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Luxushotels, die am Himmel kratzen!

Die Top Ten der höchsten Luxushotels der Welt
Das sind die zehn höchsten Luxushotels der Welt, die in den Himmel wachsen (Illustration: ab-in-den-urlaub.de)

Die Geschichte vom Turmbau zu Babel steht im Alten Testament. Doch die Geschichte vom Turmbau der Moderne steht im Guiness Buch der Rekorde. Mit spektakulärer Architektur und immer höheren Bauten, die oft die Wolken durchbohren, wetteifern Hotelketten weltweit um neue Marktanteile und betuchte Gäste.

Der Konkurrenzkampf hat sich längst in die Vertikale verlagert, dem Expansionsdrang nach oben sind finanziell und technisch keine Grenzen mehr gesetzt. Vor allem im arabischen und asiatischen Raum wachsen die Luxustürme immer steiler zum Himmel.

An der Spitze der höchsten Wolkenkratzerhotels steht zum Beispiel das „Makkah Clock Royal Tower“, ein Fairmont Hotel. Direkt neben der Masjid al Haram-Moschee gelegen, bietet es höchsten Luxus in der heiligen Stadt Mekka. Mit 858 Suiten ist es eines der höchsten Gebäude (601 m) der Welt und das Herz des Abraj Al Bait-Komplexes. Das Hotel-Highlight ist die 40 m hohe Turmuhr, die bis zu 17 Kilometer weit zu sehen ist und den Muslimen die täglichen Gebetszeiten anzeigt.

Den zweiten Platz in der Liga der zum Himmel wachsenden Hoteltürme belegt „The Ritz-Carlton“ in Hong Kong (484 m) mit der zugleich höchsten Bar der Welt. Derzeit noch auf Platz drei liegt mit 333 m Höhe „The Rose Tower“ in Dubai. Doch Ende 2012 ist das Geschichte, dann übernimmt das „JW Marriott Marquis Hotel“ mit 355 m Höhe diesen Platz in der Rangliste der Top Ten. Ja, Marriott beansprucht damit sogar, das höchste Hotel der Welt zu besitzen.

Auf den weiteren Plätzen rangieren das „Burj al Arab“ mit der segelförmigen Silhouette (321 m), der „Jumeirah Emirates Hotel Tower“ (309 m) und „The Adress Downtown“ (306 m) – alle in der Boomtown Dubai gelegen.

Die vier höchsten Hotels in Asien sind der „Baiyoke Tower“ in Bangkok mit drei Aussichtsplattformen und einem Skywalk in 300 m Höhe; das „Grand Lisboa“ (261 m) im chinesischen Zockerparadies Macao; sowie das im Stil der New Yorker Wolkenkratzer errichtete „Swissôtel The Stamford“ (226 m) und das „Marina Bay Sands“, beide in Singapore.

Das aus drei 55-stöckigen Türmen bestehende „Marina Bay Sands“ ist die bisher teuerste Casinoanlage der Welt: Der US-Konzern „Las Vegas Sands“ hat 4,6 Milliarden Euro investiert. Der Turmbau der Moderne geht weiter – steil nach oben.
Georg Karp

Kempinski erobert Russland

Pool-Bereich im Kempinski Grand Hotel Gelendzhik, einem riesigen Luxusresort direkt am Schwarzen Meer in Russland (Foto: Kempinski)
Pool-Bereich im Kempinski Grand Hotel Gelendzhik, einem riesigen Luxusresort direkt am Schwarzen Meer in Russland (Foto: Kempinski)

Direkt in erster Reihe an der Schwarzmeer-Küste steht das neue Kempinski Grand Hotel Gelendzhik. Es ist insgesamt das dritte Kempinski-Haus in Russland und das erste am Schwarzen Meer. Die Kurstadt Gelendzhik befindet sich an der Ostküste des Schwarzen Meeres am Rande einer tiefen Bucht.

Das Fünf-Sterne-Resort verfügt über 379 Zimmer inklusive sieben Bungalows und 30 Suiten. Mit einem eigenen Privatstrand, Innen- und Außen-Pools, Tennisplätzen, einem Spa-Zentrum auf 3.000 Quadratmetern, einer Tauch-Station, verschiedenen Restaurants, einem Kinderspielplatz sowie einem multifunktionalen Kongresszentrum und einem Amphittheater für Events unter freiem Himmel ist das neue Resort der Luxushotelgruppe sowohl für Familien mit Kindern als auch für Geschäftsreisende oder Konferenzen und Events jeglicher Art der passende Ort.

Das Kempinski Grand Hotel Gelendzhik befindet sich auf einem insgesamt acht Hektar großen Grundstück mit einem mit alten Pinien bewachsenen Park und bietet allen Komfort, den man sich wünschen kann.

Die Zimmer eröffnen entweder einen atemberaubenden Blick zum Meer, auf die nahe gelegenen Berge oder den hoteleigenen Park. Sie sind alle ausgestattet mit Wi-Fi, interaktivem Satelliten-TV, Klimaanlage, elektronischem Safe, Mini-Bar und orthopädischen Betten für den erholsamen Schlaf.

Die sieben Bungalows liegen rund um den malerischen Garten und sind ideal für den Urlaub mit der Familie. Die majestätische Präsidenten Suite bietet höchsten Luxus auf 198 Quadratmetern. Ein Panorama-Balkon, eine eigene Terrasse sowie der private Eingang mit separatet Rezeption laden zum ungestörten Verweilen auf hohem Niveau ein.

Auch die jungen Reisenden werden begeistert sein: Ein Garten-Labyrinth, ein Kinderspielplatz und Wasserrutschen sorgen für Abwechslung und gute Unterhaltung bei den Kleinen. Darüber hinaus gibt es ein speziell entwickeltes Kinder-Programm.

Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Restaurants und Bars. Eigens für die „kleinen“ Gäste ist ein spezielles Kinderrestaurant eingerichtet. Das Hauprestaurant Riviera bietet Platz für bis zu 400 Gäste und verfügt über eine große Sonnen-Terrasse.

Im Gourmet-Restaurant Fusion geniessen die Gäste ausgefallene europäische und asiatische Speisen. Die elegante Wein-Bar im Fusion mit direktem Blick aufs Meer bietet die Möglichkeit bei einem guten Glas Wein oder einem Cocktail den Sonnenuntergang zu bestaunen.

Die unvergleichlichen Konferenz-Einrichtungen im Kempinski Grand Hotel Gelendzhik machen das Hotel schon jetzt zu einem populären Ort für Events jeder Art. Mit einer Größe von 4.900 Quadratmetern ist das Konferenz-Zentrum das größte in Süd-Russland. Highlights sind ein modernes Kino und die Konferenzhalle selbst, die Platz für bis zu 830 Personen bietet.

Die gesamte Ausstattung ist auf höchstem Niveau und auf die Bedürfnisse multi-nationaler Veranstaltungen abgestimmt. Der Ballsaal Versailles fasst bis zu 470 Personen und ist der ideale Ort für Empfänge und Gala-Events.

Darüber hinaus stehen auch kleinere, multi-funktional ausgestattete Räumlichkeiten für Tagungen oder Besprechungen mit 15 bis 50 Teilnehmer zur Verfügung. Der freie Internet-Zugang in allen öffentlichen Bereichen rundet das Service-Angebot ab.

Auch das körperliche Wohlbefinden kommt im Kempinski Grand Hotel Gelendzhik nicht zu kurz: Das Spa-Zentrum bietet auf 3.000 Quadratmetern einen Innen-Pool, zwei Außen-Pools, eine Phyto-Bar, ein Beauty- und ein Fitness-Center. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und bieten jedem Gast ein individuell zugeschnittenes Wohlfühl-Erlebnis. (Quelle: Kempinski; GeKa)

Tourismus und Nachhaltigkeit

El Gouna ist das umweltfreundlichste Resort in Ägypten (Foto: El Gouna/Liebl)
El Gouna ist das umweltfreundlichste Resort in Ägypten (Foto: El Gouna/Liebl)

Globaler Umweltschutz liegt in der Reiseindustrie im Trend. Beliebte Urlaubsdestinationen haben heute bei der Entwicklung der Touristikregionen den nachhaltigen Schutz der Umwelt im Blick: Das Unternehmen Orascom Development mit seinem ägyptischen Urlaubsort El Gouna am Roten Meer veröffentlicht beispielsweise im neuen Orascom Sustainability Blogweltweite Nachhaltigkeitsprojekte.

Der kanadische Rocky Mountaineer setzt sich mit seinem Caretakers Programm dafür ein, die unberührte Natur im Kanadischen Westen zu erhalten. Die weltweiten Umweltschutzmaßnahmen von Marriott International beinhalten „grüne Baustandards“ bei der Neugestaltung der Hotels. Und die Singita Pamushana Lodge im Malilangwe Wildlife Reserve, Simbabwe, gewinnt mit ihrem Engagement für den Erhalt des Reservats den Tourism for Tomorrow Award in der Kategorie Nachhaltigkeit.

Perfekter Umweltschutz: Das Arena Inn Hotel in El Gouna (Foto: El Gouna/Liebl)
Perfekter Umweltschutz: Das Arena Inn Hotel in El Gouna (Foto: El Gouna/Liebl)

Der neue Blog von Orascom Development listet weltweit relevante Umweltprojekte, darunter auch das Prestigeobjekt  El Gouna am Roten Meer. Der renommierte ägyptische Urlaubsort wartet mit einem erfolgreichen Umweltprogramm, der Green Gouna Initiative, auf. Dazu gehören die Errichtung von Recycling- und Wasseraufbereitungsanlagen, sowie landwirtschaftliche Projekte zur Produktion von einheimischen und organischen Lebensmitteln.

Naturschutzprogramme, die sich an Mitarbeiter, Einwohner und Gäste richten, wie der Aufruf zur Nutzung wieder verwertbarer Einkaufstüten oder die Einführung eines Mülltrennungssystems, sind ebenfalls Teil der Umweltinitiative. Dank der 2002 gegründeten „Green Gouna Initiative“ gilt El Gouna heute als umweltfreundlichste Destination Ägyptens.

Mit dem Rocky Mountaineer die Langsamkeit des Reisens entdecken und die Schönheit des grandiosen Naturschauspiels erleben (Foto: Armstrong Group)
Mit dem Rocky Mountaineer die Langsamkeit des Reisens entdecken und die Schönheit des grandiosen Naturschauspiels erleben (Foto: Armstrong Group)

Ein anderes Beispiel für Umweltschutz ist der kanadische Rocky Mounteneer, der seinen Erfolg der unberührten Natur und der reichhaltigen Tierwelt im Westen Kanadas verdankt. Um diese Natur zu schützen, wurde 2003 ein Caretakers Programm ins Leben gerufen, das die Entwicklung des nachhaltigen Tourismus fördert.

Ein zentraler Punkt des Nachhaltigkeitskonzeptes ist, auf der Rocky Mountaineer-Strecke den Energieverbrauch zu senken und die Emmissionsausschüttung wie Abgase und Lärm zu reduzieren. Auch setzt sich das Unternehmen zum Ziel, weniger Müll zu produzieren und mehr zu recyceln. Entlang der gefragten Rocky Mountaineer-Route verlaufen einige der wichtigsten Lebensräume der Lachse. Was liegt da näher, als eine Partnerschaft mit der Pacific Salmon Foundation einzugehen, um den gefährdeten Lachsbestand zu erhalten.

Executive Lounge im JW Marriott Hotel Grosvenor House (Foto: JW Marriott/Liebl)
Executive Lounge im JW Marriott Hotel Grosvenor House (Foto: JW Marriott/Liebl)

Auch in der internationalen Hotellerie ist Nachhaltigkeit ein großes Thema. Bei Marriott International beinhalten globale Umweltschutzkonzepte die Schaffung ökologischer Baustandards: Mit möglichst geringem Eingriff in die Natur und hoher Energieeinsparung setzt Marriott International bei den „Green Hotels“ neue Akzente. Eine Grünbedachung, energiearme Stromversorgung und Beleuchtung mit Solar- oder Windenergie sind einige der Punkte, die ein „Green Hotel“ ausmachen.

Bis 2017 plant die internationale Hotelgruppe in jedem Hotelzimmer 25 Prozent des Energie- und Wasserverbrauchs einzusparen. Die Gäste von Marriott International können sich ebenfalls am Umweltschutz beteiligen und mit einer Spende über ihre Hotelrechnung Marriotts Regenwaldprojekt im Amazonas unterstützen.

Singita Pamushana in Zimbabwe (Foto: Singita Game Reserves/Liebl)
Singita Pamushana in Zimbabwe (Foto: Singita Game Reserves/Liebl)

Die engagierten Umweltinitiativen von Singita Game Reserves haben der Singita Pamushana Lodge im Malilangwe Wildlife Reserve in Simbabwe einen Preis in der Kategorie Nachhaltigkeit eingebracht: Der World Travel and Tourism Council (WTTC) hat die Lodge mit dem „Tourism for Tomorrow Award“ ausgezeichnet.

Lounge in der Öko-Singita Pamushana Villa in Zimbabwe (Foto: Singita Game Reserves/Liebl)
Lounge in der Öko-Singita Pamushana Villa in Zimbabwe (Foto: Singita Game Reserves/Liebl)

Mithilfe ihrer Einnahmen leistet die Singita Pamushana Lodge einen nennenswerten finanziellen Beitrag zur Erhaltung des 40.000 Hektar großen Malilangwe Wildlife Reserves in Süd-Ost-Simbabwe. Eigentümer des Reservats ist die Malilangwe Stiftung, die mit Hilfe von Spendengeldern und Einkünften aus dem Tourismus Naturschutzprojekte und soziale Initiativen finanziert. Der natürliche Lebensraum des Malilangwe Wildlife Reserve macht Singita Pamushana zu einem der besten Plätze für erstklassige Wildbeobachtungen in Simbabwe. (Quelle: Uschi Liebl PR; GeKa)