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Austrian. Täglich vier Wien-Flüge nach Brüssel

Austrian Airlines fliegt viermal täglich nach Brüssel (Foto: Austrian)
Austrian Airlines fliegen ab Mai viermal täglich von Wien nach Brüssel (Foto: Austrian)

Gute Nachricht für Geschäftsreisende, EU-Politiker und Touristen: Austrian Airlines stockt ihr Flugangebot von und nach Brüssel auf und bietet ab 05. Mai 2013 ihren Passagieren einen zusätzlichen, täglichen Flug von Wien nach Brüssel und retour. Damit hebt die österreichische Fluglinie bis zu vier Mal täglich von und nach Brüssel ab. Austrian. Täglich vier Wien-Flüge nach Brüssel weiterlesen

Thomas Cook: Neues Reiseportal in Österreich

Thomas Cook-Reiseportal in Österreich
Thomas Cook-Reiseportal in Österreich

Ab sofort können urlaubsreife ÖsterreicherInnen auch übers Internet sicher ihre Reise buchen: Der zweitgrößte Reiseveranstalter Europas, Thomas Cook, ist mit einem eigenen Internetportal in Österreich auf dem Markt, das als Reisebüro nicht nur sämtliche Reisen von bekannten Veranstaltern offeriert, sondern auch noch individuelle Beratung durch geschulte Reiseexperten und eine Best Preis Garantie bietet.

Der Vorteile der neuen Website thomascook.at liegen in der Usability, der Produktvielfalt, der Best Preis Garantie und der persönlichen Beratung. Die Seite hat eine klare und aufgeräumte Struktur und fokusiert sich rund um den Urlaub anstatt auf blinkende Angebote.

Ausserdem wird auf der Website unter dem Claim „Wir lieben Urlaub“ die gesamte Produktvielfalt angeboten: Alle Thomas Cook-Konzernmarken (Thomas Cook, Neckermann Reisen, Öger, Bucher, Air Marin) sowie alle weiteren führenden Veranstalter (TUI, Dertour, Alltours, FTI und viele mehr).

Das Angebotsspektrum reicht von Pauschalreisen, Last Minute-Angeboten, Städtereisen, Hotel only-Angeboten, Ferienhäusern und Urlaubsschnäppchen bis hin zu 5 Sterne- Luxusreisen.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil, der in Österreich einzigartig ist, ist die Best Preis Garantie auf Lastminute- und Pauschalreisen. Sollte ein Kunde, der über thomascook.at eine Reise gebucht hat, feststellen, dass er am gleichen Tag genau die gleiche Reise bei einem anderen Internet-Reiseportal oder Reisebüro günstiger hätten buchen können, bekommt er die Preisdifferenz zurück.

Auch die persönliche Beratung durch das Call Center – mit Reiseexperten besetzt – ist ein weiterer Vorteil gegenüber so manch anderen Reiseportalen. Wer mehr über die Angebote im Internet wissen will, ruft einfach im Call Center an, wo Reiseexperten detaillierte Auskünfte über die Reiseangebote geben und bei der Buchung behilflich sind.

TUI: Die Urlaubsziele in 2013

Wohin geht 2013 die Urlaubsreise?
Wohin geht 2013 die Urlaubsreise? (Illusgtration: istock)

Die ersten Buchungswochen für den Sommer 2013  lassen die ersten Trends erkennen. Die Österreicher setzen auch 2013 wieder auf Veranstalterreisen.

„Der Wunsch nach mehr Individualität, nach Erlebnis und die Sehnsucht nach persönlicher Entwicklung führen zu immer neuen Anforderungen an die Pauschalreise. Gefragt sind flexible und individualisierte Produkte“, sagt Dr. Josef Peterleithner, Konzernsprecher TUI Austria Holding GmbH.

TUI setzt dabei auf die Entwicklung und den Ausbau eigener Hotelkonzepte, die nur bei TUI buchbar sind. Allein im Sommer 2013 gibt es zehn Neueröffnungen bei den Konzepthotels Sensimar, Puravida, Viverde und TUI best FAMILY.

Zusätzlich starten die TUI Reisewelten, die handverlesene Angebote für die sieben wichtigsten Urlaubstypen umfassen (TUI Classic, TUI Beach, TUI Nature, TUI Scene, TUI Lifestyle, TUI Premium, TUI Vital).

Josef Peterleithner: „Die TUI entwickelt sich vom klassischen Reiseproduzenten zum kreativen Urlaubsdesigner. Bis zum Jahr 2015 wollen wir den Anteil der Gäste in exklusiven Hotels von 60 auf 80 Prozent steigern.“

Neben der Pauschalreise werden auch Bausteinreisen, bei denen die verschiedenen Bausteine (Flüge, Hotels, Rundreisen etc.) zu einem individuellen Paket zusammengeschnürt werden, immer beliebter.

Vor allem bei Fernreisen lassen sich die Österreicher gerne ihre ganz persönliche Reise zusammenstellen. Und gerade dafür wird die Sicherheit und Kompetenz eines Reiseveranstalters und die Beratung im Reisebüro geschätzt.

Ungebrochen ist die Nachfrage nach CLUB MAGIC LIFE und den GULET Holiday Clubs, bedingt durch die hohe Qualität und die attraktiven Frühbucheraktionen, wie die „1-€-Kinderaktion“ in den Pegasos Hotels in der Türkei. Generell hält der Trend zum All-inclusive-Urlaub auch im Sommer 2013 an, vor allem Familien schätzen die Budgetsicherheit.

Als Lieblingsdestinationen der ÖsterreicherInnen zeichnen sich auch für den Sommer 2013 Griechenland, die Türkei, Spanien und Tunesien ab. „Besonders erfreulich ist derzeit die Entwicklung in Griechenland mit einem deutlich zweistelligen Zuwachs gegenüber 2012″, sagt Josef Peterleithner. Von den kleineren Destinationen liegen das preislich günstige Bulgarien und die Kapverdischen Inseln, als Alternative zu den Kanaren, im Trend.

Fernreisen sind aufgrund der sehr guten Flugverbindungen und tollen Kombinations-möglichkeiten so beliebt wie nie zuvor, auch wenn im Sommer naturgemäß weniger nachgefragt als im Winter. Hier bleiben die Dominikanische Republik, die Malediven, Thailand und die Vereinigte Arabische Emirate die Lieblingsziele der ÖsterreicherInnen. Neu dazu kommen Kuba und Nordamerika.

TUI-Konzernsprecher Dr. Josef Peterleithner
TUI-Konzernsprecher Dr. Josef Peterleithner ist für die Sommersaison 2013 zuversichtlich (Foto: Friedrich Jansenberger)

Bei der Autoanreise werden auch durch die vielen Kurzurlaubsmöglichkeiten wieder die Länder Italien und Kroatien, aber auch Österreich ganz oben auf der Urlaubsagenda stehen.

„Wir gehen mit vielen flexiblen und zielgruppenspezifischen Angeboten optimistisch in die Sommersaison 2013. Wir sind überzeugt, dass es wieder ein erfolgreiches Jahr wird“, ist TUI-Konzernsprecher Dr. Josef Peterleithner überzeugt.

Auch die Wiener Ferien-Messe 2013 war für den Veranstalterriesen mehr als erfolgreich. „Die Nachfrage nach Urlaubsangeboten hat unsere hohen Erwartungen sogar übertroffen. Wir haben nicht nur mehr Kunden beraten, sondern konnten gegenüber dem Vorjahr sogar mehr Buchungen abschließen. Es war ein perfekter Auftakt für die Sommersaison 2013″, sagt Harald Kraus, Verkaufsdirektor TUI ReiseCenter. Hier einige TUI-Eckdaten von der Ferien-Messe auf einen Blick:

Destinationen: Türkei, Griechenland und Ägypten wurden auch dieses Jahr am stärksten gebucht. Auch Tunesien war gefragt. Auf der Fernstrecke dominierten die Nachfragen für Thailand, gefolgt von der Karibik und den USA.

Urlaubsart: Bei der Urlaubsart überwog die Mittelstrecke vor Fernreisen und Autoreisen.

Produkt: Beim Produkt wurde der Cluburlaub am stärksten gebucht, am beliebtesten waren die CLUB MAGIC LIFE Anlagen, gefolgt von den GULET Holiday Clubs.

Teuerste gebuchte Einzelreise: Die teuerste Buchung war eine Urlaubsreise nach Dubai im Wert von ca. 20.000 Euro.

Stärkster  Ferienmesse Tag an Umsatz: Sonntag (Vorjahr: Samstag)

ÖRV-Imagekampagne: Wir machen Urlaub perfekt!

Ferien Messe Wien
Alle Jahre wieder ist die Ferien Messe in Wien ein Publikumsmagnet (Foto: Christian Husar)

Mit Beginn der Ferienmesse startet der Österreichische Reisebüroverband (ÖRV) auf allen wichtigen Radiosendern österreichweit mit den neuen Spots der Imagekampagne 2013 „Wir machen Urlaub – perfekt“.

„Im Mittelpunkt stehen diesmal humorvolle Geschichten im Zusammenhang mit Reisen, die darauf aufmerksam machen, dass es sich lohnt im Reisebüro zu buchen“, so Dr. Walter Säckl, Generalsekretär des Österreichischen Reisebüroverbandes (ÖRV).

Die Spots werden in ganz Österreich auf den ORF-Radiosendern und Privatradios zu hören sein. „Mit an die 400 Hörfunkspots in der Zeit von 10. Jänner bis 6. Februar erreichen wir mehr als 6,4 Millionen Österreicher durchschnittlich 14 Mal“, so Dr. Säckl.

Ferien Messe Wien
Die Veranstalter und Tourismusbüros werden von den Besuchern der Ferien Messe belagert, um fachkundige Beratung zu bekommen (Foto: Christian Husar)

Damit setzen 414 Reisebüros, 9 Reiseveranstalter, die Wirtschaftskammer Österreich und sonstige touristische Leistungsträger zum dritten Mal hintereinander ein starkes Zeichen für das Image der Reisebüros und betonen die Qualität und Sicherheit bei der Buchung im Reisebüro.

Durch eine verstärkte Kooperation mit Austrian, die zur gleichen Zeit ihren Neustart als touristischer Carrier publizieren werden, ist der Österreichische Reisebüroverband auch in den Printmedien, sowie auf den Screens am Flughafen Wien vertreten.

Tourismus in Wien boomt

Touristenmagner Schloss Schönbrunn in Wien (Foto: Josef Muellek)
Touristenmagnet Schloss Schönbrunn in Wien (Foto: istock/Josef Muellek)

Die jüngste Ausgabe des von der Schloß Schönbrunn Kultur- und BetriebsgesmbH (SKB) im Halbjahresrhythmus herausgegeben „Vienna Tourism Indicator – VTI“ stellt für die kommenden Monate einen weiteren Zuwachs der Besucherankünfte in Wien in Aussicht.

„Damit ist zu erwarten, dass der seit Anfang 2010 belegbare Aufwärtstrend für den Tourismus in Wien weiter anhalten wird“, sagt Franz Sattlecker, Geschäftsführer der SKB.

Der VTI beruht im Wesentlichen auf Trendeinschätzungen von Branchenexperten und analysiert wichtige europäische Herkunftsmärkte (Deutschland, Italien, Spanien, Mittel- und Osteuropa) sowie Japan und China.

Auf einer Punkteskala schätzen die Experten ausgehend von einem Schwellenwert von 100 Punkten die Wien-Ankünfte zum Vergleichszeitraum des Vorjahres ein. Schon im Frühjahr 2012 lagen die Experten mit ihrer Einschätzung richtig: Sie prognostizierten für April bis September 2012 Ankünfte in Höhe von 134 Punkte im Vergleich zum Vorjahr. Dies deckt sich mit den beobachteten Ankunftszahlen (plus 7 %).

Prognose. Für die Periode Oktober 2012 bis März 2013 sagen die Experten einen weiteren positiven Trend voraus: Insgesamt sollen die Ankünfte in Wien mit 118 Punkten etwas höher als im Vergleichszeitraum im Jahr davor sein.

Die positive Entwicklung ist laut Experten durch das gute Wiener Winter-Angebot mit Christkindlmärkten, Silvester und Neujahrskonzert möglich. Daneben punkten die allgemeine gute kulturelle Qualität der Destination Wien, der Kongresstourismus und die guten Werbemaßnahmen für Touristen.

Nicht nur in der Gesamtschau aller berücksichtigten Quellmärkte zeigt die Tendenz  mit 118 Punkten nach oben, sondern auch in der Betrachtung der einzelnen Länder. Der VTI weist mit 143 Punkten den höchsten Wert für Russland aus. Mit 123 Punkten folgt China, mit 117 Punkten  Mittel- und Osteuropa – konkret Ungarn, Tschechien, Polen.

Auch aus Japan werden laut Expertenschätzung mit 104 Punkten wieder mehr Gäste erwartet. Aus Deutschland, das bereits jetzt (nach Gästen aus Österreich) auf Platz 2 der Wien-Ankünfte steht, sollen nach Einschätzung der Tourismusexperten in etwa gleich viele Gäste wie im Vorjahr kommen (99 Punkte). Durch die wirtschaftlich angespannte Lage in den südlichen europäischen Ländern erwarten die Experten weniger Gäste aus Italien (76 Punkte) und aus Spanien (60 Punkte).

Auch in Schloß Schönbrunn ist von Krise derzeit keine Spur. Die Besucherzahlen für das laufende Jahr bis Ende Oktober liegen um 5 Prozent über jenen des Vergleichszeitraums des Vorjahres. „Geht es so weiter, dürfte 2012 unser bisher besucherstärkstes Jahr werden“, so Sattlecker abschließend.

Mobile Banking kommt in Österreich an

Smartphones, iPhones, iPads und Tablets sind nützliche Helferleins im Alltag

Image representing iPad as depicted in CrunchBase

Die Österreicher sind mit Mobile Banking bestens vertraut – 94 Prozent haben davon schon gehört. Und sie nutzen bereits sehr häufig die unterschiedlichsten Möglichkeiten ihre Bankgeschäfte mit dem Smartphone, iPhone oder Tablet wie dem iPad online zu erledigen.

Die wichtigsten Features für sie sind dabei die Abfrage des aktuellen Kontostandes (90Prozent) und Überweisungen (54Prozent). Aber auch zur Informationssuche z.B. Standortabfrage des nächsten Bankomaten oder der nächsten Filiale wird Mobile Banking häufig genutzt.

Am häufigsten finden Transaktionen oder die Informationssuche direkt auf der mobilen Homepage des Bankinstitutes statt. Geringfügig weniger User verwenden dazu eine App auf dem Smartphone oder dem Tablet.

Image representing iPhone as depicted in Crunc...
Mit dem iPhone durch den Alltagsdschungel (Foto: CrunchBase)

Die Häufigkeit der Nutzung von Smartphones oder Tablets bei Überweisungen ist bei Mobile Banking Usern schon sehr stark ausgeprägt. So tätigen 80 Prozent Überweisungen per Mobile Banking und jeder Fünfte führt alle Transaktionen mit dem Smartphone oder Tablet durch.

Die Zufriedenheit der User mit dem Angebot ihrer jeweiligen Bank bewegt sich auf sehr hohem Niveau, so sind im Durchschnitt drei Viertel der Befragten mit dem Angebot entweder zufrieden oder sehr zufrieden und auch die Weiterempfehlungsrate ist stark ausgeprägt.

Gründe für die Nichtnutzung des Mobile Banking Angebotes ist die Befürchtung der mangelnden Sicherheit. „Jeder dritte Non-User befürchtet Sicherheitsprobleme bei der Anwendung auf dem Smartphone oder Tablet bzw. bei der Übertragung der Daten“, weiß Christina Praßdorf, Finanzexpertin der GfK Austria.

Rund jeder Zehnte gibt an Mobile Banking nicht zu verwenden, weil er die herkömmliche Art der Überweisung bevorzugt: im direkten Kontakt mit dem Bankberater im Institut vor Ort.

Backgroundinfo: GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Seine mehr als 11.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt GfK auf permanente Innovation und intelligente Lösungen. So liefert GfK in über 100 Ländern das Wissen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2011 betrug der Umsatz von GfK 1,37 Milliarden Euro.

Glaubensfrage: Wird Gott heimatlos in Österreich?

Umfrage zeigt, dass Gottesferne der Menschen in der Stadt am größten ist

In Zusammenarbeit mit dem Pastoraltheologen Paul M. Zulehner erhebt die GfK Austria Sozial- und Organisationsforschung seit vielen Jahren Daten zur Entwicklung von Religiosität in der Gesellschaft.

Vor dem Hintergrund langjähriger Zeitreihendaten, die es erlauben Entwicklungen über lange Zeiträume zu verfolgen, zieht Zulehner folgende Schlüsse aus den neuesten Daten: Es ist schon schwer, Gott herzuglauben. Noch schwerer aber ist es, Gott wegzuglauben.

Das Einfachste scheint heute daher vielen zu sein: gar nicht zu glauben. Gott und das alltägliche Leben zu trennen.

Hier und heute oder Gott

Ich lebe hier und heute und kann daher nicht an Gott glauben
Ich lebe hier und heute und kann daher nicht an Gott glauben (Chart: GfK)

Dabei ist beachtlich, dass in vermeintlich säkular-gottvergessenen Kulturen dennoch beträchtlich viele Menschen an Gott glauben. Leben ist für sie mehr als nur für „hier und heute“ zu leben. Deren Anteil hat zwar zwischen 1988 und 2012 merklich abgenommen; die Zahl derer, die das „Hier und Heute“ auf keinen Fall mit Gott austauschen wollen, ist in diesem Zeitraum von 51% auf 36% gefallen.

Gleichzeitig hat sich die Zahl derer verdoppelt, denen der „Himmel“ verschlossen ist. Sie stieg von 14% auf 28%. Dazu kommen noch einige im skeptisch-unentschlossenen Mittelfeld (21%). Mehr als die Hälfte der 2012 Befragten (36%+15%=51%) lehnt die Vertröstung auf das Diesseits ab. Lediglich für ein Drittel scheint dieses Leben „die letzte Gelegenheit“ (Marianne Gronemeyer) zu sein.

Wichtigkeit Gottes im Leben

Dieser Entwicklung des Gottesglaubens entspricht die „Abkühlung“ des Glaubens als wichtigem Teil des Lebens. Der Anteil derer, denen Gott in ihrem Leben ein wichtiger Teil ist, fiel seit 1988 bis 2007 von 42% auf 34%, um dann allerdings bis 2012 wieder auf 39% anzusteigen. Ist eine Trendumkehr in Sicht? Führen destabile Zeiten dazu, religiösen Halt mehr zu schätzen als in gesicherten?

Mein Glaube ist ein wichtiger Teil meines Lebens
Mein Glaube ist ein wichtiger Teil meines Lebens (Chart: GfK)

Beim Vergleich beider Entwicklungen fällt auf, dass es „Gott an sich“ besser erging als „Gott im Leben“. Im alltäglichen Leben tritt er bei immer mehr in den unsichtbaren Hintergrund. Oder stirbt er gar?

Hat Nietzsche Recht, dass bei immer mehr Leuten Gott tot ist bzw. der Glaube an ihn ohne Belang für das Leben? Aber wie ist das Verhältnis der Menschen zu Gott in außeralltäglichen Situationen: Wenn ein Kind geboren wird, ein geliebter Mensch stirbt, die Liebe zum Fest wird?

Verbuntung

Bei allen „Verdunstungserscheinungen“ des Gottesglaubens zeigen aber die Studien etwas Wichtiges: Es gibt solche und solche – Gläubige, Weniggläubige, Fastgläubige, Ungläubige. Da sind Überzeugte neben Skeptikern, Gottesfürchtige neben Gottesleugnern. Die weltanschauliche Landschaft verbuntet sich zunehmend. Dabei wird die Kultur Gott nicht los: sie wird nicht gottlos.

Mein Glaube ist ein wichtiger Teil meines Lebens
Mein Glaube ist ein wichtiger Teil meines Lebens (Chart: GfK)

Dem Gottesglauben scheint der Zeitgeist also nicht nur ins Gesicht zu blasen. Die Kirchen tun sich offensichtlich schwerer bei modernen Zeitgenossen als Gott. Mehr Kirchenkrise denn Gotteskrise also, so ließe sich in der Sprache des innerkirchlichen Streits formulieren.

Es gibt beachtlich viele, die Gott in der säkularen Gesellschaft in Erinnerung halten, noch mehr, die neuestens wieder auf ihn ihr Leben bauen. Daraus folgt aber: Die säkulare Gesellschaft ist alles andere als durchsäkularisiert. Die Menschen sind nicht so gottlos, wie Kirchenleute sie manchmal gerne hätten, zumindest viele von ihnen.

Unterschiede

Die Detailanalyse lässt bemerkenswerte Zusammenhänge erkennen. Frauen sind offenbar für den Gottesglauben etwas offener als Männer. Und nach Alter gibt es keine linearen Zusammenhänge. Die jüngeren Menschen, die ihr Leben vor sich haben, sind je nach Alterskohorte weniger gottoffen denn die Älteren, die das Leben mehr hinter sich haben und Lebensbilanz ziehen.

Deutsch: Schild „Gott sieht alles, unser Nachb...
„Gott sieht alles, unser Nachbar sieht mehr“ (Photo: Wikipedia)

Und noch eins: Die Stadt fällt aus der Reihe. Hier ist die Gottferne der Bevölkerung am größten. Wird längerfristig das Land sich der Stadt angleichen? Oder kann die Entwicklung umgekehrt laufen? Wer vermag es mit Sicherheit zu sagen? (Quelle: GfK)