Schlagwort-Archive: IT

Fortbildung: Mobile Endgeräte als Lernhelfer

Touchpad
Ob Smartphone, Touchpad, Netbook, iPad, iPhone oder Notebook: Weiterbildung erobert die neuen Technologien (Photo: yum9me)

Immer mehr Personalverantwortliche setzen in der beruflichen Qualifizierung auf Smartphone, Touchpad, Netbook oder Notebook. Dies geht aus der aktuellen TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2013“ hervor. Fortbildung: Mobile Endgeräte als Lernhelfer weiterlesen

Airport Security: Neue Technologien sorgen für globales Wachstum

Markt bewegt sich weg von arbeitsintensiven Aktivitäten hin zu zunehmend technologischen Herangehensweisen

Dubai-Airport
Eine aktuelle Studie setzt sich mit der globalen Flughafensicherheit auseinander und weist auf Wachstumspotenziale hin

Flughafensicherheit ist und bleibt eine Priorität für einzelne Länder und die Völkergemeinschaft. Eine Zunahme des globalen Flugverkehrs im letzten Jahrzehnt hat das Wachstum der Sicherheitsindustrie gefördert. Dieser Trend wird durch die anhaltende Bedrohung terroristischer und krimineller Anschläge sowie neue regionale Sicherheitsrichtlinien noch gestärkt. Airport Security: Neue Technologien sorgen für globales Wachstum weiterlesen

Mobile Banking kommt in Österreich an

Smartphones, iPhones, iPads und Tablets sind nützliche Helferleins im Alltag

Image representing iPad as depicted in CrunchBase

Die Österreicher sind mit Mobile Banking bestens vertraut – 94 Prozent haben davon schon gehört. Und sie nutzen bereits sehr häufig die unterschiedlichsten Möglichkeiten ihre Bankgeschäfte mit dem Smartphone, iPhone oder Tablet wie dem iPad online zu erledigen.

Die wichtigsten Features für sie sind dabei die Abfrage des aktuellen Kontostandes (90Prozent) und Überweisungen (54Prozent). Aber auch zur Informationssuche z.B. Standortabfrage des nächsten Bankomaten oder der nächsten Filiale wird Mobile Banking häufig genutzt.

Am häufigsten finden Transaktionen oder die Informationssuche direkt auf der mobilen Homepage des Bankinstitutes statt. Geringfügig weniger User verwenden dazu eine App auf dem Smartphone oder dem Tablet.

Image representing iPhone as depicted in Crunc...
Mit dem iPhone durch den Alltagsdschungel (Foto: CrunchBase)

Die Häufigkeit der Nutzung von Smartphones oder Tablets bei Überweisungen ist bei Mobile Banking Usern schon sehr stark ausgeprägt. So tätigen 80 Prozent Überweisungen per Mobile Banking und jeder Fünfte führt alle Transaktionen mit dem Smartphone oder Tablet durch.

Die Zufriedenheit der User mit dem Angebot ihrer jeweiligen Bank bewegt sich auf sehr hohem Niveau, so sind im Durchschnitt drei Viertel der Befragten mit dem Angebot entweder zufrieden oder sehr zufrieden und auch die Weiterempfehlungsrate ist stark ausgeprägt.

Gründe für die Nichtnutzung des Mobile Banking Angebotes ist die Befürchtung der mangelnden Sicherheit. „Jeder dritte Non-User befürchtet Sicherheitsprobleme bei der Anwendung auf dem Smartphone oder Tablet bzw. bei der Übertragung der Daten“, weiß Christina Praßdorf, Finanzexpertin der GfK Austria.

Rund jeder Zehnte gibt an Mobile Banking nicht zu verwenden, weil er die herkömmliche Art der Überweisung bevorzugt: im direkten Kontakt mit dem Bankberater im Institut vor Ort.

Backgroundinfo: GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Seine mehr als 11.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt GfK auf permanente Innovation und intelligente Lösungen. So liefert GfK in über 100 Ländern das Wissen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2011 betrug der Umsatz von GfK 1,37 Milliarden Euro.

Businesshotels effizient buchen

Ob in Dubai, Berlin oder Shanghai: Bei Hotelbuchung sollten kostenbewusste Unternehmen auf professionelles Travel Management setzen, um so bei Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter Zeit und vor allem Geld zu sparen (Foto:

Bei der Buchung von Business-Flügen vertrauen heute viele Unternehmen und Konzerne  auf das Know-how erfahrener Spezialisten. Dabei lohnt es sich, möglichst alle Geschäftsreiseleistungen (Flüge, Mietwägen, Hotels etc.) aus einer Hand zu beziehen.

Das unterstützt vor allem die Prozess-Optimierung, erleichtert das interne Controlling, schafft über konsolidierte Reporting-Da-ten noch bessere Voraussetzungen für zielführende Verhandlungen mit Leistungsträgern, spart Ressourcen, Zeit und Geld. Hier einige Vorteile für Hotelbuchungen mit dem  Travel Management-Profi FCm Travel Solutions:

  • Mehr als 300.000 Hotels können weltweit in jeder Preisklasse und Kategorie – darunter auch sehr viele Individual-Hotels ausgewählt werden.
  • Unterschiedliche Buchungswege stehen dem User dabei im Internet offen (DER-hotel.com, das GDS-System etc.).
  • Über gemeinsame Buchung von Flügen und Hotels werden Aufwand und Zeit gespart.
  • Die Unternehmen profitieren von optimaler Kostenübersicht ih-rer Geschäftsreisen in Form von konsolidierten FCm-Reports für alle im GDS-System gebuchten Leistungen (Flüge, Hotels etc.).
  • Die komplette Reiseplan-Darstellung ist stets parat – über den „FCm Mobile Assistant“ auch unterwegs.
  • Durch den zentralen Buchungsweg behalten Geschäftsreisende und ihr Unternehmen den Überblick – auch bei Umbuchung oder Stornierung.
  • Und die Nutzer können der Service-Qualität von FCm Travel Solutions auch bei Umbuchungen oder Stornos vertrauen, denn diese tätigt vorbehaltlich der Buchungs-Bestimmungen das kompetente Service-Team. Ein E-Mail genügt. <–––

Airplus: Connection mit Hotelplattform

Jetzt können Geschäftsreisende ihr Hotel auf der Plattform CRC buch und mit Airplus abrechnen. Zum Beispiel das neue „Ramada Encore Vienna City Center“ mit 122 klimatisierten, modernen Zimmer für anspruchsvolle Business Traveler (Foto: Ramada Encore)

Die Hotelbuchungsplattform für Geschäftsreisende Corporate Rates Club (CRC) ist ab sofort in das Online-Buchungssystem cytric des renommierten Software-Entwicklers i:FAO integriert. Mit dieser Innovation ist der CRC weltweit der erste und einzige Anbieter, der Hotelbuchungen in Kombination mit der Airplus-Abrechnungsfunktion über cytric einbindet.

Damit ist es cytric-Nutzern erstmals möglich, zur Online-Buchung von Übernachtungsleistungen auf das weltweite CRC-Hotelportfolio zuzugreifen und gleichzeitig den zentralen Airplus Company Account zu nutzen.

Durch das integrierte Buchungs- und Abrechnungssystem können sowohl Prozesskosten sowie Übernachtungskosten pro Zimmer für cytric-Nutzer, die durch die neue Anbindung erstmals auf das CRC-Hotelportfolio zugreifen, nachweislich erheblich reduziert werden. Zudem haben die Nutzer jetzt die Möglichkeit, neben Flug, Bahn und Mietwagen auch Hotels über ein einziges Portal zu buchen und alle geschäftsreiserelevanten Buchungen über eine zentrale Firmenkreditkarte abzurechnen.

Außerdem erhält das Unternehmen neben allen Buchungsdaten auch ausführliche Zusatzinformationen, die bisher nur bei Flug-, Bahn- und Autovermieterleistungen verfügbar waren wie Kostenstelle, Personalkennziffer oder Projektnummer des Reisenden.

Der Firmenreisende profitiert davon, dass sämtliche im Buchungsprozess entstandenen Reisekosten zentral erfasst und nicht mehr aus der eigenen Tasche vorgelegt werden. Mit dieser trendgerechten Buchungs- und Zahlungsmöglichkeit übernimmt der CRC im Hotelsektor eine Vorreiterrolle und transferiert die Vorteile nun auch auf cytric.

Erster Nutzer der Schnittstelle von cytric und dem CRC ist die NTT DATA Deutschland GmbH mit circa 1.500 Mitarbeitern. „Durch die Integration von cytric in die SAP-Reisekostenabrechnung des Unternehmens werden die Prozesse bei NTT DATA Deutschland deutlich verschlankt“, stellt Airplus-Verkaufsdirektor Michael Fürer die Vorteile der CRC-Integration bei cytric heraus und erklärt weiter:

„Bei jeder cytric-Buchung wird nun automatisch ein Beleg erzeugt, der über eine Schnittstelle zu Airplus mit den entsprechenden Transaktionsdaten der Airplus-Kreditkarte angereichert und nach Abgleich mit der Buchung tagesaktuell in der SAP Reisekostenabrechnung ausgewiesen wird.“

„Unsere Kunden profitieren von dem ganzheitlichen Ansatz unserer Kooperation mit dem CRC und können jetzt nach dem One-Stop-Shop-Prinzip alle Geschäftsreiseleistungen wie Flug, Bahn, Mietwagen und Hotels in einem System buchen und abrechnen“, freut sich Christian Rosenbaum, Manager Strategic Relations bei cytric-Anbieter i:FAO, über die neue Synergie.

IT-Sicherheit: Schwere Mängel in Unternehmen

Erst wenn Daten verschwinden, denken viele Unternehmer dann an Datensicherheit (Foto: Archiv/Photodisc)

Bereits ein Drittel der Beschäftigten hat über private Geräte Zugriff auf wichtige firmeninterne Daten, jedoch mehr als die Hälfte dieser Geräte sind nicht von der IT-Sicherheit erfasst. Für die heimischen Unternehmen entsteht dadurch ein großes Sicherheitsrisiko, so das Ergebnis einer von Cisco durchgeführten Studie mit 300 Unternehmen. Dass für die möglichen Schäden die Geschäftsführer haften, ist in den Unternehmen weitgehend unbekannt. Trotzdem ist die Mehrheit der Geschäftsführer auch der Meinung, dass Österreichs Unternehmen Aufholbedarf bei der IT-Sicherheit haben.

Sicherheits-Bedrohungen, wie etwa Trojaner oder Computerviren, sind nahezu allen Führungskräften bekannt (96 %), doch weiß mehr als ein Drittel der Befragten (38 %) nur wenig oder gar nicht Bescheid, ob ihr Unternehmen davor geschützt ist. Der Schaden aufgrund eines mangelnden IT-Schutzes kann sogar existenzbedrohende Ausmaße annehmen: 42 Prozent der Unternehmen hatten dadurch bereits Systemausfälle. Für etwa ein Drittel der befragten Unternehmen (34 %) könnte ein Schaden, der durch eine IT-Sicherheitslücke entsteht, sehr hoch ausfallen, für jeden Zehnten (9 %) könnte das sogar die Existenz des Unternehmens gefährden. Dabei weiß mehr als die Hälfte (58 %) der befragten Geschäftsführer nicht, dass sie auch rechtlich für mangelnde IT-Sicherheit in ihrem Unternehmen haften.

Achim Kaspar, General Manager Cisco Austria: „Zu geringes Bewusstsein für möglichen Schaden. Unternehmer befassen sich mehrheitlich nicht einmal mit den Haftungsfragen“ (Foto: Cisco/Sarah-Maria Kölb

Achim Kaspar, General Manager Cisco Austria: „Die Zahl der Ausfälle zeigt, wie unzureichend viele heimische Unternehmen gegen Sicherheits-Bedrohungen gerüstet sind. Wir sehen auch ein zu geringes Bewusstsein für den möglichen Schaden. Die Unternehmer befassen sich mehrheitlich nicht einmal mit den Haftungsfragen.“

Die Umfrage unter 300 heimischen Unternehmern zeigt, dass zunehmend private Geräte in der Arbeit benutzt werden – jedes dritte Unternehmen (33 %) ermöglicht „Bring-Your-Own-Device“ – Mitarbeiter können private mobile Geräte, wie z. B. ein Smartphone oder einen Tablet-PC nutzen, um auf firmeninterne Daten zuzugreifen.

Mehr als die Hälfte dieser Geräte (56 %) ist jedoch nicht in das IT-Sicherheitssystem des Unternehmens eingebunden. Auch gibt es bei der Nutzung von Internet-Medien kein Sicherheitsbewusstsein: Etwa zwei Drittel (68 %) der heimischen Unternehmen haben keine Richtlinien für die Nutzung von sozialen Medien. Etwa die Hälfte der befragten Führungskräfte (47 %) ist der Meinung, dass Österreichs Unternehmen einen großen Aufholbedarf bei der IT-Sicherheit haben.

Das bestätigt auch Karl Kapsch, COO des österreichischen Telekommunikations-Unternehmens Kapsch Group: „Sicherheit ist eines der wichtigsten Themen für sämtliche Bereiche der IT- und Telekommunikation. Während große Provider und Systembetreiber große Anstrengungen unternehmen, state-of-the-art Security-Maßstäbe anzulegen, weisen kleinere Unternehmen oft Lücken auf. Wer sich zu wenig um die Sicherheit seiner Anwendungen und Daten kümmert, gefährdet nicht nur sein eigenes Business, sondern stellt auch ein Risiko für das Gesamtsystem dar.“ (Quelle: Cisco/monitor.at)

Connected Trucks: Die Zeit ist reif

Drei von fünf neu verkauften LKWs werden mit Telematiklösung ausgeliefert (Foto: MAN)

In 2020 werden weltweit mehr als drei von fünf neu verkauften LKWs mit Telematiklösung ausgeliefert. Damit sind Connected Trucks auf internationalen Verkehrsadern künftig nicht mehr wegzudenken. Haupttreiber sind steigende Kundenerwartungen, vor allem hinsichtlich Kosteneinsparungen, sowie größere Bandbreiten. Applikationen müssen deutlich zur Kostensenkung beitragen. Dabei sind Verbrauchs- und Downtime-Reduktion die größten Hebel.

Der Wettbewerb ist intensiv – neben OEMs spielen zahlreiche Player aus anderen Branchen mit. In der Folge werden Truck-Hersteller zwar insbesondere über fahrzeugbezogene Funktionen strategische Kontrolle behalten, können aber nur dann erfolgreich sein, wenn sie ihre Plattform für andere Anbieter punktuell öffnen. Der Aufbau telematikbasierter Geschäftsmodelle und die Integration in bestehende Unternehmensprozesse werden die Differenzierung treiben und Profitquellen erschließen.

Der Markt ist vielversprechend. Noch haben weltweit nur knapp 1,5 Millionen mittlere bis schwere LKWs eine Telematiklösung mit Datenverbindung an Bord. Im Jahr 2020 werden über fünf Millionen Trucks vernetzt sein. Damit könnte sich das Marktpotenzial von innovativen Telematiklösungen für Trucks auf dann 4,5 Milliarden Euro belaufen.

Hintergrund ist der steigende Kosten- und Wettbewerbsdruck, der Truck-Kunden zur TCO-Reduktion, Effizienzsteigerung und Uptime-Maximierung in immer größer werdenden Flotten zwingt. LKW-Vermieter als stark wachsende Kundengruppe professionalisieren sich und suchen nach neuen Möglichkeiten, Transparenz über die Wirtschaftlichkeit ihrer Flotte zu schaffen sowie Betriebs- und Restwertrisiken zu managen.

IAA 2012: Blickfang der Leitmesse der Nutzfahrzeugbranche lieferte MAN – die futuristische Lkw-Studie Concept S (Foto: MAN)

Die Technologie macht Sprünge. Eine steigende Abdeckung von mobilen Breitbandnetzen (3G) und zunehmende Brandbreiten der Datenübertragung (LTE-Standard) erlauben den flächendeckenden Einsatz von vernetzten, webbasierten Funktionen und Massendaten-Tauglichkeit.

Die Kosten für mobile Datenübertragung, insbesondere Roaming, sinken. Dies macht den Umfang an datenlastigen Funktionalitäten eines vernetzten LKWs für Kunden immer erschwinglicher. Gleichzeitig akzeptieren immer mehr Kunden derartige technische Lösungen. Zudem treiben gesetzliche Regelungen, etwa Anti-Diebstahlvorgaben und Emissionsrichtlinien, die Vernetzung.

Kostenreduktion ist das oberste Ziel für LKW-Kunden. Mit einem Connected Truck lassen sich je nach System monatliche Einsparungen von rund 200 bis 800 Euro realisieren. Damit amortisiert sich Telematik in wenigen Monaten. Winner-Applikationen müssen in hohem Maß Realtime-Informationen berücksichtigen und im Fahrzeug integriert sein. „Grüne“ Funktionen mit Fokus auf Verbrauchs- und CO2-Reduktion werden ebenfalls eine hohe Bedeutung erlangen.

Die Einbeziehung von umfassenden Echtzeitinformationen zur Verkehrslage, Parkplatzverfügbarkeit oder Ad-hoc-Ladungsoptimierung ermöglicht Logistikern Zeit- und Kostenersparnisse in neuer Qualität. Durch Realtime-Interaktionen zwischen Fahrer, Fahrzeug und Flottenmanager lassen sich pro Truck bei gleichzeitiger Fahrer-Incentivierung beispielsweise Spriteinsparungen im zweistelligen Prozentbereich erzielen.

Top- Applikationen sind fahrzeugzentriert. Aussichtsreich sind zum Beispiel Remote-Diagnostics- Funktionen, die laufend den Zustand von Fahrzeugaggregaten überprüfen. OEMs haben bereits vor einer Panne die Möglichkeit einer Ferndiagnose, können Werkstätten in der Nähe vorschlagen und Ersatzteile vorbestellen.

Remote Diagnostics erhöhen die Betriebszeit und verringern die Wartungskosten um bis zu fünf Prozent je Truck. Ebenso wertvoll, vor allem für eine optimale Steuerung der Logistikflüsse, sind alle relevanten Informationen aus dem Fahrzeug rund um die Ladung wie Zustand oder Auslastung.

„Bei Telematik geht es längst nicht mehr um Technologien“, sagt Romed Kelp, Partner bei Oliver Wyman. „Gefordert sind ganzheitliche, kundenorientierte Lösungen und Services. Gewinnen werden OEMs, die Remote Services konsequent als Geschäft verstehen und entsprechend aufbauen.“

Die Herausforderungen für OEMs im Connected-Truck-Geschäft sind jedoch groß. Die Angebote umfassen für sie ungewohnte neue Wertschöpfungsstufen wie Content, Application Development oder Netzwerkintegration. Darüber hinaus haben vernetzte Lösungen deutlich kürzere Innovationszyklen als die Entwicklung einer klassischen LKW-Baureihe. Dies ermöglicht neuen Playern den Markteinstieg. Content-Anbieter wie Google Earth, Netzwerkbetreiber wie T-Mobile oder Drittanbieter kompletter Plattformen wie Masternaut besetzen das Spielfeld. Für OEMs heißt es, die richtige Positionierung hinsichtlich der angebotenen Applikationen, der Plattformstrategie sowie des Geschäftsmodells zu finden.

Entscheidend ist eine führende Position bei fahrzeugbezogenen Applikationen wie Remote Diagnostics. Hier können die Hersteller ihren natürlichen Vorteil, das Fahrzeug bis ins Detail zu verstehen, sowie die Kontrolle über die fahrzeugbezogenen Datenströme gezielt ausspielen und entsprechenden Mehrwert liefern. Dennoch muss das System offen für innovative Applikationen von Drittanbietern sein, also das Gesamtangebot durch intelligentes Partnering mit Content- oder Solution-Providern ergänzt und abgerundet werden.

Der Erfolg des Connected-Truck-Geschäfts von Herstellern ist eng verknüpft mit der Integration in die bestehenden Unternehmensprozesse. Insbesondere bei Remote Diagnostics zeigt sich, wie eng die Verzahnung mit After-Sales-Prozessen, Werkstattdaten und Serviceverträgen sein muss. Dies führt zu höherer Werkstattauslastung, Teileprofit und Kundenzufriedenheit. Doch die Integration in die Unternehmensprozesse hebt die Organisation auf den Prüfstand. Ist Telematik „nur“ Produkt, ein Querschnittsbereich oder

gar eine eigene Profit-Unit, um mit der Innovationsgeschwindigkeit mitzuhalten? Zugleich muss das Gewinnmodell präzise definiert werden. Ausgedient hat das Modell einmaliger Hardwarekosten und Diensteabo. Die Hardware wird künftig nur Enabler sein. „Truck- Hersteller müssen sich jetzt in Position bringen“, sagt Romed Kelp.

„Die Zeit ist reif für innovative Lösungen. Es gilt, Kundenprozesse und segmentspezifische ‚Use Cases‘ zu verstehen, ein schlagkräftiges Angebot zu formen und sich damit frühzeitig im Wettbewerb zu differenzieren. Sonst rollt ein beträchtliches Umsatzpotenzial an den OEMs vorbei.“

Background: Oliver Wyman ist eine international führende Managementberatung mit weltweit 3.000 Mitarbeitern in mehr als 50 Büros in 25 Ländern. Das Unternehmen verbindet ausgeprägte Branchenspezialisierung mit hoher Methodenkompetenz bei Strategieentwicklung, Prozessdesign, Risikomanagement, Organisationsberatung und Führungskräfteentwicklung. Gemeinsam mit Kunden entwirft und realisiert Oliver Wyman nachhaltige Wachstumsstrategien.

Oliver Wyman ist eine hundertprozentige Tochter von Marsh & McLennan Companies (NYSE: MMC), ein globaler Verbund professioneller Dienstleistungsunternehmen, die Kunden Beratung und Lösungen in den Bereichen Strategie, Risiko- und Personalmanagement bieten. Mit weltweit 53.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als zehn Milliarden US-Dollar ist Marsh & McLennan Companies auch Muttergesellschaft von Marsh, Guy Carpenter und Mercer.