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Airlines: Warum Flugtickets immer mehr kosten

The Boeing Company 2006/747-8 Artwork
Die modernen Flugzeuge von Boeing und Airbus brauchen immer weniger Treibstoff, trotzdem wird das Fliegen immer teurer, weil zahlreiche Taxen und staatliche Abgaben die Ticketpreise nach oben treiben (Illustration: The Boeing Company 2006/747-8 Artwork)

Innerhalb von nur zehn Jahren haben sich die Durchschnittspreise für innereuropäische Flüge um rund ein Drittel von 448 Euro auf 593 Euro erhöht. Das hat die taa (travel agency accounting) in ihrer jüngsten Untersuchung des Aufkommens von Linienfluggesellschaften festgestellt.

Wesentlichste Ursachen sind neue Steuern, Gebühren und Zuschläge, die durch wirtschaftliche Gegebenheiten (hohe Kerosinpreise), die Politik (Luftverkehrssteuer) und das Vergütungsmodell innerhalb der Branche entstanden sind.

Wurden 2002 lediglich die gesetzliche Mehrwertsteuer sowie Zusatzgebühren (zum Beispiel für Übergepäck) ausgewiesen, sind es 2012 rund zehn einzelne Posten. Hinzu gekommen sind etwa der Kerosinzuschlag und die Luftverkehrssteuer, die bei den innereuropäischen Flügen zusammen im Durchschnitt 75 Euro ausmachen, und auch die übrigen Steuern stiegen um 30 Euro auf insgesamt
 80 Euro an.

Wie die taa-Untersuchung zeigt, profitieren Reisebüros und Airlines wenig von der Preissteigerung. So kletterte der Netto-Flugpreis der Fluggesell­schaften innerhalb von zehn Jahren um nur 20 Euro auf 380 Euro. Allerdings entfallen heute im Vergleich zu 2002 die Provisionszahlungen an Reisebüros.

Außerdem werden über Zusatzgebühren deutlich höhere Einnahmen generiert, und die Disagio-Gebühr bei der Bezahlung per Kreditkarte trägt ebenfalls der Kunde.

Reisebüros müssen die weggefallenen Provisionszahlung kompensieren und haben deshalb eine Servicegebühr für ihre Beratungsleistung implementiert, das durchschnittlich 25 Euro beträgt. Damit verdienen sie weniger als noch 2002, als dem Reisevertrieb neun Prozent des Nettoflugpreises von der Airline für die Vermittlung des Fluges gutgeschrieben wurde.

Günther Brehm, Geschäftsführer und Mitbegründer der taa: „Airlines und Reisebüros um ihre Wirtschaftlichkeit kämpfen“ (Foto: taa)

Günther Brehm, Geschäftsführer und Mitbegründer der taa: „Mit dieser neuen, aussage­kräftigen Untersuchung wollen wir auf die ernste Problematik hinweisen, von der die Reise­branche betroffen ist. Obwohl Urlaubs- und Geschäftsreisende heute deutlich mehr für ihr Flugticket bezahlen als noch vor zehn Jahren, müssen Fluggesellschaften und Reisebüros um ihre Wirtschaftlichkeit kämpfen. Während die Airlines dabei mit neuen Geschäfts­modellen punkten können, ist es die Aufgabe der Reisebüros, ihren Kunden – gerade auch angesichts zunehmender Konkurrenz aus dem Internet – die echten Vorteile und den Mehrwert zu vermitteln, den ihre Arbeit und Betreuung auszeichnen.“ (Quelle: eTN)

Florida: Kultur pur in Sarasota

Der Ringling-Komplex ist mit seinem historischen Asolo Theater, den 21 Galerien im Museumskomplex, einem zusätzlichen Sonderausstellungsbereich und dem architektonischen Meisterwerk Ca’ d’Zan im gotisch-venetianischen Design wohl das berühmteste kulturelle Highlight in Sarasota
Der Ringling-Komplex ist mit seinem historischen Asolo Theater, den 21 Galerien im Museumskomplex, einem zusätzlichen Sonderausstellungsbereich und dem architektonischen Meisterwerk Ca’ d’Zan im gotisch-venetianischen Design wohl das berühmteste kulturelle Highlight in Sarasota (Foto: Ringling Museum)

Vom 10. bis 13. Oktober 2012 findet in Sarasota das diesjährige Ringling International Arts Festival statt – seit der Erstausgabe 2009 insgesamt bereits zum vierten Mal. Gemeinsam ausgerichtet durch das John and Mable Ringling Museum of Art und das New Yorker Baryshnikov Arts Center, ist es Auftakt einer Reihe von kulturellen Highlights in der Stadt an der Westküste Floridas. Künstler aus den Bereichen Musik, Artistik, Tanz, Theater sowie bildende Kunst präsentieren sich in zahlreichen Veranstaltungen im Ringling Center for the Arts und dem John and Mable Ringling Museum of Art.

Erstmalig gehört eine Filmreihe zum Programm. Gezeigt wird beispielsweise „Carmen and Geoffrey“, ein Dokumentarfilm über Carmen de Lavallade und Geoffrey Holder, die Wegbereiter des Modern Dance in den 1950er und 1960er Jahren. Interviews und Tanzszenen mit u. a. Duke Ellington und Josephine Baker sind das Tüpfelchen auf dem I. In weiteren Tanzperformances geben die international renommierte Mark Morris Dance Group und Shantala Shivalingappa aus Indien eine Kostprobe ihres Könnens. Ebenso live auf der Bühne erleben können Besucher das Ensemble Basiani, ein Folkensemble des Holy Trinity Cathedral-Chores aus Tiflis in Georgien. The Dirty Dozen Brass Band aus New Orleans gibt sich ein Stelldichein zum Abschluss der Veranstaltungsreihe.

Tickets gibt es online ab 10 US Dollar für einzelne Vorführungen bis hin zu 370 US Dollar für Pakete mit mehreren Eintrittskarten. Weitere Informationen und Tickets unter: http://www.ringlingartsfestival.org/2012/

Romantischer Sonnenuntergang am Caspersen Beach in Sarasota
Romantischer Sonnenuntergang am Caspersen Beach in Sarasota (Foto: www.sarasotafl.org)

 

Zirkustradition in Sarasota bis heute lebendig

1909 kam John Ringling mit seinem bekannten Zirkus „Ringling Bros and Barnum & Bailey Circus“ nach Sarasota, um hier zu überwintern. Unter der Bedingung, das Winterquartier für seinen Zirkus dauerhaft dorthin zu verlegen, bot ihm die Stadt 1927 ein Grundstück von 63 Hektar an. Er sagte zu und stellte damit die Weichen für die Entwicklung von Sarasota.

1948 nach Ringlings Tod wurde auf dem Ringling Arsenal ein Zirkusmuseum eingerichtet. Obwohl Ringling zu Lebzeiten nie Zirkusutensilien gesammelt hatte, wird hier die Zirkuswelt lebendig mit einer bunten Palette an authentischen Schaustücken dargestellt. Einmalig ist das „Howard Bros. Circus Model“, eine 345 Quadratmeter große Zirkusminiatur mit acht Zirkuszelten, 152 Zirkuswagen, 1300 Artisten und Arbeitern, über 80 Tieren und einem Zirkuszug mit 59 Waggons.

Unter www.sarasotacircushistory.com kann man sich über die Geschichte des Zirkus in Sarasota informieren. Eine Zirkusroute führt die Besucher zu den wichtigsten Stationen des Zirkuslebens in der Region. Hierzu gehört die Zirkus Brücke in der Stadt Venice südlich von Sarasota. Ab 1960 zogen die Ringling Zirkustiere über diese Brücke ins neue Winterquartier ein.

Heute sind noch zwei Zirkusunternehmen in Sarasota ansässig. Junge Artisten bildet der 1997 gegründete „Sarasota Circus“ aus. Alljährlich im Februar ziehen seine anspruchsvollen Darbietungen zahlreiche Zirkusliebhaber an. Der 1949 ins Leben gerufene „Sarasota Sailor Circus“ ist die älteste Zirkusschule in den USA. Dank der Unterstützung von 150 freiwilligen Helfern und 20.000 Überstunden können heute noch zwei Vorstellungen im Jahr stattfinden.

Dubai: Erst das ­Business, dann das Vergnügen

Hier im Finanzdistrikt von Dubai City liegen die Milliarden aus dem globalen Big Business  (Foto: Dubai Tourism)
Hier im Finanzdistrikt von Dubai City liegen die Milliarden aus dem globalen Big Business (Foto: Dubai Tourism)

Auf Geschäftsreise in Dubai? Dann nehmen Sie sich einen Tag frei, denn Dubai hat sehr viele Sehenswürdigkeiten. Sehr zu empfehlen ist die Dubai Mall mit einem sehr riesigen Shopping-Angebot. Die Dubai Mall umfasst 1200 Geschäfte. Auch Festival City bietet alles, was das Shopping-Herz begehrt. Es gibt Hunderte von Shops bekannter Marken.

Wer nicht nur einkaufen will, sondern am Puls der arabischen Kultur sein möchte, liegt in der Altstadt Dubais richtig. Dort garantieren traditionelle Gewürzesouks und Händler für einzigartige Einkaufserlebnisse. Dabei erlebt man eine herzliche Gastfreundschaft.

Eine atemberaubende Aussicht bietet der Burj Khalifa. Der Turm wurde im Januar 2010 offiziell eingeweiht und ist mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt. Eine shenswerte Attraktion am Abend ist die „magische“ Wasserfontäne am Burj Dubai Lake.

Vor den Toren Dubais liegen drei künstliche Inseln in Palmenform. Auf der Palm Jumeirah steht das Atlantis Hotel – ein Luxushotel mit 1500 Zimmern und „Aqua-venture“, einem Wasserpark der Superlative. Jede Menge Spass bietet eine Fahrt mit dem Wassertaxi (Abra) auf dem Dubai Creek.

Im Bastakiya-Viertel liegt das im 19. Jahrhunderte erbaute kulturelle Erbe Dubais. Das Dubai-Museum genießt einen ausgezeichneten Ruf und liegt im historischen Al-Fahidi Fort. Ahlan wa Sahlan! Herzlich willkommen in Dubai!

Hier erfahren Sie mehr über Dubai:

Magazin executive world
Government of Dubai – Department of Tourism and Commerce Marketing, Hinterer Schermen 29, CH 3063 Ittigen/Bern, Tel. +41 31 924 75 99, E-Mail: dtcm_ch@dubaitourism.ae