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Abenteuer pur: Nur der Adler sprach zu ihm

usa_10279_monument_valley_luca_galuzzi_1000x667Ein Mann läßt alles zurück, um in der Gesellschaft von Indianern und Klapperschlangen zu leben und in der Einsamkeit eines Wüstencañons von Arizona das Gefühl dafür wiederzufinden, was es heißt, lebendig zu sein. Ein aufwühlendes Buch über eine unglaubliche Geschichte aus dem wahren Leben eines Aussteigers, eines Mannes, der alles hatte, aber sich nicht glücklich in der modernen Konsumwelt fühlte.

In Friedrich Abels Leben fehlte nichts von dem, was ein Mann meist glaubt, haben zu müssen: Einen akademischen Grad, eine interessante Position als Medizinjournalist beim Magazin stern, gesellschaftliches Ansehen, ein Auto und eine schicke Wohnung in Hamburg.

Aber das Gefühl, echt und intensiv zu leben, kannte er nicht mehr. Also beschloß er, aus dem Alltagstrott auszubrechen, um seinen alten Traum zu verwirklichen: Das Geheimnis des indianischen Lebensgefühls zu ergründen, zu einem Leben mit der und nicht gegen die Natur zurückzufinden – und damit zu sich selbst.

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Er gab alles auf – Beruf, Karriere und Freunde, löste seinen Haushalt auf, verkaufte alles, was in einer Konsumgesellschaft notwendig ist, und begab sich mit 10.000 Dollar in die neue Welt, wo er seinen Traum zu verwirklichen entschlossen war, wo er der Mutter Erde näher war als im piekfeinen Hamburg.

Das Buch Nur der Adler sprach zu mir: Die Geschichte von einem, der auszog, das Leben neu zu lernen von Friedrich Abel, einem gebürtigen Steirer, gehört von jedem gelesen, der seinen Traum von einem Leben in Natur und Freiheit endlich realisieren möchte.

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Wandersafari durch das größte Naturschutzgebiet Afrikas

Das Selous Wildreservat im Südosten Tansanias ist nicht nur das größte, sondern zugleich eines der ursprünglichsten Schutzgebiete von Afrika. Der Veranstalter „The Retreat Safaris“ bietet mehrtägige Wandersafaris durch … weiter

Australien: Exklusive Rundreise

Unterwegs im Outback: Faszinierende Impressionen aus einer grandiosen Landschaft voller geheimnisvoller Geschichten, Mythen und Legenden (Foto: Tourism Australia)
Unterwegs im Outback: Faszinierende Impressionen aus einer grandiosen Landschaft voller geheimnisvoller Geschichten, Mythen und Legenden (Foto: Tourism Australia)

Roter Wüstensand, tiefblaues Korallenmeer und lebendige Metropolen: Eine Reise zum Kontinent der Kontraste erwartet Gruppenreisende, die Australien entdecken, erleben und erkunden möchten. Sie führt zu den bekannten Sehenswürdigkeiten in Down Under und bietet Einblicke in die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt sowie in die heutige Lebenssituation der Ureinwohner, der Aborigines.

Die Reisenden spazieren im Outback zwischen Wüstengräsern zum Wahrzeichen Australiens, dem Ayers Rock. Von dessen heiliger Bedeutung für die australischen Ureinwohner, die schon vor etwa 40.000 bis 50.000 Jahren den Kontinent besiedelten, zeugen Felsmalereien auf nahegelegenen Gesteinsformationen. Die Teilnehmer der  Reise werden dabei  in die Schöpfungsmythologie der Aborigines eingeführt, nach der sich unsichtbare Traumpfade durch den Kontinent ziehen.

In der Wüstenstadt Alice Springs besucht die Gruppe eine Schule, von der aus die Kinder der dünnbesiedelten Region über Funk und Internet unterrichtet werden. Im tropischen Norden unternimmt die Gruppe eine Bootsfahrt durch die unberührte Flusslandschaft des Kakadu-Nationalparks mit seinen zahlreichen einheimischen Vögeln.

Auch in das geschäftige Treiben der Metropolen Melbourne und Sydney tauchen die Touristen ein. Das Stadtbild in Melbourne ist durch viktorianische Architektur und farbenfrohe Parkanlagen geprägt. In der heimlichen Hauptstadt Sydney steht eine Hafenrundfahrt und eine Besichtigung des weltbekannten Opernhauses auf dem Programm.

Im Hinterland von Sydney erstrecken sich die Blue Mountains. Die Weltnaturerbstätte beheimatet Koalas, Kängurus und Papageien. Die Unterwasserwelt des fünften Kontinents entdecken die Reisenden bei einem optionalen Ausflug zum Great Barrier Reef.

Die 23-tägige Erlebnisreise „Große Australienreise“ von Gebeco ist ab 5.395 Euro buchbar. Inklusiv sind die Reiseleitung, Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren, Übernachtungen mit Frühstück überwiegend in Mittelklasse-Hotels. Reisetermine gibt es ab August bis November 2011 und von März bis Mai 2012.

Mehr über Down Under finden reiselustige Entdecker und Urlauber auf der offiziellen Webseite von Australien. Ein Reisespezialist für Ozeanien ist Coco Weltweit Reisen. (Quelle: Gebeco; GeKa)

Der siebte Kontinent

Bildband Abenteuer Antarktis von Thomas Haltner
Thomas Haltner: Abenteuer Antarktis. Ein opulenter Bildband für alle erlebnishungrigen Kreuzfahrer, die es eisig lieben

Momente einzigartiger Schönheit. Nie gesehene, spektakuläre Landschaften. Ergreifende Tierbegegnungen. Imposante Lichtspiele von erhabener Pracht. In der Antarktis zeigt sich die Schöpfung von ihrer schönsten Seite.

Das südliche Festland ist heute das einzige noch intakte Ökosystem unseres Planeten. Seine Unzugänglichkeit, die bizarren Eisformationen und die faszinierende Tierwelt machen das „weiße Paradies“ zu einem der letzten Mysterien unserer Zeit. Aber für wie lange noch?

Der renommierte Photoreporter und bekannte Reiseautor Thomas Haltner hat diese eisige Welt mehrfach bereist. Mit 220 fantastischen Aufnahmen und einfühlsamen Texten bringt er sie in seinem großformatigen Band Abenteuer Antarktis (Edition Stürtz) künftigen Teilnehmern einer Kreuzfahrt näher, gibt nützliche Tipps für Landgänge und zeigt dabei aber auch die ökologische Problematik solcher Expeditionen erlebnishungriger Urlauber auf. Denn immer  mehr Touristen wollen per Schiff diesen von Umwelteinflüssen bedrohten siebten Kontinent am Ende der Welt bewundern. Und immer mehr Kreuzfahrtschiffe steuern das weiße Paradies an.
Georg Karp

Mietwagen für Französisch-Guyana

Mit Sunny Cars auf Entdeckungsreise durch Französisch-Guayana gehen (Foto: Wilde & Partner)

Exotischer Neuzugang: Mit Französisch-Guyana hat der Mietwagen-Vermittler Sunny Cars ein hierzulande eher unbekanntes Reiseziel in sein weltweites Sortiment aufgenommen. Eine Woche Mietwagen ist ab 320 Euro/Woche buchbar. Französisch-Guyana liegt zwischen Surinam und Brasilien und weist in etwa die geografische Ausdehnung Österreichs auf.

Als südamerikanische Übersee-Region Frankreichs wird das Land von Paris aus verwaltet und ist darüber hinaus ein vollwertiges Mitglied der Europäischen Union. Reisende aus Deutschland oder Österreich verlassen formell nicht einmal die EU und können vor Ort sogar offiziell mit Euro zahlen.

Als Ausgangspunkt für die Reise durch dieses exotische Land eignet sich am besten die größte Stadt Cayenne. Dort liegt auch die Mietwagen-Station, die Kunden von Sunny Cars ab sofort nutzen können.

Bekannt ist Französisch-Guyana vor allem für seinen Weltraumbahnhof in Kourou. Er wird in Zusammenarbeit mit der französischen Weltraumbehörde von der ESA betrieben und dient beispielsweise der Beförderung von Ariane-Trägerraketen ins All. Aufgrund seiner Nähe zum Äquator benötigen diese deutlich weniger Treibstoff als in Europa, um eine Nutzlast auf die gewünschte Höhe zu transportieren.

Auch landschaftlich hat die Destination viel zu bieten und zeichnet sich neben seiner Küste am Atlantischen Ozean besonders durch sein tropisches Bergland aus. Dort können Besucher zahlreiche endemische – also nur dort vorkommende – Pflanzenarten entdecken. Französisch-Guyana eignet sich vor allem für Individualreisende, die Exotik pur fernab bekannter Reisepfade suchen.

Wer dieses außergewöhnliche Land erkunden möchte, kann sich bei Sunny Cars eine Woche Mietwagen in der kleinsten Kategorie, beispielsweise einen Renault Twingo zweitürig und mit Klimaanlage, bereits ab 320 Euro pro Woche sichern.

In den Inklusive-Preisen des Mietwagen-Brokers sind alle wichtigen Leistungen enthalten, darunter sämtliche Versicherungen, unbegrenzte Kilometer, alle lokalen Steuern und Flughafengebühren. Buchbar sind die Mietwagen-Angebote von Sunny Cars im Reisebüro, auf der Internet-Seite www.sunnycars.at oder unter der Rufnummer 0800 – 50 10 25 (Quelle: Wilde & Partner)

Die Kunst des sinnlichen Reisens

Anderswo ist immer anders. Städte und Menschen mit anderen Augen zu sehen und zu erfahren – auch wenn man sie schon zu kennen glaubt. So üben wir Ferienmenschen uns wieder in einer aussterbenden Kunst: in der des sinnlichen Reisens.

Denn wer die Wirklichkeit einer Stadt, eines Landes, einer Region erspüren will, muss mit offenen Sinnen schlendern, meint der Schriftsteller Horst Krüger. Er muss schauen, hören, tasten, schmecken und riechen. Er muss sich in muffige Treppenhäuser vorwagen, er muss einen Blick auf Hinterhöfe und Gartenhäuser werfen, in verrauchten Kneipen einkehren, beobachten und zuhören.

So also leben die Menschen hier? Das ist ihr Alltag? Wer die Wirklichkeit einer Stadt sehen will, sollte schließlich auf Märkte gehen. Denn Märkte haben ihren eigenen Blues, erzählen wahre Geschichten, von und für Hausfrauen zum Beispiel, von traurigen Schicksalen und Außenseitern der Gesellschaft, von Arroganz und Vorurteilen.

Vom Glück des Reisens. Aufzubrechen, wohin einer will, dorthin zu gelangen, wo noch keiner war, von Dingen berichten, die so noch nie erzählt wurden: das sind die wohl stärksten Triebkräfte des Reisens, schreibt Ulf Diederichs in „Vom Glück des Reisens“.

Und er fragt zu Recht: „Was ist Reiseglück? Ist es das, was einem auf Reisen manchmal jäh überfällt, sich aber nur schlecht in Worten ausdrücken lässt? Ist es das Glück eines, der von der Reise kommt und etwas zu erzählen hat, woher all das, was er erlebt hat – auch die größte Gefahr, die ärgste Strapaze  –, dem eigenen Erfahrungs- und Erzählschatz zugute kommt? Ist es das Glück dessen, der erfrischt und auch irgendwie verändert zurückkehrt? Ist es das Glück dessen, der an aufregenden Abenteuern teilnimmt, ohne auf die Annehmlichkeit eines Sessels oder eines kühlen Drinks verzichten zu müssen?“

Die Magie des Ankommens. Tauchen wir also ein, in die Kunst des Reisens, lernen wir wieder das Gras wachsen hören, überschreiten wir das Gewohnte, betreten wir neugierig neues Terrain jenseits der selbst gesteckten inneren und äußeren Grenzen. Denn „Menschen, die das Gras wachsen hören, sind offen, neugierig und wissensdurstig“, ist die Schriftstellerin Luisa Francia überzeugt.

Nur wer seinen Körper und die Welt, die ihn umgibt, mit allen Sinnen wahrnimmt, spürt das Verwobensein alles Lebendigen. Und er wird dabei das Glück des Reisens neu erfahren, seine Kraftorte – hier und anderswo – erleben und seine ureigenen Kultplätze entdecken. Reisen wir wohl.
(c) Georg Karp