Schlagwort-Archive: Human Resources Management

Wie Sie als Arbeitgeber in der Öffentlichkeit kommunizieren

Mit dem Team richtig kommunizieren
Alles kann man lernen, auch wie man als verantwortlicher Personalchef intern und extern kommuniziert, und so das Image, die Glaubwürdigkeit und die Kompetenz des Unternehmen in der öffentlichen Meinung optimiert
Im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte wächst für Unternehmen die Notwendigkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Im Workshop lernen Sie, Erfolgsstorys zielgruppengerecht Wie Sie als Arbeitgeber in der Öffentlichkeit kommunizieren weiterlesen

Fortbildung: Mobile Endgeräte als Lernhelfer

Touchpad
Ob Smartphone, Touchpad, Netbook, iPad, iPhone oder Notebook: Weiterbildung erobert die neuen Technologien (Photo: yum9me)

Immer mehr Personalverantwortliche setzen in der beruflichen Qualifizierung auf Smartphone, Touchpad, Netbook oder Notebook. Dies geht aus der aktuellen TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2013“ hervor. Fortbildung: Mobile Endgeräte als Lernhelfer weiterlesen

Social Media und Bewerbung

Social Media Icons
Social Media Icons: Die Auswahl ist groß, aber bei Bewerbungen spielen die sozialen Netzwerke nicht jene Rolle, die sich so mancher Bewerber erhofft. Personalchefs haben andere Präferenzen (Graphik: Vector Social Media Icons/wphub.com)

Wie sich Job-Bewerber in sozialen Netzwerken wie facebook oder Xing präsentieren, ist für die Mitarbeiterauswahl – zumindest in Deutschland – noch ohne große Bedeutung. Das hat eine Umfrage der Personalberatung Personal Total AG, an der sich rund 250 Verantwortliche aus dem Human Resource Management beteiligt haben, ergeben.

93 Prozent der Personaler geben an, die Darstellung des Bewerbers im Web sei für ihre Einschätzung „unwichtig“ oder „weniger wichtig“. Bei der spezifischen Präsenz in sozialen Netz­werken liegt dieser Wert mit  91 Prozent ähnlich hoch. Zum Vergleich: Das Anschreiben einer Bewerbung wird nur von ein Prozent als „unwichtig“ bewertet, 80 Prozent finden es „wichtig“ für die Bewerber­auswahl.

Entsprechend selten prüfen Personaler, wie sich Bewerber online präsentieren: Nur sieben Prozent geben an, dass sie sich häufig im Web über Kandidaten infor­mieren; 47 Prozent verzich­ten komplett darauf, das Web-Profil von Kandidaten zu ana­lysieren. Eine Recherche in sozialen Netz­werken ist sogar noch weniger üblich: Lediglich fünf Prozent geben an, häufig auf Social-Media-Plattformen nach Informationen über Bewerber zu suchen.

„Die Umfrage zeigt, dass die Personalverantwortlichen bei der Bewerberauswahl spezifischere Kriterien und Informationen wie Arbeitsproben oder den Lebenslauf in den Vordergrund stellen. Auch wenn häufig nicht gezielt danach gesucht wird, kann im Einzelfall das Social-Media-Profil eines Kandidaten dennoch den Ausschlag geben. Der Ratschlag, keine zu persönlichen oder unpassenden Informationen öffentlich zu machen, bleibt also weiter gültig“, erläutert Personal Total-Vorstand Armin Betz.

„Auf der anderen Seite bietet beispielsweise ein gut aufgemachtes und mit interessantem Inhalt gefülltes Fach-Blog die Möglichkeit, das eigene Know-how zu zeigen und sich damit nach und nach im beruflichen Umfeld bekannt zu machen – ein Aspekt, der für die Karriere wichtig sein kann“, sagt Armin Betz.

Personal Total ist mit über 30 Standorten und mehr als 100 Beratern eine der führenden Personalberatungen in Deutschland, ebenfalls in Österreich und durch einen Kooperationspartner in der Schweiz vertreten. Dies gewährleistet eine überregionale Betreuung, bei Bedarf aber auch die örtliche Nähe zu den Kunden. (Quelle: Personal Total AG, Index)

Die Chancen in einer nicht perfekten Welt

Die Führung der Zukunft ist energetisch geprägt. Alternativen gibt es nicht. Sagt der Managementberater Bernd Remmers in seinem Buch Winning Ways

Buchautor Bernd Remmers
Autor Bernd Remmers plädiert in seinem Buch „WInning Way“ für ein dreidimensionales Denken und Handeln (Foto: Hanser Verlag)

Eine Eigenschaft des Gewinnens ist es, in jeder Situation etwas zu unternehmen und nicht zu unterlassen. Diese unternehmerische Grundhaltung ist geprägt durch die Neugierde, sich ständig zu verbessern und sich neue Fähigkeiten anzueignen.

Mit dem Fokus auf der intelligenten Umsetzung von Projekten und strategischen Initiativen braucht es die erfolgreiche Führungskraft in der imperfekten Welt als Kontextmanager. Er kann Kontexte in der Dreidimensionalität „See – Do – Get“ (SDG) wahrnehmen.

Hiermit schafft er den Rahmen, das Spielfeld für die erfolgreiche Umsetzung eigener Projekte. Die Führung der Zukunft ist energetisch geprägt. Alternativen gibt es nicht. Energetisch bedeutet kraftvoll.

Nur die spürbare Kraft und Begeisterung der Führungskräfte macht es möglich, bei allen die erforderliche Energie zur Umsetzung aufzubringen und mit Misserfolgen umzugehen. Gewinner sind durch einen unerschütterlichen Optimismus geprägt, der ihnen auch nach Misserfolgen die Kraft zum Neubeginn verleiht.

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Neue Spielregeln in einer nicht perfekten Welt fordert der Managementberater Bernd Remmers in seinem Buch „Winning Ways“ (Hanser Verlag)

Der Blick geht nicht nur auf die Resultate, nicht nur auf die Sachebene. Er geht darüber hinaus auf die emotionale Ebene. Hier entscheidet sich, ob ein Unternehmen gewinnt oder verliert. Die Führungskraft ist für die Steuerung der emotionalen Ebene verantwortlich.

Die Führungskraft als „Kulturmanager“ erkennt diesen nicht kopierbaren Vorteil im Wettbewerb. Erfolgreiche Kultur basiert auf Vertrauen. Das gibt der Führungskraft die Schnelligkeit, Chancen zu nutzen und damit unternehmerisch zu handeln. Kultur gestalte ich durch Führung und bewusst gestaltete Rituale. Mitarbeiter lassen sich durch eine starke Kultur begeistern.

Kontext – Kraft – Kultur: Wer es schafft, diesen Dreiklang umzusetzen, wird in der Führung eine Souveränität entwickeln, in der er das Ganze im Auge hat und trotzdem den Blick fürs Detail, für den Kontext nicht verliert. Komplexität wird radikal reduziert, Handeln wird einfacher.

Diese Grundhaltung erlaubt die Konzentration auf das Ziel und gibt eine neue Leichtigkeit, eine andere Lust am Arbeiten. Wer diesen Wechsel der Muster am schnellsten schafft, wird unge­ahnte Chancen ha­ben.
Bernd Remmers

Personalmanagement unter Druck

Das Personalmanagement in Unternehmen kann mit dem stärker werdenden Veränderungsdruck der globalen Märkte und Technologien nicht mithalten. Personalabteilungen tun sich schwer damit, merklich zum Unternehmenserfolg beizutragen. Das berichtet BILDUNGaktuell, das führende Online-Portal  für Management, Personalwesen, Aus- und Weiterbildung.

Für 65 % der Unternehmen sind alternative Kanäle wie Jobbörsen im Internet und Social Media heute bereits Standard. Aber auch fortschrittliche Personaler müssen ihre Rolle bei den strategischen Entscheidungen, die die Zukunft ihres Unternehmens betreffen, erst noch zementieren. Das sind zentrale Ergebnisse der neuen Untersuchung „The State of Human Capital 2012“ von The Conference Board und McKinsey & Company.

English: Human Capital Investment Model!!
EHuman Capital Investment Model (Illustration: Wikipedia)

Laut den Studienautoren gehört das Recruiting über die digitalen Medien bereits zu den Standardaufgaben einer Personalabteilung. Gleiches gilt für die Führungskräfte-Entwicklung und die Arbeit an der Arbeitgebermarke: Mehr als 50 % der Unternehmen sind hier bereits aktiv.

Aufholbedarf besteht jedoch bei strategischer ausgerichteten Maßnahmen. Wenige international tätige Unternehmen bieten beispielsweise bisher Betriebsrenten an, die explizit die Dienstjahre honorieren (24 %).

Noch weniger Unternehmen wirken auf Regierungskreise ein, um die Zuwanderung fehlender Fachkräfte aus dem Ausland zu ermöglichen (13 %). Auch kooperieren wenige Firmen mit anderen Branchenvertretern, um die Attraktivität der eigenen Industrie zu erhöhen (9 %).

„Weltweit gilt es, die richtigen Arbeitnehmer für sich zu gewinnen, erfahrenes Personal besser zu entwickeln und emotional zu reaktivieren. Dafür brauchen die Unternehmen zukunftsorientiertere und agilere Personalabteilungen. Wer die Weichen nicht frühzeitig stellt, wird daran scheitern“, sagt Rebecca Ray, Senior Vice President Human Capital von The Conference Board und eine der Studienautorinnen.

Asmus Komm, Partner bei McKinsey in Hamburg ergänzt: „Die erfolgreichsten Unternehmen werden diejenigen sein, die sich den strategischen HR-Themen der Zukunft stellen und neue Wege zum Beispiel im Leistungsmanagement oder bei der Talentförderung einschlagen“. So werde es beispielsweise immer wichtiger, die Mitarbeiter stärker zu segmentieren, um besser auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen zu können.

Schlüsselthema: Strategic Workforce Planning
Langfristig ausgerichtete Personalprozesse gewinnen laut der Studie an Bedeutung. Ein Schlüsselthema ist beispielsweise das „Strategic Workforce Planning“ (Strategische Personalplanung), mit dem der zukünftige Personalbedarf frühzeitig erkannt wird. In Zeiten flexibler Arbeitszeitmodelle werden diese Berechnungen zunehmend komplexer – und wichtiger.

McKinsey-Partner Komm: “HR-Abteilungen müssen den Mehrwert, den sie langfristig leisten, messbar machen und ihr Geschäftsverständnis stärken. Ein Weg ist zum Beispiel, die Personalteams durch Manager aus den Business Lines zu ergänzen. Nur wenn sie die Sprache des Managements sprechen, werden sie auf Dauer erfolgreich sein.“ Ray: „Wer für teure Personalentwicklungsprogramme keinen Business Case vorlegen kann, bekommt auch keine zusätzlichen Ressourcen.“

Die Mitarbeiter erwarten dagegen eine ganz andere Erklärung. „Wenn Unternehmen in schlechten Jahren als erstes auf die Personalbremse treten, fragt sich jeder: Warum sollen wir uns an das Unternehmen binden?“ so Ray. Unternehmen könnten nur dann auf eine engagierte und loyale Belegschaft bauen, wenn sie auf diese Frage eine Antwort fänden: „Sie müssen den Mitarbeitern Wertschätzung zeigen.“

The State of Human Capital 2012
Die Untersuchung „The State of Human Capital 2012” identifiziert die wichtigsten Handlungsfelder, mit denen Human Resources Management einen bedeutsamen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten kann und zeigt kurz- und langfristige Perspektiven auf.

Die aktuelle Ausgabe des eMagazins BILDUNGaktuell können Sie hier herunterladen
Die aktuelle Ausgabe des eMagazins BILDUNGaktuell können Sie hier herunterladen

Der Forschungsbericht stützt sich auf die Aussagen von 517 internationalen Führungskräften, die Arbeitsergebnisse von 18 Fokusgruppen und die Auswertung von über 100 wissenschaftlichen Quellen. Der Forschungsbericht kann auf der Website BILDUNGaktuell heruntergeladen werden.