? Das erklärt ABTA-Präsident Hanno Kirsch in seinem Gastkommentar (Foto: abta)

Das bestehende Ungleichgewicht zwischen der tatsächlichen Relevanz des Themas Geschäftsreisen und der Aufmerksamkeit, die Politik, Wirtschaft und Medien diesem Thema widmen, ist eigentlich schwer zu erklären. Die „Austrian Business Travel Association“ (abta) ist angetreten, dem Thema Geschäftsreisen in der Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit zu verleihen.

Die 1989 gegründete Non- Profit Organisation hat sich in den vergangenen Jahren klar als „Verband der Geschäftsreiseindustrie“ positioniert und versteht sich damit als bedeutendste unabhängige Interessensvertretung für den gesamten Bereich des Geschäftsreisemanagements.

Die „abta“ ist unbestritten bereits heute die wichtigste Kommunikationsplattform der österreichischen Geschäftsreiseindustrie. Sie vertritt die Interessen der Travel Manager und der Geschäftsreisenden.

Gleichzeitig bietet sie allen Anbietern von Reisedienstleistungen ein Forum für einen branchenübergreifenden Dialog und Erfahrungsaustausch. In dieser Kombination entwickelte sich die „abta“ zum anerkannten Kompetenzzentrum für alle Bereiche des Business Travel Managements.

ABTA-Präsident Hanno Kirsch
Hanno Kirsch: Die ABTA entwickelte sich zum anerkannten Kompetenzzentrum für alle Bereiche des Business Travel Managements (Foto: abta)

Unser Ziel ist die Meinungsführerschaft in wichtigen Fachfragen. Keine andere Organisation ist dafür besser geeignet als die „abta“. Sie vereint schon heute namhafte Unternehmen mit hohem Geschäftsreiseaufkommen und alle wichtigen Anbieter von Dienstleistungen im Geschäftsreiseverkehr.

Wir wollen in Zukunft noch stärker gemeinsam und proaktiv neue Lösungen für die Branche erarbeiten. Die „abta“ lebt davon, dass sich ihre Mitglieder aktiv in die Verbandsarbeit einbringen. Und der Verband will weiter wachsen. Wir freuen uns über neue Mitglieder und laden interessierte Unternehmen gern zum „Schnuppern“ ein. Sie sind herzlich willkommen.
Hanno Kirsch

Geschäftsreise ist Chefsache

Geschäftsreise ist Chefsache
Rund 67 Tage im Jahr sind Österreichs Unternehmer auf Geschäftsreise (Foto: Photodisc)

Die Finanz- und Wirtschaftskrise dauert und dauert. Das spüren die Unternehmen und verdonnern ihre Reisestellen, sämtliche Sparpotenziale bei Businesstrips auszuschöpfen. Und die Bosse gehen selbst auf Geschäftsreise.

Laut einer Triconsult-Mobilitätsstudie von WdF (Wirtschaftsforum für Führungskräfte) und FCm Travel Solutions zum Reiseverhalten von Managern sind Chefs oft unterwegs. Mit durchschnittlich 67 Tagen pro Jahr sind sie nahezu die gleiche Zeit auf Dienstreisen wie 2011, wobei Führungskäfte der ersten Ebene über 50 Jahre am häufigsten unterwegs waren – 37,51 Tage und das meistens im Ausland.

Bei Langstreckenflügen ist die Business Class wieder im Kommen. Die Zahl der Reisenden hat sich gegenüber 2011 auf 24 Prozent verdoppelt. Die Holzklasse wird seltener gebucht, die Billigfluglinien gewinnen erneut an Bedeutung, ebenso wird im Inland öfter geflogen und weniger mit dem Auto gefahren.

Erstaunlich ist, dass bei der Organisation von Reisen 52 Prozent der Unternehmer noch immer kein Geschäftsreisebüro in Anspruch nehmen. Dabei lassen sich über ein professionell strukturiertes Travel Management zwischen 20 bis 30 Prozent Einsparungen erreichen.
Georg Karp

Geschäftsreisen als Dosenöffner für Wirtschaft

Wenn schon die heimische Politik keine guten Nachrichten zu bieten hat, so sind die Botschaften und Signale aus der Wirtschaft umso erfreulicher: Es geht aufwärts, auch ohne die zerredete und auf die lange Bank geschobene EU-Finanztransaktionssteuer.

Die „Firmen strotzen vor Optimismus“, jubelt die Tageszeitung „Die Presse“. Denn laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens SynGroup sind zwei Drittel der heimischen Unternehmen für das heurige Wirtschaftsjahr positiv eingestellt, 40 Prozent erwarten sogar bessere Umsätze und Erträge als im Vorjahr.

Selbst der Internationale Währungsfonds sieht am Horizont bereits eine Erholung der Weltwirtschaft, wenn auch von einigen dunklen Wolken über Europa begleitet. Das ist gut so, das macht Mut. Dank des Außenhandels hat Österreich seit 2008 die Wirtschaftskrise gut bewältigt. Der Export war und ist nach wie vor der entscheidende Wachstumstreiber.

„Für Österreichs Wirtschaft gibt’s unter den schwieriger werdenden Bedingungen nur eine Zukunft – die Internationalisierung“, sagt Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft Österreich. „Unsere Exportstärke ist der wichtigste Trumpf für ein Wirtschaftswachstum. Wir müssen daher bewährte Auslandsmärkte mit Ideen verteidigen und gleichzeitig neue Exportmärkte erobern.“ Große Unternehmen müssen sich also verstärkt in Übersee, in den BRICS– und Next-Eleven-Staaten einbringen, und für KMU sind es der MOEL-Raum und Deutschland.

Christoph Leitl, Präsident der Wirtchaftskammer Österreich, gibt die Marschrichtung vor: „Ein Schwerpunkt der Exportzukunft für ein kleines Land wie Österreich liegt bei Dienstleistungsexporten. Jeder Euro Dienstleistungsexport zieht sieben Euro an Warenexporten nach sich.“ Bei der Erschließung neuer Märkte spielen Geschäftreisen die Rolle eines Dosenöffners.
GEORG KARP

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