Schlagwort-Archive: Studien

Gibt es Qualitätsmedien?

In zahlreichen Diplomarbeiten haben Studierende des Studiengangs Journalismus der FHWien in den letzten Jahren versucht, den Unterschied zwischen Qualitätsmedien und Boulevardmedien herauszuarbeiten.

Wie definiert sich Qualitätsjournalismus? Gibt es einen solchen?
Wie definiert sich Qualitätsjournalismus? Gibt es einen solchen?

Dabei stellte sich in der Zusammenschau all dieser Arbeiten heraus, dass es die eine gültige Definition von Qualitätsjournalismus nicht gibt. Es zeigte sich, dass Qualitätsjournalismus das ist, was der einzelne Journalist oder der Verlag dafür halten.

Selbst der gültige Versuch einer Definition, die man sich aus den verschiedenen Quellen zusammenstellen kann, muss scheitern: Jeder Journalist, der halbwegs bei Sinnen ist, wird von sich behaupten, er und/oder das Medium, in dem er arbeitet, achten auf investigative, interessante, sorgfältige Berichterstattung – ob diese nun der realen täglichen Arbeit entspricht oder nicht.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass von der Beschäftigung mit Qualitätsjournalismus in Wahrheit nur die ersten vier Buchstaben des Begriffes übrig bleiben: Qual! In diesem Buch werden 19 Chefredakteure der verschiedensten Mediengattungen interviewt und versuchen, den Begriff „Qualitätsjournalismus“ aus ihrer Sicht zu definieren.

Die Herausgeber dieses Bandes Nr. 5 Qualität im Journalismus – wo(zu)? in der Reihe Medienwissen für die Praxis des FHWien-Studiengang Journalismus sind FH-Prof. Dr. Reinhard Christl, Dr. Clemens Hüffel und die Journalistin Dr. Anneliese Rohrer. Das Buch ist im Verlag Holzhausen GmbH erschienen und kostet 19 Euro.

Urlauber wollen Ruhe am Strand

Das Hotelbewertungsportal Zoover hat im Juni in einer gemeinsamen Studie mit dem Wetterdienst Meteovista herausgefunden, dass Urlauber den schönsten Strand Europas 2011 in Dalyan finden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Reiseziele Monte Gordo in Portugal und Stalis in Griechenland (Foto: Zoover.de)
Das Hotelbewertungsportal Zoover hat im Juni in einer gemeinsamen Studie mit dem Wetterdienst Meteovista herausgefunden, dass Urlauber den schönsten Strand Europas 2011 in Dalyan finden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Reiseziele Monte Gordo in Portugal und Stalis in Griechenland (Foto: Zoover.de)

Die europaweite Umfrage von Zoover, des größten unabhängigen Hotelbewertungsportals Europas, zeigt, was Europas Urlauber am Strand am meisten schätzen. Zeitgleich zur Studie beteiligten sich im Juni 2011 rund 8.000 Urlauber aus ganz Europa an der Strand-Umfrage auf den internationalen Zoover-Websites.

Die große Mehrheit (37 Prozent) wünscht sich am Strand vor allem Ruhe und Entspannung. Eine komfortable Ausstattung mit sauberen Sanitäranlagen und Duschen, sowie bequemen Liegen machen für 22% aller Befragten einen perfekten Strand aus.

Für 12 Prozent sind Bars und Restaurants am Strand oder in der näheren Umgebung unverzichtbar. Fast jeder zehnte Urlauber achtet vor allem auf einen kinderfreundlichen Strand.

Ergebnis International

  • Ruhe & Entspannung: 37%
  • Komfort (WC, Duschen, Liegen): 22%
  • Bars & Restaurants: 12%
  • Kinderfreundlichkeit: 9%
  • Gute Wellen / Wind: 7%
  • Party: 6%
  • Nette Leute kennenlernen: 4%
  • Wassersport-Angebote: 3%

    (Quelle: Zoover; GeKa)

Kroatien: Willkommen in der EU

Mit Kroatien würde ein Land Teil der EU werden, das auch von den Österreichern mehrheitlich mit positiven Gefühlen begrüßt würde. Das zeigt eine Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE).

Die Österreicher stehen positiv zum EU-Beitritt Kroatiens – und das mit steigender Tendenz: 68 Prozent sind für einen EU-Betritt Kroatiens. Nur 18 Prozent sprachen sich im September 2010 gegen die kroatische Mitgliedschaft aus, 12 Prozent war diese Frage „egal“.

Im Jahr 2004 waren noch 34 Prozent explizit gegen den Beitritt des südosteuropäischen Landes. Je näher die EU-Mitgliedschaft rückt und je konkreter die Beitrittsperspektive wird, desto geringer wird aber auch die Skepsis der Österreicher.

Kroatien kommt auf deutlich höhere Zustimmungswerte als die früheren Beitrittsländer Tschechien, Slowakei, Bulgarien und Rumänien. Nur Ungarn hatte vor seinem Beitritt ähnlich hohe Zustimmungswerte.

Die Gründe für die positive Stimmung gegenüber Kroatien sind vielfältig: Es gibt keine wesentlichen bilateralen Streitpunkte und auch die geographische und kulturelle Nähe spielt bei der Einschätzung der Österreicher eine Rolle.

Skepsis herrscht bei den Österreichern jedoch, was eine Erweiterung der EU um zusätzliche Länder betrifft. Im März 2010 lagen die Zustimmungswerte

  • für Bosnien-Herzegowina bei 29 Prozent,
  • für Montenegro bei 28 Prozent,
  • für Serbien bei 25 Prozent,
  • für Mazedonien (FYROM) bei 24 Prozent, für den Kosovo bei 20 Prozent und
  • für Albanien bei 19 Prozent.

Für die EU-Perspektive der weiteren Länder des ehemaligen Jugoslawien kann ein erfolgreicher Beitrittsprozess Kroatiens wichtige Impulse mit sich bringen und weitere Reformschritte beschleunigen. Auch für Österreich, dessen Unternehmen in dieser Region srtark engagiert sind, wäre dies mit Vorteilen verbunden.
(Quelle: ÖGfE)

Sind die Deutschen ein faules Volk?

Dinge aufzuschieben und nicht sofort zu erledigen, steht bei den Deutschen ganz oben auf der Hitliste der schlechten Angewohnheiten. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest räumt jeder vierte Deutsche dieses Laster ein (26 Prozent der Befragten).

Und es gibt noch weitere interessante Ergebnisse dieser Umfrage, für die 1001 Personen interviewt wurden: 21 Prozent plagt das schlechte Gewissen, weil sie keinen Sport treiben. 20 Prozent haben Gewissensbisse, weil sie rauchen. Weitere zwölf Prozent gestehen ein, dass sie zu viel essen und drei Prozent trinken für ihr eigenes Empfinden zu viel Alkohol.

Bei der Umfrage für das Magazin Reader’s Digest zeigten sich auch einige geschlechterspezifische Unterschiede. 25 Prozent der Frauen beklagen besonders ihre  Sportabstinenz, aber nur 16 Prozent der Männer. Hingegen sind die Männer mit 22 Prozent beim Tabakkonsum etwas selbstkritischer als die Frauen mit 17 Prozent.Wer  sich sehr an seinen schlechten Angewohnheiten stört, kann aufs Älterwerden hoffen: Bescheinigen sich im Schnitt 17 Prozent der Bevölkerung keine besonders schlechten Angewohnheiten zu haben, so sind von den 60-Jährigen und Älteren sage und schreibe 32 Prozent davon überzeugt, keine besonderen Laster zu pflegen. (Quelle: Reader’s Digest; GeKa)