Türkei: Marathon über 240 Kilometer

Der Lykische Weg: 240 Kilometer auf dem legendären Pfad der Antike dienen als Strecke für den Ultra-Marathon 2011. Der Startschuss fällt am berühmten Strand in Fethiye. Das Ziel ist die antike Stadt Phaselis.

Die Teilnehmer laufen dabei auf alten Handelswegen entlang der türkischen Mittelmeerküste. Einzelne Streckenabschnitte führen durch malerisch abgeschiedenes Hinterland. Neben Einzelsportlern haben Unternehmen die Möglichkeit, an einem dreitätigen Firmenlauf teilzunehmen. Anmeldeschluss ist der 9. September.

Die historische Szenerie und die einzigartige Natur machen den Ultra-Marathon am Lykischen Weg zu einer der schönsten Laufstrecken weltweit. Gleichzeitig ist er eine große Herausforderung für die Sportler. Jeden Tag werden sie eine Distanz zurücklegen, die länger ist als ein klassischer Marathon.

Dabei wird Sicherheit von den Organisatoren groß geschrieben: alle zehn Kilometer gibt es einen Kontrollpunkt, Sanitäter sind über die ganze Strecke verteilt und ein Sicherheits-Team patrouilliert entlang des Weges. Alle Teilnehmer sind zusätzlich mit einem Ortungsgerät samt Notrufknopf ausgestattet.

Natürlich ist der Lykische Weg in der Türkei nicht nur Extremsportlern vorbehalten, sondern er ist auch ein faszinierender Fernwanderweg für jeden Trekkingbegeisterten. Die rot-weißen Markierungen weisen die Richtung.

Drei Wochen sollte man für die Strecke zwischen Fethiye und Antalya einplanen. Wem die insgesamt 509 Kilometer zu weit sind, kann sich die Strecke aufteilen und einzelne Abschnitte mit dem Auto zurücklegen.

Egal wie man sich entscheidet: es warten faszinierende Einblicke in die 3000 Jahre alte Geschichte des antiken Lykiens auf die Besucher in der Türkei, das nicht nur ein wichtiger Akteur in der hellenistischen Welt, sondern auch eine der ersten Demokratien war.

Zeugnisse dieser Kultur, wie Felsengräber und Reste antiker Städte, finden sich überall entlang der Strecke. Noch ist der Lykische Weg ein Geheimtipp: Wanderer entdecken einsame Buchten, folgen malerischen Eselspfaden und dürfen sich gelegentlich über eine
Einladung zum Tee bei den gastfreundlichen Bewohnern freuen. (Quelle: Faktenkontor; Türkisches Informationsbüro für Kultur und Fremdenverkehr; GeKa)

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