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Digitalisierung bringt 68 Milliarden Euro

Die Studie „The Next Wave of Digitization – Setting Your Direction, Building Your Capabilities” von Booz & Company zeigt, wie mit dem Wandel der Technologie-, Internet- und Telekommunikationsindustrie hin zur vollständigen Digitalisierung branchenübergreifend komplett neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungssysteme entstehen.

Stetig wachsende Datenübertragungsraten und die hohe Innovationstaktung bei mobilen Endgeräten beschleunigen den Wandel, dem sich schon heute kein Unternehmen mehr entziehen kann.

Damit wächst auch die Nachfrage nach Technologiekompetenz, Kommunikationsdiensten und digitaler Innovation weiter: Schon 2015 werden Unternehmen 30 bis 40 Prozent ihrer IT- und Kommunikationsinvestitionen ür Digitalisierung aufbringen.

Im deutschsprachigen Raum entspricht das einem Marktvolumen von rund 68 Miliarden Euro, von denen etwa 2,5 Milliarden Euro auf Österreich entfallen. Mehr IT-News und Backgroundthemen gibt es auf der Webseite des Magazins Monitor. (Quelle: Booz & Company; GeKa)

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Wien: Gratis-Internet am Naschmarkt

Am Wiener Naschmarkt gibt es künftig einen kostenlosen mobilen Internetzugang. Das WiFi-Netz „free & fast“ kann mit jedem Notebook oder Smartphone mit eingebautem WLAN-Anschluss genutzt werden.

Die Infrastruktur wird von 123people zur Verfügung gestellt. Das Webunternehmen hat sein Büro mit rund 40 Mitarbeitern direkt am Naschmarkt. Das WiFi-Netz „free & fast“ ist laut Anbieter einfach zu nutzen. Der User muss auf seinem Smartphone, Notebook oder iPad lediglich das WLAN aktivieren. Im Auswahlmenü wird ihm daraufhin das 123people-Netzwerk angezeigt. Nach dem Auswählen muss man nur noch die AGBs akzeptieren und schon surft man superschnell und kostenlos durchs Internet.

Laut Bernhard Hoetzl, Chief Marketing Officer der 123people Internetservices GmbH, die im Web eine weltweite Personensuchmaschine betreibt, hat man bei der Lösung auch an sich selbst gedacht: „Die vielen Restaurants und Bars sind tägliches Ziel der 123people-Mitarbeiter – sei es für ein Frühstücksmeeting, zum Mittagessen oder zum Relaxen nach getaner Arbeit. Uns alle hat aber immer gestört, dass es am Naschmarkt keine ordentliche WiFi-Infrastruktur gab.“

Ursprünglich wollte das Unternehmen den Zugang nur den eigenen Mitarbeitern ermöglichen. „Jetzt stellen wir den Zugang jedem gratis zur Verfügung – aus der Überzeugung heraus, dass ein schneller und kostenloser Internetzugang mittlerweile zu einem infrastrukturellen Grundbedürfnis geworden ist“, so Hoetzl. Mehr über Computer, Internet und EDV gibt es im Magazin Monitor.

Auch im Wiener Stadtpark können Surfer kostenlos ins WLAN-Netz. Und demnächst wird gleichfalls das Surfen im Wiener Prater Realität. DOch es gibt noch immer zu wenig Hot Spots – zum Beispiel bei den Endstationen der U-Bahnlinien. (Quelle: 123people; GeKa)

Internet: Salzburg Airport mit neuer Website

Der Salzburger Flughafen hat eine moderne Homepage online gestellt, wo Informationen rund um den Salzburger Leitbetrieb transparent für internationale Gäste aufbereitet sind.

„Um den heutigen Qualitätsansprüchen von internationalen Fluggästen gerecht zu werden wurde auch im Bereich der Online-Kommunikationsmitteln mit der neuen Homepage am Salzburg Airport ein Quantensprung absolviert. Die Dienstleistung am Kunden beginnt nicht erst mit dem Eintreffen am Flughafen, schon vor Start oder Landung am Salzburg Airport kann sich jeder über den Salzburg Airport W. A. Mozart genauestens informieren“, freut sich Flughafen-Geschäftsführer Roland Hermann.

Neben umfassenden Informationen in Deutsch und Englisch verfügt die neue Homepage auch über eine vereinfachte, klar übersichtliche Navigationsstruktur. Zusätzlich wurden viele neue und nützliche Tools integriert. Auf der Startseite findet man ergänzend zu den aktuellen Ankünften & Abflügen und News eine Destinationskarte mit anklickbaren Zielen, eine verbesserte Suchfunktion, ein Stichwortverzeichnis von A bis Z und eine Tag-Cloud mit häufig gesuchten Suchausdrücken.

„Zu unseren Kunden gehören neben den Passagieren natürlich auch Airlines,  Piloten und Konzessionäre. Neu auf der Website findet diese Kundensparte Formulare für Anfragen in Bezug auf Handling und Flugzeugparkflächen. Somit können rasche und effiziente Serviceleistungen am Salzburger Flughafen schon online gebucht werden“, so Flughafen-Geschäftsführer Karl Heinz Bohl. (Quelle: Salzburg Airport; GeKa)

Charisma kann man lernen

Tipps und Tricks von Gabi Joham und Pepi Adelmann, wie Sie noch mehr aus Ihrer Persönlichkeit herausholen.

Es geht oftmals darum, nicht nur zu denken, sondern zu machen. Wenn Sie etwas verbessern oder verändern wollen, dann probieren Sie das Neue bitte. Und zwar mehrmals.

Sich in Bewegung zu setzen, tatkräftig zu sein, für eine Sache einzustehen, neugierig zu sein und sich wahrhaftig zu interessieren — auch für andere Menschen — etwas zu wollen und bei seinem Tun ein Profi zu werden.

Dazu ist es natürlich nötig, sich selbst gut zu kennen, sich zu mögen, sich anzunehmen wie man ist, mit seinen Stärken und Schwächen und dem Mut, an sich selbst zu arbeiten und Feedback zu empfangen, damit die Verbindung des eigenen Handelns mit der Umwelt stattfinden kann.

Der zweite Tipp für mehr Ausstrahlung: Seine Einzigartigkeit unter allen Menschen anzunehmen und diese zur Verfügung zu stellen. In dieser Einzigartigkeit liegt auch die Chance, den Sinn des eigenen Lebens zu erkennen, da liegt es auch gleich auf der Hand, dafür dankbar zu sein.

Mit diesen Grundlagen geht es daran, sich selbst und seine Gefühle authentisch zum Ausdruck zu bringen. Es geht um die Verpackung des jeweils zu transportierenden Inhalts. Diesen sehen wir als wertvolles Gut, das unbeschadet und nutzbringend beim Empfänger ankommen soll. Im Hintergrund geht es darum, sich neu in seinen Selbstverständnissen zu entdecken.

Was braucht es um wirksam zu kommunizieren oder vorzutragen?
  • Ehrlichkeit oder innere Überzeugung, damit das Gesagte mit dem beim Empfänger entstehenden Gesamtbild übereinstimmt.
  • Wertschätzung für den Empfänger der Nachricht. Dazu gehört auch nachzufragen, ob alles verstanden wurde und sich selbst fragen zu lassen. Wer gefragt wird, der hat Aufmerksamkeit und damit die bessere Chance, sich verständlich zu machen.
  • Den Mut, sich kurz zu halten, sich interessant auszudrücken, seinen Körper sprechen zu lassen, etwas aufzuzeichnen oder herzuzeigen. Zuhörer sind vor allem Zuseher.
  • Struktur, die es dem Zuhörer erleichtert, den Inhalt in appetitlichen Happen konsumieren zu können. Es gibt nichts Angenehmeres für den Empfänger einer Nachricht, als diese verstanden zu haben und richtig reagieren zu können.

Authentisch vorzutragen kann jede Person lernen. Am einfachsten ist es für die Begabten — für jene, die Charisma besitzen (Charisma heißt aus dem Griechischen übersetzt: Gnadengabe der Götter). Jene, die ehrlich, wertschätzend, mutig und strukturiert ans Werk gehen, haben es am „zweitleichtesten“ und für alle anderen gilt, sich noch besser vorzubereiten. […]

Neugierig auf den kompletten Artikel von Gabi Joham und Pepi Adelmann?
Die ganze Story lesen Sie in der Ausgabe des eMagazins BILDUNGaktuell (07/2011)

(c) BILDUNGaktuell

Abgesang auf einen Alt-Nazi

Eigenartig, eigenartig: Da stirbt der „Doyen der Neonazi-Szene in Österreich und Deutschland“ (sic!) und die Steiermark-Online-Redaktion des öffentlich-rechtlichen Meinungsmonopols ORF widmet dem Tod des „Untersturmführers der ersten Waffen-SS-Division“ mehr als 35 Zeilen im Internet – sozusagen als einen Quasi-Nachruf in einem informativen Nachrichtenkleid.

Aufstand im Warschauer Ghetto – Fotografie von Jürgen Stroop. Aus dem Stroop-Bericht von 1943 an Heinrich Himmler von Mai 1943. Die originale Bildunterschrift lautet „Mit Gewalt aus Bunkern hervorgeholt“. Es ist eines der bekanntesten Fotos aus dem zweiten Weltkrieg. Erstmals veröffentlicht in „Sprawozdanie Juergena Stroopa“ (1948) von Stanisław Piotrowski

Hallo, hallo, haben wir wirklich nichts anderes, nichts besseres zu berichten? Trauert da vielleicht jemand um die „Integrationsfigur des Rechtsextremismus“? Weint jemand dem Altnazi nach? Wäre es nicht zeitgeschichtlich wesentlich wichtiger, über den Tod der letzten Überlebenden des Holocaust zu informieren?

Der Abgang der „grauen Eminenz der deutsch-österreichischen Neonazi-Szene“, so das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), ist in Anbetracht der Vergangenheit dieses Mannes nicht einmal eine Marginale wert. Wem also nützt dieser Abgesang? Ist der Tod eines Unverbesserlichen wirklich vermeldenswert und noch dazu in dieser Breite? Oder gibt es da vielleicht noch braune Flecken in der grünen Mark?

Warten wir mal ab, wer zum Begräbnis antanzt, welcher Rechte die Rechte zum letzten Gruß erhebt. Vielleicht schickt die Steiermark-Redaktion des ORF auch einen Kranz? Wer weiß, wer weiß.
GeKa