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Geschäftsreise ist Chefsache

Geschäftsreise ist Chefsache
Rund 67 Tage im Jahr sind Österreichs Unternehmer auf Geschäftsreise (Foto: Photodisc)

Die Finanz- und Wirtschaftskrise dauert und dauert. Das spüren die Unternehmen und verdonnern ihre Reisestellen, sämtliche Sparpotenziale bei Businesstrips auszuschöpfen. Und die Bosse gehen selbst auf Geschäftsreise.

Laut einer Triconsult-Mobilitätsstudie von WdF (Wirtschaftsforum für Führungskräfte) und FCm Travel Solutions zum Reiseverhalten von Managern sind Chefs oft unterwegs. Mit durchschnittlich 67 Tagen pro Jahr sind sie nahezu die gleiche Zeit auf Dienstreisen wie 2011, wobei Führungskäfte der ersten Ebene über 50 Jahre am häufigsten unterwegs waren – 37,51 Tage und das meistens im Ausland.

Bei Langstreckenflügen ist die Business Class wieder im Kommen. Die Zahl der Reisenden hat sich gegenüber 2011 auf 24 Prozent verdoppelt. Die Holzklasse wird seltener gebucht, die Billigfluglinien gewinnen erneut an Bedeutung, ebenso wird im Inland öfter geflogen und weniger mit dem Auto gefahren.

Erstaunlich ist, dass bei der Organisation von Reisen 52 Prozent der Unternehmer noch immer kein Geschäftsreisebüro in Anspruch nehmen. Dabei lassen sich über ein professionell strukturiertes Travel Management zwischen 20 bis 30 Prozent Einsparungen erreichen.
Georg Karp

Travel Management: Kosten durchleuchten

Mit der Software RBS bird sorgt First Business Travel für mehr Kostentransparenz. Das von „Travelbasys“ entwickelte Tool durchleuchtet das Reiseverhalten der Firma – von der Komplettübersicht bis ins kleinste Detail des Tickets – und deckt Einsparpotenziale auf.

Gegenüber den üblichen Posttrip-Analysen kann „RBS bird“ im Vorfeld der Geschäftsreise Infos über die getätigten Buchungen liefern und festellen, ob Mitarbeiter mit selbem Reiseziel auch dieselben Flüge gewählt haben, um so etwa Transferkosten zu sparen. Mehr Informationen und Berichte zum Thema Travel Management gibt es im neuen Geschäftsreisemagazin executive world.

Business Travel: Mehr Kontrolle, weniger Kosten

Geschäftsreisen sind wieder im Kommen: Mit Austrian vom Wiener Airport zu den wichtigsten Märkte in Europa und im Nahen Osten (Foto: Austrian Airlines)

Der Trend ist erkennbar: Die globale Wirtschaftskrise erfordert ein effizientes Reisemanagement. Immer mehr Unternehmen setzen deshalb bei der Planung und Bearbeitung der Geschäftsreisen auf neue Analysetools, Benchmarking und mobile Kommunikationsmittel. Das ist das klare Ergebnis der neuen globalen Untersuchung, die im Auftrag von AirPlus International Ende 2011 durchgeführt wurde.

Befragt wurden 1.701 Reiseverantwortliche in 20 Ländern weltweit. Die Quintessenz der umfangreichen Geschäftsreisen-Analyse:
❏ 82 von 100 Travelmanagern kontrollieren akribisch die Reisekosten in den Unternehmen;
❏ 42 Prozent setzen dabei spezielle Analysetools ein. Am häufigsten tun dies Travel Manager in Brasilien, Frankreich, Singapur und Österreich (48 Prozent);
❏ 42 Prozent der Reiseverantwortlichen arbeiten bereits mit Benchmarkingtools – vor allem in den USA, Großbritannien und Südafrika. In Österreich sind es 46 Prozent. Schlusslichter sind China, Spanien und Mexiko;
❏ 74 Prozent der Befragten budgetieren die Zusatzkosten mit ein. In Österreich sind es erst 44 Prozent;
❏ 53 Prozent der Unternehmen erlauben ihren Reisenden den Einsatz von mobilen Lösungen, um etwa unterwegs den Buchungsstatus zu überprüfen. In Österreich, Deutschland und Spanien sind Unternehmen da sehr zurückhaltend – nicht mehr lange.

Mehr über Geschäftsreisen, Destinationen, Emerging Markets, Hotels & Airlines sowie Business & Leisure lesen Sie in der April-Ausgabe des neuen Mediums executive world aus dem Verlag Bohmann. <–––

Georg Karp