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Mietwagen für Französisch-Guyana

Mit Sunny Cars auf Entdeckungsreise durch Französisch-Guayana gehen (Foto: Wilde & Partner)

Exotischer Neuzugang: Mit Französisch-Guyana hat der Mietwagen-Vermittler Sunny Cars ein hierzulande eher unbekanntes Reiseziel in sein weltweites Sortiment aufgenommen. Eine Woche Mietwagen ist ab 320 Euro/Woche buchbar. Französisch-Guyana liegt zwischen Surinam und Brasilien und weist in etwa die geografische Ausdehnung Österreichs auf.

Als südamerikanische Übersee-Region Frankreichs wird das Land von Paris aus verwaltet und ist darüber hinaus ein vollwertiges Mitglied der Europäischen Union. Reisende aus Deutschland oder Österreich verlassen formell nicht einmal die EU und können vor Ort sogar offiziell mit Euro zahlen.

Als Ausgangspunkt für die Reise durch dieses exotische Land eignet sich am besten die größte Stadt Cayenne. Dort liegt auch die Mietwagen-Station, die Kunden von Sunny Cars ab sofort nutzen können.

Bekannt ist Französisch-Guyana vor allem für seinen Weltraumbahnhof in Kourou. Er wird in Zusammenarbeit mit der französischen Weltraumbehörde von der ESA betrieben und dient beispielsweise der Beförderung von Ariane-Trägerraketen ins All. Aufgrund seiner Nähe zum Äquator benötigen diese deutlich weniger Treibstoff als in Europa, um eine Nutzlast auf die gewünschte Höhe zu transportieren.

Auch landschaftlich hat die Destination viel zu bieten und zeichnet sich neben seiner Küste am Atlantischen Ozean besonders durch sein tropisches Bergland aus. Dort können Besucher zahlreiche endemische – also nur dort vorkommende – Pflanzenarten entdecken. Französisch-Guyana eignet sich vor allem für Individualreisende, die Exotik pur fernab bekannter Reisepfade suchen.

Wer dieses außergewöhnliche Land erkunden möchte, kann sich bei Sunny Cars eine Woche Mietwagen in der kleinsten Kategorie, beispielsweise einen Renault Twingo zweitürig und mit Klimaanlage, bereits ab 320 Euro pro Woche sichern.

In den Inklusive-Preisen des Mietwagen-Brokers sind alle wichtigen Leistungen enthalten, darunter sämtliche Versicherungen, unbegrenzte Kilometer, alle lokalen Steuern und Flughafengebühren. Buchbar sind die Mietwagen-Angebote von Sunny Cars im Reisebüro, auf der Internet-Seite www.sunnycars.at oder unter der Rufnummer 0800 – 50 10 25 (Quelle: Wilde & Partner)

Die Kunst des sinnlichen Reisens

Anderswo ist immer anders. Städte und Menschen mit anderen Augen zu sehen und zu erfahren – auch wenn man sie schon zu kennen glaubt. So üben wir Ferienmenschen uns wieder in einer aussterbenden Kunst: in der des sinnlichen Reisens.

Denn wer die Wirklichkeit einer Stadt, eines Landes, einer Region erspüren will, muss mit offenen Sinnen schlendern, meint der Schriftsteller Horst Krüger. Er muss schauen, hören, tasten, schmecken und riechen. Er muss sich in muffige Treppenhäuser vorwagen, er muss einen Blick auf Hinterhöfe und Gartenhäuser werfen, in verrauchten Kneipen einkehren, beobachten und zuhören.

So also leben die Menschen hier? Das ist ihr Alltag? Wer die Wirklichkeit einer Stadt sehen will, sollte schließlich auf Märkte gehen. Denn Märkte haben ihren eigenen Blues, erzählen wahre Geschichten, von und für Hausfrauen zum Beispiel, von traurigen Schicksalen und Außenseitern der Gesellschaft, von Arroganz und Vorurteilen.

Vom Glück des Reisens. Aufzubrechen, wohin einer will, dorthin zu gelangen, wo noch keiner war, von Dingen berichten, die so noch nie erzählt wurden: das sind die wohl stärksten Triebkräfte des Reisens, schreibt Ulf Diederichs in „Vom Glück des Reisens“.

Und er fragt zu Recht: „Was ist Reiseglück? Ist es das, was einem auf Reisen manchmal jäh überfällt, sich aber nur schlecht in Worten ausdrücken lässt? Ist es das Glück eines, der von der Reise kommt und etwas zu erzählen hat, woher all das, was er erlebt hat – auch die größte Gefahr, die ärgste Strapaze  –, dem eigenen Erfahrungs- und Erzählschatz zugute kommt? Ist es das Glück dessen, der erfrischt und auch irgendwie verändert zurückkehrt? Ist es das Glück dessen, der an aufregenden Abenteuern teilnimmt, ohne auf die Annehmlichkeit eines Sessels oder eines kühlen Drinks verzichten zu müssen?“

Die Magie des Ankommens. Tauchen wir also ein, in die Kunst des Reisens, lernen wir wieder das Gras wachsen hören, überschreiten wir das Gewohnte, betreten wir neugierig neues Terrain jenseits der selbst gesteckten inneren und äußeren Grenzen. Denn „Menschen, die das Gras wachsen hören, sind offen, neugierig und wissensdurstig“, ist die Schriftstellerin Luisa Francia überzeugt.

Nur wer seinen Körper und die Welt, die ihn umgibt, mit allen Sinnen wahrnimmt, spürt das Verwobensein alles Lebendigen. Und er wird dabei das Glück des Reisens neu erfahren, seine Kraftorte – hier und anderswo – erleben und seine ureigenen Kultplätze entdecken. Reisen wir wohl.
(c) Georg Karp