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Zelturlaub ist wieder in!

Campen liegt im Trend: Lieber ins Zelt als ins Hotel (Foto: simply-network.de)
Campen liegt im Trend: Lieber ins Zelt als ins Hotel (Foto: simply-network.de)

Die Campingbranche boomt: nach den starken Übernachtungszahlen in den vergangenen Jahren zeichnet sich für 2011 ein neuer Rekord auf deutschen Campingplätzen ab. Lieber im eigenen Zelt übernachten als im Hotel.

Für die Sommerferien liegen die Buchungen auf den meisten Plätzen deutlich über dem Stand der vergangenen Jahre. Dies ergab eine Blitz-Umfrage des Camping-Portals Camping in Deutschland, bei der mehr als 50 Campingplätze befragt wurden.

Entsprechend zufrieden zeigen sich die meisten Campingplatz-Betreiber. „Die Mund-zu-Mund-Propaganda zufriedener Gäste hat sich dieses Jahr besonders bemerkbar gemacht. Wir mussten so vielen Interessenten wie noch nie absagen, insbesondere die Mietobjekte sind jeweils schon sehr früh ausgebucht.“, so Astrid Trulson vom Hegau-Familien-Camping nahe des Bodensees.

Ähnlich sieht es Malte Röders vom Röders‘ Park in Soltau: „Kurzfristige Buchungen über die Feiertage konnten wir leider gar nicht mehr annehmen, das schöne Wetter zu den Feiertagen war natürlich ideal. Viele Gäste haben ihren Urlaub spontan verlängert.“ Besonders freut ihn, dass neben Stammgästen auch Campingfreunde ihren Sommer- oder Herbsturlaub auf dem Röders‘ Park buchen, die die Lüneburger Heide bislang nicht kannten.

Die positive Entwicklung der Camping-Branche allein auf die spät liegenden Feiertage und das gute Wetter im Frühjahr zu schieben wäre zu einfach. Die Gründe für den Boom sind vielmehr in einem Image-Wandel der Branche zu finden. So gehören moderne, komfortable Sanitärgebäude, großzügig geschnittene Stellplätze, Wellness-Bereich und ein buntes Programm mittlerweile zum Standard auf vielen Anlagen. Campinghütten, Mobilheime und Ferienhäuser ergänzen das Stellplatz-Angebot und locken neue Zielgruppen.

Ernst Lüttgau vom Eifel-Camp am Freilinger See in der Nordeifel bringt es auf den Punkt: „Die Camping-Gäste sind deutlich anspruchsvoller geworden und haben konkrete Erwartungen an den Campingplatz.“ Er bewertet das Service-Angebot als besonders wichtig: „Wir bieten z.B. für die Reisemobilisten die Möglichkeit, für nur 19 Euro am Tag einen Smart für Ausflüge oder Einkäufe zu mieten – solcher Service kommt gut an“.  Erkennbar ist zudem der Trend, dass wieder vermehrt junge Leute und Familien mit Kindern Camping machen – gerne auch wieder im Zelt.

Wer für’s Wochenende oder einen (Kurz-)Urlaub noch einen passenden Campingplatz sucht, wird schnell im Camping-Portal Camping in Deutschland fündig. Dort findet er mit zielgruppenspezifischen Suchfunktionen leicht die passende Unterkunft (Quelle: www.simply-network.de)

Mietwagen für Französisch-Guyana

Mit Sunny Cars auf Entdeckungsreise durch Französisch-Guayana gehen (Foto: Wilde & Partner)

Exotischer Neuzugang: Mit Französisch-Guyana hat der Mietwagen-Vermittler Sunny Cars ein hierzulande eher unbekanntes Reiseziel in sein weltweites Sortiment aufgenommen. Eine Woche Mietwagen ist ab 320 Euro/Woche buchbar. Französisch-Guyana liegt zwischen Surinam und Brasilien und weist in etwa die geografische Ausdehnung Österreichs auf.

Als südamerikanische Übersee-Region Frankreichs wird das Land von Paris aus verwaltet und ist darüber hinaus ein vollwertiges Mitglied der Europäischen Union. Reisende aus Deutschland oder Österreich verlassen formell nicht einmal die EU und können vor Ort sogar offiziell mit Euro zahlen.

Als Ausgangspunkt für die Reise durch dieses exotische Land eignet sich am besten die größte Stadt Cayenne. Dort liegt auch die Mietwagen-Station, die Kunden von Sunny Cars ab sofort nutzen können.

Bekannt ist Französisch-Guyana vor allem für seinen Weltraumbahnhof in Kourou. Er wird in Zusammenarbeit mit der französischen Weltraumbehörde von der ESA betrieben und dient beispielsweise der Beförderung von Ariane-Trägerraketen ins All. Aufgrund seiner Nähe zum Äquator benötigen diese deutlich weniger Treibstoff als in Europa, um eine Nutzlast auf die gewünschte Höhe zu transportieren.

Auch landschaftlich hat die Destination viel zu bieten und zeichnet sich neben seiner Küste am Atlantischen Ozean besonders durch sein tropisches Bergland aus. Dort können Besucher zahlreiche endemische – also nur dort vorkommende – Pflanzenarten entdecken. Französisch-Guyana eignet sich vor allem für Individualreisende, die Exotik pur fernab bekannter Reisepfade suchen.

Wer dieses außergewöhnliche Land erkunden möchte, kann sich bei Sunny Cars eine Woche Mietwagen in der kleinsten Kategorie, beispielsweise einen Renault Twingo zweitürig und mit Klimaanlage, bereits ab 320 Euro pro Woche sichern.

In den Inklusive-Preisen des Mietwagen-Brokers sind alle wichtigen Leistungen enthalten, darunter sämtliche Versicherungen, unbegrenzte Kilometer, alle lokalen Steuern und Flughafengebühren. Buchbar sind die Mietwagen-Angebote von Sunny Cars im Reisebüro, auf der Internet-Seite www.sunnycars.at oder unter der Rufnummer 0800 – 50 10 25 (Quelle: Wilde & Partner)

Das Auto der Zukunft kommt

Renault und Nissan werden Ende Juni 2011 in Mountain View, Kalifornien, einen neuen Standort für die Entwicklung von Informations- und Spitzentechnologie für ihre Fahrzeuge eröffnen. Darüber hinaus befassen sich die Spezialisten mit den Anforderungen an die Mensch-Maschine-Schnittstelle im Automobil der Zukunft.

Das neue Entwicklungs- und Ausbildungszentrum der Allianzpartner liegt gegenüber des Google-Campus und in unmittelbarer Nähe der dominierenden US-Firmen der IT-Branche. Renault und Nissan Spezialisten werden sich in dem Forschungszentrum mit den zukünftigen Herausforderungen des Automobilsektors befassen. Ziel ist es, in kleinen Teams konkrete Lösungen für die Informationstechnologie der Autos von Morgen zu entwickeln.

„Die Allianz übernimmt auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität eine Pionierrolle in der Automobilindustrie“, erklärte Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender der Renault-Nissan Allianz im Rahmen einer Konferenz am Stanford Institute for Economic Policy Research (SIEPR).

„Mit der Investition in eines der weltweit größten Zentren für Umwelttechnologien unterstreichen wir unseren Vorsprung.“ Ghosn betonte in seinem Vortrag zu „sauberen Fahrzeugen“ die Bedeutung der Null-Emissionen-Technologie, die für den Automobilsektor und die Wirtschaft insgesamt von entscheidender Bedeutung ist.

Der Nissan LEAF ist das erste Fahrzeug mit reinem Elektroantrieb, das zu einem wettbewerbsfähigen Preis in Serie produziert wird. Die Renault-Nissan Allianz hat in das erste Modell ihres Null-Emissionen-Programms bislang 3,7 Milliarden Euro investiert.

Nissan entwickelt in dem neuen Forschungszentrum unter anderem interaktive Bildschirmmodule, Internetanbindungen und intelligente Vernetzungen im Automobil. Bereits heute gehört ein 7-Zoll-Touchscreen, der den Fahrer über die nächstgelegenen Ladestationen und den Stromverbrauch informiert, zum Telematiksystem „Carwings“ für den Nissan LEAF. Als nächstes Modell folgt von der Nissan Tochter Infiniti eine neue Oberklasselimousine mit rein elektrischem Antrieb.

Renault wird im kalifornischen Silicon Valley die Entwicklung von Elektrofahrzeugen vorantreiben. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Infrastruktur für Elektromobilität.

Renault wird bis Ende 2011 in Europa und dem Vorderen Orient mit dem Fluence Z.E. die erste Elektrolimousine der Marke auf den Markt bringen. Der Batteriewechsel verkürzt den „Tankstop“ bei dem neuen Modell auf wenige Minuten. Darüber hinaus bringt Renault mit dem Twizy ein kompaktes, zweisitziges Stadtfahrzeug auf den Markt. Der Kangoo Z.E. mit rein elektrischem Antrieb ist für die Anforderungen im städtischen Lieferverkehr ausgelegt.
(Quelle: Renault/Nissan)

Türkei: Traumstrände mit „Blauer Fahne“

Da lacht das Herz eines jeden Urlaubers: 324 Strände und 17 Marinas in der Türkei dürfen sich 2011 mit der Blauen Flagge schmücken. Jedes Jahr wird das renommierte Öko-Label an Strände weltweit verliehen, die strenge Kriterien an Wasserqualität, Sicherheitsstandards sowie Umwelt- und Naturschutz erfüllen.

Die Türkei schneidet dabei kontinuierlich sehr gut ab und zählt zur internationalen Spitzengruppe. Auf ihren Lorbeeren ausruhen können sich die ausgezeichneten Strände jedoch nicht – jedes Jahr prüfen die Inspektoren der unabhängigen Foundation for Environmental Education erneut die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards.

Die Türkei ist voller unberührter Paradiese Die Spitzenposition türkischer Badestrände wird neben den spektakulären Landschaftsgegebenheiten durch ein nachhaltiges Naturschutzkonzept gewährleitet. Bestes Beispiel dafür ist der Patara-Strand in der Region Antalya. Der feine Sandstrand misst zwölf Kilometer, kein anderer Strand in Europa ist länger. Gewaltige Dünen, Wind und Wellen zeichnen Patara aus – von Massentourismus dagegen keine Spur.

Da das Gebiet um den Strand unter Naturschutz steht, dürfen keine Hotelanlagen gebaut werden, Reisende suchen lieber die familiären Pensionen und Hotels im anliegenden Dorf auf. Der atemberaubende Strand ist ein Garant für Ruhe und Erholung.

Ebenso naturbelassen sind der Iztuzu-Strand südlich von Dalyan und der Olympos-Strand bei Cirali. Voller Leben: die Strände Incekum und Ölü Deniz.Quirliger geht es am Incekum-Strand zu – an dem lebhaften Küstenabschnitt mit modernen Clubanlagen fühlen sich vor allem Familien wohl. Feiner Sand, flache Gewässer und ein mildes Klima sorgen für auch bei den Kleinen für viel Badespaß.

Ebenso beliebt ist die Bucht Ölü Deniz. Die azurblaue Lagune bei Fethiye lockt täglich viele Urlauber aus den nahe gelegenen Resorts an. Hohe Besucherzahlen und Sauberkeit müssen sich nicht ausschließen: Beide Strände erhielten die begehrten Blauen Fahnen.