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Macau: Nervenkitzel in Asiens Glückspiel-Mekka

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Nichts für Ängstliche ist ein Spaziergang auf dem Skywalk des Macau Tower (Foto: MGTO)

Rund 28 Millionen Touristen haben 2012 die Boomtown am Perlfluss besucht. Dies entspricht einem Anstieg von 0,3 Prozent. Damit hat sich der rasante Anstieg des Besuchervolumens der vergangenen Jahre – 2011: plus 12,2 Prozent – verlangsamt. Die Weichen sind jedoch auf weiteres Wachstum gestellt. Ein Großteil davon, rund 25 Millionen, kam aus der Volksrepublik China, Hongkong und Taiwan. Macau: Nervenkitzel in Asiens Glückspiel-Mekka weiterlesen

Swiss: Von Wien nach Singapur via Zürich

Im Mai 2013 nimmt Swiss International Air Lines die asiatische Metropole Singapur in ihren Flugplan auf

Ab 12. Mai 2013 erweitert SWISS das Flugangebot nach Asien und führt einen neuen täglichen Non-Stop-Flug von Zürich nach Singapur ein. Singapur ist eine der wichtigsten Wirtschaftsmetropolen im asiatischen Raum.

Swiss International Air Lines Airbus A340-300 ...
Swiss International Air Lines Airbus A340-300 beim Take off in Zürich (Photo: Wikipedia)

Der globale Finanz- und Handelsplatz verfügt zudem über starke Wirtschaftsbereiche wie die verarbeitende Industrie, Spitzentechnologie sowie Pharmazie und Biotechnologie. Auch für den Frachtverkehr bietet die neue Direktverbindung in den Stadtstaat ein großes Potential.

Bernhard Wodl, Head of SWISS Austria and Central Eastern Europe, über die Neuaufnahme der insgesamt achten asiatischen Destination im SWISS Streckennetz: „Singapur ist außerdem eine beliebte touristische Destination und dient als Ausgangspunkt zu den wichtigsten Reisezielen in Südostasien, Australien und Neuseeland.“
SWISS fliegt nach Singapur mit einem Airbus A340-300, der insgesamt über 219 Sitzplätze in Economy, Business und First Class verfügt. Nach ihrer Gründung hatte SWISS Singapur bereits bis Frühjahr 2009 bedient, allerdings nicht im Non-Stop-Flug ab Zürich, sondern mit einem Zwischenstopp in Bangkok.

Perfekte Anschlußzeiten für Passagiere ab Wien:

Wien – Zürich                LX 3559            20:15Uhr – 21:35Uhr
Zürich – Singapur           LX 178              22:45Uhr – 17:10Uhr (Folgetag)
Singapur – Zürich           LX 179              23:05Uhr – 06:10Uhr (Folgetag)
Zürich – Wien                LX1574             07:10Uhr – 08:30Uhr

Taiwan: Im Zeichen der Schlange

Im Februar ist es wieder soweit: Die Taiwaner feiern Neujahr – und das gleich zweimal und zwei Wochen lang. Ein Einblick in die seltsamen Neujahrsbräuche und Überlieferungen

Taipei Lantern Festival in the Chiang Kai-shek...
Taipei Das Laternenfestival vor dem Chiang Kai-shek Memorial Palast in Taipei (Photo: Wikipedia)

Was macht man in Taiwan, wenn das Neujahrsfest vorbei ist? Man bereitet das nächste vor! Auf Asiens „schöner Insel” muss man darauf kein ganzes Jahr warten, sondern nur knapp sechs Wochen.

Grund dafür ist, dass man nicht nur das neue Jahr nach dem Gregorianischen Kalender begrüßt, sondern auch das Neujahr nach dem traditionellen Mondkalender, das 2013 auf den 10. Februar fällt. Doch das ist nur der Anfang: Gefeiert wird volle fünfzehn Tage lang.

Wer schon von dem spektakulären Feuerwerk beeindruckt war, das in der Neujahrsnacht das höchste Gebäude des Landes, den Wolkenkratzer „Taipei 101“, farbenfroh erstrahlen ließ und weltweit im Fernsehen übertragen wurde, der wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen, wenn er die bunten Feiern erlebt, mit denen man in Taiwan das neue Jahr des überlieferten Kalenders willkommen heiß. Diesmal steht es im Zeichen der Schlange, die für Ostasiaten Weisheit und Schönheit verkörpert und als listig und klug gilt.

Der Jahresbeginn ist auf den zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende festgelegt. In Taiwan sind der Vortag des Neujahrsfestes und die ersten drei Tage gesetzliche Feiertage – also vom Samstag bis zum Dienstag, vom 9. bis 12. Februar.

Insgesamt dauern die Feierlichkeiten aber volle zwei Wochen und enden ebenso spektakulär, wie sie begonnen haben, mit dem Laternenfest am 24. Februar. Während des Festes gewähren viele Hotels Nachlässe, und einige Sehenswürdigkeiten senken ihre Eintrittspreise, so dass Taiwan-Besucher gleich mehrfach belohnt werden.

Die Feier des neuen Jahres ist von zahlreichen althergebrachten Bräuchen geprägt. Der Überlieferung zufolge wurde die Menschheit einst von einem „Jahres-Ungeheuer” (nianshou) bedroht, das an jedem ersten Tag eines neuen Jahres die Ernte, das Vieh und sogar Menschen verschlang.

Allerdings fürchtete sich dieses Untier vor Feuer, Lärm und der Farbe Rot, so dass man es mit Feuerwerk und roten Laternen fernzuhalten versuchte.

Mit der „Vertreibung des Ungeheuers” (guonian) trieb man zugleich das alte Jahr in die Flucht und hieß das neue farbenprächtig und lautstark willkommen. Zu dem Erfolg gratuliert man sich auch heute noch gegenseitig mit der Formel gongxi, mit der man zugleich Erfolg und Wohlstand wünscht.

Die Farbe Rot spielt ebenfalls noch immer eine große Rolle beim Neujahrsfest. An den Häusern hängen oft rote Zettel oder Schriftrollen mit kleinen Reimen oder Schriftzeichen für Wörter wie „Glück”, „Wohlstand” oder „langes Leben”, während jüngere Familienmitglieder – und manchmal auch Besucher, die in einer taiwanischen Familie zu Gast sind – kleine Geldgeschenke in Angbao genannten roten Umschlägen erhalten.

Es soll auch hilfreich sein, Fenster und Türen zu öffnen, um das Glück hereinzulassen, und die Lichter in der Nacht brennen zu lassen, um dem Glück den Weg ins Haus zu leuchten. Ein Großteil der Traditionen, die das Fest umgeben, hängen damit zusammen, dass im Chinesischen viele Wörter ähnlich klingen.

Demzufolge vermeidet man angeblich Unglück, indem man keine Schuhe oder Bücher während der Neujahrestage kauft, da das Wort „Schuh” bzw. „Buch” dem Wort für „schlecht”bzw. „verlieren” phonetisch ähnelt. Ein Haarschnitt während der Festlichkeiten soll Unglück bringen, weil das Wort für „Haar” und das Wort für „Glück” ebenfalls ähnlich klingen: abgeschnittenes Haar wäre also abgeschnittenes Glück.

In gleicher Weise gehen viele Gepflogenheiten beim Essen auf Wortspiele zurück: So verspeist man Fisch, weil das Wort so klingt wie „Überfluss”, und den Klebreiskuchen niangao, weil er klingt wie „wachsender Wohlstand jahrein jahraus.”

Nach dem Essen am Vorabend des neuen Jahres geht’s auf jeden Fall hinaus auf die Straße oder in Parks, wo man den Jahreswechsel mit Feuerwerk und Böllern feiert.

Doch in Taiwan hat das Ereignis auch stets eine religiöse Komponente, und so versammeln sich Tausende von Menschen in Tempeln, brennen Räucherstäbchen ab, beten und bringen den Göttern Opfer in Form von Speisen und auch von Geldscheinen, die angezündet und verbrannt werden, bevor Schlag Mitternacht das neue Jahr beginnt.

Am Abschluss der fünfzehntägigen Neujahrsfeierlichkeiten steht noch einmal ein Höhepunkt: das Laternen- oder Yuanxiao-Fest. Da das Neujahrsfest immer in einer Neumondnacht gefeiert wird, fällt das Laternenfest automatisch mit dem ersten Vollmond des neuen Jahres zusammen.

Abends ziehen die Kinder – ähnlich wie am deutschen Martinstag – mit Laternen durch die Straßen, doch auch die Kommunen sorgen in dieser Nacht für bunte Unterhaltung mit diversen Veranstaltungen, an denen sich die Einheimischen ebenso erfreuen wie die Besucher Taiwans.

Das Laternenfest bei der Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle in Taipeh ist berühmt für seine unzähligen meisterhaft gestalteten Lampions, seine Drachen- und Löwentänze, für Volkskunstvorführungen, akrobatische Vorstellungen und feierliche Prozessionen.

Diese großartige dreitägige Darbietung einheimischer Kultur zieht jedes Jahr Millionen von Schaulustigen an, aber natürlich wird auch in anderen Städten des Landes groß gefeiert, und Besucher aus dem Ausland sind willkommen als Gäste und Zuschauer.

Backgroundinformation: Taiwan

Asiens schönste Seiten auf einer einzigen Insel – das bietet Taiwan Fernosturlaubern und Reisenden auf dem Weg nach Südostasien, Australien oder rund um die Welt.

Die Insel, von frühen Seefahrern zu Recht „Formosa” – die Schöne – genannt, liegt rund 160 Kilometer vor der Südostküste Chinas im Westpazifik. Die Einwohner zählen zu den herzlichsten Gastgebern Asiens.

Darüber hinaus bietet das hochmoderne Land fernöstliches Flair, asiatische Kulturen und subtropische Natur auf kleinstem Raum bei maximaler Reisesicherheit.

Die atemberaubende Landschaft besticht mit üppigen Regenwäldern, hohen Bergen, fruchtbaren Tälern, schroffen Küsten und zauberhaften Korallen- und Vulkaninseln, während in der Hauptstadt Taipeh und den übrigen Städten jahrhundertealte Traditionen der Moderne des 21. Jahrhunderts begegnen. Mehr Informationen über Taiwan gibt es für Touristen im Internet.

Austrian Airlines: Neue Business Class

Austrian Airlines startet durch und rüstet ihre Langstrecken-Flotte auf: Alle zehn Jets vom Typ Boeing 777 und 767 erhalten neue, moderne Economy-Sitze, ein neues Bord-Entertainment-System und neue Sitze in der Business Class, die sich zu völlig flachen Betten umwandeln lassen. Auch das Innendesign der Flugzeuge erhält eine neue Optik, da Austrian Airlines das Farbkonzept der Kabine überarbeitet.

„Wir investieren über 90 Millionen Euro. Das ist eine wesentliche Investition in die Zukunft von Austrian Airlines“, so Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht, „die Software, also der herzliche und charmante Service an Bord, war immer schon einzigartig. Bei der Hardware hatten wir Nachholbedarf. Jetzt passt beides: Software und Hardware.“

„Die Umrüstung der Langstreckenflotte ist ein wesentlicher Meilenstein in einer ganzen Reihe von Maßnahmen zur Produkt- und Qualitätsverbesserung“, sagt Austrian Airlines CCO Karsten Benz.

Im Jahr 2011 hat Austrian Airlines auf den Mittelstrecken-Flugzeugen der Type Boeing und Airbus die neue Europa-Kabine eingebaut. Bis zum Ende des ersten Quartals 2013 werden alle Dash und Fokker-Kabinen ein Face-Lift erhalten. Auch diese bekommen Ledersitze und werden optisch dem Design der Mittelstrecken-Kabine angepasst.

Weitere Produktneuerung sind der Austrian Star Alliance Terminal mit sechs neuen Lounges und das neue Cateringkonzept mit den á la carte Menüs von DO&CO.

Der Umbau eines Langstrecken-Flugzeuges wird in etwa sechs Wochen pro Flugzeug in Anspruch nehmen. Das erste umgerüstete Flugzeug soll noch in diesem Jahr abheben. Die Umrüstung der gesamten Flotte wird im Winter 2012/2013 Flugzeug für Flugzeug stattfinden und im Frühjahr 2013 abgeschlossen sein.

Mit der Langstrecke von Austrian Airlines sind jedes Jahr rund 1,1 Millionen Kunden auf 5.500 Flügen unterwegs. Das Austrian Langstrecken-Netz umfasst die Destinationen New York, Washington und Toronto in Nord-Amerika, sowie Bangkok, Tokio, Malé, Delhi und Peking in Asien.

„Die Langstrecken-Flüge sind ein wesentliches Geschäftsfeld der Austrian Airlines. Sie machen rund 43 Prozent des gesamten Flugangebots aus. Die Investition von über 90 Millionen Euro ist daher ein klares Bekenntnis zur Langstrecke der Austrian Airlines“, erklärt Austrian CEO Jaan Albrecht.