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Airplus: Connection mit Hotelplattform

Jetzt können Geschäftsreisende ihr Hotel auf der Plattform CRC buch und mit Airplus abrechnen. Zum Beispiel das neue „Ramada Encore Vienna City Center“ mit 122 klimatisierten, modernen Zimmer für anspruchsvolle Business Traveler (Foto: Ramada Encore)

Die Hotelbuchungsplattform für Geschäftsreisende Corporate Rates Club (CRC) ist ab sofort in das Online-Buchungssystem cytric des renommierten Software-Entwicklers i:FAO integriert. Mit dieser Innovation ist der CRC weltweit der erste und einzige Anbieter, der Hotelbuchungen in Kombination mit der Airplus-Abrechnungsfunktion über cytric einbindet.

Damit ist es cytric-Nutzern erstmals möglich, zur Online-Buchung von Übernachtungsleistungen auf das weltweite CRC-Hotelportfolio zuzugreifen und gleichzeitig den zentralen Airplus Company Account zu nutzen.

Durch das integrierte Buchungs- und Abrechnungssystem können sowohl Prozesskosten sowie Übernachtungskosten pro Zimmer für cytric-Nutzer, die durch die neue Anbindung erstmals auf das CRC-Hotelportfolio zugreifen, nachweislich erheblich reduziert werden. Zudem haben die Nutzer jetzt die Möglichkeit, neben Flug, Bahn und Mietwagen auch Hotels über ein einziges Portal zu buchen und alle geschäftsreiserelevanten Buchungen über eine zentrale Firmenkreditkarte abzurechnen.

Außerdem erhält das Unternehmen neben allen Buchungsdaten auch ausführliche Zusatzinformationen, die bisher nur bei Flug-, Bahn- und Autovermieterleistungen verfügbar waren wie Kostenstelle, Personalkennziffer oder Projektnummer des Reisenden.

Der Firmenreisende profitiert davon, dass sämtliche im Buchungsprozess entstandenen Reisekosten zentral erfasst und nicht mehr aus der eigenen Tasche vorgelegt werden. Mit dieser trendgerechten Buchungs- und Zahlungsmöglichkeit übernimmt der CRC im Hotelsektor eine Vorreiterrolle und transferiert die Vorteile nun auch auf cytric.

Erster Nutzer der Schnittstelle von cytric und dem CRC ist die NTT DATA Deutschland GmbH mit circa 1.500 Mitarbeitern. „Durch die Integration von cytric in die SAP-Reisekostenabrechnung des Unternehmens werden die Prozesse bei NTT DATA Deutschland deutlich verschlankt“, stellt Airplus-Verkaufsdirektor Michael Fürer die Vorteile der CRC-Integration bei cytric heraus und erklärt weiter:

„Bei jeder cytric-Buchung wird nun automatisch ein Beleg erzeugt, der über eine Schnittstelle zu Airplus mit den entsprechenden Transaktionsdaten der Airplus-Kreditkarte angereichert und nach Abgleich mit der Buchung tagesaktuell in der SAP Reisekostenabrechnung ausgewiesen wird.“

„Unsere Kunden profitieren von dem ganzheitlichen Ansatz unserer Kooperation mit dem CRC und können jetzt nach dem One-Stop-Shop-Prinzip alle Geschäftsreiseleistungen wie Flug, Bahn, Mietwagen und Hotels in einem System buchen und abrechnen“, freut sich Christian Rosenbaum, Manager Strategic Relations bei cytric-Anbieter i:FAO, über die neue Synergie.

IT-Sicherheit: Schwere Mängel in Unternehmen

Erst wenn Daten verschwinden, denken viele Unternehmer dann an Datensicherheit (Foto: Archiv/Photodisc)

Bereits ein Drittel der Beschäftigten hat über private Geräte Zugriff auf wichtige firmeninterne Daten, jedoch mehr als die Hälfte dieser Geräte sind nicht von der IT-Sicherheit erfasst. Für die heimischen Unternehmen entsteht dadurch ein großes Sicherheitsrisiko, so das Ergebnis einer von Cisco durchgeführten Studie mit 300 Unternehmen. Dass für die möglichen Schäden die Geschäftsführer haften, ist in den Unternehmen weitgehend unbekannt. Trotzdem ist die Mehrheit der Geschäftsführer auch der Meinung, dass Österreichs Unternehmen Aufholbedarf bei der IT-Sicherheit haben.

Sicherheits-Bedrohungen, wie etwa Trojaner oder Computerviren, sind nahezu allen Führungskräften bekannt (96 %), doch weiß mehr als ein Drittel der Befragten (38 %) nur wenig oder gar nicht Bescheid, ob ihr Unternehmen davor geschützt ist. Der Schaden aufgrund eines mangelnden IT-Schutzes kann sogar existenzbedrohende Ausmaße annehmen: 42 Prozent der Unternehmen hatten dadurch bereits Systemausfälle. Für etwa ein Drittel der befragten Unternehmen (34 %) könnte ein Schaden, der durch eine IT-Sicherheitslücke entsteht, sehr hoch ausfallen, für jeden Zehnten (9 %) könnte das sogar die Existenz des Unternehmens gefährden. Dabei weiß mehr als die Hälfte (58 %) der befragten Geschäftsführer nicht, dass sie auch rechtlich für mangelnde IT-Sicherheit in ihrem Unternehmen haften.

Achim Kaspar, General Manager Cisco Austria: „Zu geringes Bewusstsein für möglichen Schaden. Unternehmer befassen sich mehrheitlich nicht einmal mit den Haftungsfragen“ (Foto: Cisco/Sarah-Maria Kölb

Achim Kaspar, General Manager Cisco Austria: „Die Zahl der Ausfälle zeigt, wie unzureichend viele heimische Unternehmen gegen Sicherheits-Bedrohungen gerüstet sind. Wir sehen auch ein zu geringes Bewusstsein für den möglichen Schaden. Die Unternehmer befassen sich mehrheitlich nicht einmal mit den Haftungsfragen.“

Die Umfrage unter 300 heimischen Unternehmern zeigt, dass zunehmend private Geräte in der Arbeit benutzt werden – jedes dritte Unternehmen (33 %) ermöglicht „Bring-Your-Own-Device“ – Mitarbeiter können private mobile Geräte, wie z. B. ein Smartphone oder einen Tablet-PC nutzen, um auf firmeninterne Daten zuzugreifen.

Mehr als die Hälfte dieser Geräte (56 %) ist jedoch nicht in das IT-Sicherheitssystem des Unternehmens eingebunden. Auch gibt es bei der Nutzung von Internet-Medien kein Sicherheitsbewusstsein: Etwa zwei Drittel (68 %) der heimischen Unternehmen haben keine Richtlinien für die Nutzung von sozialen Medien. Etwa die Hälfte der befragten Führungskräfte (47 %) ist der Meinung, dass Österreichs Unternehmen einen großen Aufholbedarf bei der IT-Sicherheit haben.

Das bestätigt auch Karl Kapsch, COO des österreichischen Telekommunikations-Unternehmens Kapsch Group: „Sicherheit ist eines der wichtigsten Themen für sämtliche Bereiche der IT- und Telekommunikation. Während große Provider und Systembetreiber große Anstrengungen unternehmen, state-of-the-art Security-Maßstäbe anzulegen, weisen kleinere Unternehmen oft Lücken auf. Wer sich zu wenig um die Sicherheit seiner Anwendungen und Daten kümmert, gefährdet nicht nur sein eigenes Business, sondern stellt auch ein Risiko für das Gesamtsystem dar.“ (Quelle: Cisco/monitor.at)

Connected Trucks: Die Zeit ist reif

Drei von fünf neu verkauften LKWs werden mit Telematiklösung ausgeliefert (Foto: MAN)

In 2020 werden weltweit mehr als drei von fünf neu verkauften LKWs mit Telematiklösung ausgeliefert. Damit sind Connected Trucks auf internationalen Verkehrsadern künftig nicht mehr wegzudenken. Haupttreiber sind steigende Kundenerwartungen, vor allem hinsichtlich Kosteneinsparungen, sowie größere Bandbreiten. Applikationen müssen deutlich zur Kostensenkung beitragen. Dabei sind Verbrauchs- und Downtime-Reduktion die größten Hebel.

Der Wettbewerb ist intensiv – neben OEMs spielen zahlreiche Player aus anderen Branchen mit. In der Folge werden Truck-Hersteller zwar insbesondere über fahrzeugbezogene Funktionen strategische Kontrolle behalten, können aber nur dann erfolgreich sein, wenn sie ihre Plattform für andere Anbieter punktuell öffnen. Der Aufbau telematikbasierter Geschäftsmodelle und die Integration in bestehende Unternehmensprozesse werden die Differenzierung treiben und Profitquellen erschließen.

Der Markt ist vielversprechend. Noch haben weltweit nur knapp 1,5 Millionen mittlere bis schwere LKWs eine Telematiklösung mit Datenverbindung an Bord. Im Jahr 2020 werden über fünf Millionen Trucks vernetzt sein. Damit könnte sich das Marktpotenzial von innovativen Telematiklösungen für Trucks auf dann 4,5 Milliarden Euro belaufen.

Hintergrund ist der steigende Kosten- und Wettbewerbsdruck, der Truck-Kunden zur TCO-Reduktion, Effizienzsteigerung und Uptime-Maximierung in immer größer werdenden Flotten zwingt. LKW-Vermieter als stark wachsende Kundengruppe professionalisieren sich und suchen nach neuen Möglichkeiten, Transparenz über die Wirtschaftlichkeit ihrer Flotte zu schaffen sowie Betriebs- und Restwertrisiken zu managen.

IAA 2012: Blickfang der Leitmesse der Nutzfahrzeugbranche lieferte MAN – die futuristische Lkw-Studie Concept S (Foto: MAN)

Die Technologie macht Sprünge. Eine steigende Abdeckung von mobilen Breitbandnetzen (3G) und zunehmende Brandbreiten der Datenübertragung (LTE-Standard) erlauben den flächendeckenden Einsatz von vernetzten, webbasierten Funktionen und Massendaten-Tauglichkeit.

Die Kosten für mobile Datenübertragung, insbesondere Roaming, sinken. Dies macht den Umfang an datenlastigen Funktionalitäten eines vernetzten LKWs für Kunden immer erschwinglicher. Gleichzeitig akzeptieren immer mehr Kunden derartige technische Lösungen. Zudem treiben gesetzliche Regelungen, etwa Anti-Diebstahlvorgaben und Emissionsrichtlinien, die Vernetzung.

Kostenreduktion ist das oberste Ziel für LKW-Kunden. Mit einem Connected Truck lassen sich je nach System monatliche Einsparungen von rund 200 bis 800 Euro realisieren. Damit amortisiert sich Telematik in wenigen Monaten. Winner-Applikationen müssen in hohem Maß Realtime-Informationen berücksichtigen und im Fahrzeug integriert sein. „Grüne“ Funktionen mit Fokus auf Verbrauchs- und CO2-Reduktion werden ebenfalls eine hohe Bedeutung erlangen.

Die Einbeziehung von umfassenden Echtzeitinformationen zur Verkehrslage, Parkplatzverfügbarkeit oder Ad-hoc-Ladungsoptimierung ermöglicht Logistikern Zeit- und Kostenersparnisse in neuer Qualität. Durch Realtime-Interaktionen zwischen Fahrer, Fahrzeug und Flottenmanager lassen sich pro Truck bei gleichzeitiger Fahrer-Incentivierung beispielsweise Spriteinsparungen im zweistelligen Prozentbereich erzielen.

Top- Applikationen sind fahrzeugzentriert. Aussichtsreich sind zum Beispiel Remote-Diagnostics- Funktionen, die laufend den Zustand von Fahrzeugaggregaten überprüfen. OEMs haben bereits vor einer Panne die Möglichkeit einer Ferndiagnose, können Werkstätten in der Nähe vorschlagen und Ersatzteile vorbestellen.

Remote Diagnostics erhöhen die Betriebszeit und verringern die Wartungskosten um bis zu fünf Prozent je Truck. Ebenso wertvoll, vor allem für eine optimale Steuerung der Logistikflüsse, sind alle relevanten Informationen aus dem Fahrzeug rund um die Ladung wie Zustand oder Auslastung.

„Bei Telematik geht es längst nicht mehr um Technologien“, sagt Romed Kelp, Partner bei Oliver Wyman. „Gefordert sind ganzheitliche, kundenorientierte Lösungen und Services. Gewinnen werden OEMs, die Remote Services konsequent als Geschäft verstehen und entsprechend aufbauen.“

Die Herausforderungen für OEMs im Connected-Truck-Geschäft sind jedoch groß. Die Angebote umfassen für sie ungewohnte neue Wertschöpfungsstufen wie Content, Application Development oder Netzwerkintegration. Darüber hinaus haben vernetzte Lösungen deutlich kürzere Innovationszyklen als die Entwicklung einer klassischen LKW-Baureihe. Dies ermöglicht neuen Playern den Markteinstieg. Content-Anbieter wie Google Earth, Netzwerkbetreiber wie T-Mobile oder Drittanbieter kompletter Plattformen wie Masternaut besetzen das Spielfeld. Für OEMs heißt es, die richtige Positionierung hinsichtlich der angebotenen Applikationen, der Plattformstrategie sowie des Geschäftsmodells zu finden.

Entscheidend ist eine führende Position bei fahrzeugbezogenen Applikationen wie Remote Diagnostics. Hier können die Hersteller ihren natürlichen Vorteil, das Fahrzeug bis ins Detail zu verstehen, sowie die Kontrolle über die fahrzeugbezogenen Datenströme gezielt ausspielen und entsprechenden Mehrwert liefern. Dennoch muss das System offen für innovative Applikationen von Drittanbietern sein, also das Gesamtangebot durch intelligentes Partnering mit Content- oder Solution-Providern ergänzt und abgerundet werden.

Der Erfolg des Connected-Truck-Geschäfts von Herstellern ist eng verknüpft mit der Integration in die bestehenden Unternehmensprozesse. Insbesondere bei Remote Diagnostics zeigt sich, wie eng die Verzahnung mit After-Sales-Prozessen, Werkstattdaten und Serviceverträgen sein muss. Dies führt zu höherer Werkstattauslastung, Teileprofit und Kundenzufriedenheit. Doch die Integration in die Unternehmensprozesse hebt die Organisation auf den Prüfstand. Ist Telematik „nur“ Produkt, ein Querschnittsbereich oder

gar eine eigene Profit-Unit, um mit der Innovationsgeschwindigkeit mitzuhalten? Zugleich muss das Gewinnmodell präzise definiert werden. Ausgedient hat das Modell einmaliger Hardwarekosten und Diensteabo. Die Hardware wird künftig nur Enabler sein. „Truck- Hersteller müssen sich jetzt in Position bringen“, sagt Romed Kelp.

„Die Zeit ist reif für innovative Lösungen. Es gilt, Kundenprozesse und segmentspezifische ‚Use Cases‘ zu verstehen, ein schlagkräftiges Angebot zu formen und sich damit frühzeitig im Wettbewerb zu differenzieren. Sonst rollt ein beträchtliches Umsatzpotenzial an den OEMs vorbei.“

Background: Oliver Wyman ist eine international führende Managementberatung mit weltweit 3.000 Mitarbeitern in mehr als 50 Büros in 25 Ländern. Das Unternehmen verbindet ausgeprägte Branchenspezialisierung mit hoher Methodenkompetenz bei Strategieentwicklung, Prozessdesign, Risikomanagement, Organisationsberatung und Führungskräfteentwicklung. Gemeinsam mit Kunden entwirft und realisiert Oliver Wyman nachhaltige Wachstumsstrategien.

Oliver Wyman ist eine hundertprozentige Tochter von Marsh & McLennan Companies (NYSE: MMC), ein globaler Verbund professioneller Dienstleistungsunternehmen, die Kunden Beratung und Lösungen in den Bereichen Strategie, Risiko- und Personalmanagement bieten. Mit weltweit 53.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als zehn Milliarden US-Dollar ist Marsh & McLennan Companies auch Muttergesellschaft von Marsh, Guy Carpenter und Mercer.

Personalmanagement unter Druck

Das Personalmanagement in Unternehmen kann mit dem stärker werdenden Veränderungsdruck der globalen Märkte und Technologien nicht mithalten. Personalabteilungen tun sich schwer damit, merklich zum Unternehmenserfolg beizutragen. Das berichtet BILDUNGaktuell, das führende Online-Portal  für Management, Personalwesen, Aus- und Weiterbildung.

Für 65 % der Unternehmen sind alternative Kanäle wie Jobbörsen im Internet und Social Media heute bereits Standard. Aber auch fortschrittliche Personaler müssen ihre Rolle bei den strategischen Entscheidungen, die die Zukunft ihres Unternehmens betreffen, erst noch zementieren. Das sind zentrale Ergebnisse der neuen Untersuchung „The State of Human Capital 2012“ von The Conference Board und McKinsey & Company.

English: Human Capital Investment Model!!
EHuman Capital Investment Model (Illustration: Wikipedia)

Laut den Studienautoren gehört das Recruiting über die digitalen Medien bereits zu den Standardaufgaben einer Personalabteilung. Gleiches gilt für die Führungskräfte-Entwicklung und die Arbeit an der Arbeitgebermarke: Mehr als 50 % der Unternehmen sind hier bereits aktiv.

Aufholbedarf besteht jedoch bei strategischer ausgerichteten Maßnahmen. Wenige international tätige Unternehmen bieten beispielsweise bisher Betriebsrenten an, die explizit die Dienstjahre honorieren (24 %).

Noch weniger Unternehmen wirken auf Regierungskreise ein, um die Zuwanderung fehlender Fachkräfte aus dem Ausland zu ermöglichen (13 %). Auch kooperieren wenige Firmen mit anderen Branchenvertretern, um die Attraktivität der eigenen Industrie zu erhöhen (9 %).

„Weltweit gilt es, die richtigen Arbeitnehmer für sich zu gewinnen, erfahrenes Personal besser zu entwickeln und emotional zu reaktivieren. Dafür brauchen die Unternehmen zukunftsorientiertere und agilere Personalabteilungen. Wer die Weichen nicht frühzeitig stellt, wird daran scheitern“, sagt Rebecca Ray, Senior Vice President Human Capital von The Conference Board und eine der Studienautorinnen.

Asmus Komm, Partner bei McKinsey in Hamburg ergänzt: „Die erfolgreichsten Unternehmen werden diejenigen sein, die sich den strategischen HR-Themen der Zukunft stellen und neue Wege zum Beispiel im Leistungsmanagement oder bei der Talentförderung einschlagen“. So werde es beispielsweise immer wichtiger, die Mitarbeiter stärker zu segmentieren, um besser auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen zu können.

Schlüsselthema: Strategic Workforce Planning
Langfristig ausgerichtete Personalprozesse gewinnen laut der Studie an Bedeutung. Ein Schlüsselthema ist beispielsweise das „Strategic Workforce Planning“ (Strategische Personalplanung), mit dem der zukünftige Personalbedarf frühzeitig erkannt wird. In Zeiten flexibler Arbeitszeitmodelle werden diese Berechnungen zunehmend komplexer – und wichtiger.

McKinsey-Partner Komm: “HR-Abteilungen müssen den Mehrwert, den sie langfristig leisten, messbar machen und ihr Geschäftsverständnis stärken. Ein Weg ist zum Beispiel, die Personalteams durch Manager aus den Business Lines zu ergänzen. Nur wenn sie die Sprache des Managements sprechen, werden sie auf Dauer erfolgreich sein.“ Ray: „Wer für teure Personalentwicklungsprogramme keinen Business Case vorlegen kann, bekommt auch keine zusätzlichen Ressourcen.“

Die Mitarbeiter erwarten dagegen eine ganz andere Erklärung. „Wenn Unternehmen in schlechten Jahren als erstes auf die Personalbremse treten, fragt sich jeder: Warum sollen wir uns an das Unternehmen binden?“ so Ray. Unternehmen könnten nur dann auf eine engagierte und loyale Belegschaft bauen, wenn sie auf diese Frage eine Antwort fänden: „Sie müssen den Mitarbeitern Wertschätzung zeigen.“

The State of Human Capital 2012
Die Untersuchung „The State of Human Capital 2012” identifiziert die wichtigsten Handlungsfelder, mit denen Human Resources Management einen bedeutsamen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten kann und zeigt kurz- und langfristige Perspektiven auf.

Die aktuelle Ausgabe des eMagazins BILDUNGaktuell können Sie hier herunterladen
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Der Forschungsbericht stützt sich auf die Aussagen von 517 internationalen Führungskräften, die Arbeitsergebnisse von 18 Fokusgruppen und die Auswertung von über 100 wissenschaftlichen Quellen. Der Forschungsbericht kann auf der Website BILDUNGaktuell heruntergeladen werden.