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Was ändert sich ab 1. Juli für Reisen ins EU-Land Kroatien?

Ab 1. Juli ist Kroatien Mitglieder der Europäischen Union. Geschäftsreisende und Touristen sollten einige Sachen bei Reisen nach Kroatien beachten. Was? Das erfahren Sie hier mit einem Klick

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Ausblick auf 2013: Wird die 13 für die Wirtschaft eine Glückszahl?

Wer hat recht? Die Politiker, die Wirtsschaftsforscher oder die Bankanalysten? Müssen wir mit einer weiteren Durststrecke, mit neuen Sparpaketen und Inflation rechnen?

„Notwendige staatliche Sparmaßnahmen werden 2013 das weltweite wirtschaftliche Umfeld dämpfen und eine Rückkehr zu Boom-Phasen verhindern“, sagt Fritz Mostböck, Chefanalyst der Erste Group, voraus. Also, doch kein Aufschwung?

Der ungelöste Syrienkonflikt sowie die politisch angespannte Lage in Ägypten könnten zumindest zeitweise für Verunsicherung auf den Finanzmärkten sorgen und die Rohstoffpreise belasten.

Organization of the Federal Reserve System
Organisation des Federal Reserve System (Illustration: Wikipedia)

In den USA wird in Folge der Ankäufe der Federal Reserve das Vertrauen der Konsumenten gestärkt und der private Konsum gestützt. Das Wachstum sollte daher 2013 stabil bei 2 Prozent bleiben, 2014 wird mit einer Beschleunigung gerechnet.

Das sollte auch dem globalen Wachstum einen dringend benötigten Impuls geben, speziell den Exporten der Eurozone.

Die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank haben die Stimmung an den Finanzmärkten verbessert. Unter Betrachtung eines niedrigen Wachstums könnte es nur eine Frage der Zeit sein, wann sich die Finanzmärkte und die Realwirtschaft einander wieder annähern.

„Mit dem Beitritt Kroatiens zur EU im Juli 2013 erwarten wir durch den Zugang zum gemeinsamen Markt und zu EU Fördermitteln ein zusätzliches BIP-Wachstum von bis zu 2,5 Prozent zwischen 2014-2020. Der EU Integrationsprozess am Balkan wird noch einen weiteren Schub bekommen: Serbien sollte ein Datum für die Beitrittsverhandlungen bekommen“, meint Mostböck.

„Die globalen Aktienmärkte werden im nächsten Jahr weiter zulegen“, sagt der Chefanalyst. Moderate Bewertungen und der Mangel an attraktiven Alternativen unterstützen einen Anstieg der globalen Aktienindizes.

Unternehmen mit einem hohen Grad an geographischer Diversifikation und einer breiteren Kundenbasis werden auf eine bessere Cash-Flow-Generierung verweisen können. Die begrenzten Investitionen im Bereich Erweiterung und M&A könnten zu einer stark erhöhten Nachfrage nach Neuemissionen und zur Einengung der Spreads führen, insbesondere bei Unternehmen in der Kernregion.

„Anleger sollten aus unserer Sicht Investitionen in Telekommunikations- und Versorgeraktien meiden“, empfiehlt Mostböck.

„Wir sehen die Autoproduktion in Zentral- und Osteuropa als Wachstumstreiber. Jedes vierte in der EU produzierte Auto wird das Schild „Made in CEE“ tragen. Die ehemalige Tschechoslowakei ist mit geschätzten zwei Millionen PKWs im Jahr 2012 der zweitgrößte Autoerzeuger in Europa gleich nach Deutschland. Die Autoherstellung in dieser Region gewinnt kontinuierlich Marktanteile und profitiert von ihren kompetitiven Arbeitskosten und der starken Präsenz von deutschen (VW, Skoda) und asiatischen Herstellern (Kia, Hyundai, Toyota).“ (Quelle: Erste Group Bank AG)

Kroatien: Lifestyle Hotel eröffnet

Das erste kroatische Mitgliedshotel von Design Hotels™ hat eröffnet: Hotel Lone. Das 248-Zimmer Haus liegt in der malerischen Mittelmeerstadt Rovinj in der Gegend von Monte Mulini.

Das neue Lifestyle und Business Hotel Lone in Rovinj gehört zur Gruppe der exklusiven Design Hotels
Das neue Lifestyle und Business Hotel Lone in Rovinj gehört zur Gruppe der exklusiven Design Hotels

Die Architektur des Gebäudes erinnert an einen weißen Ozeanriesen, der durch die grüne Landschaft gleitet. Drei Restaurants, drei Bars und ein Nachtclub laden zu einer kulinarischen Weltreise ein. Mit seinem mediterranen Wellness Center, dem Auditorium für 600 Personen und neun weiteren Konferenzräumen mit modernster Technologie ist das Hotel perfekt für Urlaubs- und Geschäftsreisende.

Der einheimische Architekt Silvije Novak von 3LHD ließ sich von den kroatischen Hotels der siebziger Jahre inspirieren. „Die kroatische Küste hat zahlreiche architektonisch beeindruckende Hotels aus dieser Zeit, die heute noch modern aussehen“, sagt Novak. „Viele davon sind terrassenförmig mit großen Lobbys – genauso haben wir Hotel Lone gestaltet.“

Dank der Y-förmigen Architektur des Gebäudes entlang der Küste bietet jedes Zimmer Meer- oder Parkblick. Sechs Stockwerke misst die Hotellobby, die durch einen spiralförmigen Gang, eine Glaskuppel und eine Lichtinstallation spektakulär in Szene gesetzt wird. Durch große Glaswände und zahlreiche Spiegel scheint die Natur eins mit dem Hotel zu sein.

Events und Veranstaltungen
Das Hotel hat zehn Meeting- und Konferenzräume, der größte bietet Platz für 600 Personen. Zusammen mit seinen Schwesterhotels in der Umgebung sind große Veranstaltungen mit bis zu 3.000 Teilnehmern möglich. Die Räumlichkeiten sind dank modernster Technologie ideal für maßgeschneiderte Meetings und Workshops.

Kulinarische Inseln und Wohlfühloase
Sieben Restaurants und Bars, jeweils mit unterschiedlichem Konzept und Küche, machen das Hotel zu einem Pflichtbesuch für Gourmets und Weinconnaisseurs aus aller Welt. Das à la Carte Restaurant „L“ serviert traditionelle kroatische Gerichte mit einer Auswahl an über 200 Weinen. „ON“ ist auf mediterrane und mitteleuropäische Gerichte mit Buffets und Live-Kochstationen spezialisiert. Restaurant „E“ hat sich der traditionellen östlichen Küche verschrieben, gepaart mit mediterranen Einflüssen, wie Seafood Tapas.

Das Wellness Center hat acht Behandlungsräume, einige mit riesiger Glasfront und Blick ins Grüne. Die Auswahl reicht von Gesichts- und Ganzkörpermassagen, über belebende Bäder bis hin zu finnischer, türkischer, Dampf-, Salz- und Infrarotsauna.

Im Wellness Center befinden sich außerdem ein Fitnessstudio, Aerobic- und Relaxraum, Wasserbetten, Erlebnisduschen und ein Swimmingpool mit Hydromassagefunktion. Im eigens designten „Sunken Room“ schweben Gäste auf Hydromassagebetten und -stühlen.

Gestylte Möbel und Kunstinstallationen
Renommierte Designer wie Patricia Urquiola, Richardt Schultz, und David Rowland haben zahlreiche Möbelstücke wie Stühle und  Lampen eigens für das Hotel angefertigt. In den öffentlichen Bereichen sind visuelle Kunstinstallationen ausgestellt. „Wir wollten, dass sich unsere Gäste in den großen Räumen wohl fühlen“, erklärt der kroatische Künstler Silvio Vujicic. An den Wänden und in der Lobby geben Kunstinstallationen Gästen Einblick in die Geschichte und in das Konzept des Hotels. Auch die Zimmer und Suiten tragen die Handschrift von Vujicic, der sich vom kulturellen Erbe Istriens und Fresken aus dem 15. Jahrhundert inspirieren ließ.

Lage und Preise
Hotel Lone liegt in der Nähe des Golden Cape Nature Park, am Rand der geschichtsträchtigen mediterranen Parklandschaft Zlatni Rt. Die Altstadt von Rovinj und der Hafen sind 15 Minuten entfernt.

Die Preise starten bei 186 Euro. Das Hotel bietet zur Eröffnung ein 3 für 2 Summer Special an. Dieses Angebot ist nur für kurze Zeit verfügbar und gilt von jetzt bis zum 1. September 2011. Gäste, die drei Nächte buchen, zahlen nur für zwei. (Quelle: Design Hotels; GeKa)

Kroatien: Willkommen in der EU

Mit Kroatien würde ein Land Teil der EU werden, das auch von den Österreichern mehrheitlich mit positiven Gefühlen begrüßt würde. Das zeigt eine Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE).

Die Österreicher stehen positiv zum EU-Beitritt Kroatiens – und das mit steigender Tendenz: 68 Prozent sind für einen EU-Betritt Kroatiens. Nur 18 Prozent sprachen sich im September 2010 gegen die kroatische Mitgliedschaft aus, 12 Prozent war diese Frage „egal“.

Im Jahr 2004 waren noch 34 Prozent explizit gegen den Beitritt des südosteuropäischen Landes. Je näher die EU-Mitgliedschaft rückt und je konkreter die Beitrittsperspektive wird, desto geringer wird aber auch die Skepsis der Österreicher.

Kroatien kommt auf deutlich höhere Zustimmungswerte als die früheren Beitrittsländer Tschechien, Slowakei, Bulgarien und Rumänien. Nur Ungarn hatte vor seinem Beitritt ähnlich hohe Zustimmungswerte.

Die Gründe für die positive Stimmung gegenüber Kroatien sind vielfältig: Es gibt keine wesentlichen bilateralen Streitpunkte und auch die geographische und kulturelle Nähe spielt bei der Einschätzung der Österreicher eine Rolle.

Skepsis herrscht bei den Österreichern jedoch, was eine Erweiterung der EU um zusätzliche Länder betrifft. Im März 2010 lagen die Zustimmungswerte

  • für Bosnien-Herzegowina bei 29 Prozent,
  • für Montenegro bei 28 Prozent,
  • für Serbien bei 25 Prozent,
  • für Mazedonien (FYROM) bei 24 Prozent, für den Kosovo bei 20 Prozent und
  • für Albanien bei 19 Prozent.

Für die EU-Perspektive der weiteren Länder des ehemaligen Jugoslawien kann ein erfolgreicher Beitrittsprozess Kroatiens wichtige Impulse mit sich bringen und weitere Reformschritte beschleunigen. Auch für Österreich, dessen Unternehmen in dieser Region srtark engagiert sind, wäre dies mit Vorteilen verbunden.
(Quelle: ÖGfE)