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Geschäftsreisen: Firmen spielen auf Risiko

Rund 77 Prozent verfügen über kein Risikomanagement für Geschäftsreisen – und riskieren damit eine Verletzung ihrer gesetzlichen Fürsorgepflicht. Geschäftsreisen: Firmen spielen auf Risiko weiterlesen

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Airport Security: Neue Technologien sorgen für globales Wachstum

Markt bewegt sich weg von arbeitsintensiven Aktivitäten hin zu zunehmend technologischen Herangehensweisen

Dubai-Airport
Eine aktuelle Studie setzt sich mit der globalen Flughafensicherheit auseinander und weist auf Wachstumspotenziale hin

Flughafensicherheit ist und bleibt eine Priorität für einzelne Länder und die Völkergemeinschaft. Eine Zunahme des globalen Flugverkehrs im letzten Jahrzehnt hat das Wachstum der Sicherheitsindustrie gefördert. Dieser Trend wird durch die anhaltende Bedrohung terroristischer und krimineller Anschläge sowie neue regionale Sicherheitsrichtlinien noch gestärkt. Airport Security: Neue Technologien sorgen für globales Wachstum weiterlesen

Geschäftsreisen: Sicherheit wichtiger als Kosteneinsparungen

Sicherheit auf Geschäftsreisen hat Vorrang (Foto: Archiv)
Sicherheit auf Geschäftsreisen hat Vorrang (Foto: Archiv)

Unternehmensdienstleister Hogg Robinson Group (HRG) zufolge haben die politischen Unruhen im arabischen Raum und Naturkatastrophen wie die Aschewolke dazu geführt, dass immer mehr Firmen umdenken: Der Sicherheit ihrer Mitarbeiter auf Geschäftsreisen wird inzwischen eine höhere Priorität eingeräumt als Kosteneinsparungen. Immer mehr Unternehmen wollen 2013 ihre Reiseprogramme konsolidieren, um Reisende in Krisenfällen schneller orten zu können.

Für HRG-Deutschland-Geschäftsführer Wolfgang Straßer spielt die Sicherheit von Mitarbeitern auf Geschäftsreise bei vielen neuen Angeboten inzwischen die Hauptrolle: „Schon 2012 haben immer mehr Unternehmen die Sicherheit höher gewichtet als die Kosteneinsparungen. Wir erwarten, dass sich dieser Trend auch 2013 fortsetzen wird. Die Unternehmen wollen in Notfallsituation verstärkt den Überblick über die Reisebewegungen ihrer Angestellten behalten.“

Straßer rechnet in diesem Jahr mit einem moderaten Anstieg der Geschäftsreisekosten. Im Wesentlichen durch Preiserhöhungen von Fluggesellschaften. Zwar werde der Basis-Ticketpreis voraussichtlich nur um ein Prozent steigen, „doch Nebenkosten wie Gepäckgebühren, Bordmahlzeiten und Extra-Services an Bord werden höchstwahrscheinlich um sechs bis acht Prozent zulegen.“

Als Reaktion auf die Sicherheitsanliegen und Kostensteigerungen erwartet HRG, dass für Firmen die Themen Einhaltung der Reiserichtlinien und Kontrolle wichtiger werden.

Straßer: „Immer mehr Unternehmen wollen alles in eine Lösung integrieren und alle reisebezogenen Daten – inklusive Ausgaben und das Orten von Reisenden – auf Knopfdruck zur Verfügung haben.“

Außerdem soll das kostenbewusste Verhalten der Geschäftsreisenden gesteigert werden – auch mit dem verstärkten Einsatz von mobilen Lösungen für Reisende, die vor allem die Reiserichtlinien ihrer Unternehmen berücksichtigen.

Geschäftsreisen: Die Angst reist mit

Geschäftsreisen
Wer beruflich und privat unterwegs ist, muss immer mit einem Gefahrenrisiko rechnen (Foto: istock)

Eine neue Studie zeigt, dass jeder Dritte auf Geschäftsreisen mit Problemen und Risiken konfroniert wird

Dreißig Prozent der Berufstätigen in Österreich begeben sich hin und wieder auf Geschäftsreise, und fast jeder Dritte erlebte dabei bereits ein Sicherheitsproblem. Für Österreichs Dienstgeber kann die Deckung von Haftungsrisiken im Schadenfall mehrere hunderttausend Euro betragen.

Den wenigsten Business-Touristen ist dies freilich bewusst, wie eine aktuelle Allianz Studie jetzt ermittelte. Sie fühlen sich mehrheitlich über ihre Kreditkarte ausreichend geschützt – ein Irrglaube, wie die Experten des Reiseversicherungs-Spezialisten Allianz Global Assistance betonen.

„Das Risiko Geschäftsreise wird von Herrn und Frau Österreicher unterschätzt“, kommentiert Dr. Johann Oswald, Vorstandsmitglied der Allianz Gruppe in Österreich, die Ergebnisse der aktuellen Allianz Umfrage.

„Der Dienstgeber haftet bei Geschäftsreisen gegenüber seinen Arbeitnehmern – ein Notfall kann schnell mehrere hunderttausend Euro kosten – und insbesondere die rund 380.000 Kleinstbetriebe vor existenzbedrohende Risiken stellen!“

Sicherheitsproblemen zum Trotz: Österreicher schätzen Geschäftsreisen

Gefährliche Ziele für Geschäftsreisende
Im Nahen Osten, Afrika und Südamerika ist das Gewalt- und Kriegsrisiko hoch (Foto: istock)

Laut Statistik Austria gab es im vorigen Jahr 3,7 Millionen Geschäftsreisen innerhalb der österreichischen Bevölkerung – das entspricht knapp einem Fünftel des gesamten Fremdenverkehrs-Aufkommens. Nur 1,8 Prozent der aktuell befragten Geschäftstouristen rechnen damit, dass in ihrem Reiseland Probleme auftreten könnten.

Tatsächlich hatten aber schon 30,7 Prozent das eine oder andere Sicherheitsproblem auf einer Dienstreise zu bewältigen. Am häufigsten werde über verlorenes Gepäck geklagt, rund 10 Prozent der Befragten hatten bereits Unfälle oder Probleme mit dem Auto, 8,4 Prozent wurden auf offener Straße bestohlen, 6,2 Prozent in ihrer Unterkunft.

Bei 84,2 Prozent der befragten Berufstätigen erfreuen sich Geschäftsreisen großer Beliebtheit, meist dauert die Tour nicht länger als zwei bis drei Tage.

61,7 Prozent der Business-Touristen sind laut Allianz Studie allein unterwegs; Auto, Bahn und Flugzeug haben als Verkehrsmittel dabei annähernd den gleichen Stellenwert. Als sicherste Reiseländer werden Österreich, Deutschland und die Schweiz klassifiziert, auch die Länder Westeuropas sowie Japan erhalten gute Sicherheitsnoten.

Die USA halten immerhin noch 78 Prozent für ein sicheres Geschäftsreiseland. Ein mulmiges Gefühl befällt die Business-Traveller lediglich bei Reisen nach Russland oder Brasilien oder in die Balkan-Staaten, die weniger als drei von zehn Geschäftsreisenden als sicher einstufen.

Fehlendes Risikobewusstsein

„Die Organisation der Dienstreise liegt etwa gleich häufig bei der Firma und dem einzelnen Mitarbeiter. Sicherheitsfragen haben dabei aber keineswegs Top-Priorität“, fürchtet Oswald angesichts der Studienergebnisse. 37,9 Prozent der Befragten verweisen auf ihre Kreditkarte, 11 Prozent zerbrechen sich darüber gar nicht den Kopf und 3,8 Prozent geben an, bewusst unversichert zu reisen.

Dr. Oswald und Dr. Heißenberger rpäsentieren die Allianz-Studie
Dr. Johann Oswald (Allianz) und Dr. Christoph Heißenberger (Allianz Global Assistance) präsentierten die neue Studie (Foto © AGA)

Als Hauptargument gegen den Abschluss einer Geschäftsreiseversicherung führt die Hälfte der Befragten (50,5 Prozent) an, durch die Kreditkarte ausreichend abgesichert zu sein. Für 29,3 Prozent ist eine Reiseversicherung zu teuer, 17,2 Prozent sind der Meinung, sie sei nicht notwendig.

Den häufigen Verweis auf die Kreditkarte hält Dr. Christoph Heißenberger, Österreich-Geschäftsführer von Allianz Global Assistance, für höchst bedenklich: „Im Unterschied zu echten Reiseversicherungen sind die Versicherungsleistungen von Kreditkarten-Firmen stark eingeschränkt.

Meist wird ein Mindestumsatz verlangt, um beispielsweise gegen Storno geschützt zu sein. Es gibt Selbstbehalte, manchmal eine Beschränkung auf Europa-Reisen oder die Bindung an die Bezahlung der Reise mit der Karte. Und fast immer ist nur der Karteninhaber geschützt, nicht aber seine Begleiter.“

Dem stellt die Allianz Global Assistance unter dem Titel „Global Business Assistance“ (GBA) ein individuelles, modular gestaltbares Reiseversicherungs-Package gegenüber. Das Basis-Modul enthält neben einer Auslandskranken-, Unfall- und Reisegepäckversicherung auch zahlreiche Assistance-Leistungen wie beispielsweise eine 24-Stunden-Notrufnummer.

„Mit Zusatzmodulen ist zudem ein Upgrading möglich, das Mobilitätsschutz für Firmenautos, eine Haftpflichtversicherung auch für die Freizeit und vieles mehr beinhaltet“, so Heißenberger. Grundsätzlich ist die Geschäftsreiseversicherung nicht an Namen gebunden, Reisetage können auf beliebig viele Mitarbeiter aufgeteilt werden.

Ein spezieller Stornoschutz, der neben den üblichen Gründen auch Storno wegen technischer Probleme, der Absage eines Geschäftstermines oder bei Visum-Verzögerungen enthält, kann dazu gebucht werden.“

Spezielle Geschäftsreise-Versicherungen

Brisant können Geschäftsreisen vor allem werden, wenn sie in Krisenregionen führen. Für diese Reisen gäbe es einen speziellen Security-Baustein mit einer Vielzahl von Extra-Leistungen, von der Risikoprüfung vor Ort über Bewachung bis zu Traveller Tracking oder Evakuierung in Notfällen. Spezifische Versicherungslösungen benötigen auch „Expatriates“ – Österreicher, die von ihrem Dienstgeber für längere Zeit im Ausland stationiert werden. „Hier steht vor allem die telemedizinische Betreuung im Mittelpunkt, die rund um die Uhr verfügbar ist“, betont Heißenberger.

Backgroundinformationen

English: Allianz global locations
Global Village: Die blaue Welt von Allianz

Die Umfrage wurde als Online-Befragung vom Marktforschungsinstitut Mindtake Research im Auftrag der Allianz Gruppe in Österreich im Herbst 2012 durchgeführt. Befragt wurden 500 Österreicherinnen und Österreicher im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, die berufstätig sind und zumindest gelegentlich eine Geschäftsreise unternehmen.

Allianz Global Assistance ist mit rund 250 Millionen Kunden weltweit internationaler Marktführer bei Assistance und Reiseversicherungen und arbeitet mit einem Netzwerk von etwa 400.000 Dienstleistungspartnern rund um den Globus zusammen. Allianz Global Assistance Österreich ist eine Tochter der deutschen Allianz SE und betreut mit 150 Mitarbeitern von Wien aus nicht nur Österreich, sondern auch 12 weitere Länder in Ost- und Südosteuropa. Im letzten Jahr nahm das Wiener Team über die Notfall-Hotline 262.000 Anrufe entgegen und sorgte in 47.000 Assistance-Fällen für Hilfe.

USA: Passagierdaten bei Überflug erforderlich

United States of America: AUch bei Überflügen verlagnen die Sicherheitsbehörden sämtloiche Passagierdaten (Grafik: Wikipedia)

Geschäftsreisende mit Zielen in Übersee sollten unbedingt wichtige Formalitäten der US-amerikanischen Behörden beachten – selbst wenn der Zielort außerhalb der USA liegt.

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) weist auf veränderte Sicherheitsbestimmungen der USA hin, die seit kurzem auch für Flüge nach Kanada, in die Karibik oder nach Mittelamerika gelten.

Demnach müssen bestimmte Passagierdaten den US-Sicherheitsbehörden auch dann mitgeteilt werden, wenn Flüge das Hoheitsgebiet der USA nur berühren und dort gar nicht landen. Zu diesen Angaben – den so genannten Secure-Flight-Passagierdaten – gehören:

  • der vollständige Name (einschließlich aller im maschinenlesbaren Feld des Reisepasses aufgeführten Vornamen),
  • das Geburtsdatum und
  • das Geschlecht.

Ohne Secure-Flight-Passagierdaten kann kein Flugticket ausgestellt werden. Da Buchung und Ticketausstellung meist gleichzeitig erfolgen, sollten diese Daten für alle Reisenden bereits bei Buchung vorliegen – so die Empfehlung des DRV.

Nur so kann sichergestellt werden, dass Flugtickets rechtzeitig ausgestellt werden können und Buchungen nicht gestrichen werden. Anderenfalls könnte es sein, dass der Kunde kurzfristig ein neues, erheblich teureres Ticket erwerben muss.

Der DRV als Branchenverband der Touristik verweist zugleich auf die bereits seit Ende 2010 geltenden Secure-Flight-Regelungen für Flüge in die USA. Damit wollen die US-Behörden die Sicherheit auf internationalen und inneramerikanischen Flügen erhöhen.

Die geforderten Angaben müssen frühzeitig vorliegen, damit sie von den Fluggesellschaften vorab an die amerikanische Transportsicherheitsbehörde (TSA) übermittelt und vor Einreise in die USA mit den Fahndungslisten unerwünschter Personen abgeglichen werden können. Bislang bezogen sich die seit dem 1. November 2010 geltenden Sicherheitsbestimmungen im Rahmen des Secure-Flight-Programms auf:

  • Flüge in die USA, aus den USA heraus sowie auf Flüge mit Zwischenlandung in den Vereinigten Staaten und
  • Flüge mit einer US-Fluggesellschaft zu einem Ziel weltweit.
  • Seit diesem Jahr gelten die Bestimmungen nun auch für Überflüge des US-Luftraums.
Vorlage Karibik/Mittelamerika, Blank Map Carib...
Bei Reisen in die Karibik oder nach Mittelamerika müssen sämtlich Secure-Flight-Daten der Passagiere vorhanden sein (Illustraition: Wikipedia)

Der Deutsche ReiseVerband rät daher dringend: Wer eine Reise in die, aus oder via USA, nach Kanada, in die Karibik oder nach Mittelamerika oder mit einer US-Fluggesellschaft zu einem Ziel weltweit plant, sollte unbedingt bereits bei der Buchung die Secure-Flight-Passagierdaten für sich und alle Mitreisenden dort, wo er seinen Flug bucht, zur Erfassung bereit halten.

Weitere Infos zum Secure-Flight-Programm stehen auf der Website der amerikanischen Transportsicherheitsbehörde TSA zur Verfügung.

Schnellere und kostengünstigere Beförderung von Luftfracht

Der transatlantische Luftfrachtmarkt EU-USA hat einen Umfang von über 1 Mio. Tonnen jährlich. Allein die als Luftfracht aus der EU in die USA beförderten Güter haben einen Wert von über 107 Mrd. EUR (Foto: Volvo FH/Wikipedia)
Der transatlantische Luftfrachtmarkt EU-USA hat einen Umfang von über 1 Mio. Tonnen jährlich. Allein die als Luftfracht aus der EU in die USA beförderten Güter haben einen Wert von über 107 Mrd. EUR (Foto: Volvo FH/Wikipedia)

Die Europäische Kommission und die US-Behörde für die Gefahrenabwehr im Verkehr (Transport Security Administration – TSA) haben die gegenseitige Anerkennung ihrer Sicherheitsregelungen für Luftfracht ab dem 1. Juni 2012 vereinbart. Dadurch entfallen doppelte Sicherheitskontrollen und die Anwendung unterschiedlicher Regelungen je nach Bestimmungsort der Luftfracht. Die Betreiber von Luftfrachtdiensten können somit Kosten und Zeit einsparen.

„Wir können nun auf doppelte Sicherheitskontrollen verzichten, wobei jedoch ein hohes Sicherheitsniveau gewahrt bleibt. Das bedeutet einen großen Schritt vorwärts, der in wirtschaftlicher Hinsicht spürbare Folgen haben wird. Luftfracht ist naturgemäß immer eilig. Der Wegfall doppelter Sicherheitsverfahren bedeutet für die Frachtunternehmen erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen,“ so Siim Kallas, Vizepräsident der Europäischen Kommission und zuständig für Verkehrsfragen.

Der transatlantische Luftfrachtmarkt EU-USA hat einen Umfang von über 1 Mio. Tonnen jährlich. Allein die als Luftfracht aus der EU in die USA beförderten Güter haben einen Wert von über 107 Mrd. EUR, das sind 27 % des Wertes aller Güter, die als Luftfracht aus der EU exportiert werden (Zahlen von 2011).

Sicherheitskosten sind ein bedeutender Faktor im Hinblick auf Kosten und Zeit für Frachtunternehmen, und wegen der Schwierigkeiten bei der Einhaltung unterschiedlicher Sicherheitsauflagen sahen sich manche Unternehmen sogar schon gezwungen, bestimmte Arten von Fracht nicht mehr zu befördern.

Je nach Profil des Frachtunternehmens kann der Aufwand für Sicherheitsmaßnahmen bis zu 4 % des Umsatzes ausmachen, und die zusätzlichen Kosten der doppelten Maßnahmen im Transatlantikverkehr können ein Fünftel der Sicherheitskosten betragen. Laut konservativen Schätzungen können durch die gegenseitige Anerkennung allein in der EU jährlich mehrstellige Millionenbeträge (EUR) eingespart werden.

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission und der TSA in den letzten Monaten hat es ermöglicht, die geltenden Sicherheitsregelungen für Luftfracht in der EU und in den USA im Detail zu vergleichen und festzustellen, dass sie ein gleichwertiges hohes Sicherheitsniveau gewährleisten.

Unternehmen, die Luftfracht von EU-Flughäfen in die USA befördern, müssen daher nicht mehr unterschiedliche Vorschriften befolgen, sondern lediglich die EU-Rechtsvorschriften in vollem Umfang anwenden, die Auflagen für die Kontrolle von Sendungen und eine regulierte sichere Lieferkette umfassen.

Beide Seiten vereinbarten auch einen Informationsaustausch über die Entwicklung und Anwendung ihrer jeweiligen Sicherheitsregelungen (einschließlich der Teilnahme an Inspektionen), um eine kontinuierliche und vollständige Befolgung der Vorschriften durch die Luftfrachtunternehmen zu gewährleisten.

Die EU anerkennt ihrerseits, dass die Luftfracht-Sicherheitsregelung der USA den kürzlich verabschiedeten EU-Anforderungen für Luftfracht, die aus Drittstaaten in die EU gelangt, gerecht wird. Daher müssen Unternehmen, die Luftfracht aus den USA in die EU befördern, keine zusätzlichen Maßnahmen auferlegt werden.

Vor der vollständigen Anerkennung der betreffenden Luftfracht-Sicherheitsregelungen musste Luftfracht für die USA Kontrollen gemäß den Sicherheitsprogrammen der TSA unterzogen werden. Hierbei blieben jedoch die gründlichen Kontrollen unberücksichtigt, die bereits an EU-Flughäfen stattfinden, so dass für Luftfracht mit Bestimmung in den USA oftmals manche Kontrollen doppelt durchgeführt oder parallel zur Anwendung der EU-Vorschriften separate Sicherheitsverfahren befolgt werden mussten.

Die Kosten für die Anwendung solcher separater Regelungen konnten sehr hoch sein und sich noch dazu nachteilig auf Geschwindigkeit und Effizienz des Betriebs der Unternehmen bei der Beförderung der Fracht zu ihren Kunden auswirken.

CIA warnt Serbien vor Terroranschlägen

Der serbische Innenminister Ivica Dačić gab heute, Mittwoch, bekannt, dass für Serbien erhöhte Sicherheitsmassnahmen ergriffen wurden. Der Grund: Die CIA habe die serbische Polizei vor möglichen Attentaten im Zusammenhang mit dem zehnten Jahrestag der Terroranschäge von 2001 gewarnt.

Die Sicherheitsbehörden in Serbien haben vor allem verstärkte Siicherheitsvorkehrungen rund um die Regierungsgebäude, ausländische Botschaften und andere strategische Objekte wie etwa Bahnhöfe und Airport in Belgrad und anderen Städten in Serbien ergriffen. Auch die Flugsicherung ist in Alarmbereitschaft.

Nach Meinung von Innenminister Dačić könnten ähnliche Anschläge wie 2001 in den Vereinigten Staaten von Mitgliedern der „weißen und schwarzen Al-Kaida“ wieder verübt werden. (GeKa)