Schlagwort-Archive: Netzwerk

Star Alliance: Mit Asien Airpass zu 235 Destinationen

Star Alliance bietet modifizierten Asien Airpass an
Star Alliance bietet für Vielflieger und Business Traveller jetzt einen verbesserten Asien Airpass

Star Alliance lanciert einen modifizierten Asien Airpass als Reisetarif für den asiatischen Kontinent. Neben den bisherigen 15 Ländern und Regionen inkludiert der neue Airpass Bangladesch, Nepal, Pakistan und Sri Lanka sowie sämtliche Star Alliance Destinationen in Japan sowie zusätzliche Flüge nach Indien. Star Alliance: Mit Asien Airpass zu 235 Destinationen weiterlesen

IT-Sicherheit: Schwere Mängel in Unternehmen

Erst wenn Daten verschwinden, denken viele Unternehmer dann an Datensicherheit (Foto: Archiv/Photodisc)

Bereits ein Drittel der Beschäftigten hat über private Geräte Zugriff auf wichtige firmeninterne Daten, jedoch mehr als die Hälfte dieser Geräte sind nicht von der IT-Sicherheit erfasst. Für die heimischen Unternehmen entsteht dadurch ein großes Sicherheitsrisiko, so das Ergebnis einer von Cisco durchgeführten Studie mit 300 Unternehmen. Dass für die möglichen Schäden die Geschäftsführer haften, ist in den Unternehmen weitgehend unbekannt. Trotzdem ist die Mehrheit der Geschäftsführer auch der Meinung, dass Österreichs Unternehmen Aufholbedarf bei der IT-Sicherheit haben.

Sicherheits-Bedrohungen, wie etwa Trojaner oder Computerviren, sind nahezu allen Führungskräften bekannt (96 %), doch weiß mehr als ein Drittel der Befragten (38 %) nur wenig oder gar nicht Bescheid, ob ihr Unternehmen davor geschützt ist. Der Schaden aufgrund eines mangelnden IT-Schutzes kann sogar existenzbedrohende Ausmaße annehmen: 42 Prozent der Unternehmen hatten dadurch bereits Systemausfälle. Für etwa ein Drittel der befragten Unternehmen (34 %) könnte ein Schaden, der durch eine IT-Sicherheitslücke entsteht, sehr hoch ausfallen, für jeden Zehnten (9 %) könnte das sogar die Existenz des Unternehmens gefährden. Dabei weiß mehr als die Hälfte (58 %) der befragten Geschäftsführer nicht, dass sie auch rechtlich für mangelnde IT-Sicherheit in ihrem Unternehmen haften.

Achim Kaspar, General Manager Cisco Austria: „Zu geringes Bewusstsein für möglichen Schaden. Unternehmer befassen sich mehrheitlich nicht einmal mit den Haftungsfragen“ (Foto: Cisco/Sarah-Maria Kölb

Achim Kaspar, General Manager Cisco Austria: „Die Zahl der Ausfälle zeigt, wie unzureichend viele heimische Unternehmen gegen Sicherheits-Bedrohungen gerüstet sind. Wir sehen auch ein zu geringes Bewusstsein für den möglichen Schaden. Die Unternehmer befassen sich mehrheitlich nicht einmal mit den Haftungsfragen.“

Die Umfrage unter 300 heimischen Unternehmern zeigt, dass zunehmend private Geräte in der Arbeit benutzt werden – jedes dritte Unternehmen (33 %) ermöglicht „Bring-Your-Own-Device“ – Mitarbeiter können private mobile Geräte, wie z. B. ein Smartphone oder einen Tablet-PC nutzen, um auf firmeninterne Daten zuzugreifen.

Mehr als die Hälfte dieser Geräte (56 %) ist jedoch nicht in das IT-Sicherheitssystem des Unternehmens eingebunden. Auch gibt es bei der Nutzung von Internet-Medien kein Sicherheitsbewusstsein: Etwa zwei Drittel (68 %) der heimischen Unternehmen haben keine Richtlinien für die Nutzung von sozialen Medien. Etwa die Hälfte der befragten Führungskräfte (47 %) ist der Meinung, dass Österreichs Unternehmen einen großen Aufholbedarf bei der IT-Sicherheit haben.

Das bestätigt auch Karl Kapsch, COO des österreichischen Telekommunikations-Unternehmens Kapsch Group: „Sicherheit ist eines der wichtigsten Themen für sämtliche Bereiche der IT- und Telekommunikation. Während große Provider und Systembetreiber große Anstrengungen unternehmen, state-of-the-art Security-Maßstäbe anzulegen, weisen kleinere Unternehmen oft Lücken auf. Wer sich zu wenig um die Sicherheit seiner Anwendungen und Daten kümmert, gefährdet nicht nur sein eigenes Business, sondern stellt auch ein Risiko für das Gesamtsystem dar.“ (Quelle: Cisco/monitor.at)

AirBerlin im globalen Flugnetzwerk

AirBerlin (Foto: Juergen Weyrich)
AirBerlin erweitert sein globales Flugnetzwerk mit neuen Partnern (Foto: Juergen Weyrich)

Die Air France-KLM Gruppe, Etihad Airways und airberlin haben eine neue, strategische Partnerschaft gebildet, mit der die Streckennetze der beteiligten Airlines enger verzahnt und erheblich gestärkt werden. Die Vereinbarung beinhaltet ein Codeshare-Abkommen von airberlin mit der Air France-KLM Gruppe, das ab 28. Oktober 2012 in Kraft tritt. Für airberlin ist dies das vierzehnte Codeshare-Abkommen.

Mit dem Ausbau in Frankreich stärkt airberlin ihre Marktposition in Europa. Durch die Partnerschaft mit der Air FranceKLM Gruppe erhöht sich die Zahl der Destinationen, die airberlin Gäste in Frankreich erreichen, von drei auf neun.

CEO Air Berlin Harmut Mehdorn
CEO AirBerlin Hartmut Mehdorn: Aus Zusammenarbeit mit anderen Airlines entstehen neue unternehmerische Möglichkeiten (Foto: Juergen Weyrich)

Durch das neue Abkommen können Fluggäste nicht nur die drei französischen airberlin Flughäfen Paris Charles-de-Gaulle, Paris-Orly und Nizza erreichen, sondern zukünftig  mit Air France über die Pariser Flughäfen Charles-de-Gaulle und Orly auch nach Bordeaux, Lyon, Montpellier, Marseilles, Nantes und Toulouse fliegen.

Air France erweitert durch das Codeshare mit airberlin ihr Flugangebot in Deutschland, Polen und Österreich. Über den Flughafen Berlin-Tegel kann Air France künftig Codeshare-Flüge mit airberlin nach Krakau und Danzig in Polen, nach Graz in Österreich sowie von Düsseldorf nach Dresden anbieten. Damit setzt airberlin den Ausbau ihrer Drehkreuze fort und stärkt die Flugverbindungen nach Polen, einem strategisch wichtigen Markt, mit dem die Airline ihre Osteuropakompetenz unterstreicht.

KLM und airberlin planen darüber hinaus Codeshares auf den Flügen zwischen  Amsterdam-Schiphol und Berlin. Neben Amsterdam plant airberlin die Codeshares auch auf die KLM-Flüge nach Edinburgh, Glasgow und Manchester auszuweiten, während KLM die airberlin Flüge nach Krakau, Danzig und Kaliningrad für ihre Gäste anbieten möchte.

„Für airberlin ist die Zusammenarbeit mit der Air France-KLM Gruppe ein weiterer Meilenstein im Aufbau eines einzigartigen, globalen Flugnetzwerks zusammen mit den weltbesten Fluggesellschaften. Dieser strategische Schritt erweitert Auswahlmöglichkeiten für unsere Fluggäste um weitere interessante Destinationen und wird unser Geschäft positiv beeinflussen. Wir werden damit unsere Präsenz im europäischen Markt deutlich stärken und unser Berliner Drehkreuz mit noch mehr Zielen verbinden“, sagt airberlin Chief Executive Officer (CEO) Hartmut Mehdorn.

Etihad Airways Boeing 777-300ER at Brisbane in...
Etihad Airways Boeing 777-300ER at Brisbane international airport (Photo credit: Wikipedia)

airberlins strategischer Partner Etihad Airways hat zeitgleich ein umfangreiches Codeshare-Abkommen mit Air France und KLM beschlossen. James Hogan, Präsident und CEO von Etihad Airways: „Dieses Abkommen ist bereits das 40. Codeshare von Etihad Airways und für alle Airline-Partner ein Meilenstein, der zahlreiche Möglichkeiten der Zusammenarbeit bietet. Die Verbindung ist ein weiterer Baustein in der Umsetzung unseres Zehn-Jahres-Masterplans, der drei Kernelemente – organisches Wachstum des Netzwerks, Ausbau strategischer Codeshare-Partnerschaften und die Beteiligung an anderen Fluggesellschaften als Minderheitsgesellschafter – miteinander verbindet. Durch diese Vereinbarung erweitern wir unsere globale Reichweite und verfügen jetzt über ein kombiniertes Streckennetz mit 321 Destinationen, das größte von allen Nahost-Carriern. Das Abkommen erschließt auch viele neue Märkte für unsere Fluggäste in Europa und bekräftigt die Bedeutung der strategischen Partnerschaften als einen der zentralen Wegbereiter für das beschleunigte Wachstum unseres Streckennetzes.“

Jean–Cyril Spinetta, Air France-KLM CEO, sagt: „Diese neue Partnerschaft zwischen Air France, KLM, Etihad Airways und airberlin unterfüttert die strategische Zielsetzung unserer Gruppe, die bestmöglichen Verbindungen zwischen Europa und dem Rest der Welt mit dem Ausbau unseres Streckennetzes und unserer Airline-Partnerschaften bereit zu stellen. Durch die Zusammenarbeit mit Etihad Airways sind wir in der Lage, unseren Fluggästen eine ganze Reihe von neuen, attraktiven Zielen anzubieten.“

Auf den Strecken zwischen Europa und Abu Dhabi können Gäste von Etihad Airways ab dem 28. Oktober 2012 auch mit dem täglichen KLM-Flug von Amsterdam nach Abu Dhabi fliegen. Air France-Kunden steht der von Etihad Airways täglich durchgeführte Flug zwischen Paris Charles-de-Gaulle und Abu Dhabi zur Verfügung. Durch dieses Codeshare-Abkommen haben Etihad-Fluggäste Zugang zu zehn zusätzlichen europäischen Destinationen mit Air France und KLM und Fluggäste von Air France und KLM zu jeweils fünf weiteren Destinationen auf dem asiatischen und australischen Markt.

„Diese Codeshare-Vereinbarungen sind ein gutes Beispiel, wie aus der Zusammenarbeit zwischen uns und Etihad Airways neue unternehmerische Möglichkeiten entstehen, von denen wir gemeinsam profitieren“, ergänzt Hartmut Mehdorn.