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Macau: Nervenkitzel in Asiens Glückspiel-Mekka

SkywalkWeb
Nichts für Ängstliche ist ein Spaziergang auf dem Skywalk des Macau Tower (Foto: MGTO)

Rund 28 Millionen Touristen haben 2012 die Boomtown am Perlfluss besucht. Dies entspricht einem Anstieg von 0,3 Prozent. Damit hat sich der rasante Anstieg des Besuchervolumens der vergangenen Jahre – 2011: plus 12,2 Prozent – verlangsamt. Die Weichen sind jedoch auf weiteres Wachstum gestellt. Ein Großteil davon, rund 25 Millionen, kam aus der Volksrepublik China, Hongkong und Taiwan. Macau: Nervenkitzel in Asiens Glückspiel-Mekka weiterlesen

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Home Office: Zuhause arbeiten hat auch Nachteile

Eine Regus-Umfrage unter 24.000 Berufstätigen in über 90 Ländern zeigt auf, welche Herausforderungen das Home Office als Arbeitsplatz mit sich bringen kann

Work at home Dad
Home Worker haben es nicht leicht: Sie werden oft abgelenkt, sitzen schlecht und ihre Produktivität leidet. Das hat eine Umfrage ergeben (Illustraition: Regus)

Im Home Office zu arbeiten, das klingt nach einer verlockenden und praktischen Möglichkeit für Berufstätige, um ihre Pendelwege zu reduzieren und sich persönlich besser enfalten zu können.

Die Realität sieht etwas anders aus: In einer Umfrage von Regus, globaler Anbieter flexibler Bürolösungen, hielten über drei Viertel der österreichischen Befragten Ablenkung durch Kinder oder Familie für ein Hindernis beim Home Working.

Ein knappes Drittel (29%) sieht die unzureichende Ausstattung mit Bürotechnik (Drucker, Kopierer, Fax etc.) als Hemmnis für die Produktivität. Schwache Internet-Verbindungen, mangelnde Ergonomie der Arbeitsmöbel und sogar Ablenkung durch Haustiere sind weitere Gründe, die an der Produktivität der Home Worker nagen. Das sind nur inige der wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage, die Regus, globaler Anbieter flexibler Bürolösungen, unter 24.000 Berufstätigen in über 90 Ländern durchgeführt hat.

„Zu Hause zu arbeiten kann die Konzentration und Produktivität beeinträchtigen“, sagt Alisa Kapic, Regus Country Manager Austria.

Alisa Kapic
Regus Country Manager Austria Alisa Kapic (Foto: Weinwurm)

Mitarbeitende von Unternehmen sind normalerweise sehr dafür, flexible Arbeitsmethoden nutzen zu können. Es gibt ihnen die Möglichkeit, Pendelzeiten zu vermeiden und sich die Zeit so einzuteilen, wie es ihnen persönlich am besten entspricht.

Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen allerdings: Am besten ist es, nicht im eigenen Zuhause zu arbeiten, sondern in einem professionellen Umfeld, das sich in der Nähe befindet und flexibel genutzt werden kann. So hat man die Vorteile der örtlichen Flexibilität, vermeidet aber die Nachteile des Home Office. Ablenkung durch die Familie gibt es keine, man hat einen ergonomischen Arbeitsplatz, kann Kunden professionell empfangen und steigert die Produktivität.

Für Berufstätige in Österreich sind die drei wichtigsten Hemmnisse beim Home Working:

  1. Kinder oder Familie beanspruchen Aufmerksamkeit (76%)
  2. Es fällt schwer, sich auf berufliche Dinge zu konzentrieren (46%)
  3. Kinder, Familie oder Haustiere stören beim Telefonieren (44%)

Für 29% ist die unzureichende technische Infrastruktur eine Produktivitätsbremse im Home Office., 17% der Befragten sehen mangelnde Ergonomie der Büromöbel als Problem – insgesamt gab es 15 verschiedene Gründe für mangelnde Produktivität im Home Office.

Marc nils home office 2004
Marc Nils bei der Arbeit in seinem Home Office (Foto: Wikipedia)

Kapic: „Zu Hause zu arbeiten erfreut sich steigender Popularität. Aber je mehr Menschen es ausprobieren, desto mehr kommen auch die Nachteile des Home Working zum Vorschein. Es ist nicht immer leicht, die privaten Bedürfnisse an die berufliche Aktivität zu Hause anzupassen. Zusätzlich zu den Ergebnissen unserer Umfrage gibt es Berichte, wonach Home Workers sich isoliert fühlen und unter zu wenig Sozialkontakt während des Alltags leiden. In flexibel nutzbaren, professionellen Arbeitsumgebungen schließen sie entweder neue Bekanntschaften oder treffen gegebenenfalls Kollegen aus dem eigenen Unternehmen. Besorgniserregend finde ich die Tatsache, dass fast jeder Fünfte unserer befragten Home Workers über eine schlechte Sitzposition aufgrund unprofessioneller Einrichtung klagt. Schlechte Haltung am Arbeitsplatz kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Alles in allem zeigt unsere Umfrage, dass Home Working nicht die beste Art ist, um flexibel zu arbeiten.”

Backgroundinformation zur Methodik

Über 24.000 berufstätige Personen aus der weltweiten Regus-Kundendatenbank wurden im September 2012 befragt. Die Regus-Datenbank umfasst über 1 Mio. Kunden, hauptsächlich Führungskräfte und Unternehmer aus der ganzen Welt. Die Befragten wurden um ihre Meinung gebeten, was die größten Herausforderungen beim Home Working seien. Die Umfrage wurde von MindMetre durchgeführt, einem unabhängigen Marktforschungsunternehmen.

Neue Branchenstudie fordert neue Infrastruktur auf Airports

Die aktuelle Studie bietet einen umfassenden Überblick über die fortschrittlichsten Entwicklungen an den heutigen Flughäfen – mit Fallstudien zu elf Airports (Foto: Amadeus)
Die aktuelle Studie bietet einen umfassenden Überblick über die fortschrittlichsten Entwicklungen an den heutigen Flughäfen – mit Fallstudien zu elf Airports (Foto: Amadeus)

In der groß angelegten Studie mit dem Titel Reinventing the Airport Ecosystem beschreibt Amadeus die Enttäuschungen, die Kunden an den Flughäfen von heute erleben, und entwirft Wege, wie sich Airports bis zum Jahr 2025 neu definieren. werden. Der Report zeigt zudem, wie neue Betriebsmodelle das Geschäft über klassische Flughafen-Einnahmen hinaus erweitern.

Die Studie hebt verschiedene neue Modelle hervor:

  • Mini-Stadt: Das Modell steht für eine autarke Einheit, die einzigartige Geschäfte, Unterhaltungsmöglichkeiten, Restaurants, Arbeitsstätten und Wohnräume bietet – und möglicherweise eigene Nahrungsmittel anbaut und den Energiebedarf selbst erzeugt.
  • Stadterweiterung: Durch die enge Verzahnung mit der Stadt in seiner Nähe bietet der Flughafen das Beste aus der lokalen Kulturszene, der Flughafen-Geschichte und der regionalen Küche.
  • Einkaufszentrum: Einkaufsmöglichkeiten am Flughafen, Freizeit- und Unterhaltungsangebote – verfügbar nicht nur für Fluggäste – werden genau so interessant wie die in Zielgebieten sein oder sogar interessanter. 15 Prozent der befragten Reisenden erwarten, dass dieses Modell bis zum Jahr 2025 vorherrscht.
  • „Walkway“-Konzept: In diesem Szenario werden viele der gegenwärtigen Airport-Prozesse künftig von den Passagieren aus der Ferne erledigt – von zu Hause oder einem virtuellen Terminal aus, zum Beispiel auf einem mobilen Endgerät. Die verbleibenden Abläufe am Flughafen werden stark automatisiert sein mit dem Ziel, die Zahl der Prozessschritte zu minimieren und ihre Geschwindigkeit zu erhöhen.
  • Busbahnhof-Konzept: Am kostengünstigen Ende der Möglichkeiten liegt das „Busbahnhof“-Modell mit einer No-Frills-Atmosphäre, wo Geschwindigkeit und Effizienz im Mittelpunkt stehen.
Eine grundlegend neue Infrastruktur an Flughäfen fordert die aktuelle Amadeus Branchenstudie (Foto: Amadeus)
Eine grundlegend neue Infrastruktur an Flughäfen fordert die aktuelle Amadeus Branchenstudie (Foto: Amadeus)

Die Studie bietet einen umfassenden Überblick über die fortschrittlichsten Entwicklungen an den heutigen Flughäfen – mit Fallstudien zu elf Airports, darunter Seoul-Incheon, Singapur-Changi, London-Gatwick, Berlin-Tegel und New York JFK.

Sie wirft außerdem einen Blick auf das Reisen in 20 Jahren, um ein realistisches Bild davon zu zeichnen, wie die Entwicklung der Technologie und gesellschaftliche Trends zu neuen Betriebsmodellen und damit zu einer Neudefinition der Passagierprozesse führen.

„Es gibt Bedarf dafür, die Infrastruktur von Flughäfen grundsätzlich neu zu überdenken. Dahinter stehen eine Reihe von Makrotrends wie wachsende Ansprüche der Reisenden, neue Technologien und die Notwendigkeit für die Branche, umgehend neue Umsatzmöglichkeiten zu schaffen“, sagt Julia Sattel, Senior Vice President Airline IT bei Amadeus.

„Stellen wir uns einen Flughafen vor, auf dem es soviel Spaß macht, einzukaufen, dass die Kunden auch ohne zu fliegen dorthin kommen, oder eine App für den Einkauf an Bord, die dafür sorgt, dass die Waren gleich nach der Landung zur Abholung bereit stehen. Die Zukunft wird vielversprechend, aber Flughäfen, Fluggesellschaften und die ganze Infrastruktur müssen gemeinsame Entscheidungen fällen, um dieses Potenzial zu erschließen.“

Rohit Talwar, Chief Executive Officer von Fast Future Research und Ko-Autor der Studie, fügt hinzu: „Aufgrund der Ergebnisse dieser Studie können wir damit rechnen, dass sich die Flughafen-Infrastruktur in den kommenden 20 Jahren dramatisch verändert.

Die Beteiligten suchen in zunehmendem Maß nach neuen Umsatzquellen – zum Beispiel durch Einzelhandel, Restaurants, Freizeitangebote und Immobilien. Es ist ganz eindeutig: Unabhängig, für welches Modell sich ein Flughafen entscheidet, auf Grund neuer Technologie werden Flughafen-Infrastrukturen intelligent mit einer großen Menge an Daten und Wissen, sie werden anpassungs- und reaktionsfähig – zum großen Nutzen der Reisenden.“

„Die Studie unterstreicht, wie schnell sich dieser wichtige Teil der Reisekette verändert“, sagt John Jarrell, Vice President und Head of Airport IT bei Amadeus. „Wir bei Amadeus pflegen eine Leidenschaft, Flughäfen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, und engagieren uns stark dafür, die Lücke zu schließen, die schon immer zwischen Flughäfen und Airlines klafft. Eine neue Infrastruktur kann tatsächlich nur durch engere Zusammenarbeit Wirklichkeit werden. Ich hoffe, diese Studie regt in der Branche Diskussionen an und zeigt gleichzeitig, wie das Erlebnis der Reisenden bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus verbessert wird.“

Zukunftsperspektiven für Reisende

Die Untersuchung ergab, dass „stressfreie Flughafenprozesse“ für Reisende der wichtigste Punkt sind: 72 Prozent der weltweit Befragten ist der Meinung, dass der Weg der Reisenden vom Check-in bis zum Einstieg in das Flugzeug nicht effizient ist. 69 Prozent der Reisenden wünschen sich verbesserte Sicherheitsprozesse. Passagiere erwarten zudem, dass Flughäfen ihnen ein Gefühl für das Land und seine Kultur vermitteln, sodass Airport und Flug ein Teil des Gesamt-Reiseerlebnisses werden (81 Prozent).

In den Augen der Reisenden wird Technologie für die Prozesse an Flughäfen immer wichtiger. Viele von ihnen wünschen sich über ihre Mobiltelefone eine stärkere Kontrolle über ihren Flughafenaufenthalt – die Navigation über „Touch Points“ (63 Prozent), die Nutzung von Vielfliegerkarten als dauerhafte Bordkarten (59 Prozent), die Vorteile fest angebrachter elektronischer Gepäckanhänger (57 Prozent) sowie die Automatisierung des gesamten Spektrums der Flughafenprozesse einschließlich der Gepäckaufgabe (48 Prozent).

Soziale Medien werden als wichtiges Instrument für den Echtzeit-Austausch von Ideen, Informationen und Rückmeldungen zwischen Flughafen und Reisenden während des Aufenthalts am Airport gesehen. Über diese Medien erwarten die Kunden, dass ihre Verbesserungsvorschläge wahrgenommen werden (69 Prozent), dass sie wichtige Informationen erhalten (66 Prozent), in Echtzeit ihre Meinung kundtun können (53 Prozent) und als Vielflieger und Stammkunden belohnt werden (51 Prozent).

Die Studie wurde entworfen, um wichtige Erkenntnisse zur Zukunft der Flughäfen zu liefern und die Diskussion darüber anzuregen. Zu Grunde liegen Befragungen sowie mehr als 70 qualitative Interviews mit Branchenexperten von Flughäfen, Fluggesellschaften und anderen Unternehmen einschließlich Technologie-Partnern und Flughafen-Designern. Diese Interviews wurden anschließend validiert – mit Hilfe einer weltweiten Passagierumfrage mit 838 Teilnehmern aus einer Reihe von Märkten auf der ganzen Welt, einschließlich Europa, Nordamerika und Asien.

Weitere interessante News, Berichte, Kommentare und Backgroundstories finden Sie im Geschäftsreisemagazin executive word, das im Verlag Bohmann sechsmal jährlich erscheint und mit einer verbreiteten Druckauflage von 75.000 Exemplare an die Premiumzielgruppe Unternehmer, Manager, Führungskräfte, Entscheider, KMU-Inhaber und Travel Manager verschickt wird

Zehn heiße Tipps für Rom

Grandioser Ausblick vom Hassler Roma auf die Ewige Stadt (Foto: Hassler Roma/SvOPr)
Grandioser Ausblick vom Hassler Roma auf die Ewige Stadt (Foto: Hassler Roma/SvOPr)

Lust auf einen erholsamen Seitensprung an den Tiber? Der Herbst ist eine ideale Zeit, um die Ewige Stadt etwas geruhsamer abseits des touristischen Mainstream unter die Lupe zu nehmen.

Ob Kultur- oder Historienfans, Shoppingliebhaber oder Freunde des guten Geschmacks – Luciano Zamberlan, Hotel-Concierge des Hassler Roma, hält die zehn besten Tipps für einen erlebnisreichen Sommer in Rom bereit:

  1. Schatten spenden die zahlreichen Grünanlagen der Stadt. Per Leihfahrrad aus dem Hassler geht es durch Roms größten und malerischsten Park, der Villa Borghese-Anlage, der nur wenige Minuten vom Hotel entfernt liegt. Wer mag, kann sogar auf einem kleinen See Ruderboot fahren oder sich mit der Mongolfiera, einem Fesselballon, bis zu 150 m über die Ewige Stadt tragen lassen.
  2. Lange Warteschlangen vor dem Vatikan lassen sich in den frühen Morgenstunden vermeiden. Eine praktische Alternative ist eine vorgebuchte Vatikan-Führung, die das Schlangestehen umgeht und ohne Umstände zum Eingang führt.
  3. Für eine köstliche Abkühlung pilgern Rom-Insider zur Traditions-Gelateria Giolitti. Die ist so beliebt, dass man draußen schon mal Schlange steht. Macht aber nichts, denn zwischen 100 Eissorten (z.B. Champagner oder Sachertorte) muss man sich erstmal entscheiden (Via Uffici del Vicario 40 und Via le Oceania 90).
  4. Von Juni bis September verwandelt sich die Stadt in eine große Open-Air-Bühne. Beim Estate Romana finden in Parks, Galerien und auf öffentlichen Plätzen Jazz-, Klassik- und Rockkonzerte statt, werden Theaterstücke aufgeführt und Lesungen und Open-Air-Kinos veranstaltet.
  5. Die Thermen von Caracalla, in denen einst die Römer dem Badevergnügen frönten, sind an und für sich schon ein magischer Ort. Im August verwandeln sie sich in eine großartige abendliche Kulisse für das römische Opernhaus. Seit einem halben Jahrhundert werden hier Opern wie Aida oder Tosca aufgeführt.
  6. Schaurig-schöne Abkühlung bieten Roms Katakomben. In diesem Labyrinth aus Begräbnisstätten, das bis zu dreißig Meter unter der Erde verläuft, beerdigten einst Christen ihre Toten. Die wohl bekanntesten Katakomben, die des Heiligen Calixtus, bildeten den ersten Friedhof der römischen Christengemeinde. Die meisten Katakomben Roms befinden sich an der Via Appia Antica.
  7. Treffpunkt im Sommer ist das Il Palazzetto. Die „kleine Schwester“ des Hassler befindet sich direkt an der Spanischen Treppe. Besonders begehrt ist die Terrasse im fünften Stock zum Sundowner. Unbedingt probieren: den fruchtigen Sommercocktail „Sangria – Luigi-style“ mit Blick über die Dächer Roms inklusive.
  8. Das Sightseeingprogramm sollte man in die Abendstunden verlegen und bei einem Spaziergang durch das nächtlich erleuchtete Rom die volle Pracht von Forum Romanum, Kolosseum, Circus Maximus, Engelsburg und Trevi Brunnen erleben.
  9. Seit 2. Juli lauten die fünf beliebtesten Buchstaben in Italien „SALDI“. Bis Anfang September liegt dem Gast des Hassler das Shoppingparadies sozusagen zu Füßen. Wer die über 130 Stufen der Spanischen Treppe hinabschreitet taucht in Roms chicste Designerwelt mit Luxuslabels wie Gucci, Prada, Armani und Co. ein.
  10. Das Hassler Roma bietet das ganze Jahr über attraktive Angebote, darunter das Great Affordable-Programm: Drei Nächte inklusive Frühstück und Fünf-Sterne-Extras wie etwa eine Massage im Spa und ein Drei-Gänge-Lunch im lauschigen Palm Court kosten für zwei Personen im Deluxe Doppelzimmer ab 1.530 €.

Tipps & Infos: Hassler Roma; Piazza Trinità dei Monti 6, 00187 Rome Italy; Tel.: 0039-06-69-93-40, E-mail: info@hotelhassler.it, booking@hotelhassler.it

Russeninvasion in Baden

Die Geldquelle sprudelt in Baden bei Wien: Russische Touristen lassen die Kassen laut klingeln (Foto: Tourismusbüro Baden)
Die Geldquelle sprudelt in Baden bei Wien: Russische Touristen lassen die Kassen laut kligneln (Foto: Tourismusbüro Baden)

Der Rubel rollt im Euroland Österreich. Immer mehr russische Gäste lassen in der Alpenrepublik die Klassen klingeln – zum Beispiel in der Kurstadt Baden bei Wien. Der Tourismusdirektor Klaus Lorenz erwartet für 2011 sogar ein Rekordjahr, das deutlich über dem Umsatz von 1,7 Millionen Euro im letzten Jahr liegen soll.

Grund für diesen „Russensturm“ sieht Lorenz in der intensiven Bearbeitung des russischen Marktes seit über zehn Jahren, wobei er seine Überzeugung äussert, dass das Potenzial noch größer sei.

„Während ein deutscher Gast mit durchschnittlichen Tagesausgaben von 100 Euro bewertet wird, sind es bei den russischen Gästen 300 Euro“, sagt der Tourismuschef von Baden.

Laut dem Mehrwertsteuerrückerstatter Global Bluegibt der russische Gast sogar mehr als 430 Euro pro Einkauf aus. Besonders interessiert zeigen sich die ausgabenfreudigen Gäste aus Osteuropa an teuren Markenprodukten in den Handelsgeschäften, an exklusiven

Grand Casino Baden: Wo die Russen ihr Glück suchen (Foto: Casinos Austria)
Grand Casino Baden: Wo die Russen ihr Glück suchen (Foto: Casinos Austria)

Gesundheitsdienstleistungen und am Glückspiel im Grand Casino Baden.

„Um den russischen Gästen das breite Angebot der Badener Wirtschaft näher zu bringen, haben wir gemeinsam mit 20 Badener Unternehmen im Jänner dieses Jahres einen speziellen Einkaufsführer in russischer Sprache aufgelegt“, sagt Sabine Hauger, Leiterin des Badener Wirtschaftsservice.

In einigen Gastrobetrieben gibt es bereits Speisekarten in russischer Sprache und in etlichen Geschäften Produktbeschreibungen auf Russisch. Besonders engagierte Unternehmer haben sich mit ihren Mitarbeitern darüber hinaus russische Sprachkenntnisse angeeignet.

„Mit den angebotenen Serviceleistungen wollen wir den Aufenthalt der russischsprachigen Gäste so angenehm wie möglich gestalten“, sagt Lorenz. Dies sei auch ein Grund der Beliebtheit Badens bei den russischen Gästen.

„Die größte Herausforderung ist die Sprache, daher wird in Baden jeder russische Gast von einem unserer russischsprachigen Guides begrüßt und über die Möglichkeiten in der Stadt und in der Region in seiner Sprache informiert“, meint der Badener Tourismusboss Lorenz. Auch eine eigene 24-Stunden-Hotline für Notfälle habe man eingerichtet, „die so manchen verirrten Russen wieder ins Hotel zurück geleitet hat.“

Im Tourismusjahr 2009/10 sind 1.475 russische Gäste nach Baden bei Wiengekommen. Sie buchten 7.890 Übernachtungen. Für heuer zeichnet sich ab, dass der Vorjahresumsatz des „Russengeschäftes“ in der Größenordnung von 1,7 Millionen Euro übertroffen werden wird. Für das Tourismusjahr 2010/11 wird mit einer Steigerung der Übernachtungen von rund 20 Prozent auf 9.500 gerechnet.

Dem Kaiser Franz Jopseph bleibt nichts erspart: Die Russen erobern wieder Baden bei Wien (Foto: Tourismusbüro Baden)
Dem Kaiser Franz Jopseph bleibt nichts erspart: Die Russen erobern wieder Baden bei Wien (Foto: Tourismusbüro Baden)

Ähnliche starke Zuwächse aus Russland sieht auch Rudolf Kadanka, Eigentümer des Reisebüros Mondial, die sich zum größten Incoming-Unternehmen aus Russland entwickelt hat: „Erst im Jänner haben wir die Besitzer der größten russischen Reiseveranstalter nach Baden eingeladen und konnten sie für Baden begeistern. Mit diesem Konzept wollen wir die Zahl der Übernachtungen in den nächsten Jahren auf mehr als 15.000 pro Jahr steigern.” (Quelle: Nö.WPD; GeKa)