Schlagwort-Archive: Airbus A320

Low Cost-Flüge von Dresden nach Barcelona

Gaudí-Metropole Barcelona
Ab 31. März 2013 ist die Gaudí-Metropole Barcelona im Nonstopflug von Dresden erreichbar (Foto: Costa)

Die spanische Low Cost-Fluggesellschaft Vueling fliegt ab 31. März 2013 nonstop zwischen Dresden und Barcelona. Die Basilika „Sagrada Familia“, das Fußballstadion „Camp Nou“ und Gaudis märchenhafter „Parc Güell“ sind ab dann nur noch knapp über zwei Flugstunden entfernt. Im Angebot sind drei Flüge pro Woche und Richtung. Der Airbus A320 mit 180 Plätzen verkehrt dienstags, donnerstags und sonntags. Tickets sind bereits buchbar auf www.vueling.com/de und in allen Reisebüros.

Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH: „Barcelona als Zentrum für Kultur, Mode und Design ist eines der beliebtesten europäischen Ziele für Städtereisen. Die Flugzeiten sind optimal für einen Kurzurlaub. Auch Geschäftsreisende profitieren von den neuen Flügen und den Anschlüssen in Barcelona. Zudem wird die Verbindung mit Sicherheit den hiesigen Tourismus stimulieren. Dass Vueling auf Sachsen setzt, ist ein Gewinn für die ganze Region.“

Dresden – das Florenz an der Elbe
Sachsens Landeshauptstadt Dresden – das deutsche Florenz an der Elbe (© Dresden Marketing GmbH/Foto: Anja Upmeier)

Vueling startet dienstags und donnerstags um 15:05 Uhr in Dresden und landet um 17:20 Uhr in der Millionenstadt am Mittelmeer. Sonntags hebt der A320 bereits um 13:10 Uhr in der sächsischen Landeshauptstadt ab und erreicht Barcelona um 15:25 Uhr. Der Rückflug: Der Low-Cost-Carrier startet dienstags und donnerstags um 11:55 Uhr in Barcelona und landet um 14:25 Uhr in der sächsischen Landeshauptstadt. Sonntags hebt der A320 bereits um 10 Uhr in der katalanischen Metropole ab und erreicht Dresden um 12:30 Uhr.

Vueling Airlines ist die Low Cost-Tochter der spanischen Iberia und damit die zweitgrößte spanische Airline. Vueling führt die Dresden-Flüge in Kooperation mit Iberia durch, weshalb in Barcelona mit beiden Airlines sehr gute innerspanische Anschlüsse bestehen.

Die Flughafen Dresden GmbH ist ein Tochterunternehmen der Mitteldeutschen Airport Holding. 2011 wurden 1.921.633 Fluggäste und 35.087 Flugbewegungen in der sächsischen Landeshauptstadt registriert. Auf dem Flugplan stehen derzeit 43 Ziele in 13 Ländern. Flugplan, Parkplatzreservierung, Online-Reisebüro: www.dresden-airport.de.

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Austrian und Tyrolean fliegen im Duett auf Sanierungskurs

Austrian Airlines fliegt ab 1. Juli 2012 mit Tyrolean im Duett aus der Krise (Foto: Austrian)
Austrian Airlines fliegt ab 1. Juli 2012 mit Tyrolean im Duett aus der Krise (Foto: Austrian)

Der Aufsichtsrat von Austrian Airlines hat heute den geplanten Betriebsübergang des Flugbetriebes auf die Tochter Tyrolean Airways beschlossen. Aus rechtlichen Gründen kann der Termin dieses Betriebsübergangs frühestens auf den 1. Juli 2012 fallen.

Mit diesem Beschluss wurde formal der letzte Baustein des 220 Millionen Euro schweren Restrukturierungsprogramms gelegt. Ziel des Programms ist es, die größte heimische Fluggesellschaft wieder in die Gewinnzone zu bringen.

Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht: „Wir haben heute eine Entscheidung getroffen, die Austrian Airlines von strukturellen Altlasten befreit. Sie gibt uns zudem eine Zukunftsperspektive in der Luftfahrt, weil wir wettbewerbsfähiger aufgestellt sein werden.“

Für den Kunden wird sich durch den Betriebsübergang nichts ändern: Austrian Airlines bleibt Austrian Airlines – mit einer Flugzeugflotte von 77 Flugzeugen, die 130 Destinationen weltweit anfliegt.

Für die Mitarbeiter des Austrian Airlines Flugbetriebs, das sind 600 Piloten und 1.500 Flugbegleiter, ändert sich in punkto Arbeitsumgebung und Gehalt nichts. Denn die Einsparungen werden durch die abgeflachten Gehaltsanstiege erzielt.

Albrecht: „Unsere Boeing 777 wird auch morgen nach New York und Peking fliegen. Und am liebsten wäre mir, wenn sie mit denselben Crews dorthin fliegt. Denn es sind professionelle, kompetente und engagierte Crews.“

Gemeinsamer Flugbetrieb von Austrian Airlines und Tyrolean

In einem nächsten Schritt wird der Austrian Flugbetrieb bei Tyrolean integriert werden. Dafür wurde bereits im März eine mit Experten und Führungskräften von beiden Gesellschaften Projektorganisation gebildet.

Ziel der Arbeitsgruppen ist es, bis Jahresende einen gemeinsamen Flugbetrieb ohne Doppelgleisigkeiten zu organisieren. Beide Standorte, Wien und Innsbruck, sind in jedem Fall Teil des Zukunftskonzepts.

Das Arbeitsprogramm:

Personal: Im Arbeitspaket „Modernisierung der Kollektivverträge“ konnte mit dem Betriebsrat Boden und der Gewerkschaft GPA eine Einigung erzielt werden. Teil dieser Einigung ist eine Null-Lohnrunde für 2013 und eine Verständigung über den Ausstieg aus dem bestehenden Pensionskassenmodell.

Mit dem Betriebsrat Bord wurden bis zur letzten Minute intensive Gespräche geführt, aber keine Einigung erzielt. Deshalb wird nun der Betriebsübergang zur Tochter Tyrolean realisiert. Mit dem Kostenniveau von Tyrolean besitzen Austrian Airlines ein zukunfts- und wettbewerbsfähiges Fundament für die weitere Entwicklung.

Streckennetz und Flottenharmonisierung: Ein neuer Flugplan mit strategischer Ausrichtung auf unseren Heimatmarkt Österreich und auf starke Ostmärkte wurde entwickelt. Die Ausflottung von elf Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737 und die Einflottung von sieben Airbus A320 sind im Gange.

Wesentlich ist hierbei, dass passende Flugzeuge erworben werden, die notwendige technische Anforderungen wie Anpassungen an Triebwerk oder Kabine so kostenschonend wie möglich halten. Mit der Umschulung der Piloten wurde schon im März gestartet. Diese wird abhängig vom Zeitpunkt der sukzessiven Flotten-harmonisierung zeitlich flexibel angepasst. Im „Umschulungspool“ befinden sich Piloten der Boeing B737 und Copiloten der Fokker Flotte.

Standort: Mit dem Flughafen Wien wurde eine Vereinbarung zur Absicherung der gemeinsamen Zukunft und Stärkung des Transferverkehrs und der Langstreckenentwicklung unterschrieben. Insgesamt sollen so der Hub Wien und das Langstreckenangebot am Standort weiter ausgebaut werden.

Mit dem neuen Austrian Star Alliance Terminal, der im Juni 2012 in Betrieb gehen wird, wurden dafür gute Voraussetzungen geschaffen. Auch im Bereich Handling wurden Einsparungspotenziale identifiziert und die Rahmenbedingungen für eine längerfristige Vereinbarung definiert.

Kosten & Erlöse: Viele der Geschäftspartner und Lieferanten wollen sich am Zukunftskonzept von Austrian Airlines beteiligen und unterstützen mit der Anpassung von Konditionen. Mit einer Verlängerung von Verträgen und günstigeren Einkaufsbedingungen konnten mit mehr als 60 Lieferanten substantielle Beiträge in Millionenhöhe gestemmt werden. Auf der Erlösseite ist u.a. der Ausbau des Firmenkundengeschäfts über Verbund- und Star Alliance-Partner in Umsetzung.