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Umfrage. Österreicher lieben ihre Haustiere

Österreicher lieben ihre Haustiere
Ein Herz für Tier haben die Österreicher. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage (Foto: Bibi Karp)

Wenn Sie beim Lesen dieser Zeilen Ihre Katze oder Ihren Hund streicheln, dann sind Sie nicht allein: 4 von 10 befragte Österreicher teilen ihr Leben nämlich auch mit mindestens einem Haustier. 17% haben sogar mehrere Haustiere. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Linzer Marktforschungsinstituts Spectra. Umfrage. Österreicher lieben ihre Haustiere weiterlesen

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Top Five: Urlaubsziele mit skurrilen Namen

Bei all den vielen Ländern und Städten, die man in seinem Leben bereist, kann einem auch mal ein früheres Urlaubsziel entfallen. Das weltweit meistbesuchte Hotelbuchungsportal Hotels.com verrät fünf Urlaubsdestinationen, die niemand so schnell vergisst. Von Mist Land bis Langweiler: die Top Five Destinationen mit den ausgefallensten Namen.

  • Geilo in Norwegen: Für sportliche Naturburschen Die norwegische Gebirgsstadt mit dem auffälligen Namen Geilo hat vor allem für sportliche Naturliebhaber einiges zu bieten: Im Sommer ein Muss für Wander-Fans, Radfahrer oder Angler, verwandelt sich die Stadt im Winter in ein traumhaftes Skigebiet. 220 Kilometer gespurte Langlaufloipen, Snowboardparks und Kite-Skiing Möglichkeiten – Geilo hat für jedes Skihäschen etwas in petto. Ganz in der Nähe gelegen: der Nationalpark Hardangervidda. Für alle, die sich das norwegische Winterspektakel nicht entgehen lassen möchten, empfiehlt Hotels.com das Vestlia Resort. Nach einem anstrengenden Tag auf der Piste kann man hier im Wellnessbereich auch mal die Seele baumeln lassen.
  • Mist Land im indischen Munnar: Ein Hotel zwischen Teeplantagen und Wasserfällen In dem ruhigen Ferienort an der
    Munnar
    Munnar in Indien (Photo: Wikipedia)

    indischen Bergstation Munnar und inmitten der Natur findet man das Hotel Mist Land. Der Name ist hier jedoch nicht Programm: Umgeben von einer grün bewachsenen Hügellandschaft kann man Munnar als das Mekka aller Teeliebhaber und als alles andere als Mist bezeichnen. Denn zwischen all den Teeplantagen und Wasserfällen kommt die Erholung keinesfalls zu kurz. Das Hotel mit dem ungewöhnlichen Namen bietet Zimmer mit Blick auf Landschaft und Berge.

  • Ficksburg in Südafrika: Afrikanisches Obst auf dem Kirschen-Festival Direkt an der Staatsgrenze von Lesotho, nur durch den Caledon Fluss getrennt, liegt die südafrikanische Stadt Ficksburg. Das „Tor zu Lesotho“, wie es auch genannt wird, ist vor allem für seine Kirschplantagen bekannt. Deswegen lohnt sich ein Besuch besonders im November: Wenn das bekannte Kirschen-Festival stattfindet, sollte man unbedingt die größte Kirschen-Farm besuchen. Wer einmal von dem südafrikanischen Obst naschen möchte, sollte sich in die Maliba Mountain Lodge in Butha Buthe/ Lesotho einbuchen. Die Unterkunft liegt nicht direkt in der Plantagenstadt, bietet jedoch mit der Lage im Nationalpark gute Wandermöglichkeiten und einen ergreifenden  Ausblick auf die Maluti-Berge.
  • Hodenhagen in Deutschland: Aufregende Serengeti-Tour Wem Afrika zu weit weg ist, der kann auch hierzulande an einer Safari teilnehmen. Die niedersächsische Stadt Hodenhagen liegt inmitten des Aller-Leine-Tals und bietet neben kilometerlangen Radwegen durch Wälder und Wiesen die Möglichkeit, den Serengeti-Park zu besuchen. Hier kann man im eigenen Pkw oder Serengeti-Bus über 1.500 wilde
    Suspension bridge at Serengeti-Park-Hodenhagen
    Hängebrücke im Serengeti-Park-Hodenhagen (Photo: Wikipedia)

    Tiere bestaunen, ohne das ein dazwischen liegender Zaun die Sicht stört. Für alle, denen das noch nicht genug ist: der Heide-Park Soltau, der Vogelpark Walsrode, der Wildpark Lüneburger Heide und der Magic Park in Verden sind auch nicht weit entfernt. Hotels.com empfiehlt Hodenhagen-Besuchern das Best Western Domicil Hotel in unmittelbarer Nähe des Tierparks.

  • Langweiler in Deutschland: Burggemäuer inklusive Luftkur Das ist nichts für Langweiler – der Rheinland-Pfälzische Ort Langweiler bietet eine Portion an Erholung und Sehenswürdigkeiten. So kann man von der „Perle des Hochwalds“, wie Einwohner die Gemeinde auch gerne nennen, beispielsweise die Wildenburg bestaunen. Wer hoch hinaus möchte, der kann die Burggemäuer inklusive Aussichtsturm auch mal aus der Nähe begutachten: Der 22 Meter hohe Turm befindet sich in nicht weiter Entfernung auf dem Wildenburgrücken in Kempfeld. Für therapeutischen Wind um die Nase sorgt abschließend dann der nur wenige Kilometer entfernte Luftkur-Ort Morbach: Das dort ansässige Hotel St. Michael bietet nicht nur Übernachtungen, sondern auch Fackelwanderungen und Planwagenfahrten an.
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Was haben wir zu verbergen?

Donaueschingen Narren
Wenn die Narren in Donaueschingen aufmarschieren (Photo: Krossbow/Wikipedia)

Wir haben einen Narren daran gefressen, andere Narren zum Narren zu halten. Aber die Maske, die wir uns dabei aufsetzen, demaskiert unser Innenleben und stellt uns bloß. Dann ist’s vorbei mit der närrischen Freude. Ein Essay von Georg Karp

Einmal im Jahr machen wir bewusst Narren aus uns. Wir verkleiden und vermummen uns. Wir setzen Masken auf und machen uns unkenntlich. Wir geben uns für etwas aus, das wir nicht sind, nicht sein dürfen, nicht sein können, aber schon immer gewünscht haben, es zu sein.

Wir verwandeln uns für Tage in Wunschwesen, schlüpfen für Stunden in Traumfiguren, von denen wir als Kinder oft geträumt und als Erwachsene nicht einmal im Traum zu träumen wagen, vielleicht aus Scham oder Furcht, ausgelacht, verspottet, für einen Narren gehalten zu werden, vielleicht aber auch aus anerzogener Unfähigkeit, die Alltagsmaske abzunehmen und unser wahres Gesicht zu zeigen.

Wir freuen uns närrisch, weil wir uns wenigstens einmal im Jahr hinter einer bunten Larve verstecken dürfen, die uns aber entlarvt, demaskiert, verrät. Wir blicken in den Narrenspiegel, werden für Narren gehalten und haben einen Narren gefressen, andere Narren zum Narren zu halten. Fürwahr ein närrisches Treiben.

Aber, was wollen wir maskierte Narren mit dieser Maskerade verstecken, verheimlichen, verbergen? Ist es unser wahres Ich, unser zweites Ich, das Über-Ich, das sich irgendwo im Innersten unseres abgrundtiefen Innenlebens verkrochen hat und lauernd dahinschlummert, um jeden Augenblick des Lebens an die Oberfläche unseres Scheins zu treten?

Wollen wir vielleicht die andere Maske, die wir alle wie ein böses Kainszeichen tragen und nicht abnehmen können, hinter der neuen Larve verbergen? Masken verkörpern bei Naturvölkern jenseits unserer Denkweise und Mentalität eine geheimnisvolle Kraft, durch die sie Kontakt zur Innenwelt des Menschen, vielleicht zur Seele, aufrechterhalten.

Warum verstecken wir uns hinter Masken?
Warum verstecken wir uns hinter Masken? (Foto: istock)

In unseren Breitengraden hat die Maskerade, dieses närrische Versteckspiel mit Hintersinn, eine tiefenpsychologische Funktion: Sie hilft uns, frühkindliche und traumatische Wünsche und Ängste wenigstens einmal im Leben ans Tageslicht zu bringen, weil wir ohnehin das ganze Leben gezwungen sind, unsere irrationalen, infantilen und individuellen Erlebnisse zu verdrängen.

Wir verdrängen das Wissen von der Wirklichkeit, das Wissen von dem, was wahr ist oder uns wahr erscheint. Aber, was ist schon wahr, was ist Wirklichkeit?

„Wir verwenden einen großen Teil unserer Energie darauf, vor uns selbst zu verbergen, was wir wissen“, schrieb einmal der Psychoanalytiker Erich Fromm.

Brauchen wir deshalb die närrische Maskerade, um so unsere geheimen Wünsche leichter arrangieren zu können, um ihnen – mit der Maske vor der Maske – leichter nachlaufen zu können? Oder suchen wir am Ende doch nur uns selbst, weil wir eben zwei Gesichter haben – unser natürliches und die Maske? Aber die Frage bleibt nur wieder: Welches ist das wahre Gesicht?
© Georg Karp