Schlagwort-Archive: Reisetipp

Wo gibt es in Zürich das beste Gelati?

Wo gibt’s das beste Gelati in Zürich?
Wo gibt’s das beste Gelati in Zürich? Wer ist der Eiskönig, wer der Eisgott? (Foto: Alessio Damato/Wiki Commons)

TRAVELbusiness stellt die Eisgötter, Eiskönige und Eismacher von Zürich für den nächsten Citytrip vor. Hier geht es zur süßen Eiszeit weiter

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Öko-Reise: Indien nachhaltig erleben

Der Indien-Spezialist Bluebird Travel aus Wien stellt eine völlig neue Reise vor, in der aktives Erleben und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen. Die Reise führt in die Regenwälder Keralas, des südlichsten Bundesstaates Indiens, mit ihren zahlreichen Flüssen und Bächen, die der ideale Lebensraum für eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren sind.

Bei dieser Reise entdecken Naturliebhaber immergrüne Wälder, savannenartige Landschaften, zerklüftete Berge und wilde Schluchten. Vielfältige Aktivitäten in der Natur, wie Trekking im Regenwald, Campen in der Wildnis, Safaris, Vogel- und Schmetterlingsbeobachtungenstehen auf dem Programm.

Viel Abwechslung bringt auch die Unterbringung: Die Gäste wohnen in einer wunderschönen Homestay Villa bei einer einheimischen Familie, in einem Baumhaus, einem Zeltcamp, in Öko-Hotels und zum Abschluss in einem traumhaften Strand-Resort.

Diese Reise entspricht den strengen Kriterien des nachhaltigen Tourismus. Der Großteil der Einkünfte kommt den Einheimischen zugute, z. B.  den Guides, Wanderführern und Übersetzern. Durch diese Art des Tourismus finden die verschiedenen Stammesgemeinden neue Einkünfte in ihrem angestammten Siedlungen.

Die meisten Unterkünfte, in denen die Reisenden wohnen, werden von Einheimischen betrieben, die zu den „Eco Development Committees“ gehören. Durch diese neuen Einkommensmöglichkeiten und strenge Kontrollen durch Umwelt-Organisationen sind mittlerweile auch viele Wilderer zu Naturschützern geworden. Die Reise wird als private Reise ab zwei Teilnehmer durchgeführt und kostet z. B. bei 5 -6 Teilnehmern EUR 1.346,- (exkl. Langstreckenflug).

Oman Air: Bester Business Class Sitz

Oman Air wurde von den Teilnehmern der jährlichen Skytrax-Umfrage zum Sieger der Kategorie ‚Bester Business Class Sitz’ ernannt. CEO Peter Hill nahm den begehrten Preis anlässlich der Paris Air Show vor geladenen Repräsentanten von insgesamt 50 Fluggesellschaften entgegen.

Im Rahmen seiner World Airline Awards befragte Skytrax auch in diesem Jahr wieder nahezu 20 Millionen Reisende aus aller Welt zu ihren Erfahrungen mit rund 200 Fluggesellschaften.

„Wir sind sehr erfreut über die Auszeichnung unseres Business Class Sitzes“, kommentiert Peter Hill die Verleihung. „Sie ist die höchste Ehrung, die es in der weltweiten Airline-Industrie gibt. Die Konkurrenz in dieser Kategorie ist enorm und wir sind außerordentlich stolz, dass Flugreisende unsere Sitze zu den besten der Welt gekürt haben.“

Die Business Class der nationalen Fluggesellschaft des Sultanats Oman bietet jedem Gast einen Platz mit direktem Zugang zum Gang sowie stolze 208 Zentimeter Sitzabstand. Auf Wunsch lässt sich dieser in ein komplett flaches Bett mit knapp zwei Metern Länge verwandeln.

Ein persönlicher Bildschirm mit mehr als 43 Zentimetern Durchmesser dient der individuellen Unterhaltung mit einer großen Auswahl an Filmen, Musik und Spielen. iPod-Anschlüsse, Steckdosen zur Stromversorgung und USB Ports ermöglichen es Gästen zudem, PC’s, Laptops, Smartphones, Tablets oder Spielekonsolen anzuschließen.

Die World Airline Awards von Skytrax gelten in der Luftfahrtbranche als Maßstab für Produkt-Qualität und werden von unabhängigen Airline-Experten über einen Zeitraum von rund zehn Monaten ermittelt.

Teilnehmer der Umfrage stammen aus etwa 100 Ländern und tragen zu einer Gesamtwertung in insgesamt rund 40 Kategorien bei. Dazu zählen unter anderem Check-In- und Boarding-Prozesse, Sitzkomfort, Sauberkeit, Essen und Getränke sowie die Freundlichkeit des Personals und das Unterhaltungsprogramm.

Die Auszeichnung durch Skytrax folgt einem rasanten Wandel zu einer hochklassigen Boutique-Airline. Mit einer Langstrecken-Flotte moderner Airbus A330-Flugzeuge und den neuesten Jets des Typs Embraer 175 für Kurzstrecken bedient Oman Air bereits mehr als 40 Destinationen weltweit.

Neben dem individuellen Unterhaltungsprogramm bewies die Fluggesellschaft mit der Einführung von Mobilfunk und WLAN-Internet an Bord in jüngster Vergangenheit buchstäblich Pionier-Status.

Backgroundfakten über Oman Air
Oman Air ist die nationale Fluggesellschaft des Sultanats Oman. Die im Jahre 1993 gegründete Fluggesellschaft gehört zu den am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften der Welt. Ziel der Expansion ist es, den Flughafen Muscat zu einem bedeutenden, internationalen Drehkreuz auszubauen.

Zu den Destinationen von Oman Air in der Golfregion zählen Abu Dhabi, Al Ain, Bahrain, Doha, Ras Al Khaimah, Dubai, Dschiddah, Kuwait und Riad. Dazu kommen zehn Destinationen in Indien: Mumbai, Chennai, Kochi, Thiruvananthapuram, Hyderabad, Delhi, Lakhnau, Bangalore, Kozhikode und Jaipur. Weitere Destinationen sind Colombo, Male, Bangkok, Kuala Lumpur, Kathmandu, Chittagong, Daressalam, Kairo, Karachi, Islamabad, Lahore, Beirut, Amman und seit May 2011 auch Sansibar.

In Europa fliegt Oman Air neben Frankfurt und München auch nach London/Heathrow, Mailand sowie nach Paris.

Derzeit betreibt Oman Air eine Flotte aus 15 Jets vom Typ Boeing 737-700/800, vier Airbus A330-200, drei Airbus A330-300 und zwei Embraer E 175. Für den inländischen Flugverkehr werden zusätzlich zwei Turboprop-Flugzeuge vom Typ ATR 42-500 eingesetzt.

Im November 2009 gab Oman Air die Bestellung von fünf Embraer 175 E-Jets für den Regionalflugverkehr bekannt. Darüber hinaus hat die Airline fünf weitere Optionen für Maschinen dieses Typs gezeichnet. Die Auslieferung der ersten beiden Flugzeuge erfolgte im ersten Quartal 2011. Oman Air hat zudem sechs Großraumjets des Typs Boeing 787 Dreamliner bestellt, deren Auslieferung für 2014 geplant ist.

Schon an Bord erleben die Passagiere einen Vorgeschmack auf 1001 Nacht: großer Sitzkomfort mit Beinfreiheit, ein persönlicher Bildschirm an jedem Platz, orientalische Gastfreundschaft und erlesene Speisen sorgen für Wohlbefinden an Bord.

Oman Air wurde mit dem ersten Platz beim Leser-Ranking des Magazins Reise & Preise ausgezeichnet für die „Beste Economy Class“. Die luxuriöse Business Class mit Flachbettsitzen übertrifft die First Class Produkte vieler Fluggesellschaften.

Die First Class an Bord der Oman Air bietet die längsten Flachbettsitze der kommerziellen Luftfahrt in Mini Suiten für höchsten Komfort und Privatsphäre. Als erste Fluggesellschaft der Welt hat Oman Air sowohl Handynutzung als auch WLan-Internet während des Fluges in allen Klassen möglich gemacht, und damit Luftfahrtgeschichte geschrieben. (Quelle: Oman Air; GeKa)

Kroatien: Lifestyle Hotel eröffnet

Das erste kroatische Mitgliedshotel von Design Hotels™ hat eröffnet: Hotel Lone. Das 248-Zimmer Haus liegt in der malerischen Mittelmeerstadt Rovinj in der Gegend von Monte Mulini.

Das neue Lifestyle und Business Hotel Lone in Rovinj gehört zur Gruppe der exklusiven Design Hotels
Das neue Lifestyle und Business Hotel Lone in Rovinj gehört zur Gruppe der exklusiven Design Hotels

Die Architektur des Gebäudes erinnert an einen weißen Ozeanriesen, der durch die grüne Landschaft gleitet. Drei Restaurants, drei Bars und ein Nachtclub laden zu einer kulinarischen Weltreise ein. Mit seinem mediterranen Wellness Center, dem Auditorium für 600 Personen und neun weiteren Konferenzräumen mit modernster Technologie ist das Hotel perfekt für Urlaubs- und Geschäftsreisende.

Der einheimische Architekt Silvije Novak von 3LHD ließ sich von den kroatischen Hotels der siebziger Jahre inspirieren. „Die kroatische Küste hat zahlreiche architektonisch beeindruckende Hotels aus dieser Zeit, die heute noch modern aussehen“, sagt Novak. „Viele davon sind terrassenförmig mit großen Lobbys – genauso haben wir Hotel Lone gestaltet.“

Dank der Y-förmigen Architektur des Gebäudes entlang der Küste bietet jedes Zimmer Meer- oder Parkblick. Sechs Stockwerke misst die Hotellobby, die durch einen spiralförmigen Gang, eine Glaskuppel und eine Lichtinstallation spektakulär in Szene gesetzt wird. Durch große Glaswände und zahlreiche Spiegel scheint die Natur eins mit dem Hotel zu sein.

Events und Veranstaltungen
Das Hotel hat zehn Meeting- und Konferenzräume, der größte bietet Platz für 600 Personen. Zusammen mit seinen Schwesterhotels in der Umgebung sind große Veranstaltungen mit bis zu 3.000 Teilnehmern möglich. Die Räumlichkeiten sind dank modernster Technologie ideal für maßgeschneiderte Meetings und Workshops.

Kulinarische Inseln und Wohlfühloase
Sieben Restaurants und Bars, jeweils mit unterschiedlichem Konzept und Küche, machen das Hotel zu einem Pflichtbesuch für Gourmets und Weinconnaisseurs aus aller Welt. Das à la Carte Restaurant „L“ serviert traditionelle kroatische Gerichte mit einer Auswahl an über 200 Weinen. „ON“ ist auf mediterrane und mitteleuropäische Gerichte mit Buffets und Live-Kochstationen spezialisiert. Restaurant „E“ hat sich der traditionellen östlichen Küche verschrieben, gepaart mit mediterranen Einflüssen, wie Seafood Tapas.

Das Wellness Center hat acht Behandlungsräume, einige mit riesiger Glasfront und Blick ins Grüne. Die Auswahl reicht von Gesichts- und Ganzkörpermassagen, über belebende Bäder bis hin zu finnischer, türkischer, Dampf-, Salz- und Infrarotsauna.

Im Wellness Center befinden sich außerdem ein Fitnessstudio, Aerobic- und Relaxraum, Wasserbetten, Erlebnisduschen und ein Swimmingpool mit Hydromassagefunktion. Im eigens designten „Sunken Room“ schweben Gäste auf Hydromassagebetten und -stühlen.

Gestylte Möbel und Kunstinstallationen
Renommierte Designer wie Patricia Urquiola, Richardt Schultz, und David Rowland haben zahlreiche Möbelstücke wie Stühle und  Lampen eigens für das Hotel angefertigt. In den öffentlichen Bereichen sind visuelle Kunstinstallationen ausgestellt. „Wir wollten, dass sich unsere Gäste in den großen Räumen wohl fühlen“, erklärt der kroatische Künstler Silvio Vujicic. An den Wänden und in der Lobby geben Kunstinstallationen Gästen Einblick in die Geschichte und in das Konzept des Hotels. Auch die Zimmer und Suiten tragen die Handschrift von Vujicic, der sich vom kulturellen Erbe Istriens und Fresken aus dem 15. Jahrhundert inspirieren ließ.

Lage und Preise
Hotel Lone liegt in der Nähe des Golden Cape Nature Park, am Rand der geschichtsträchtigen mediterranen Parklandschaft Zlatni Rt. Die Altstadt von Rovinj und der Hafen sind 15 Minuten entfernt.

Die Preise starten bei 186 Euro. Das Hotel bietet zur Eröffnung ein 3 für 2 Summer Special an. Dieses Angebot ist nur für kurze Zeit verfügbar und gilt von jetzt bis zum 1. September 2011. Gäste, die drei Nächte buchen, zahlen nur für zwei. (Quelle: Design Hotels; GeKa)

Zypern: Wo Aphrodite Eros vernaschte

Paphos auf Zypern
Paphos auf Zypern: Wo die Sonne 320 Tage lang scheint (Foto: Zypern Tourismus)

Die Götter meinen es gut mit der Insel, nur nicht mit uns. Die Sonne brennt heiß herunter, trotz steifer Brise kommen wir ins Schwitzen. Zyperns Ruf als Sonneninsel brennt sich in unsere helle Haut. Mit 340 Sonnentagen im Jahr hat das Klimaparadies im Mittelmeer immer Saison.

Wir bummeln durch Larnaka, das alte Kítion der Bibel. Der Name kommt vom griechischen Wort Larnax und bedeutet Sar­kophag. Im Zentrum die orthodoxe Kirche Agios Lazaros mit einem unterirdischen byzantinischen Museum. I

m Rathaus erfahren  alles über den Heiligen Lazarus, über das Fort mit den rostenden Krupp-Geschützteilen, über Zenon, den Vater der Stoiker, und die archäologische Sammlung im Pierides Museum bis hin zur touristischen Gegenwart am Hafen.

Abends sitzen wir in der Taverne zur Blauen Schildkröte. Ein uriges Lokal, in das man über eine windschiefe Treppe hinaufkommt, mit einer schrägen Decke und vier rastlos rotierenden Ventilatoren, mit Holztischen und knarrenden Stühlen. Aus der Meze wird ein unendliches Tafeln mit über zwanzig leckeren Gerichten.

Bou­zoukis begleiten Chri­stakis Kyriaki­des, der Liebeslieder singt und als Krönung des Abends – wie kann’s auch anders sein – den berühmtesten Ohrwurm der hellenischen Sangeskunst, die heimliche Hymne der Urlauber: Ein Schiff wird kommen.

Am nächsten Morgen unterwegs zur Ostküste. Vorbei an einem Salzsee, wo Flamingos überwintern, vorbei an der Moschee Ha­lan Sultan Tekke, wo die Ziehmutter des Propheten Mo­hammeds begraben liegt. Dann eine grelle Dünenlandschaft mit kilometerlangen Badestränden. Es riecht nach Beton.

Aus dem Boden schießen Hotels, Pizza-Kneipen, Discos und Shops. Wir sind in Agia Napa, wo der totale Tourismus tobt. Nur im ehemaligen Nonnenkloster herrscht meditative Ruhe, etwas weiter nördlich in Dery­neia sogar Grabesstille. Dort verläuft die Demarkationslinie. Die Fahne mit dem Halbmond signalisiert die türkische Republik Nordzypern.

Mit freiem Auge sehen wir die besetzte Stadt Famagusta. In seiner 9.000 Jahre alten Geschichte hat Zypern schon viele fremde Be­satzer ge­sehen. Kupfer­vorkommen gaben der Insel ihren Namen, machten sie reich und für Fremde begehrlich. Die Griechen landeten, holzten die Wälder ab, bauten ihren Göttern Tempel und gräzisierten das Leben. Ägypter, Assyrer, Phönizier und Perser kamen und gingen.

Vier Jahrhunderte herrschten die Römer, acht Jahrhunderte das Byzantinische Reich. Dann kreuzten die Kreuzritter auf, danach die Venezianer, die Osmanen und zuletzt die Briten. Nach 3.500 Jahren fremder Herrschaften wurde Zypern 1960 erstmals ein unabhängiger Staat.

Aber die Einheit endete 1974: Die Athener Militärjunta wollte den damaligen Präsidenten, Erzbischof Makarios, stür­zen, die türkische Armee okkupierte da­­raufhin den Norden der Insel, ein Drit­tel der Gesamtfläche. Seither ist der kleine Inselstaat zweigeteilt, eine Aussicht auf Vereinigung ist aussichtslos.

Das wird uns in Nicosia, der Hauptstadt Zyperns, erst recht bewußt, als wir hinter Barrikaden aus Stacheldraht, Betonblöcken und Metallfässern vorbeischleichen. Mitten durch das Herz der Metropole zieht sich die Green Line von West nach Ost. Soldaten der griechisch-zypriotischen Republik schie­ben Wache.

Fotografieren verboten. Drüben sind die Türken, unsichtbar, nur die flatternde Halbmondfahne deutet auf ihre Präsenz. Dazwischen sichern UN-Soldaten das Niemandsland. Streunende Katzen, hungrige Ratten und gurrende Tauben sind die einzigen Grenzgänger.

Seit 1. Mai 2004 ist die Republik Zypern Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU), die den Herrschaftsanspruch der Republik Zypern über die gesamte Insel bekräftigt und daher auch ganz Zypern als Teil des EU-Gebietes ansieht.

Wir sind froh, diese häßliche Narbe hinter uns zu lassen, stürzen uns in das Labyrinth der Altstadt, besuchen die Staatskirche Agios Ioannis, durchwandern die zypriotische Urgeschichte im Nationalmuseum, bewundern respektvoll Terrakottafiguren aus der Bronzezeit und die Statue der Aphrodite von Soloi, und kommen uns wie Gartenzwerge vor, als wir an der riesigen Bronzestatue des legendären Erzbischof Makarios vorbeigehen.

Mittagsrast bei Theodoros, in einer der vielen Imbißbuden in Nicosia. Souvlaki in Fladenbrot, Tomaten, Zwiebeln und Halou­mi­kä­se, werden aufgetischt. „Kopiaste, eßt und trinkt“, sagt der Wirt und läßt eine neue Runde Keo-Bier auffahren. Zum Teufel mit der Green Line und der Hure Politik.

Quer durchs Troodosmassiv, den Bauch von Zypern, fahren wir über kurvenreiche Stra­ßen und durch Zedernwälder, bis wir Kakopetria, ein unter Denkmalschutz stehendes Dorf, passieren. Immer wieder sehen wir kleine Dörfer, die sich krampfhaft an die Berghänge krallen.

Abends haben wir Limassol, die zweitgrößte Stadt Zyperns, erreicht. Die Handelsmetropole ist ein Zentrum der Lebenslust. Tavernen, Discos und Bars. Der Sommer ein einziges Festival, der September ein rauschendes Weinfest. Rund herum Geschichte satt: Da die Burg von Kolossi, dort die Ruinenstadt Kourion mit Basilika, Freilichttheater und antiken Patrizierhäusern.

Wenige Kilometer südwestlich von Limassol liegt auf der Halbinsel Akrotiri der Sandstrand „Lady’s Mile Beach“. Hier und in Dhekelia erhalten die Briten strategische Basen mit Raketenbunkern und Radaranlagen. Hinter Stacheldrahtzäunen pflegen sie ihren British way of life – mit Polo, Pubs, und Fish’n’Chips. God save the Queen.

Am nächsten Morgen in Pafos, im grö­ß­ten Open-Air-Museum auf Zypern: Touristenrudel steigen in die Königsgräber hinab, drängeln sich vor der Villa des Dio­ny­sos, um die Mosaiken zu bestaunen, klettern auf den Felsen Petra tou Romiou, um zu sehen, wo Aphrodite dem Meeresschaum entstiegen sein soll.

Legenden tauchen auf. In ihren Tempeln soll die liebestolle Liebesgöttin Adonis, Ares und Eros vernascht haben. Und in Polis hat die Göttin der Liebe in einer Grotte gebadet, dessen Wasser ewige Ju­gend verleihen soll. Schade, wir konnten’s nicht ausprobieren: Normalsterblichen ist dort das Baden verboten.
(c) Georg Karp

Donauschifffahrt Ardagger voll auf Kurs

Nicht nur in der Wachau, auch weiter stromaufwärts lockt die Donau Touristen aufs Wasser: Seit mittlerweile sechs Jahren kreuzt die Donauschifffahrt Ardagger GmbH unter der Führung von Kapitän Fritz Leitner den Fluss. Im Frühjahr 2005 hatte er als Alleingesellschafter die Firmenanteile des 1986 gegründeten Unternehmens erworben.

Neben zweistündigen Rundfahrten im Strudengau, die samstags, sonntags und feiertags stattfinden, sowie jeden Dienstag durchgeführten Rundfahrten im Ennshafen bietet das private Schifffahrtsunternehmen auch die ideale Kulisse für verschiedenste Veranstaltungen.

Die Donauschifffahrt Ardagger, die je nach Bedarf bis zu sechs Mitarbeiter beschäftigt und im vergangenen Jahr 495.000 Euro Umsatz erwirtschaftet hat, möchte alle Altersgruppen ansprechen. „Unser Angebot reicht von Firmenfeiern, Betriebsausflügen und Produktpräsentationen über Tanzfahrten und Verkostungen bis zu Familienfesten und Themenfahrten“, berichtet Leitner.

Seine beiden Schiffe, die MS Donaunixe und die MS Maria, sind von Ostersonntag bis Ende Oktober auf der Donau unterwegs. Pro Jahr werden an die 15.000 Gäste an Bord der beiden Schiffe begrüßt.

In Zukunft möchte Leitner seine Fahrten auch den Inhabern der Niederösterreich-CARD anbieten. „Diesbezügliche Gespräche werden wir demnächst aufnehmen. Denn damit würde uns ein neuer Kundenstock erwachsen, dem wir die Schönheiten des Strudengaus gern näher bringen möchten“, so Fritz Leitner. (Quelle: NöWPD; GeKa)