USA: Passagierdaten bei Überflug erforderlich

United States of America: AUch bei Überflügen verlagnen die Sicherheitsbehörden sämtloiche Passagierdaten (Grafik: Wikipedia)

Geschäftsreisende mit Zielen in Übersee sollten unbedingt wichtige Formalitäten der US-amerikanischen Behörden beachten – selbst wenn der Zielort außerhalb der USA liegt.

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) weist auf veränderte Sicherheitsbestimmungen der USA hin, die seit kurzem auch für Flüge nach Kanada, in die Karibik oder nach Mittelamerika gelten.

Demnach müssen bestimmte Passagierdaten den US-Sicherheitsbehörden auch dann mitgeteilt werden, wenn Flüge das Hoheitsgebiet der USA nur berühren und dort gar nicht landen. Zu diesen Angaben – den so genannten Secure-Flight-Passagierdaten – gehören:

  • der vollständige Name (einschließlich aller im maschinenlesbaren Feld des Reisepasses aufgeführten Vornamen),
  • das Geburtsdatum und
  • das Geschlecht.

Ohne Secure-Flight-Passagierdaten kann kein Flugticket ausgestellt werden. Da Buchung und Ticketausstellung meist gleichzeitig erfolgen, sollten diese Daten für alle Reisenden bereits bei Buchung vorliegen – so die Empfehlung des DRV.

Nur so kann sichergestellt werden, dass Flugtickets rechtzeitig ausgestellt werden können und Buchungen nicht gestrichen werden. Anderenfalls könnte es sein, dass der Kunde kurzfristig ein neues, erheblich teureres Ticket erwerben muss.

Der DRV als Branchenverband der Touristik verweist zugleich auf die bereits seit Ende 2010 geltenden Secure-Flight-Regelungen für Flüge in die USA. Damit wollen die US-Behörden die Sicherheit auf internationalen und inneramerikanischen Flügen erhöhen.

Die geforderten Angaben müssen frühzeitig vorliegen, damit sie von den Fluggesellschaften vorab an die amerikanische Transportsicherheitsbehörde (TSA) übermittelt und vor Einreise in die USA mit den Fahndungslisten unerwünschter Personen abgeglichen werden können. Bislang bezogen sich die seit dem 1. November 2010 geltenden Sicherheitsbestimmungen im Rahmen des Secure-Flight-Programms auf:

  • Flüge in die USA, aus den USA heraus sowie auf Flüge mit Zwischenlandung in den Vereinigten Staaten und
  • Flüge mit einer US-Fluggesellschaft zu einem Ziel weltweit.
  • Seit diesem Jahr gelten die Bestimmungen nun auch für Überflüge des US-Luftraums.
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Bei Reisen in die Karibik oder nach Mittelamerika müssen sämtlich Secure-Flight-Daten der Passagiere vorhanden sein (Illustraition: Wikipedia)

Der Deutsche ReiseVerband rät daher dringend: Wer eine Reise in die, aus oder via USA, nach Kanada, in die Karibik oder nach Mittelamerika oder mit einer US-Fluggesellschaft zu einem Ziel weltweit plant, sollte unbedingt bereits bei der Buchung die Secure-Flight-Passagierdaten für sich und alle Mitreisenden dort, wo er seinen Flug bucht, zur Erfassung bereit halten.

Weitere Infos zum Secure-Flight-Programm stehen auf der Website der amerikanischen Transportsicherheitsbehörde TSA zur Verfügung.

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