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Germanwings wird Nobel-Billigflieger

Die deutsche Low Cost-Airline bietet ab 1. Juli 2013 drei Tarifklassen an: Basic, Smart und Best

Airbus 319 im neuen Germanwings-Design
Ein Airbus 319 im neuen Germanwings-Design (Foto: Germanwings)

Zum 1. Juli 2013 führt Germanwings ein kopmplett neues Marken- und Produktkonzept ein, das allen Passagieren das „Fliegen à la carte“ ermöglicht. Fluggäste können sich dann von der günstigen Low Cost Reise ohne Zusatzleistungen bis hin zu einem hochwertigen Passagiererlebnis mit vielen Annehmlichkeiten und Extras ihr individuelles Paket zusammenstellen, das bis ins Detail zu ihren persönlichen Bedürfnissen passt.

Unter dem Dach einer durchgängigen Economy Class wird die „neue Germanwings“ dazu drei Tarife mit verschiedenen Leistungs- und Servicepaketen anbieten: „Best“ als hochwertigstes Angebot, das insbesondere die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden abdeckt aber auch für Privatreisende attraktiv ist, „Smart“ als Tarifangebot mit inkludierten sowie individuell ergänzbaren Zusatzleistungen und „Basic“ als reines Low Cost Angebot.

Lufthansa-Vorstand Christoph Franz
Lufthansa-Vorstand Christoph Franz (Foto: LH/Jürgen Mai)

Christoph Franz, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG: „Mit der ‚neuen Germanwings‘ gehen wir bei den Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in die Offensive. Wir haben ein überzeugendes Produktangebot entwickelt und wir verfügen über langjährige Expertise im Low Cost wie im Premiumsegment.“

„In der ‚neuen Germanwings‘ verbinden wir Elemente aus beiden Bereichen und setzen neue Maßstäbe in unserem Heimatmarkt Europa. Damit wird es uns gelingen, abseits unserer großen Drehkreuze wieder profitabel zu fliegen und gleichzeitig unsere Gäste mit einem modernen Angebot zu begeistern“, sagt Christoph Franz, der nicht an eine profitable Austrian glaubt.

Die „neue Germanwings“, in der die dezentralen Europaverkehre der Lufthansa außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München und die Germanwings zum 1. Januar 2013 zusammengeführt werden, tritt smart, dynamisch und innovativ auf.

Ab 1. Juli 2013 startet die Airline mit ihrem neuen Angebot im Markt. Ab diesem Zeitpunkt sollen auch die Flugzeuge der Lufthansa Flotte, die für den künftigen Einsatz bei der „neuen Germanwings“ vorgesehen sind, sukzessive umgerüstet und übertragen werden.

LH-Vorstandsmitglied Carsten Spohr
Lufthansa-Vorstandsmitglied Carsten Spohr (Foto: LH/Juergen Mai)

„Der frische Markenauftritt, die individuell gestaltbaren Tarifangebote und die hohe Qualität als Airline der Lufthansa Gruppe machen die Germanwings zu einem attraktiven Anbieter für Privat- wie für Geschäftsreisende. Dieses Konzept wird nicht nur eine hohe Akzeptanz erreichen, sondern eine große Beliebtheit auch bei den Fluggästen der Lufthansa genießen, die künftig auf unseren Strecken abseits von Frankfurt und München mit der Germanwings fliegen werden“, sagt Carsten Spohr, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.

Mit dem neuen Marken- und Produktkonzept ändert sich bei Germanwings auch das Logo. Kernelement ist ein stilisiertes „W“ in brombeer und gelb, das die „Wings“ aus der Marke Germanwings in ein prägnantes Icon überträgt. Alle Flugzeuge der Airline werden nach Einführung des neuen Markenkonzepts ab 1. Juli 2013 sukzessive in dem neuen Design lackiert.

Noch mehr Kundennähe ist eine wichtige Komponente der neuen Germanwings: Mit dem Ausbau mobiler Buchungs- und Informationssysteme will das Unternehmen direkt und spontan mit den Kunden interagieren.

Alle Preise werden fair und ohne versteckte Kosten kommuniziert, am Telefon löst eine günstigere 0180er Nummer die bisherige 0900er Nummer ab. Germanwings behält zudem den attraktiven Einstiegspreis von 33 Euro für ein One-Way Ticket bei.

Nach dem Motto „Günstig aber nicht billig“ arbeiten die Mitarbeiter der Airline künftig noch intensiver an einer optimalen Erfüllung der Kundenwünsche. Dafür stehen innerhalb der Economy Class die drei Grundmodule Best, Smart und Basic zur Auswahl: Der Best-Tarif beinhaltet das beste Produkt, das es derzeit für innereuropäische Low Cost Flugverbindungen gibt und Maßstäbe in der Branche setzt.

Für den Fluggast ist ein Platz in einer der drei vordersten Reihen reserviert. Dort genießt er den sehr großzügigen Sitzabstand von 32 Zoll (81,2 Zentimetern) und den freien Mittelsitz neben sich.

Weitere Komponenten des neuen Best-Tarifs sind Zugang zu Lufthansa-Lounges, Priority Check-in und Benutzung der Fastlane bei der Sicherheitskontrolle, erhöhte Meilengutschrift bei Miles & More, HON Circle Meilen, doppelte Freigepäck-Menge (zweimal 23 Kilogramm), Catering à la carte an Bord, flexible Umbuchung und Stornierbarkeit des Tickets.

Der Best-Tarif ist im ersten Schritt bereits auf allen innerdeutschen Verbindungen verfügbar und für die europäischen Kernmärkte von Germanwings, das heißt für Österreich, die Schweiz, Belgien, Russland, Frankreich und Großbritannien.

Der Smart-Tarif der neuen Germanwings ist der neue Standard-Tarif und entspricht einem klassischen Economy-Produkt mit sehr hoher Qualität: In diesem Tarif sind für die Passagiere die Reihen im vorderen Bereich des Flugzeugs reserviert, die mit 32 Zoll (81,2 Zentimetern) denselben großzügigen Sitzabstand wie beim Best-Tarif bieten. Smart beinhaltet Catering in Form eines Snacks und alkoholfreien Getränken sowie 23 Kilogramm Freigepäck.

Der günstigste Tarif ist der Basic-Tarif, der einem klassischen Low Cost Produkt entspricht: Wer ihn bucht, verzichtet zum Beispiel auf freies Catering und Freigepäck und kann im Flugzeug ab Reihe elf Platz nehmen.

Germanwings-Sprecher Thomas Winkelmann
Germanwings-Sprecher Thomas Winkelmann (Foto: Germanwings)

Das Besondere bei Germanwings: Auch in den beiden Tarifen Smart und Basic können Zusatzleistungen hinzugebucht werden. Jeder Fluggast kann sich aus dem Menü an hochwertigen Optionen sein Wunschprodukt günstig, einfach und flexibel selbst zusammenstellen.

Thomas Winkelmann, Sprecher der Germanwings-Geschäftsführung: „Mit der Germanwings setzen wir neue Maßstäbe in der europäischen Airline-Industrie. Der Kunde bekommt mit dem neuen Produkt das Beste aus der Welt der Low Cost Carrier und der der traditionellen Fluggesellschaften.“

Mit circa 90 Flugzeugen sollen bis zu 20 Millionen Gäste im europäischen Direktverkehr befördert werden.

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Reisen: Pauschalurlaub ist unverzichtbar!

Umfrage: Deutsche und österreichische Urlauber buchen am liebsten pauschal bei ihrem Reiseveranstalter

Pauschalurlaub auf Teneriffa
Lieber einen Pauschalurlaub bei einem Veranstalter buch als eine Individualreisen im Internet (Photo: Neckermann)

„Die Deutschen verreisen am liebsten pauschal“ – so lautet das Ergebnis einer Umfrage eines bekannten Reiseportals. Rund 1.200 Nutzer wurden befragt, wie sie am liebsten verreisen. Hauptgrund für die Vielzahl der Reisenden, sich für die Pauschalreise zu entscheiden, ist demnach, dass die komplette Reise mit Anreise, Flug, Hotel und Ausflügen vorab von Profis organisiert wird. Pauschal bucht demnach fast die Hälfte der Urlauber, weil alles schon geregelt ist.

„Dieser Trend zeigt sich nach einer Befragung im Veranstalter- und Touristikauschuß des ÖRV auch in Österreich und gilt sowohl für die Pauschalreise, als auch die Bausteinreise. Das Rund-um-Sorglospaket der Pauschalreise bietet nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern  vor allem auch bei unerwarteten Ereignissen wie Naturkatastrophen oder Terror. Nicht nur bei der Urlaubsreise, sondern auch bei der Geschäftsreise“, so Dr. Josef Peterleithner, Präsident des Österreichischen Reisebüroverbandes.

Viele Österreicher vertrauen bei der Suche nach der geeigneten Urlaubsreise vermehrt auf ihren Reiseveranstalter und profitieren gleich mehrfach. Der Veranstalter übernimmt die komplette Organisation, Durchführung und Verantwortung, so dass die Urlaubsbuchung für die Kunden im Reisebüro bequem und zeitsparend ist.

„Die qualifizierten MitarbeiterInnen in den Reisebüros haben nicht nur den besten Überblick über die Produktpalette, sondern suchen für jeden Kunden das seinen Bedürfnissen entsprechende Angebot“, so Peterleithner.

Ob Pauschalurlaub oder Bausteinreise, bei der Veranstalterreise hat der Urlauber die Sicherheit, dass der Reiseveranstalter im Falle von Unvorhergesehenem schnell für Abhilfe sorgt. Vermehrt nachgefragt und in den Veranstalterkatalogen bzw. bei den Reisebüros mit zunehmender Bedeutung sind Bausteinreisen – also die individuelle Zusammenstellung von verschiedenen Bestandteilen einer Reise wie Hotel, Flug oder Ausflügen, zu einer Gesamtreise.

Reisende können ihren Urlaub mit Hilfe von Veranstaltern und Reisebüros  individuell gestalten – etwa in Bezug auf die Länge des Aufenthalts oder der Wahl der Fluggesellschaft kombiniert mit Zusatzleistungen wie Rundreisen oder Theaterbesuche.

Auch die Sicherheit für den Kunden spricht für die Veranstalterreise. Nicht nur, dass der Veranstalter verpflichtet ist eine Insolvenzversicherung abzuschließen und so der Kunde im Falle eines Konkurses geschützt ist, hat der Kunde auch die Sicherheit bei einem unvorhergesehenen Ereignis. „Gerade bei der Aschewolke oder bei der Nordafrikakrise haben die Veranstaltergäste diese Sicherheit erleben dürfen.

Anders jedoch jene, die eine Reise über die unterschiedlichsten Buchungskanäle gebucht und sich diese selbst zusammengestellt haben. Mit ein Grund, warum die Veranstalterreise, egal ob Pauschalreise oder Bausteinreise, gerade auch im letzten Jahr an Bedeutung gewonnen hat. So gesehen ist das Ergebnis der Untersuchung bzw. Befragung nicht überraschend“, so ÖRV-Präsident Dr. Josef Peterleithner.

Hier einige Reiseveranstaltertipps mit Links für den nächsten Pauschalurlaub:

Geschäftsreisen in Deutschland

Warum die Bundesrepublik als Businessdestination weltweit gefragt ist

Businesstrips sind für Deutschland ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor. Denn Geschäftsreisende geben in der Merkel-Republik jährlich 13,5 Milliarden Euro aus. Zusammen mit den 14,6 Milliarden Euro aus dem Inland macht der Geschäftstourismus rund 24 Prozent der touristischen Übernachtungsausgaben aus.

Nicht nur in Berlin spielt die Musik: Ganz Deutschland ist als Geschäftsreisestandort weltweit beliebt
Nicht nur in Berlin spielt die Musik: Ganz Deutschland ist als Geschäftsreisestandort weltweit beliebt (Foto: BTM GmbH/Scholvien)

Das hat gewichtige Gründe: Eine gute Infrastruktur, vernetzte Verkehrswege, Nachhaltigkeit, ausgebildetes Personal, ein hervorragendes PreisLeistungs-Verhältnis und eine breite Palette an hochwertigen Tagungshotels sowie Event- und Kongresszentren haben Deutschland zur weltweit einer der gefragtesten Businessdestination gemacht.

Das bestätigt auch der aktuelle Global Competitiveness Report 2012-2013 des World Economic Forums – eine Rangliste der globalen Volkswirtschaften mit den höchsten Wachstumschancen. In diesem weltweiten Vergleich von 144 Staaten kommt Deutschland auf Rang drei – 2011 war es noch der Platz zwei vor der Schweiz, die noch immer einsame weltspitze ist.

Eine lückenlose Mobilität ist vor allem für die Organisation von Veranstaltungen von großer Bedeutung: 40 Airports, 12.850 Kilometer Autobahn und ein Schienennetz von 33.500 Kilometern garantieren in Deutschland eine einfache An- und Abreise.

Nach den Ergebnissen des Meeting & Event-Barometer 2012 hat die deutsche MICE-Branche das Jahr 2011 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen: 2,72 Millionen Veranstaltungen in Deutschland
wurden von 338 Millionen Teilnehmern besucht. Und etwa die Hälfte des Geschäftsreisevolumens mit Übernachtungen entfällt auf „promotable“ Geschäftsreisen – Messen (21 Prozent) sowie Meetings, Incentives, Kongresse und Events (26 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahr (2010) stieg die Zahl der Besucher um 4,5 Prozent. Zusätzlich unterstreicht die Umfrage die zunehmende Bedeutung der Nachhaltigkeit im MICE-Geschäft. 86 Prozent der befragten Veranstaltungsplaner sind davon überzeugt, dass die Bedeutung von „Green Meetings“ in
den nächsten Jahren gleich bleibt oder sogar zunimmt.

Für Österreich ist die Bundesrepublik der wichtigste Ex- und Importmarkt. Bei den Geschäftsreisen der Österreicher ins Ausland liegt Deutschland mit einem Marktanteil von 37,3 Prozent an erster Stelle. Dem World Travel Monitor 2011, IPK International zufolge fallen fast ein Drittel (27 Prozent) aller Reisen aus Österreich auf den Geschäftsreisesektor.

Österreichisches Hotel in Deutschlands Hauptstadt: andels Hotel Berlin
Nach dem Business zum Plaudern in die Sky Bar des Hotels andels den Ausblick auf Deutschlands Metropole genießen (Foto: Vienna International Hotels)

Von insgesamt 2,984 Mio. Deutschlandreisen aus dem Nachbarland waren das 811.000 Geschäftsreisen. Im Jahr 2011 gaben die Österreicher pro Geschäftsreise im Durchschnitt 455 Euro aus. Dies entspricht einer durchschnittlichen Ausgabe von 178 Euro pro Tag.

Das gesamte Umsatzvolumen für Deutschlandgeschäftsreisen der Österreicher betrug im Jahre 2011 0,4 Mrd. Euro. Die Werte enthalten alle Businessausgaben – wie Unterkunft, Verpflegung und Transport. <–––
GEORG KARP

Österreichs Krisenmanagement als Vorbild für Russland

EU NATO Russia
Im Einzugsgebiet der Macht: USA, Nato, EU, und Russland  (Photo: Wikipedia)

„Österreich ist und bleibt engagierter und verlässlicher Partner bei der Wahrung von Frieden und Sicherheit in der Welt“, bekräftigte Staatssekretär Reinhold Lopatka nach einem Gespräch mit dem Nationalen Sicherheitsberater Russlands, Nikolaj Patruschew. „Auch ein kleines Land kann im internationalen Krisenmanagement Entscheidendes leisten, wie Österreich das seit Jahrzehnten vorzeigt“, so Lopatka weiter.

Reinhold Lopatka
Dr. Reinhold Lopatka, seit 11. September 2012 Staatssekretär im Außenministerium in Wien (Foto: BMeiA/Ashraf)

Der Staatssekretär erinnerte an die Teilnahme von mehr als 90.000 österreichischen SoldatInnen und PolizistInnen seit 1960 an Friedenseinsätzen der UNO, EU und im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden mit der NATO.

„Schwerpunktregionen unserer Auslandseinsätze sind der Westbalkan mit starken Beteiligungen an den Operationen EUFOR Althea in Bosnien-Herzegowina und KFOR im Kosovo sowie der Nahe Osten, wo Österreich sowohl am Golan (UNDOF) als auch im Libanon (UNIFIL) mit Kontingenten vertreten ist. Diese Schwerpunktsetzung deckt sich mit den geographischen Prioritäten unserer Außenpolitik und zeigt, dass wir unsere Verantwortung für Frieden und Stabilität in unserer Nachbarschaft ernst nehmen“, betonte der Staatssekretär.

Thuisbasis, 7-16
UN-Basis 7-16 (Foto: Wikipedia)

Im Rahmen der UNO liege Österreich konstant im vorderen Drittel der Truppensteller, bei EU-Operationen stelle Österreich rund 15 Prozent der entsandten militärischen Kräfte. Auch Russland überlege eine Teilnahme als Partner an einigen EU-Operationen.

Thema der Unterredung waren auch neue Sicherheitsbedrohungen. Lopatka: „Wir sind uns einig, dass der Wandel der Bedrohungsszenarien neue Herausforderungen und Aufgabenstellungen für die Sicherheitspolitik mit sich bringt. Um erfolgreich gegen Terrorismus, Menschen- und Drogenhandel, grenzüberschreitende organisierte Kriminalität und Cyber Security vorzugehen, brauchen wir mehr denn je eine effiziente internationale Zusammenarbeit.“

YOTOT(MC): Austria Center Vienna (panorama)
Die Wiener UNO-City mit dem Konferenzzentrum Austria Center Vienna (Foto: Yaisog Bonegnasher)

Und: Wien biete mit den an der Donau ansässigen Organisationen wie dem UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung oder der neu gegründeten Internationalen Anti-Korruptionsakademie ein Kompetenzzentrum für Sicherheitsthemen des 21. Jahrhunderts, meinte Lopatka, der auch das starke russische Engagement beim Aufbau der Anti-Korruptionsakademie würdigte.

In Osteuropa und im Südkaukasus spiele Russland eine wesentliche Rolle bei der Suche nach Lösungen für die eingefrorenen Konflikte. „Russland verfügt über Einfluss und Möglichkeiten, um Fortschritte in den Gesprächen zu Transnistrien, Berg-Karabach und Georgien zu bewirken. Die in diesem Jahr entstandene Dynamik in der Transnistrien-Frage darf nicht abreißen“, betonte Reinhold Lopatka.

Business in Sharjah: Investoren willkommen!

Panoramablick auf das Emirat Sharjah
Sharjah ist die Kulturhauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (Foto: Sharjah Tourism/www.wbapr.de)

Das Emirat Sharjah – nach Abu Dhabi und Dubai das drittgrößte der sieben Vereinigten Arabischen Emirate – gehört zu den zehn größten Wirtschaftsmetropolen im Persischen Golf.

Mit 19 Industriegebieten ist Sharjah der führende Industrie- und Fertigungsstandort in der VAE,  40 Prozent aller Industrien der Emirate sind in Sharjah situiert. Das 2006 gegründete Erdgasunternehmen Dana Gas PJSC ist der erste regionale private Gaskonzern im Mittleren Osten, der an der Börse in Abu Dhabi notiert und Niederlassungen in Saudi-Arabien, Ägypten, Irak,  England und Kanada unterhält.

E.ON-Ruhrgas gehört zum intern. Beratergremium. 2010 hat Sharjah die Ölfirma  SNOC gegründet. Umfangreiche Infrastrukturprojekte für die wachsende Bevölkerung in den Golfstaaten steigern die Nachfrage nach Stahl- und Metallendprodukten – für Investoren aus Österreich eine Chance.

Sharjah blickt auf eine 6.000-jährige Geschichte zurück, ist von islamischen Traditionen geprägt, gilt mit seinen 20 Museen als kulturelle Hauptstadt der VAE. Sharjah wurde 1998 von der Unesco zur „Kulturhauptstadt der Arabischen Welt“ gekürt und präsentiert sich 2014 als Hauptstadt der islamischen Kultur.

Sind zu viele Geschäftsreisen ein Gesundheitsrisiko?

Machen zu viele Geschäftsreisen krank? (Foto: British Airways)
Machen zu viele Geschäftsreisen krank? Wer beruflich oft unterwegs ist, muss mehr auf seine Gesundheit schauen. Denn jeder Businesstrip erhöht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Stress (Foto: British Airways)

Geschäftsreisen sind teuer. Sie kosten das Unternehmen Geld und den reisenden Mitarbeitern die Gesundheit. Kein Wunder: Der Leistungsdruck, mit einem positiven Ergebnis zurückzukehren, die Organisation der Reise und Abstimmung von Terminen, das ewige Warten beim Check-in und die rigorosen Sicherheitskontrollen am Airport, dann das stundenlange Sitzen auf viel zu engen Sitzen, die schlechte Kabinenluft, die Zeitverschiebungen bei Fernflügen, die ungesunde Ernährung, der Schlafentzug und der permanente Stress – alle diese Faktoren belasten Herz, Kreislauf und die Seele, schlagen auf den Magen und beschleunigen das Burn-out. Klarer Fall: Zu viele Geschäftsreisen – Österreichs Manager sind 67 Tage im Jahr unterwegs – sorgen für ein erhöhtes Gesundheitsrisiko.

Das haben auch Forscher der Columbia University in den USA bestätigt, nachdem sie 13.057 Patientendaten von Geschäftsreisenden ausgewertet hatten. Die meisten von ihnen litten an Übergewicht und ihr Herz-Kreislaufsystem war stärker beansprucht als bei Angestellten, die nicht unterwegs sein mussten.

Vielreisende, die mindestens 20 Nächte im Monat nicht daheim waren, hatten im Vergleich zu jenen, die sich nur bis zu sechs Nächte auf Reisen befanden, einen höheren Body-Mass-Index, ein doppelt so hohes Risiko für Fettleibigkeit und litten meist an erhöhtem Blutdruck. Zurückzuführen ist der schlechte Gesundheitszustand auf die kalorienreiche Ernährung und das viele Sitzen auf Geschäftsreisen. Geringere Produktivität des Mitarbeiters und Fehlzeiten durch Krankmeldungen sind weitere Folgen von Stress. Allein der arbeitsbedingte Psychostress kostet Österreich und die Unternehmen jährlich 3,3 Milliarden Euro.
Georg Karp

Austrian Airlines vereinheitlichen Flugzeugflotte

Austrian Airlines auf dem Heimatflughafen Wien-Schwechat (Foto: Austrian/Vienna Airport)
Austrian Airlines auf dem Heimatflughafen Wien-Schwechat (Foto: Austrian/Vienna Airport)

Austrian Airlines vereinheitlichen die Flugzeugflotte: Die Vorverträge (Letter of Intent) für fünf von sieben geplanten Airbus A320 wurden nun unterzeichnet. Zwei Flugzeuge wurden im Rahmen eines Technikvertrages bereits am 10. Juli 2012 nach Wien überstellt. Die beiden Flugzeuge wurden bereits in Österreich angemeldet und haben die Registrierungen OE-LBW und OE-LBX erhalten. Der Abschluss der Vorverträge für zwei weitere Airbus A320 wird in den nächsten Wochen erfolgen.

Diese Maßnahme ist ein wesentlicher Baustein des Reformpakets von Austrian Airlines: Durch die in Zukunft homogene Flugzeugflotte auf der Mittelstrecke werden Einsparungen bei den Betriebskosten (keine doppelten Wartungs- und Ersatzteilkosten, einheitliche Ausbildung bei Piloten) erzielt und die Flugzeuge in der Netzplanung produktiver eingesetzt.

Vorbereitung auf den Einsatz für Austrian

Die Flugzeuge werden vor dem Erstflug im Rahmen eines „Transition Checks“ von der Austrian Technik überprüft. Danach werden sie einheitlich mit 168 Sitzen ausgestattet, die Außenhülle wird im typischen Austrian Design lackiert. Erst danach werden die Flugzeuge operativ in den regulären Flugbetrieb aufgenommen. Das erste Flugzeug soll aus heutiger Sicht Mitte Oktober 2012 für Austrian abheben.

Die sieben Airbus A320 sollen noch vor dem Sommerflugplan 2013 in Betrieb genommen werden. Parallel dazu wird die Boeing 737-800 Flotte schrittweise aus dem Flugbetrieb genommen. Der Verkauf der ersten vier Boeing 737 ist bereits abgeschlossen und die Flugzeuge an die neuen Eigentümer übergeben.