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Auch KMU können bei Geschäftsreisen wie die Großen sparen

Auf eigene Faust und ohne Abstimmung mit Reiserichtlinien – in vielen Firmen regiert bei der Buchung von Geschäftsreisen Maverick-Buying. Jeder Mitarbeiter kocht bei der Reiseplanung sein eigenes Süppchen, Kostentransparenz, Datenkonsolidierung und damit auch Einkaufsmacht bleiben auf der Strecke.

AX-Travel Management-Geschäftsführer Peter Tolinger (Foto: Wilke)
Experten-Kommentar von AX-Travel Management-Geschäftsführer Peter Tolinger zum Thema Profi-Lösungen für KMU im Geschäftsreisebereich (Foto: http://www.wilke.at)

Um dieser Kostenfalle zu entgehen, haben Verkehrsbüro Business Travel GmbH und AX Travel Management, die beiden Geschäftsreise-Vollsortimenter der Verkehrsbüro Group, maßgeschneiderte Lösungen parat.

Der maximale Return on Investment (ROI) auf die Gesamtausgaben bei Geschäftsreisen ist ein zentrales Thema, gerade für kleine und mittelständische Unternehmen. Durch professionelle Unterstützung von Einkauf und Travel Management – etwa durch strikte Kontrolle der Reiserichtlinien – realisieren wir für die Kunden Einsparungen von bis zu 20 Prozent. Alle Produkte und Dienstleistungen können nach dem Baukastensystem bedarfsorientiert kombiniert werden.

Mit neuen, mobilen Technologien und „On-the-go-Services“ rücken wir enger an die Geschäftsreisenden. Unser eigener Trendscout entwickelt gemeinsam mit dem Kunden laufend innovative Servicelösungen. Aktuell im Fokus steht der „Digital Travel Record“ (DTR), eine neue Technologie, die reisebezogene Informationen verschiedener Quellen für den jeweiligen Reisenden zusammenführt – von Flug, über Hotel und Mietwagen bis hin zum Airporttransfer.

Unser Online-System iJET/ TrackPoint informiert jederzeit über den Reiseverlauf. In Notsituationen werden Geschäftsreisende rasch lokalisiert, informiert und unterstützt. Mit dem TripButler sparen unsere Kunden erhebliche Kosten für Daten-Roaming im Ausland. Full-Service und Advice stehen auch bei Firmenveranstaltungen im Fokus. Es müssen nicht immer große Events sein.

Ob Kundenmeeting in Mailand oder Team-Building in Salzburg – unsere Experten bieten alles aus einer Hand, von der Location-Suche,der Verhandlung mit Lieferanten bis hin zum Veranstaltungsmanagement. Das Ergebnis sind messbare Einsparungen auch für Klein- und Mittelbetriebe bei gleichzeitiger Garantie höchster Qualität.
Peter Tolinger

Sind zu viele Geschäftsreisen ein Gesundheitsrisiko?

Machen zu viele Geschäftsreisen krank? (Foto: British Airways)
Machen zu viele Geschäftsreisen krank? Wer beruflich oft unterwegs ist, muss mehr auf seine Gesundheit schauen. Denn jeder Businesstrip erhöht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Stress (Foto: British Airways)

Geschäftsreisen sind teuer. Sie kosten das Unternehmen Geld und den reisenden Mitarbeitern die Gesundheit. Kein Wunder: Der Leistungsdruck, mit einem positiven Ergebnis zurückzukehren, die Organisation der Reise und Abstimmung von Terminen, das ewige Warten beim Check-in und die rigorosen Sicherheitskontrollen am Airport, dann das stundenlange Sitzen auf viel zu engen Sitzen, die schlechte Kabinenluft, die Zeitverschiebungen bei Fernflügen, die ungesunde Ernährung, der Schlafentzug und der permanente Stress – alle diese Faktoren belasten Herz, Kreislauf und die Seele, schlagen auf den Magen und beschleunigen das Burn-out. Klarer Fall: Zu viele Geschäftsreisen – Österreichs Manager sind 67 Tage im Jahr unterwegs – sorgen für ein erhöhtes Gesundheitsrisiko.

Das haben auch Forscher der Columbia University in den USA bestätigt, nachdem sie 13.057 Patientendaten von Geschäftsreisenden ausgewertet hatten. Die meisten von ihnen litten an Übergewicht und ihr Herz-Kreislaufsystem war stärker beansprucht als bei Angestellten, die nicht unterwegs sein mussten.

Vielreisende, die mindestens 20 Nächte im Monat nicht daheim waren, hatten im Vergleich zu jenen, die sich nur bis zu sechs Nächte auf Reisen befanden, einen höheren Body-Mass-Index, ein doppelt so hohes Risiko für Fettleibigkeit und litten meist an erhöhtem Blutdruck. Zurückzuführen ist der schlechte Gesundheitszustand auf die kalorienreiche Ernährung und das viele Sitzen auf Geschäftsreisen. Geringere Produktivität des Mitarbeiters und Fehlzeiten durch Krankmeldungen sind weitere Folgen von Stress. Allein der arbeitsbedingte Psychostress kostet Österreich und die Unternehmen jährlich 3,3 Milliarden Euro.
Georg Karp

Dubai: Big Business mit Nahrungsmittel

Immer mehr Menschen leben in Dubai, immer größer wird der Hunger nach qualitativen Nahrungsmittel. Und das ist die große Chance für Lebensmitteproduzenten in Europa (Foto: Dubai Tourism)
Immer mehr Menschen leben in Dubai, immer größer wird der Hunger nach qualitativen Nahrungsmittel. Und das ist die große Chance für Lebensmitteproduzenten in Europa (Foto: Dubai Tourism)

Der Lebensmittelmarkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gehört zu den größten und dynamischsten der Region. Für die nächsten Jahre werden Zuwächse im Lebensmittelverbrauch prognostiziert, die über den Wachstumsraten der entwickelten Märkte liegen (+11 Prozent bis 2012 jährlich), aufgrund externer Faktoren – wie etwa Bevölkerungswachstum, Tourismus – jedoch noch höher ausfallen könnten.

Die Ballungszentren Dubai und Abu Dhabi bilden 80 Prozent des Marktvolumens der VAE. Dubai ist der Motor des Wirtschaftsgeschehens der VAE und erfüllt auch im Lebensmittelbereich eine wichtige Drehscheibenfunktion für die anderen Länder der Region. Der wachsende Wohlstand Dubais bewirkt auch Änderungen des Lebensstils, des Konsumverhaltens und eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten. So gehen die Einwohner Dubais bereits mindestens einmal täglich auswärts essen.

Der Tourismus spielt in Dubai eine große Rolle. Die Zahl der jährlichen Nächtigungen soll bis Ende 2012 auf rund 15 Millionen steigen. Restaurants, Bars, Hotels und Catering Services sind für 66 Prozent des Lebensmittelkonsums verantwortlich. Es ist nicht verwunderlich, dass mit der Gulffood die bedeutendste Lebensmittelmesse der Region in Dubai abgehalten wird. Mehr Infos unter www.wko.at

Interessiert an Geschäftspartnern in der Slowakei?

Bratislava: Brückenstadt für Investoren aus aller Welt (Foto: www.bratislava.sk)
Bratislava: Brückenstadt für Investoren aus aller Welt (Foto: http://www.bratislava.sk)

Hier einige Kontaktwünsche aus dem Nachbarland. Bei Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Unternemen wenden Sie sich an Christa Polisensky bei der Wirtschaftskammer Wien, Tel. (01) 514 50 Dw 1300. Geben Sie bei Ihrer Anfrage bitte den entsprechenden Zahlencode der Firma an.

  • Mobile Apps: Die Fir- ma aus Banská Bystrica entwickelt Applikationen für Mobiltelefone der Betriebssysteme Iphone iOS, J2ME, Symbian und Android. iOS/Android Entwicklungen für Finanzin-stitute und elektronische Spiele sind ebenso Teil ihres Erzeugungsprogramms wie individuelle Kundenlösungen (SK 216b).
  • Brillenfassungen: Die Firma bei Bratislava erzeugt Brillenfassungen aus Kunststoff, sucht Kooperationspartner (SK 213b).
  • Interior Design: Kontakt zu Architekten und Geschäftspartnern sucht eine international ausgebildete Inneneinrichterin aus Bratislava (SK 212b).
  • Mehrwegflaschen: Die Firma aus Bratislava ist Generalimporteur von „Green Bottle“, einer Mehrwegflasche aus den USA, die auch in Österreich vertrieben werden soll. Gesucht werden Großhändler und Generalvertreter, die diese Flaschen an Detailhändler und E-Shops weiterver-kaufen (SK 208b).
  • Business-Zentrum: 25 Kilometer von Bratislava entfernt entsteht ein Business-Zentrum mit Büros, Restaurants und Shopping Center, das auch österreichischen Unternehmen Miet- und Kaufobjekte anbietet (SK 204b).
  • Steuerberatung: Buchhaltung, Personalverrechnung, Steuer- und Rechtsberatung, Personalberatung, Messeorganisation sowie An- und Verkauf von Immobilien sind einige der Dienstleistungen einer Fir-ma im Zentrum von Bratislava (SK 201 b).
  • Werbeartikel: Angeboten werden keramische Produkte, gefertigt nach Kundenwunsch. Die Firma sucht auch Vertriebspartner für ihre Produkte, im Speziellen wird Weihnachtsschmuck als Firmenpräsent angeboten (SK 195b).
  • Messebeteiligung: Interesse besteht an der Zusammenarbeit mit Messebaufirmen und in der Organisation von Messe- und Ausstellungsbeteiligungen in der Slowakei wie auch im Ausland (SK 192b).

Geschäftsreisen als Dosenöffner für Wirtschaft

Wenn schon die heimische Politik keine guten Nachrichten zu bieten hat, so sind die Botschaften und Signale aus der Wirtschaft umso erfreulicher: Es geht aufwärts, auch ohne die zerredete und auf die lange Bank geschobene EU-Finanztransaktionssteuer.

Die „Firmen strotzen vor Optimismus“, jubelt die Tageszeitung „Die Presse“. Denn laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens SynGroup sind zwei Drittel der heimischen Unternehmen für das heurige Wirtschaftsjahr positiv eingestellt, 40 Prozent erwarten sogar bessere Umsätze und Erträge als im Vorjahr.

Selbst der Internationale Währungsfonds sieht am Horizont bereits eine Erholung der Weltwirtschaft, wenn auch von einigen dunklen Wolken über Europa begleitet. Das ist gut so, das macht Mut. Dank des Außenhandels hat Österreich seit 2008 die Wirtschaftskrise gut bewältigt. Der Export war und ist nach wie vor der entscheidende Wachstumstreiber.

„Für Österreichs Wirtschaft gibt’s unter den schwieriger werdenden Bedingungen nur eine Zukunft – die Internationalisierung“, sagt Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft Österreich. „Unsere Exportstärke ist der wichtigste Trumpf für ein Wirtschaftswachstum. Wir müssen daher bewährte Auslandsmärkte mit Ideen verteidigen und gleichzeitig neue Exportmärkte erobern.“ Große Unternehmen müssen sich also verstärkt in Übersee, in den BRICS– und Next-Eleven-Staaten einbringen, und für KMU sind es der MOEL-Raum und Deutschland.

Christoph Leitl, Präsident der Wirtchaftskammer Österreich, gibt die Marschrichtung vor: „Ein Schwerpunkt der Exportzukunft für ein kleines Land wie Österreich liegt bei Dienstleistungsexporten. Jeder Euro Dienstleistungsexport zieht sieben Euro an Warenexporten nach sich.“ Bei der Erschließung neuer Märkte spielen Geschäftreisen die Rolle eines Dosenöffners.
GEORG KARP

P.S.: Schon das neue Geschäftsreisemedium Geschäftsreisemagazin executive world gelesen? Hier können Sie die komplette Ausgabe als PDF herunterladen.