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Neue Branchenstudie fordert neue Infrastruktur auf Airports

Die aktuelle Studie bietet einen umfassenden Überblick über die fortschrittlichsten Entwicklungen an den heutigen Flughäfen – mit Fallstudien zu elf Airports (Foto: Amadeus)
Die aktuelle Studie bietet einen umfassenden Überblick über die fortschrittlichsten Entwicklungen an den heutigen Flughäfen – mit Fallstudien zu elf Airports (Foto: Amadeus)

In der groß angelegten Studie mit dem Titel Reinventing the Airport Ecosystem beschreibt Amadeus die Enttäuschungen, die Kunden an den Flughäfen von heute erleben, und entwirft Wege, wie sich Airports bis zum Jahr 2025 neu definieren. werden. Der Report zeigt zudem, wie neue Betriebsmodelle das Geschäft über klassische Flughafen-Einnahmen hinaus erweitern.

Die Studie hebt verschiedene neue Modelle hervor:

  • Mini-Stadt: Das Modell steht für eine autarke Einheit, die einzigartige Geschäfte, Unterhaltungsmöglichkeiten, Restaurants, Arbeitsstätten und Wohnräume bietet – und möglicherweise eigene Nahrungsmittel anbaut und den Energiebedarf selbst erzeugt.
  • Stadterweiterung: Durch die enge Verzahnung mit der Stadt in seiner Nähe bietet der Flughafen das Beste aus der lokalen Kulturszene, der Flughafen-Geschichte und der regionalen Küche.
  • Einkaufszentrum: Einkaufsmöglichkeiten am Flughafen, Freizeit- und Unterhaltungsangebote – verfügbar nicht nur für Fluggäste – werden genau so interessant wie die in Zielgebieten sein oder sogar interessanter. 15 Prozent der befragten Reisenden erwarten, dass dieses Modell bis zum Jahr 2025 vorherrscht.
  • „Walkway“-Konzept: In diesem Szenario werden viele der gegenwärtigen Airport-Prozesse künftig von den Passagieren aus der Ferne erledigt – von zu Hause oder einem virtuellen Terminal aus, zum Beispiel auf einem mobilen Endgerät. Die verbleibenden Abläufe am Flughafen werden stark automatisiert sein mit dem Ziel, die Zahl der Prozessschritte zu minimieren und ihre Geschwindigkeit zu erhöhen.
  • Busbahnhof-Konzept: Am kostengünstigen Ende der Möglichkeiten liegt das „Busbahnhof“-Modell mit einer No-Frills-Atmosphäre, wo Geschwindigkeit und Effizienz im Mittelpunkt stehen.
Eine grundlegend neue Infrastruktur an Flughäfen fordert die aktuelle Amadeus Branchenstudie (Foto: Amadeus)
Eine grundlegend neue Infrastruktur an Flughäfen fordert die aktuelle Amadeus Branchenstudie (Foto: Amadeus)

Die Studie bietet einen umfassenden Überblick über die fortschrittlichsten Entwicklungen an den heutigen Flughäfen – mit Fallstudien zu elf Airports, darunter Seoul-Incheon, Singapur-Changi, London-Gatwick, Berlin-Tegel und New York JFK.

Sie wirft außerdem einen Blick auf das Reisen in 20 Jahren, um ein realistisches Bild davon zu zeichnen, wie die Entwicklung der Technologie und gesellschaftliche Trends zu neuen Betriebsmodellen und damit zu einer Neudefinition der Passagierprozesse führen.

„Es gibt Bedarf dafür, die Infrastruktur von Flughäfen grundsätzlich neu zu überdenken. Dahinter stehen eine Reihe von Makrotrends wie wachsende Ansprüche der Reisenden, neue Technologien und die Notwendigkeit für die Branche, umgehend neue Umsatzmöglichkeiten zu schaffen“, sagt Julia Sattel, Senior Vice President Airline IT bei Amadeus.

„Stellen wir uns einen Flughafen vor, auf dem es soviel Spaß macht, einzukaufen, dass die Kunden auch ohne zu fliegen dorthin kommen, oder eine App für den Einkauf an Bord, die dafür sorgt, dass die Waren gleich nach der Landung zur Abholung bereit stehen. Die Zukunft wird vielversprechend, aber Flughäfen, Fluggesellschaften und die ganze Infrastruktur müssen gemeinsame Entscheidungen fällen, um dieses Potenzial zu erschließen.“

Rohit Talwar, Chief Executive Officer von Fast Future Research und Ko-Autor der Studie, fügt hinzu: „Aufgrund der Ergebnisse dieser Studie können wir damit rechnen, dass sich die Flughafen-Infrastruktur in den kommenden 20 Jahren dramatisch verändert.

Die Beteiligten suchen in zunehmendem Maß nach neuen Umsatzquellen – zum Beispiel durch Einzelhandel, Restaurants, Freizeitangebote und Immobilien. Es ist ganz eindeutig: Unabhängig, für welches Modell sich ein Flughafen entscheidet, auf Grund neuer Technologie werden Flughafen-Infrastrukturen intelligent mit einer großen Menge an Daten und Wissen, sie werden anpassungs- und reaktionsfähig – zum großen Nutzen der Reisenden.“

„Die Studie unterstreicht, wie schnell sich dieser wichtige Teil der Reisekette verändert“, sagt John Jarrell, Vice President und Head of Airport IT bei Amadeus. „Wir bei Amadeus pflegen eine Leidenschaft, Flughäfen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, und engagieren uns stark dafür, die Lücke zu schließen, die schon immer zwischen Flughäfen und Airlines klafft. Eine neue Infrastruktur kann tatsächlich nur durch engere Zusammenarbeit Wirklichkeit werden. Ich hoffe, diese Studie regt in der Branche Diskussionen an und zeigt gleichzeitig, wie das Erlebnis der Reisenden bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus verbessert wird.“

Zukunftsperspektiven für Reisende

Die Untersuchung ergab, dass „stressfreie Flughafenprozesse“ für Reisende der wichtigste Punkt sind: 72 Prozent der weltweit Befragten ist der Meinung, dass der Weg der Reisenden vom Check-in bis zum Einstieg in das Flugzeug nicht effizient ist. 69 Prozent der Reisenden wünschen sich verbesserte Sicherheitsprozesse. Passagiere erwarten zudem, dass Flughäfen ihnen ein Gefühl für das Land und seine Kultur vermitteln, sodass Airport und Flug ein Teil des Gesamt-Reiseerlebnisses werden (81 Prozent).

In den Augen der Reisenden wird Technologie für die Prozesse an Flughäfen immer wichtiger. Viele von ihnen wünschen sich über ihre Mobiltelefone eine stärkere Kontrolle über ihren Flughafenaufenthalt – die Navigation über „Touch Points“ (63 Prozent), die Nutzung von Vielfliegerkarten als dauerhafte Bordkarten (59 Prozent), die Vorteile fest angebrachter elektronischer Gepäckanhänger (57 Prozent) sowie die Automatisierung des gesamten Spektrums der Flughafenprozesse einschließlich der Gepäckaufgabe (48 Prozent).

Soziale Medien werden als wichtiges Instrument für den Echtzeit-Austausch von Ideen, Informationen und Rückmeldungen zwischen Flughafen und Reisenden während des Aufenthalts am Airport gesehen. Über diese Medien erwarten die Kunden, dass ihre Verbesserungsvorschläge wahrgenommen werden (69 Prozent), dass sie wichtige Informationen erhalten (66 Prozent), in Echtzeit ihre Meinung kundtun können (53 Prozent) und als Vielflieger und Stammkunden belohnt werden (51 Prozent).

Die Studie wurde entworfen, um wichtige Erkenntnisse zur Zukunft der Flughäfen zu liefern und die Diskussion darüber anzuregen. Zu Grunde liegen Befragungen sowie mehr als 70 qualitative Interviews mit Branchenexperten von Flughäfen, Fluggesellschaften und anderen Unternehmen einschließlich Technologie-Partnern und Flughafen-Designern. Diese Interviews wurden anschließend validiert – mit Hilfe einer weltweiten Passagierumfrage mit 838 Teilnehmern aus einer Reihe von Märkten auf der ganzen Welt, einschließlich Europa, Nordamerika und Asien.

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Geheimtipp: Luxuswohnung mit Burgblick

In bester Lage in Gars am Kamp, nahe dem Hauptplatz, wurde kürzlich ein „Niedrigenergiehaus“ mit drei luxuriösen Wohnungen verschiedener Größe errichtet. Eine großzügige Wohnung (Top1) befindet sich im ersten Stock und bietet auf 90 m² Wohnfläche drei Zimmer,  zwei Vorräume, zwei Badezimmer und einen separaten abschließbaren Abstellraum mit 7m² Fläche im Dachgeschoss.

Gars am Kampof: Auf 90 Quadratmeter luxuriös wohnen mit Blick auf die Burgruine
Gars am Kamp: Auf 90 Quadratmeter luxuriös und energiesparend wohnen mit Blick auf die Burgruine

Die Wohnung mit sonniger Süd-West Lage und einen traumhaften Blick auf die Burg, wo jeden Sommer ein Open-Air-Opernfestival stattfindet, verfügt über dreifach verglaste Thermofenster. Durch die französischen Fenster (Balkone) sind die gut geschnittenen Räum sonnig, sehr hell und freundlich.

Marmorböden vom Hauseingang über die Treppen bis zur Tür der Luxuwohnung
Auf Marmorböden geht es vom Hauseingang über die Treppen bis zur Tür der Luxuwohnung mit Burgblick

Das zentral gelegene Wohnhaus mit elegantem Marmorstiegenaufgang in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone und vis-a-vis dem neu eröffneten Gesundheitsresort „La pura“, dem ehemaligen Dungl-Vitalhotel, wurde in konventioneller Ziegelbauweise mit Vollwärmeschutz gebaut. Im Innenhof befindet sich ein zur Wohnung gehörender PKW-Abstellplatz.

Bis zur Stuckdecke reicht in die Bädern der Luxuswohnung die aufwändige Verfliesung
Bis zur Stuckdecke reicht die Verfliesung in den zwei Bädern der Luxuswohnung
Bis zur Stuckdecke reicht in die Bädern der Luxuswohnung die aufwändige Verfliesung
Bis zur Stuckdecke reichen die kostbaren Fliesen

Die Luxuswohnung mit Stuckdecken, Zentral- und Fußbodenheizung, bis zur Decke verfliesten Bädern ist sofort bezugsfertig.  Der Energieausweis ist vorhanden, die standortbezogene Energiekennzahl beträgt 45,5 kWh/m², die monatlichen Betriebskosten betragen € 100,-.

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Gars am Kamp verfügt über eine hervorragende Infrastruktur mit Ärzten, Apotheke, die auch sonntags geöffnet ist, Schulen, Museum, Freischwimmbad mit Wasserrutsche, Kurpark, Sportanlagen, Tennishalle, überdachten Eislaufplatz sowie viele Einkaufsmöglichkeiten, hervorragende Restaurants und einem einzigartigen Freizeitangebot für alle, die dem Stress und Hektik der Großstadt entfliehen möchten.

Die niederösterreichische Marktgemeinde Gars am Kamp, ein Luftkurort, ist von Wien aus in 50 Autominuten erreichbar. Auch eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist vorhanden. Große Einkaufszentren gibt es im nur zehn Kilometer entfernten Horn bzw. in Krems, das nur rund 25 Kilometer von Gars entfernt ist.

Die zentral begehbaren Vorräume bieten viel Platz für die individuelle Ausgestaltung
Kunstvoller Durchgang eröffnet den Einblick in die Luxuswohnung
Die zentral begehbaren Vorräume bieten viel Platz für die individuelle Ausgestaltung
Die zentral begehbaren Vorräume bieten viel Platz für die individuelle Ausgestaltung wie etwa mit Bildern und Antiquitäten