Schlagwort-Archive: Sehenswürdigkeiten

Malta: Es knallt und kracht am Himmel

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Die schönsten und prächtigsten Feuerwerke erhellen den Himmel über Malta (Foto: Rene Rossignaud/viewingmalta.com)

Am 26., 28. und 30. April 2013 präsentiert die „Crème de la Crème“ maltesischer und europäischer Pyrotechniker im Rahmen des „Malta International Fireworks Festival 2013“ ihr großes Können. Es umfasst ebenfalls einen Wettbewerbsteil, bei dem sich die Feuerwerker messen können und von einer Jury bewertet werden.

Vallettas spektakulärer historischer Hafen, der Grand Harbour, stellt die Kulisse für das Festival, das von der Malta Tourism Authority und Maltas Tourismusministerium jährlich organisiert wird. Es erinnert an Maltas EU-Beitritt am 01. Mai 2004 und läutet zudem Maltas „Festa“-Saison ein – Patronatsfeste aller Dörfer und Städte, bei denen neben Prozessionen auch prächtige Feuerwerke eine wichtige Rolle spielen!

Die Feuerwerkskunst hat in Malta eine jahrhundertealte Tradition und geht bis in das 16. Jahrhundert, die Epoche des Malteserordens, zurück. Schon die Ritter ließen wichtige Festlichkeiten – wie die Wahl ihres Großmeisters, eines Papstes oder die Geburt eines Prinzen – von pyrotechnischen Vorführungen begleiten.

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Ende April gehören die Nächte auf der Insel Malta den Pyrotechnikern (Foto: viewingmalta.com)

Die Pyrotechnik wird wahrscheinlich von Kanonen- oder Musketenfeuer inspiriert gewesen sein; mit Salutschüssen der Musketiere begrüßte man damals hohe Würdenträger.

Bis heute finden sich historische Elemente wie bspw. die „Musketterija“ (schnelles Abfeuern hunderter Feuerwerkskörper an einer Schnur) oder die „Jigjifogooh“ (Bodenfeuerwerk mit rotierenden Rädern) in den Choreographien maltesischer Feuerwerker.

Heute werden auf den maltesischen Inseln in rund 35 Feuerwerksfabriken Feuerwerkskörper für die Patronatsfeste der Dörfer und Städte hergestellt – dies stellt für so manchen Einheimischen ein leidenschaftliches Hobby dar, dem mit großem Stolz nachgegangen wird.

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Tourismus in Wien boomt

Touristenmagner Schloss Schönbrunn in Wien (Foto: Josef Muellek)
Touristenmagnet Schloss Schönbrunn in Wien (Foto: istock/Josef Muellek)

Die jüngste Ausgabe des von der Schloß Schönbrunn Kultur- und BetriebsgesmbH (SKB) im Halbjahresrhythmus herausgegeben „Vienna Tourism Indicator – VTI“ stellt für die kommenden Monate einen weiteren Zuwachs der Besucherankünfte in Wien in Aussicht.

„Damit ist zu erwarten, dass der seit Anfang 2010 belegbare Aufwärtstrend für den Tourismus in Wien weiter anhalten wird“, sagt Franz Sattlecker, Geschäftsführer der SKB.

Der VTI beruht im Wesentlichen auf Trendeinschätzungen von Branchenexperten und analysiert wichtige europäische Herkunftsmärkte (Deutschland, Italien, Spanien, Mittel- und Osteuropa) sowie Japan und China.

Auf einer Punkteskala schätzen die Experten ausgehend von einem Schwellenwert von 100 Punkten die Wien-Ankünfte zum Vergleichszeitraum des Vorjahres ein. Schon im Frühjahr 2012 lagen die Experten mit ihrer Einschätzung richtig: Sie prognostizierten für April bis September 2012 Ankünfte in Höhe von 134 Punkte im Vergleich zum Vorjahr. Dies deckt sich mit den beobachteten Ankunftszahlen (plus 7 %).

Prognose. Für die Periode Oktober 2012 bis März 2013 sagen die Experten einen weiteren positiven Trend voraus: Insgesamt sollen die Ankünfte in Wien mit 118 Punkten etwas höher als im Vergleichszeitraum im Jahr davor sein.

Die positive Entwicklung ist laut Experten durch das gute Wiener Winter-Angebot mit Christkindlmärkten, Silvester und Neujahrskonzert möglich. Daneben punkten die allgemeine gute kulturelle Qualität der Destination Wien, der Kongresstourismus und die guten Werbemaßnahmen für Touristen.

Nicht nur in der Gesamtschau aller berücksichtigten Quellmärkte zeigt die Tendenz  mit 118 Punkten nach oben, sondern auch in der Betrachtung der einzelnen Länder. Der VTI weist mit 143 Punkten den höchsten Wert für Russland aus. Mit 123 Punkten folgt China, mit 117 Punkten  Mittel- und Osteuropa – konkret Ungarn, Tschechien, Polen.

Auch aus Japan werden laut Expertenschätzung mit 104 Punkten wieder mehr Gäste erwartet. Aus Deutschland, das bereits jetzt (nach Gästen aus Österreich) auf Platz 2 der Wien-Ankünfte steht, sollen nach Einschätzung der Tourismusexperten in etwa gleich viele Gäste wie im Vorjahr kommen (99 Punkte). Durch die wirtschaftlich angespannte Lage in den südlichen europäischen Ländern erwarten die Experten weniger Gäste aus Italien (76 Punkte) und aus Spanien (60 Punkte).

Auch in Schloß Schönbrunn ist von Krise derzeit keine Spur. Die Besucherzahlen für das laufende Jahr bis Ende Oktober liegen um 5 Prozent über jenen des Vergleichszeitraums des Vorjahres. „Geht es so weiter, dürfte 2012 unser bisher besucherstärkstes Jahr werden“, so Sattlecker abschließend.

Istanbul: Europas Brückenkopf nach Asien

Hat sie nun 13 oder 15 Millionen Einwohner? Niemand weiß es, nur eins steht fest: Istanbul ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und deren Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien. Da kann Ankara, die Hauptstadt im fernen Anatolien, mit 4,5 Millionen Einwohnern nicht mithalten, auch wenn dort die politischen Entscheidungen für die Türkei fallen und das Land jetzt sogar Vorbild für die arabische Welt ist.

Do & Co-Chef Attila Dogudan: Erfolgreicher Selfmade-Unternehmer
Do & Co-Chef Attila Dogudan: Erfolgreicher Selfmade-Unternehmer

Die Metropole am Bosporus blickt auf eine 2.600-jährige Geschichte zurück, in der sie als Hauptstadt drei Weltreichen diente. Heute ist die Europäische Kulturhauptstadt von 2010 die Kapitale des Kapitals, zieht Investoren aus aller Welt und besonders auch aus Österreich an – wie den weltweit agierenden Gastro-Unternehmer Attila Dogudan, einen gebürtigen Türken. Er eröffnet demnächst am Bosporus ein neues Businessluxushotel.

Dogudan kennt Istanbul wie seine Westentasche: „Die Hagia Sophia, die Blaue Moschee und den Großen Basar mit seinen 4.000 Shops im alten Stadtteil Eminönü muss man gesehen haben.“ Zum Frühstück empfiehlt er „Menemen“, die türkische Eierspeise, im „House Cafe“ am Bosporus im Viertel Ortaköy. Für den Business Lunch rät er zu „Köfte und Ayram“ im „Sultan Ahmed Köftecis“ bei der Hagia Sophia. Fürs Dinner bietet sich die „Sunset Grill & Bar“ hoch überm Bosporus mit internationaler Küche an.

Die etwas andere Alternative: Sich einen ordentlichen Döner oder Kebab im Sultanahmet-Viertel bei der Blauen Moschee schmecken lassen. Und dann noch einen türkischen Kaffee unterwegs zu sich nehmen. (GeKa)

Zehn heiße Tipps für Rom

Grandioser Ausblick vom Hassler Roma auf die Ewige Stadt (Foto: Hassler Roma/SvOPr)
Grandioser Ausblick vom Hassler Roma auf die Ewige Stadt (Foto: Hassler Roma/SvOPr)

Lust auf einen erholsamen Seitensprung an den Tiber? Der Herbst ist eine ideale Zeit, um die Ewige Stadt etwas geruhsamer abseits des touristischen Mainstream unter die Lupe zu nehmen.

Ob Kultur- oder Historienfans, Shoppingliebhaber oder Freunde des guten Geschmacks – Luciano Zamberlan, Hotel-Concierge des Hassler Roma, hält die zehn besten Tipps für einen erlebnisreichen Sommer in Rom bereit:

  1. Schatten spenden die zahlreichen Grünanlagen der Stadt. Per Leihfahrrad aus dem Hassler geht es durch Roms größten und malerischsten Park, der Villa Borghese-Anlage, der nur wenige Minuten vom Hotel entfernt liegt. Wer mag, kann sogar auf einem kleinen See Ruderboot fahren oder sich mit der Mongolfiera, einem Fesselballon, bis zu 150 m über die Ewige Stadt tragen lassen.
  2. Lange Warteschlangen vor dem Vatikan lassen sich in den frühen Morgenstunden vermeiden. Eine praktische Alternative ist eine vorgebuchte Vatikan-Führung, die das Schlangestehen umgeht und ohne Umstände zum Eingang führt.
  3. Für eine köstliche Abkühlung pilgern Rom-Insider zur Traditions-Gelateria Giolitti. Die ist so beliebt, dass man draußen schon mal Schlange steht. Macht aber nichts, denn zwischen 100 Eissorten (z.B. Champagner oder Sachertorte) muss man sich erstmal entscheiden (Via Uffici del Vicario 40 und Via le Oceania 90).
  4. Von Juni bis September verwandelt sich die Stadt in eine große Open-Air-Bühne. Beim Estate Romana finden in Parks, Galerien und auf öffentlichen Plätzen Jazz-, Klassik- und Rockkonzerte statt, werden Theaterstücke aufgeführt und Lesungen und Open-Air-Kinos veranstaltet.
  5. Die Thermen von Caracalla, in denen einst die Römer dem Badevergnügen frönten, sind an und für sich schon ein magischer Ort. Im August verwandeln sie sich in eine großartige abendliche Kulisse für das römische Opernhaus. Seit einem halben Jahrhundert werden hier Opern wie Aida oder Tosca aufgeführt.
  6. Schaurig-schöne Abkühlung bieten Roms Katakomben. In diesem Labyrinth aus Begräbnisstätten, das bis zu dreißig Meter unter der Erde verläuft, beerdigten einst Christen ihre Toten. Die wohl bekanntesten Katakomben, die des Heiligen Calixtus, bildeten den ersten Friedhof der römischen Christengemeinde. Die meisten Katakomben Roms befinden sich an der Via Appia Antica.
  7. Treffpunkt im Sommer ist das Il Palazzetto. Die „kleine Schwester“ des Hassler befindet sich direkt an der Spanischen Treppe. Besonders begehrt ist die Terrasse im fünften Stock zum Sundowner. Unbedingt probieren: den fruchtigen Sommercocktail „Sangria – Luigi-style“ mit Blick über die Dächer Roms inklusive.
  8. Das Sightseeingprogramm sollte man in die Abendstunden verlegen und bei einem Spaziergang durch das nächtlich erleuchtete Rom die volle Pracht von Forum Romanum, Kolosseum, Circus Maximus, Engelsburg und Trevi Brunnen erleben.
  9. Seit 2. Juli lauten die fünf beliebtesten Buchstaben in Italien „SALDI“. Bis Anfang September liegt dem Gast des Hassler das Shoppingparadies sozusagen zu Füßen. Wer die über 130 Stufen der Spanischen Treppe hinabschreitet taucht in Roms chicste Designerwelt mit Luxuslabels wie Gucci, Prada, Armani und Co. ein.
  10. Das Hassler Roma bietet das ganze Jahr über attraktive Angebote, darunter das Great Affordable-Programm: Drei Nächte inklusive Frühstück und Fünf-Sterne-Extras wie etwa eine Massage im Spa und ein Drei-Gänge-Lunch im lauschigen Palm Court kosten für zwei Personen im Deluxe Doppelzimmer ab 1.530 €.

Tipps & Infos: Hassler Roma; Piazza Trinità dei Monti 6, 00187 Rome Italy; Tel.: 0039-06-69-93-40, E-mail: info@hotelhassler.it, booking@hotelhassler.it